Später Frühling - Kurzgeschichte über eine späte Liebe

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Berumburerin
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Später Frühling - Kurzgeschichte über eine späte Liebe

von Berumburerin (02.02.2010, 10:10)
Später Frühling

Anna Bachmann trägt ihre schwere Einkaufstasche die Strasse entlang und ist froh wenn sie gleich in ihrer kleinen Wohnung ist und sich einen starken Kaffee machen kann. Sie ist 70 Jahre alt und noch sehr rüstig, sie lebt alleine, hat keine Kinder und macht noch ihren gesamten kleinen Haushalt mit eigener Hand. Ihre Freundin Eva, die sie aus Jugendzeiten kennt, kommt sie oft besuchen, dann reden die beiden über die guten alten Zeiten und dass früher vieles besser war. Anna steht vor der Eingangstür eines kleinen Mietshauses und sucht in der Tasche nach ihrem Haustürschlüssel, sie kann ihn nirgends finden und ist verzweifelt. Ein älterer Mann, Joachim Weiss, der sie von der gegenüberliegenden Strassenseite beobachtet bemerkt ihre Verzweiflung, er geht auf sie zu. “Das ist doch Anna!” denkt er so bei sich. Anna war seine Jugendliebe gewesen. Bevor der Krieg ausbrach sahen sich die beiden täglich, sie waren ein Herz und eine Seele, dann musste er in den Krieg ziehen und nach dem Krieg wohnte sie nicht mehr in der Stadt und er konnte sie auch nicht ausfindig machen. Joachim war so verzweifelt in der Zeit, er hatte Anna wirklich sehr geliebt und in seinem Leben nie wieder eine Frau gefunden, für die er ähnliche Gefühle entwickeln konnte.

Joachim stupst Anna von der Seite an, diese blickt ihm ins Gesicht und erinnert sich an ihn, ihrem Joachim, den sie nach dem Krieg für tot erklärt hatten, sie hatte ihn so sehr geliebt, dass kein Mann einen Platz in ihrem Herz finden konnte.

“Du lebst!” sagt Anna zu Joachim und dieser nimmt sie wortlos in seine starken Arme. Anna greift sich an ihr Herz und merkt, dass ihr Haustürschlüssel in ihrer Hemdtasche drinsteckt. “Komm, wir gehen in meine Wohnung!” sagt sie zu Joachim und dieser lächelt sie an, er war schon 80 Jahre alt und zitterte ein wenig. Joachim und seine Anna haben sich sehr viel zu erzählen und holen an diesem Abend das nach, was sie ihr Leben lang versäumen mussten, an diesem Abend lassen sie ihrer Leidenschaft zueinander freien Lauf und stehen am nächsten Tag nur auf um sich einen Kaffee zu machen, die beiden fühlen sich wie 2 verliebte Teenager. “Anna, ich möchte um deine Hand anhalten, lass uns das nachholen was wir vor 50 Jahren hätten tun sollen!” Anna wird rot im Gesicht, sie ist so glücklich, sie würde mit Joachim ihren 2. Frühling erleben und ist nicht mehr alleine. Sie küsst ihn lange und haucht ihm ein “Ja, ich will!” ins Ohr.
Liebe Grüsse

Gabriele aus Berumbur im hohen Norden

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ingolf
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Re:

von ingolf (03.02.2010, 01:23)
Also der erste Teil klingt für mich mehr nach einem Pflegeverlauf einer Sozialstation

Es fehlt an jeglicher Gefühlsbeschreibung von den Personen .

Es soll das Herz erwärmen und ist so kalt geschrieben.

Warum???
Nur wer in der Mitte seines Herzens ist, ißt auch in der Mitte des Lebens

www.pax-et-bonum.net

Titus

Re:

von Titus (03.02.2010, 01:28)
Auch hier wirkt ein langer text bei so kühlen Worten, leer und langweilig.
Versuche weniger "und" zu verwenden und dafür mehr auf andere Konjunktionen zurück zu greifen. Verschiedene Satzanfänge. Hin und wieder "plötzlich" oder "auf einmal". Viele Adjektive in den fließenden Text einbinden und immer versuchen beim Schreiben zu fühlen!!!
Dann wird es auch etwas!!!

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