Mein erstes eigenenes Buch [ich komm nicht weiter]

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Minaly
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Mein erstes eigenenes Buch [ich komm nicht weiter]

von Minaly (21.04.2010, 19:09)
Hallo ihr lieben,

letztes Wochenende hatte ich eine schlaflose Nacht und dann beschloss ich mich an meinen Pc zu setzen und etwas zu schreiben.
Ich hatte keine wirkliche Vorstellung worüber ich eigentlich genau schreiben wollte. Ich hatte nur eine Situation vor Augen und es sprudelte einfach so aus mir heraus bis mir die Augen zu fielen.
Mir gefällt der Anfang, also habe ich mir Gedacht, dass ich vielleicht mal etwas weiter gehe und ein Buch schreibe.
Allerdings komm ich einfach nicht mehr weiter. Ich weiß mitlerweile, dass mein "Buch" auf jedenfall von etwas Mystischem handeln soll und den groben Verlauf der Handlung habe ich auch schon im Kopf. Ich gebe euch mal eine kurze Zusammenfassung von den ersten paar Seiten:

Die Hauptperson ist ein ganz normales Mädchen, das in der Vergangenheit etwas sehr schreckliches erlebt hatte, dass ihr beinahe das Herz zerbricht. Aber mit keinem darüber sprechen will, weil sie der Meinung ist, dass es immer wieder ihre Wunden aufreißen würde. Sie hängt nicht sonderlich an ihrem leben (ist aber nicht suizidgefährdet nicht falsch verstehen) und geht eines Nachts in den Wald ohne furcht und lehnt sich an einen Baum der auf einer kleinen Lichtung steht und versucht verzweifelt die schrecklichen Erlebnisse in ihrem Kopf zu verbannen. Dann bemerkt sie, dass sie beobachtet wird. Sie weiß, dass sie wegrennen sollte, aber sie blickt der vermeintlichen Gefahr in die Augen und sieht sie als ihren Engel an, der sie erlösen soll. Sie schließt ihre Augen, um darauf zu warten, wie ihr die Last von ihrem Rücken genommen wird. Am nächsten morgen wacht sie in ihrem Zimmer auf, ohne zu wissen wie sie dort hingekommen ist.

Nun zu meiner Frage. Ich habe ja schon erwähnt, dass es von etwas Mystischem handeln soll. Es soll in der heutigen Zeit spielen, in einer kleinen verträumten Stadt, die im Gebirge und gleichzeitig am Wasser liegt. Und das Mädchen soll durch den schrecklichen Vorfall (den ich jetzt nicht erzählen möchte) unbewusst in die Welt der Sagen und Legenden geraten. Was sie aber erst viel später heraus finden soll. Es soll auch ein Kampf stattfinden. Was ist schon eine Geschichte ohne aktion. :P
Allerdings weiß ich nicht von welchen Legenden bzw. Wesen ich schreiben soll. Ich bin schon immer sehr von Vampiren fasziniert gewesen, schon bevor die BISS Reihe erschien, aber ich möchte auch nicht einen blöden Abklatsch davon schreiben.

Habt ihr vielleicht ein paar Anregungen für mich? Die Wesen sollen schön und elegant sein, aber auch sehr gefährlich von Natur aus. Es soll eine gute und eine böse Seite geben. Also vielleicht zwei verschiedene Wesen. Ich liebe die Nacht, also soll diese Tageszeit auch eine zentrale Rolle in meinem "Buch" spielen..
Ich würde mich sehr über ein paar Vorschläge von euch freuen =)


Danke schonmal für eure Mühe

Minaly angle:

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Siegfried
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Re: Mein erstes eigenenes Buch [ich komm nicht weiter]

von Siegfried (22.04.2010, 00:39)
Minaly hat geschrieben:
Hallo ihr lieben,


Hi! cheezygrin

Minaly hat geschrieben:
letztes Wochenende hatte ich eine schlaflose Nacht und dann beschloss ich mich an meinen Pc zu setzen und etwas zu schreiben.


"Etwas" ist gut ... mehr wird problematisch.

Minaly hat geschrieben:
Ich hatte keine wirkliche Vorstellung worüber ich eigentlich genau schreiben wollte.


Erster Fehler ... :wink:

Minaly hat geschrieben:
Ich hatte nur eine Situation vor Augen und es sprudelte einfach so aus mir heraus bis mir die Augen zu fielen.


