Solang ich nur bei dir

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Simon Engelhardt
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Solang ich nur bei dir

von Simon Engelhardt (13.04.2010, 23:35)
Titel: Solang ich nur bei dir
Autor: Simon Engelhardt

Verlag: BoD
ISBN: 978-3-8391-6446-4
Seiten: 116
Preis: 7€

Der Autor über das Buch:

Meine erste "richtige" Geschichte, ab jetzt bei BoD.

Klappentext:

Ein junger Mann verliert, was ihm am wichtigsten ist. Von nun an kämpft er gegen die Schuld, den Schmerz und sein eigenes Schicksal. Eine bewegende Geschichte über Liebe, Verlust und eine Flucht ins Ungewisse.
Inhalt:

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte auf diesem Wege mein kleines aber feines Werk präsentieren. Ich bin für Tipps und Tricks zum richtigen Handling hier im Forum immer dankbar und hoffe in eurer Mitte aufgenommen zu werden. Liebe Grüsse,

Simon cheezygrin
Zuletzt geändert von Simon Engelhardt am 23.04.2010, 13:11, insgesamt 2-mal geändert.

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MarleneGeselle
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Re:

von MarleneGeselle (14.04.2010, 10:02)
Herzlichen Glückwunsch und herzlich Willkommen. thumbbup

Gibt's ein Cover zum Erstlingslingswerk?

Liebe Grüße
Marlene
Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.
www.marlenegeselle.de

Simon Engelhardt
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Re:

von Simon Engelhardt (14.04.2010, 11:09)
Danke Marlene. Hier das Cover:

Bild

Simon Engelhardt
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Re:

von Simon Engelhardt (21.04.2010, 00:15)
Hier mal eine kleine Leseprobe:


Wo fängt man an? Wo macht man weiter? Gibt es so etwas wie einen Plan, eine Art Anleitung, die man abarbeiten kann, wenn so ziemlich alles schief gegangen ist? Wahrscheinlich gibt es so etwas nicht. Die Menschen sind zu verschieden, als dass man nach gegebenen Richtlinien handeln könnte. Vielen Menschen sind schlimme Dinge zugestoßen. Viele mussten furchtbares Leid ertragen. Viele sind daran zerbrochen, andere haben wiederum einen Ausweg aus ihren Qualen gefunden. Das letzte, was mir allerdings in den Sinn kommt, als ich im Wohnraum meiner Einzimmerwohnung stehe, ist, wo der Ausweg für mich wohl liegen könnte. Ein Wirbelsturm aus verschiedensten Gefühlen, stark genug den gesamten amerikanischen Süden zu verwüsten, jagt durch meinen Körper, als ich meinen Blick über den Raum streifen lasse. Es sind die ganz natürlichen Dinge, die mich aus der Fassung zu bringen drohen. Einige ihrer Sachen liegen hier, doch erinnert mich jedes meiner eigenen an sie. Wie viele Abende haben wir hier zusammen verbracht? Wie viele DVDs, gute oder oft auch weniger gute, haben wir auf diesem Sofa dort zusammen angesehen? Ihre Schulbücher, die kleinen Tütchen mit Haselnüssen, die sie so geliebt hatte, ihr Handy mit dem King of Queens-Klingelton. Ich kann sogar sie selbst vor mir sehen, wie sie, in ihre Kuscheldecke gehüllt, auf mich wartet, um mir von ihrem Tag in der Berufsschule zu erzählen. Langsam gehe ich in die Knie. Mein Kopf scheint mir so schwer, als wöge er eine Tonne. Ich schließe wieder die Augen. Doch diesmal bleibt alles dunkel. Innerlich hatte ich wohl gehofft, sie wieder sehen zu können. Einen dieser schönen Momente mit ihr, die für immer in meinem Unterbewusstsein gespeichert sind, noch einmal zu erleben. Dies war bereits im Krankenhaus geschehen und noch einmal im Auto meines Vaters. Ich hatte nicht bewusst versucht, mich an etwas zu erinnern, es war einfach über mich gekommen. Weder konnte ich den Moment kontrollieren, in dem es anfing, noch wann es aufhörte. Doch waren es schöne Erinnerungen, schön und schmerzlich zugleich. Führten sie mir doch auch immer wieder vor Augen, was ich verloren hatte.

Detlef Schumacher
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Re:

von Detlef Schumacher (21.04.2010, 08:19)
Liest sich gut, Simon. Du erweckst Neugier auf Weiteres.
LG Detlef

Detlef Schumacher
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Re:

von Detlef Schumacher (21.04.2010, 08:23)
Eine zusätzliche Bemerkung. Der Titel deines Büchleins lautet "So lang' ich nur bei dir". Da fehlt doch etwas, um ihn verständlich zu machen.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (21.04.2010, 08:27)
Hallo Simon,

leider ist dein Titel durch das übeflüssige Auslassungszeichen hinter "lang" etwas missverständlich - vielleicht ist das Detlefs Problem?

Gruß
Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (21.04.2010, 10:27)
Hi!

Blöde Frage, aber ...

Wie bekommt man bei BoD ein Taschenbuch von 168 Seiten für 7 Euro Laden-VK? Der Online-Rechner will immer mindestens 8,50 Euro haben.

Grüße
Siegfried

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (21.04.2010, 10:36)
Gute Frage! Nach der Angabe im BoD-Shop hat das Buch nur 116 Seiten. Dann klappts auch mit den 7 Euro.

