Space Hotel 2054

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Snapshot
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Re:

von Snapshot (07.10.2009, 11:24)
hawepe hat geschrieben:
Deshalb würde ich an deiner in den sauren Apfel beißen und eine Neuauflage herausbringen.

Jetzt ist es wirklich sehr anstrengend. Der Zeilenabstand ist eindeutig zu gering. Wenn du schon die Segoe verwenden möchtest, dann gönne ihr Platz. Sonst sehen die Seiten wie Bleiwüsten aus.

Fehlende Erstzeileneinzüge wurden schon genannt, ebenso die verkehrten Anführungszeichen. Dazu kommen noch unzählige Kommafehler in den wörtlichen Reden :-(

Der Umschlag gefällt mir, allerdings hätte ich die Jahreszahl nicht kleiner gesetzt. Sie gehört doch untrennbar zum Titel.

Der Klappentext dagegen ist wieder sehr leseunfreundlich. Die Schrift läuft viel zu schmal, als dass sie sich gut lesen ließe.

Ansonsten wünsche ich dir mit deinem Buch viel Erfolg. Rühre die Werbetrommel, dann solltest du auch Leser finden.

Beste Grüße,

Heinz.





Danke für die Ratschläge, habe ich aber eben nicht selber gemacht.
Ich werde aber alle eure Tipps abspeichern. Vielleicht kann ich sie in Zukunft ja mal für ein anderes Buchprojekt verwenden. thumbbup

julia07
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Re:

von julia07 (07.10.2009, 20:00)
Snapshot hat geschrieben:
Ich weise darauf hin, dass ich das Korrektorat in vertrauensvolle Hände gelegt habe, was sicher ein Fehler war.

Dem Kunden ist es in der Regel piepegal wer korrigiert hat oder für die Qualität zeichnet - er kann gute Qualität erwarten. Bei BOD-Büchern ist der Auftraggeber für die Produktion verantwortlich, also der Autor. Da ist es etwas überheblich, sich auf einen Lieferanten herauszureden :wink:

Das du natürlich kein Wort zum Inhalt verlierst (und darauf bezog sich mein Qualitätsanspruch) ist typisch deutsch.

Wenn es sich um ein Manuskript handeln würde, gäbe ich Dir Recht.

Du spitzt bestimmt auch deine Bleistifsammlung auf DIN-Größe :wink: und stichst damit alles tot was nicht in deine Welt paßt.

Das ist wieder das typische Beispiel für Kritikresistenz, das mir hier zum Hals heraus hängt. Willst Du Dich denn nicht verbessern?
Du schreibst wirklich sehr lebendig, aber was nützt es, wenn der Leser sich trotzdem (technisch) durch die Seiten quälen muss?

Aber ich will mich gar nicht weiter mit dir herumärgern.

Siehe oben :wink:


"Space" war ein Versuch, der mir eigentlich ein paar hundert Euro einbringen sollte. Hat nicht funktioniert, ist also gestorben.
Schade, dass Du so nur in eine Richtung Ehrgeiz hast oder liegt es an dem Mangel an Geduld? :D


Ich mach was Neues und hoffe einen kleinen Verlag zu finden der
Talent erkennt und Chancen sieht - und nicht nur daran denkt was die Nachbarn denken könnten.

Klar, die Option hast Du und wahrscheinlich ist das für Dich eh die beste Variante.

Und noch was, malschaun: Laß dich nicht täuschen:
Dumm-Land ist einzigartig auf der Welt und NICHT die Realität! cool5

Das finde ich absolut überflüssig. Du kannst ja Deinen Standpunkt vertreten, aber deswegen musst Du doch nicht andere, die anders denken, derart beschimpfen.
Wie war das noch mal: Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht den gleichen Horizont ...

LG,
Julia

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (07.10.2009, 20:35)
Hallo, Stefan.