Zweiter Fehler ... :wink:

Minaly hat geschrieben:
Mir gefällt der Anfang, also habe ich mir Gedacht, dass ich vielleicht mal etwas weiter gehe und ein Buch schreibe.


Äh ... woher weißt du, dass der Anfang bzw. die Idee über das ganze Buch trägt? Dritter Fehler ... :wink:

Minaly hat geschrieben:
Allerdings komm ich einfach nicht mehr weiter.


Das ist die logische Konsequenz aus den Fehlern 1, 2 und 3. dozey:

Minaly hat geschrieben:
Ich weiß mitlerweile, dass mein "Buch" auf jedenfall von etwas Mystischem handeln soll und den groben Verlauf der Handlung habe ich auch schon im Kopf.


Der Verlauf ist ein zweitrangiges Problem. Viel wichtiger ist: Was ist der Kern deiner Geschichte?
Wenn du den Kern deiner Geschichte kennst, ergibt sich der Verlauf ganz von allein.

Minaly hat geschrieben:
Ich gebe euch mal eine kurze Zusammenfassung von den ersten paar Seiten:


Na, denn mal los! cheezygrin

Minaly hat geschrieben:
Die Hauptperson ist ein ganz normales Mädchen, das in der Vergangenheit etwas sehr schreckliches erlebt hatte, dass ihr beinahe das Herz zerbricht. Aber mit keinem darüber sprechen will, weil sie der Meinung ist, dass es immer wieder ihre Wunden aufreißen würde.


Sehr ungenau ... aus Sicht des Autors. Da sollte schon klar sein, was dem Mädchen zugestoßen ist und welche Folgen es für das Mädchen hat.

Minaly hat geschrieben:
Sie hängt nicht sonderlich an ihrem leben (ist aber nicht suizidgefährdet nicht falsch verstehen) und geht eines Nachts in den Wald ohne furcht und lehnt sich an einen Baum der auf einer kleinen Lichtung steht und versucht verzweifelt die schrecklichen Erlebnisse in ihrem Kopf zu verbannen.


Welchen Grund hat das Mädchen, nachts in den Wald zu gehen? Warum hat das Mädchen keine Angst? Ist sie so veranlagt, oder ist das eine Folge ihres schlimmen Erlebnisses? Du als Autorin musst das wissen - uns als Lesern muss die Handlungsweise des Mädchens nachvollziehbar gemacht werden (uralte Frage an jeden Autor: Warum läuft der Held bei drohender Gefahr nicht einfach davon? Warum riskiert er sein Leben?)

Minaly hat geschrieben:
Dann bemerkt sie, dass sie beobachtet wird. Sie weiß, dass sie wegrennen sollte, aber sie blickt der vermeintlichen Gefahr in die Augen und sieht sie als ihren Engel an, der sie erlösen soll. Sie schließt ihre Augen, um darauf zu warten, wie ihr die Last von ihrem Rücken genommen wird.


Woher kommt die Annahme, bei dem Beobachter handelt es sich um einen Engel? Pure Einbildung? Wie kommt das Mädchen auf die Idee mit dem Engel? Ist das im Charakter des Mädchens so angelegt, dass sie an höhere Mächte, an Mysterien glaubt? Wenn ja, warum? Was ist die Quelle für diesen Glauben?

Minaly hat geschrieben:
Am nächsten morgen wacht sie in ihrem Zimmer auf, ohne zu wissen wie sie dort hingekommen ist.


Ein Rätsel ... Aber ich sehe weder den Grundkonflikt in der Geschichte noch eine Kraft, die das Mädchen durch die Handlung treibt. Wenn das Mädchen die Hauptperson ist, dann muss sich alle Bedrohung auf diese Figur in deiner Geschichte konzentrieren. Deshalb ein paar Fragen zu deiner Hauptfigur:

Was will das Mädchen? Was ist ihr Ziel? Was ist die sie antreibende Kraft?

Was steht dem Mädchen im Weg, wenn sie ihr Ziel erreichen will? Was riskiert das Mädchen, um das Ziel zu erreichen? Was kann das Mädchen verlieren, was gewinnen?

Wer ist der Gegenspieler des Mädchens? Ist es ein physischer Gegner (Familie, Feind, Verfolger, Dämon, usw.) oder ist es ein innerer Zwiespalt, ein Widerspruch im Mädchen? Gibt es einen äußeren oder einen inneren Gegenspieler?

