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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (06.04.2009, 20:29)
Ist mir nicht egal... cool5

Nein, ich denke, wir sind uns einig, dass wir die untere Hälfte deines Beispiels auch im Druck so sehen wollen wie auf dem Bildschirm.

Sind wir uns einig, dass das auch funktioniert, wenn ich dein Jpg in ein PDF "drucke"? Der Unterschied ist nur: für die Stelle, wo sich O, / und a überlappen, ist das dunkle Rotgrau schon fertig gerechnet.
Was ich meine, ist ... ach was.

Hier ist das PDF - das ist kein X-4, und trotzdem sind oben und unten unterschiedlich:
Dateianhänge
t_transparenz_143.pdf
(43.33 KiB) 45-mal heruntergeladen

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (06.04.2009, 20:35)
Und hier ist die aus dem Nicht-transparenten PDF gedruckte und wieder eingescannte Fassung. Der obere und untere Teil sind immer noch unterschiedlich.

Und jetzt die Kernfrage: würde dieses Bild wesentlich anders aussehen, wenn es aus einem echten X-4-PDF stammte? (von der Jpg-Qualität mal abgesehen)
Dateianhänge
transparent_papierfassung.jpg

Markus

Re:

von Markus (06.04.2009, 23:20)
Valerie J. Long hat geschrieben:

Nein, ich denke, wir sind uns einig, dass wir die untere Hälfte deines Beispiels auch im Druck so sehen wollen wie auf dem Bildschirm.


Genau, einverstanden!

Sind wir uns einig, dass das auch funktioniert, wenn ich dein Jpg in ein PDF "drucke"?


Auch Einigkeit!

Der Unterschied ist nur: für die Stelle, wo sich O, / und a überlappen, ist das dunkle Rotgrau schon fertig gerechnet.
Was ich meine, ist ... ach was.


Das verstehe ich eben nicht. Denn ein jpg ist ja auch schon fertig "gerechnet".

Heisst, wenn ich mit den Farbprofilen richtig umgehe, und im jpg wie auch im pdf die Farben/Grautöne ausmessen, dann wären die genau identisch.

Da gibt es eben aus meiner Sicht keinen Unterschied.

Danke für Dein Mühe! thumbbup

Markus

Re:

von Markus (06.04.2009, 23:23)
Valerie J. Long hat geschrieben:
Und jetzt die Kernfrage: würde dieses Bild wesentlich anders aussehen, wenn es aus einem echten X-4-PDF stammte? (von der Jpg-Qualität mal abgesehen)


Nein, natürlich nicht, soll es auch nicht! Wieso auch, denn so habe ich es erstellt, so ist es rausgekommen auf dem Schirm, auf dem Drucker.

Nur eben nicht auf einer Druckmaschine, dort erlaubt es PDF/X-3 nicht.

Nochmals: danke für Deine Mühe und Erklärungen!

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (07.04.2009, 07:44)
Markus hat geschrieben:
Das verstehe ich eben nicht. Denn ein jpg ist ja auch schon fertig "gerechnet".

Heisst, wenn ich mit den Farbprofilen richtig umgehe, und im jpg wie auch im pdf die Farben/Grautöne ausmessen, dann wären die genau identisch.

Da gibt es eben aus meiner Sicht keinen Unterschied.

cool5 Ah, siehst du, Markus, jetzt verstehen wir uns. Und nun zum Kernpunkt: Im Idealfall funktioniert beides gleich gut. Ich kann ein "altes" PDF so erstellen, dass das Ergebnis der Druckmaschine passt. Oder ich kann ein "neues" PDF X-4 nehmen, und die Druckmaschine kümmert sich drum. Idealerweise ist das Ergebnis gleich.

Der einzige Unterschied, und darauf wollte ich hinaus: wenn ich die Rechnerei per Jpg oder PDF, mit Farbprofilen, Farbräumen usw. selbst mache, habe ich mehr Kontrolle über das Ergebnis - insbesondere, wenn ich nicht weiß, ob alle POD-Druckmaschinen X-4 können.

Wenn ich also ein PDF für den POD- oder Espressomaschinendruck oder gar für den Download erstelle, dann will ich das bestmögliche Druckergebnis auf der größtmöglichen Zahl an Endgeräten gewährleisten.

Unter diesen Prämissen war meine Eingangsfrage, anders formuliert: welchen Vorteil bringt mir PDF X-4? Wer braucht das, außer Adobe?

Diese Frage ist aber mittlerweile geklärt: unter der Voraussetzung, dass sich keine neuen Fehler am Ende der Kette einschleichen, ist das neue Verfahren weniger anfällig für Bedienfehler und daher erste Wahl für eine feste Beziehung zwischen Verleger und Drucker. (Die es hier bei BOD nicht gibt, jedenfalls nicht mit der neuen internationalen Option.)

So. Ich hoffe sehr, dass wir beide mit diesem Diskurs auch die völlig irritierten übrigen Leser eingefangen haben.
smart2
thumbbup

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hawepe
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Re:

von hawepe (07.04.2009, 08:34)
Hallo Valerie,

Valerie J. Long hat geschrieben:
Markus hat geschrieben:
Im Idealfall funktioniert beides gleich gut. Ich kann ein "altes" PDF so erstellen, dass das Ergebnis der Druckmaschine passt. Oder ich kann ein "neues" PDF X-4 nehmen, und die Druckmaschine kümmert sich drum. Idealerweise ist das Ergebnis gleich.


Du sagst es: Im Idealfall.

Die aktuellen PDF-Versionen können keine Transparenzen, sondern müssen den Umweg über die Transparenzreduktion gehen. Mit PDF/X-4, das noch nicht abschließend definiert und dementsprechend auch noch nicht verabschiedet ist, muss dieser Umweg nicht mehr gegangen werden.

Ich kann nur wiedergeben, was Druckfachleute sagen, und die behaupten, dass erst mit PDF/X-4 sicherzustellen sein wird, dass Transparenzen tatsächlich so gedruckt werden wie gewünscht. Derzeitig könne man das erst zu 99 Prozent garantieren. Die Erklärungen, in welchen seltenen Fällen es Probleme geben könne, habe ich dann allerdings nicht mehr verstanden.

Für book on demand verlegende Autoren dürften diese Feinheiten aber ohnehin ohne Bedeutung sein.

Beste Grüße,

Heinz.

Markus

Re:

von Markus (07.04.2009, 09:33)
Valerie J. Long hat geschrieben:
So. Ich hoffe sehr, dass wir beide mit diesem Diskurs auch die völlig irritierten übrigen Leser eingefangen haben.
smart2
thumbbup


Du sagst es. Aber wie Heinz anmerkte, ist das eh im Normalfall für die meisten BoD-Autoren nicht von Belang.

Für mich als vor allem Bilder-Lieferant (auch zum Bücherdrucken) ist diese PDF-Diskussion inklusive Transparenz auch ziemlich wichtig.
Wie ich denke und gehört habe, ist punkto pdf auch ein Schweizer ziemlich weit auf der Experten-Stufe oben. Ein Herr Jäggi aus Basel. Hmm, müsste mal mit ihm reden. :?

http://www.prepress.ch/d/pdf/aktuell/index.html

Danke!

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