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AndréLinke
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Re:

von AndréLinke (04.09.2007, 11:05)
180 euro is ein bisschen viel... wie viele besucher werden denn erwartet?

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Judith
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Re:

von Judith (04.09.2007, 12:28)
Hallo André,

falls du mich meinst, ich habe es ad acta gelegt. Ich denke mal, das lohnt sich nicht.

Grüßle,
Judith
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Judith
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Re:

von Judith (05.09.2007, 01:13)
Hallo Julia,

hast du Erfahrungen gemacht mit dem Stand von suchbuch.de? Welche Vorteile bringt es, wenn man dort ausstellt?

Wer kann mir die Unterschiede sagen zwischen den Messen Frankfurt und Leipzig (außer, dass Ffm beinahe dreimal so groß ist)? In Leipzig soll ja der Bereich Kinder- und Jugendliteratur stark vertreten sein.

Sind in Leipzig auch am Wochenende Lektoren anwesend?

Grüßle,
Judith
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julia07
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Re:

von julia07 (05.09.2007, 07:03)
Hallo Judith,

Also, Leipzig ist eine noch junge Messe und entsprechend vertreten ist das Publikum. Der Bereich "Kinderbücher" war wirklich überraschend grosszügig. Es waren in der Tat viele junge Leute dort und meines Wissens machen die Leipziger viel "Programm" für Jugendliche. Wenn du auf der Homepage der Leipziger Messe surfst, findest du die Hallenverteilung und das Programm. Leipzig ist ansonsten in allem (natürlich) günstiger als Ffm.

Was die Lektorengepflogenheiten angeht, habe ich Null Ahnung, weil mich das bisher nicht wirklich interessiert hat. Ich selbst würde dort als Newcomer nie einen kontaktieren wollen, aber ich habe ja auch ganz andere Bücher als du! Ich denke, dass professionele Messebesucher die Tage der "Sehleute" meiden, also am Sa/So höchstens mit Tarnkappe dort rumlaufen :wink:

Den "2006"-Stand von Suchbuch.de kannst du im Internet ansehen.

Wie gesagt, ich habe eine ganz andere Strategie: ich gehe sowieso auf die Messe Leipzig - habe ich früher auch getan - weil ich viel Gucken, Stöbern und Lernen will. Nachdem ich also eh dort bin, dachte ich halt: "Da kommt es auf die paar Euro auch nicht mehr an!" und werde drei bis vier meiner bis dahin sieben Bücher ausstellen. Der Stand dient mir dabei als Anklaufstelle, Kontaktpunkt, etc.

LG, Julia

hwg
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Re:

von hwg (05.09.2007, 07:24)
Bei uns arbeiten etliche Autoren ziemlich erfolgreich mit Subskriptions-Karten und erfahren dadurch auch, wie stark (oder schwach) das Interesse an ihrem Buch ist. Von dieser Werbemöglichkeit habe ich hier noch nichts gelesen. Hat wer doch schon damit Erfahrungen gesammelt?

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Judith
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Re:

von Judith (05.09.2007, 12:24)
Hallo Hans,

ich muss zugeben, ich strotze nicht gerade vor Allgemeinbildung (sehr schlechtes Gedächtnis; deshalb könnte ich auch keine Erwachsenenliteratur schreiben, bzw. das was ich könnte [z.B. wie Gaby Hauptmann] will ich nicht). :oops: :(

Könntest du mir bitte erklären, was Subskriptions-Karten sind? :roll:

Grüßle und schönen Tag,
Judith
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Judith
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Re:

von Judith (05.09.2007, 12:26)
Hallo Julia,

wir werden uns dann vielleicht im März kennenlernen. Ich habe heute nacht einen Flug gebucht, bin dann am Freitag (todmüde) in Leipzig.

Das mit dem Stand werde ich mir überlegen. Sind für zwei Bücher mindestens 160 Euro. :?

Grüßle,
Judith
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julia07
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Re:

von julia07 (05.09.2007, 13:24)
@Judith
Ja, dann sehen wir uns sicher! Ich freue mich schon drauf.

Das mit der "Kohle" ist alles relativ :wink:
Wie gesagt, ich habe da keine großen Verkaufserwartungen, aber es ist doch ein tolles Gefühl zu wissen, dass "man" eines, oder einige seiner eigenen Bücher mal auf einer Buchmesse ausgestellt hat. Außerdem laufen da ja tatsächlich Leute herum, die entweder LESEN oder irgendetwas mit Büchern zu tun haben. "Dumme Zufälle" gibt es allemal :D
Wenn ich mir überlege, was ich schon für Essenseinladungen mit Kunden ausgegeben habe, wo anschließend nichts rausgekommen ist dabei, dann sind 200 oder 300 Euro geradeezu lächerlich - so sehe ich das...
LG, Julia

hwg
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Re:

von hwg (05.09.2007, 14:24)
Guten Tag Judith!