Minaly hat geschrieben:
Habt ihr vielleicht ein paar Anregungen für mich? Die Wesen sollen schön und elegant sein, aber auch sehr gefährlich von Natur aus. Es soll eine gute und eine böse Seite geben. Also vielleicht zwei verschiedene Wesen. Ich liebe die Nacht, also soll diese Tageszeit auch eine zentrale Rolle in meinem "Buch" spielen..
Ich würde mich sehr über ein paar Vorschläge von euch freuen =)


Du willst Figuren haben und dann die Handlung drum herum aufbauen. Ich denke, dass das nicht funktionieren wird. Denn nicht Figuren bestimmen die Handlung - die Handlung bestimmt die Figuren. Daher ein »Kochrezept«:

a) Finde deine Idee.
b) Schaffe eine Figur, die zu der Idee passt.
c) Entscheide, was die Figur will oder braucht.
d) Lege fest, welche Stärke und welche Schwäche die Figur hat.
e) Lass jeden Versuch der Figur, das angestrebte Ziel zu erreichen, in einer Verschlimmerung der Situation enden
f) Schaffe eine Situation, die durch die Stärke der Figur herbeigeführt wird und gleichzeitig zur Aufdeckung der Schwäche führt
g) Bring die Figur dazu, ihre Schwäche zu überwinden und mit einer letzten großen Anstrengung das angestrebte Ziel zu erreichen
h) Entscheide dich, ob deine Figur ein gutes Ende (Stärke ist größer als die Schwäche) oder ein schlechtes Ende (Schwäche ist größer als die Stärke) nimmt

Mehr Tipps gehen im Moment wirklich nicht. cheezygrin

Grüße
Siegfried

DavidLiese
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Re:

von DavidLiese (22.04.2010, 08:29)
Hi Minaly,

nimm dir die Tipps von Siegfried zu Herzen, der Mann hat Ahnung.

Bedenke aber; das sind nur Tipps, keinesfalls Königswege. Und so faktisch festgelegt, wie das in Siegfrieds Posting wirkt, ist die Sache sicherlich nicht.

Letztendlich steckt dahinter viel Philosophie. Ob z.B. die Figuren die Handlungen bestimmen oder umgekehrt, lässt sich mit Sicherheit nicht so einfach beantworten. Im Endeffekt konkurrieren hier irgendwie Kant, Descartes auf der einen und Heidegger auf der anderen Seite.
Klingt vielleicht kompliziert, ist es auch, soll dir nur verdeutlichen, dass du da auch viel aus deiner Weltanschauung auf die Variante, wie du deinen Text schreibst, übertragen solltest!

Außerdem gibt es sehr wohl viele Autoren, die auf Bauchgefühl hin losschreiben und irgendwann plötzlich bei einem ganzen Buch ankommen. Allerdings sind das zweifellos Ausnahmetalente, und der sicherere Mittelweg ist es vielleicht, auf Bauchgefühl und Idee loszuschreiben und dann nach den ersten 1000, 2000 Wörten mal zu überlegen, wo man eigentlich drauf hinauswill.


Mein "Tipp" also: Beherzige Ratschläge, lass dir aber kein Dogma draus drehen!

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (22.04.2010, 08:49)
Ich musste für ein (englisches) Interview mal die Frage beantworten - "Pantser or Plotter?"

Grundsätzlich geht beides - einfach losschreiben oder sorgfältig planen.

Damit aber am Ende etwas herauskommt, was der Leser nachvollziehen kann, muss man sich Siegfrieds Fragen irgendwann einmal stellen. Wenn die Antworten im Hinterkopf vorhanden sind und nur ausgegraben werden müssen, dann ist die Chance groß, dass das Geschriebene passt.

Minaly,
es funktioniert auch wie ein Rollenspiel oder Theaterstück. Versetze dich in die Rolle deiner Figur hinein und überlege, was du machen würdest - und warum! Letzteres musst du vielleicht nicht aufschreiben ("Show, don't Tell"), aber du solltest es wissen.
Tja - und damit das Theaterstück funktionieren kann, musst du eine Kulisse haben und ein wenig Handlungsvorgabe. Wer sind die anderen Mitspieler, was haben sie vor... schon bist du wieder bei Siegfrieds Liste.

Solange es kein Krimi wird, bei dem die Leser mitraten sollen, muss der Text nicht haarklein durchgeplant werden, aber einen roten Faden darf er schon haben.

Grüße,
Valerie

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (22.04.2010, 11:53)
DavidLiese hat geschrieben:
Bedenke aber; das sind nur Tipps, keinesfalls Königswege. Und so faktisch festgelegt, wie das in Siegfrieds Posting wirkt, ist die Sache sicherlich nicht.