Viele Grüße

Torsten
Heiteres Gartenlexikon - Heiteres Heimwerkerlexikon - Irgendwas mit Wuppertal - Im Dutzend witziger

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Amazon: http://tinyurl.com/tbuchheit

Simon Engelhardt
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Re:

von Simon Engelhardt (21.04.2010, 11:31)
Siegfried hat geschrieben:
Hi!

Blöde Frage, aber ...

Wie bekommt man bei BoD ein Taschenbuch von 168 Seiten für 7 Euro Laden-VK? Der Online-Rechner will immer mindestens 8,50 Euro haben.

Grüße
Siegfried


Tut mir leid, die 168 stimmen auch nicht, wie unten schon angemerkt sind es 116. Hab ich nicht aufgepasst, sorry...

Simon Engelhardt
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Re:

von Simon Engelhardt (21.04.2010, 11:37)
Detlef Schumacher hat geschrieben:
Eine zusätzliche Bemerkung. Der Titel deines Büchleins lautet "So lang' ich nur bei dir". Da fehlt doch etwas, um ihn verständlich zu machen.


"So lang´ ich nur bei dir" soll etwas gehoben und edel klingen, erstens weil es Teil eines Gedichts ist, das im Buch vorkommt und zweitens weil ich großer Fan von historischen Romanen bin und diese oft Titel in dieser Art haben. Jetzt ist meine Geschichte weit davon entfernt, ein historischer Roman zu sein, aber ich wollte trotzdem so eine Einfluss geltend machen :wink:
Das Auslassungszeichen steht da, weil ich "lange" nicht schreiben wollte.

Liebe Grüsse

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (21.04.2010, 12:46)
Hallo Simon, für ein "ausgelassenes" E am Wortende schreibt man KEIN Auslassungszeichen! Leider sieht das weder abgehoben noch edel aus, sondern ist einfach falsch.

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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mtg
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Re:

von mtg (21.04.2010, 13:00)
Liest sich in der Tat sehr schön ... die Momentaufnahme eines Momentes, den man eigentlich nicht erleben möchte ...

Zum Titel: Ich hätte "Solang" ohnehin zusammengeschrieben ...

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (21.04.2010, 13:34)
Haifischfrau hat geschrieben:
Hallo Simon, für ein "ausgelassenes" E am Wortende schreibt man KEIN Auslassungszeichen! Leider sieht das weder abgehoben noch edel aus, sondern ist einfach falsch.

Haifischfrau


Auch wenn es weh tut ... Widerspruch! Weil ganz so (einfach falsch) ist es nicht cheezygrin

§97 der Amtlichen Rechtschreibung sagt was anderes:

Man setzt den Apostroph in drei Fällen
a) bei Eigennamen im Genitiv, wenn die Grundform auf einem s-Laut endet
b) Wörter mit Auslassungen, die ohne Kennzeichnung schwer lesbar oder missverständlich sind
c) Wörter mit Auslassungen im Wortinneren

Zu b) führt die Amtliche Rechtschreibung ein Beispiel an:

»Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll« (Goethe, Der Fischer)

Im Volltext müsste es heißen:
»Das Wasser rauschte, das Wasser schwoll«. Aber hier wird explizit das Beispiel genannt, das e durch einen Apostroph zu ersetzen.

Grund: Ohne Apostroph würde ein vermeintlicher Tempuswechsel stattfinden (rauscht = Präsens; rauschte = Präteritum; rauscht' = erkennbarer Verzicht auf die e-Endung).

Ansonsten hast du aber völlig recht - ein e am Ende benötigt keinen Apostroph.

@Simon:

Es gibt einen Unterschied zwischen »so lang(e)« und »solang(e)«.

»so lang(e)« stellt etwas Messbares dar, z. B. eine Dauer.
»solange« hat die Bedeutung von «während, währenddessen", mitunter auch im Sinne von »wenn« (grenzwertige Benutzung!) und leitet einen Nebensatz ein.

»ich war so lange krank«
«Solange ich krank war, ...«


Grüße
Siegfried
Zuletzt geändert von Siegfried am 21.04.2010, 13:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (21.04.2010, 13:35)
So lange und solange
Es gibt mal wieder Zoff im Hause Winter. Vater Winter sitzt auf dem Sofa und will den letzten Rest seiner Autorität verteidigen, während sich Tochter Vera gelangweilt die Fingernägel lackiert. "Solange du bei uns wohnst, will ich keine Typen mehr auf deinem Zimmer erwischen!", brüllt der Papa, und der kleine Bruder Konrad spitzt die Ohren, ob noch ein paar pikante Einzelheiten erwähnt werden. "So lange kann ich nicht warten mit meinen gesellschaftlichen Kontakten", gibt Vera gelassen zurück. "Oder soll ich mich einsperren, solang ich Schülerin bin?" "Hach!", brüllt Winter, "und was soll das mit diesem "solange" und "so lange"?" "Aber Papilein, so lange erkläre ich dir jetzt schon die deutsche Grammatik. Solang(e) ist das gleiche wie "während" oder "währenddessen". Denk drüber nach, ich warte solange. Aber so lange bezieht sich auf "lange". Ich erkläre dir das so lange, bis du es verstehst." Der Vater ist völlig vom Thema abgelenkt und seine Tochter versucht das so lange wie möglich zu erhalten. Solang er das nicht merkt, gibt's keinen Krach.
Quelle: http://nextz.de/glossen/solange.htm

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