Subskription heißt nichts anderes als Vorausbestellung.
Solcher Einladungen dazu in Form von Postkarten
oder verteilten Nachrichten bedienen sich nicht nur
etabliere Verlage, sondern auch Eigenverleger und
BoD-Autoren. Die Subskriptionskarten sollten auf
den Erscheinungstermin aufmerksam und den Inhalt
des zu erwartenden Buches schmackhaft machen.
Meistens liegen die Subskriptionspreise etwas unterhalb
des endgültigen Verkaufspreises.

Die Methode bewährt sich unter meinen Autorenkollegen
sehr gut.

Gruß Hans

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Judith
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Re:

von Judith (05.09.2007, 21:59)
Vielen Dank für die Info, Hans!

Wie ist es möglich, dass der Preis unter dem Endpreis liegen kann? Obwohl es bei Büchern eine Preisbindung gibt?

Wie ist es bei euch Selbst-/BoD-/Verlegern? Habt ihr auch einen "offiziellen Erscheinungstermin", den ihr groß ankündigt, oder wird einfach verkauft, sobald das Buch da ist?

Grüßle,
Judith
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Versailles
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@ Hans

von Versailles (05.09.2007, 22:18)
Wie ist es möglich, dass der Preis unter dem Endpreis liegen kann? Obwohl es bei Büchern eine Preisbindung gibt?


Das wüsste ich auch gern
Amalia
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hwg
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Re:

von hwg (06.09.2007, 07:03)
Wenn Subskriptionen angeboten werden, ist das Buch ja noch nicht auf dem Markt, weshalb vorher auf den dann festgelegten Verkaufspreis ein
Rabatt (meistens beträgt dieser 10 Prozent) gegeben werden darf.

Die Subskriptionsfrist endet meistens ein paar Tage vor Erscheinungstermin. Ab diesem gilt dann der gebundene Ladenpreis. Dieser muss auf den Subskriptionsbestellkarten bereits auch aufscheinen.

Subskriptionen sind einerseits eine Werbemaßnahme für mitunter etwas kostspieligere Bücher, andererseits dienen sie dem Verleger als ungefähre Richtlinie für die festzulegende Auflagenhöhe. Die Subskriptionsdauer liegt in der Regel bei ungefähr drei Monaten.

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Amos
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Re:

von Amos (06.09.2007, 08:29)
Subskriptionskarten habe ich bei meinem aktuellem Buch( siehe unten) eingesetzt.
Ablauf geht so:
Buchcover auf die eine Seite der Karte mit dem Klappentext und alles was dazu gehört ISBN Ladenpreis
Auf der anderen Seite Text: Hiermit bestelle ich Subskripsionsexemplar ( nur gültig bis ..... )
Die Zahlung erfolgt durch a) Rechnung , b) Bankeinzug
Anschriftfeld für den Besteller
rechte Seite oben rechts Porto bitte freimachen eindrucken dann die eigene Anschrift.
Diese Karten habe ich einmal in jede Post dazu gelegt, die ich verschickt habe, ebenfalls habe ich sie bei ausgesuchten Plätzen platziert, zum Beispiel in einigen Seminarhäusern, Rehakliniken.
Freies Porto bei Bestellung.
Nachdem das Buch erschienen war, habe ich die Karte nur um das Wort Subskripstion gekürzt und weiterhin damit Werbung gemacht. Vor dem Erscheinen hatten wir ca. hundert Bestellungen, bei einem Einsatz von 300 Karten. Die Kosten für die Karten kann ich im Moment nicht mehr so genau sagen, müsste ich in meiner Buchhaltung nachsehen, die waren aber nicht besonders hoch. Wir haben sie damals bei einer Firma aus dem Internet drucken lassen. Kann ich sehr empfehlen. Das gehört als fester Baustein in jede Marketingaktion hinein.
Das aktuelle Buch: Die bösen Tage sind vorbei Planungshilfen für den beruflichen Erfolg.
ISBN 3-8334-4103-8
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hwg
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Re:

von hwg (06.09.2007, 09:39)
Amos hat die Vorgangsweise famos mitgeteilt.

Wir legen diese Karten auch in Cafés, Zeit-
schriften- und Zigarettenhandlungen und bei
Kulturveranstaltungen an der Kassa auf. Wer
von den Leuten in diesem Zusammenhang be-
sonders entgegenkommend ist, bekommt an-
schließend ein Buch gratis. Das schafft wiederum
kostenlose Mundpopaganda!

Versailles
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Re:

von Versailles (07.09.2007, 07:38)
Das ist wirklich eine hervorragende und praxisnahe Antwort, Amos. Vielen Dank!

Ich werde mir, sobald das nächste Buch erscheint (was noch eine Weile dauern wird), diese Marketingmöglichkeit nicht entgehen lassen.

Liebe Grüße
Amalia
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