Faktisch? Nö ... deshalb habe ich ja »Kochrezept« drüber geschrieben - und bekanntlich kocht jeder Erbsensuppe auf eine andere Art und Weise! cheezygrin

Was mir nur immer wieder bei den "Drauflos-Schreibern" auffällt: Sie wissen nicht, wohin sie eigentlich wollen. Valerie hat das völlig richtig als "roten Faden" bezeichnet, der da fehlt. So ein roter Faden sollte durchaus da sein. Die meisten haben aber nur eine vage Idee oder gar nur eine einzige Szene und wollen daran einen ganzen Roman festmachen, und stellen dann nach 40, 60 oder 80 Seiten fest, dass nichts mehr geht. dozey:

Es gibt eine einfache Übung, um herauszufinden, ob man weiß, was man eigentlich schreiben will:

Man stelle sich vor, man ist auf einer Buchmesse. Dort läuft man einem Lektor eines bekannten Verlages über den Weg, dem man das Manuskript vorstellen möchte. Der Lektor ist gerade auf dem Weg von einem Termin in den nächsten und hat daher ganze 45 Sekunden Zeit, sich im Gehen eine Kurzpräsentation des Manuskriptes anzuhören. In diesen 45 Sekunden muss der Autor das Interesse des Lektors wecken und ihm gleichzeitig den Inhalt des Romans erklären. Wenn der Autor jetzt nicht exakt weiß, über was er schreiben will (bzw. über was er geschrieben hat), ist die Chance vertan.

Wenn ich die Inhaltsvorstellung von Minaly mir ansehe, dann weiß ich nicht, ob der Lektor darauf angesprungen wäre. Weil weder Idee noch Grundstruktur des Buches erkennbar sind (zumindest für mich). Es gibt eine Ausgangssituation (das Mädchen schleppt eine seelische Last mit sich herum) und eine Szene (die Begegnung des Mädchens mit einem Engel im Wald). Aber keinen zentralen Konflikt, kein auslösendes Element, kein Ziel.

Selbstverständlich kann man in die Romanschreiberei einsteigen, ohne sich diese Gedanken darüber gemacht zu haben und stattdessen ganz auf sein Bauchgefühl oder sein Ausnahmetalent zu setzen. Aber wie gesagt, da müssen »Ausnahme« und »Talent« zusammenkommen. cheezygrin

Grüße
Siegfried

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Minaly
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Re:

von Minaly (22.04.2010, 16:43)
danke für eure vielen Ratschläge =)
aber irgendwie habe ich das Gefühl als würdet ihr denken, dass ich hier völlig ohne irgendeinen Plan rangehe und das ist völlig falsch. Wahrscheinlich habe ich mich auch einfach unklar ausgedrückt. angle:

Ich schreibe eigentlich eher Kurzgeschichten und Gedichte, aber als ich letztes Wochenende so schrieb und irgendwann bei der 12 Seite angekommen war, ohne im Ansatz ein Ende in Sicht zu haben, wusste ich das dies definitiv keine Kurzgeschichte mehr werden kann, ohne unzählige Sachen heraus zu streichen. Liegt ja auf der Hand. Also habe ich mich entschlossen, wie ich es schon in meinem ersten Eintrag erzählt habe, mich an etwas Größerem zu versuchen, etwas mehr als nur eine kleine Kurzgeschichte zu erschaffen.
Aber wie ihr schon richtig sagt, ohne eine Struktur und einen roten Faden kann dabei nicht viel rumkommen, das war mir schon bei meinem Entschluss bewusst.
Bei Kurzgeschichten brauchte ich sowas nicht, die sind sehr überschaubar, aber bei einem Buch? Wow da habe ich mir echt was vorgenommen.