Ich kann Julias Beitrag nur zustimmen. Deine letzten Äußerungen waren teilweise wirklich unfair und zeugen von einer Kritikresistenz, um sie nochmals zu zitieren. Gegen dein Talent ist nichts zu sagen, aber du solltest von einem edlen weißen Schimmel herabsteigen und dir ein sattelfestes Zugpferd nehmen, wenn du als Autor dauerhaften Erfolg haben willst. Dieser Beitrag ist auch als konstruktive Kritik zu sehen, niemand will dir hier etwas Böses. thumbbup

Herzliche Grüße,
Thorsten

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Snapshot
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Re:

von Snapshot (08.10.2009, 15:49)
Ja, da habt ihr nicht ganz unrecht. Ich bin momentan einfach etwas frustriert. Ich denke aber wirklich, dass die Angelsachsen, die Franzosen, die Asiaten, die US-Amerikaner und andere aus ihrem kulturellen Selbstverständnis heraus, eine weitaus sinnvollere, entspanntere und weniger verschnupfte Einstellung zu gutem Storytelling haben - insgesamt weitaus mehr mutigere Autoren und Verleger. Aber letztlich hilft Jammern und aggressives Gebaren nirgendwo wirklich weiter. Ich sehe zu, dass ich mit meinem neuen Buch auf einen grünen Zweig komme. Danke für das Feedback.

PS: Ich reite keinen weissen Schimmel - eher ein schwarzes Ross, einen störrischen Esel, einen grauen Wolf oder eine gigantische Echse. :wink:

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (08.10.2009, 15:53)
Snapshot hat geschrieben:
PS: Ich reite keinen weissen Schimmel - eher ein schwarzes Ross, einen störrischen Esel, einen grauen Wolf oder eine gigantische Echse. :wink:

Na, das klingt alles andere als nach Einheitsbrei. thumbbup

Übrigens, was du oben ansprichst mit dem Mut zu gutem Storytelling: Da kann ich, was Literatur angeht, nur begrenzt mitreden. Wo es aber seit vielen Jahren wirklich haargenau zutrifft, ist die Filmbranche. Hier fehlt Innovation in Deutschland, eben das, was du oben beim Buchmarkt bemängelst. Allerdings erfreut es dann umso mehr, wenn ein schwarzes Schaf international hervorsticht. thumbbup

Nitram
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Re:

von Nitram (08.10.2009, 17:02)
@Kritikresistenz:
Hier haben wir ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wesentlich es ist, WIE man Kritik formuliert.
Der eine macht es richtig, er wendet das sogenannte "Sandwich-Prinzip" an.
Zuerst die positive Einleitung:
dein Buch ist nicht mein Genre, aber es liest sich, wie auch andere bereits feststellten, gut :D

Dann die eigentliche Kritik:
Jetzt ist es wirklich sehr anstrengend. Der Zeilenabstand ist eindeutig zu gering. Wenn du schon die Segoe verwenden möchtest, dann gönne ihr Platz. Sonst sehen die Seiten wie Bleiwüsten aus. ...

Zum Schluß noch der positive Ausklang:
Ansonsten wünsche ich dir mit deinem Buch viel Erfolg. Rühre die Werbetrommel, dann solltest du auch Leser finden.

Postwendend kommt die positive Reaktion des Empfängers:
Danke für die Ratschläge, habe ich aber eben nicht selber gemacht.
Ich werde aber alle eure Tipps abspeichern. Vielleicht kann ich sie in Zukunft ja mal für ein anderes Buchprojekt verwenden. thumbbup

Der andere übermittelt die Kritik ungefiltert, sozusagen nach der "Vorschlaghammer-Methode":
Ich bin nach einigen Zeilen der Leseprobe ausgestiegen. Besonders die Fehler in- und außerhalb der "Wörtlichen Rede" sind extrem störend....

Entsprechend daher die Reaktion des Empfängers:
Du spitzt bestimmt auch deine Bleistifsammlung auf DIN-Größe...

Bitte nicht mißverstehen, ich möchte hier nicht den "Ober-Lehrer" spielen, aber da wir zum Thema "Kritik" bereits etliche Diskussionen hatten, ist das vielleicht ein brauchbares Praxis-Beispiel dazu und ich hoffe, die Protagonisten dieses Threads nehmen es mir nicht übel, dass ich sie zitiert habe.
Gruß
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
ISBN 978-3-8391-0512-2
HP: www.robert-brettschneider.com
Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

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