Also habe ich angefangen, um mir das alles etwas leichter zu machen, mir erstmal zu überlegen was für einen Charakter meine Hauptfigur haben soll und dies aufzuschreiben. So ähnlich wie du mir das geraten hast Siegfried. Mit den anderen Charakteren die eine Rolle in diesem Buch spielen sollen, habe ich das gleiche getan.
Das schreckliche Erlebnis habe ich auch schon klar vor Augen und nieder geschrieben, damit ich das auch später verständlich einbauen kann.
Einen groben Verlauf der Geschichte habe ich auch schon, naja einen sehr, sehr, sehr groben Verlauf. Und der handelt sicherlich nicht nur davon, wie das Mädchen in den Wald geht und morgens plötzlich in ihrem Bett aufwacht. Das war einfach nur eine Zusammenfassung von den ersten Seiten, nicht von der ganzen Geschichte in meinem "Buch". cheezygrin
Den Kern der Geschichte habe ich mir auch schon genau überlegt.
Das einzige was mir einfach fehlt und warum ich mit meinen, ich sag mal "Vorbereitungen" für mein "Buch" nicht weiter komme, ist eine Idee, welche Fabelwesen ich nehmen kann. Das war eigentlich mein einziges Anliegen.
Und wenn ich diese nicht habe, kann ich auch nicht einen klaren Verlauf erstellen, das ist ja fast unmöglich.

Wie ihr schon richtig gesagt habt, ich möchte einfach nicht irgendwann bei Seite 40, 60 oder 80 angekommen sein und merken, dass es einfach nur ein großer Bullshit ist, was ich dort geschrieben habe.
Und ohne eine vernünftige Struktur möchte ich einfach nicht weiter schreiben. Es soll ja auch was vorzeigbares dabei heraus kommen.

Ich habe mich wirklich sehr unverständlich ausgedrückt in meinem ersten Eintrag, das tut mir leid. Ich war oder bin einfach so motiviert und wollte einfach schnell eine Idee haben, damit ich so schnell wie möglich mit dem eigentlichen Schreiben anfangen kann. Passiert mir oft, dass ich am liebsten gleich alles auf einmal machen möchte. Wahrscheinlich ein 4. Fehler. :P
Aber vielleicht war es auch ganz gut so, nun habe ich super Anregungen, wie ich meine "Vorbereitungen" etwas besser gestalten kann. Nochmal danke schön.

Könnt ihr mir vielleicht jetzt ein paar Anregungen für Fabelwesen geben. cheezygrin

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (22.04.2010, 16:59)
Hmmm - Feen? Baumnymphen?
Lieb, wenn sie wollen.
Böse, wenn jemand ihren Baum bedroht - und Menschen sind da grundsätzlich ganz schlimm!

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (22.04.2010, 17:13)
Katzendrachen. Grünelfen. Hinterhältige, fiese Bhudrughuls. Minzfrösche. Bergriesen und Nachtschattenzwerge. Die Letzten der Amatlanen. Und - last, but not least: Der Snark. Sorry, DER Snark.

Viele Grüße

Torsten
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (22.04.2010, 18:43)
Minaly hat geschrieben:
Könnt ihr mir vielleicht jetzt ein paar Anregungen für Fabelwesen geben. cheezygrin


Ein paar Anregungen? cheezygrin cheezygrin cheezygrin

Hier kommen »ein paar« Fabelwesen ... zur freien Auswahl. cheezygrin

Ergänzend dazu: Die Schöpfungsgeschichte diverser Völker lesen, da wimmelt es nur so von Fabelwesen!

Auf geht's! cheezygrin


Mediterran - Menschliche:

Anguane
Befana
Faunus
Gorgonen
Kynokephale
Lamien
Medusa
Najade
Nereide
Nymphe
Panoti
Satyr
Skiapoden (Einfüßler)
Sirene
Titan
Zentaur
Zyklop


Mediterran - Tierische:

Basilisk
Behemoth
Chimäre
Greif
Harpyie
Hydra
Hekatoncheiren
Hippokamp
Ichthyokentauren (bzw. Zentaur-Tritonen)
Illuyanka
Zerberus
Leviathan
Mantikor
Mermecolion
Minotauros
Pegasus
Phönix
Rakshasa
Roch
Salamander
Sphinx
Thoeris
Vishap
Ziz


auf Deutschland begrenzt:

Adebar
Bahkauv
Basilisk
Bergmönch
Bussekater
Dilldapp
Ekke Nekkepenn
Elwetritsch
Erdhenne
Flügelstier
Gluhschwanz
Hakemann
Klushund
Lindwurm
Nachtalb
Nachtgiger
Nachtkrabb
Nachtvolk
Rasselbock
Rauhe Else
Stinthengst
Stüpp
Welthund
Winselmutter
Wolpertinger


Germanisch/Nordisch/Keltisch:

Addanc
Alpmutter
Augurey
Banshee
Baobhan-Sith
Drache
Einhorn
Fenixmännlein
Formori
Gargoyle
Glatisant
Greif
Grendel
Ghul
Hanghuhn
Kelpie
Korrigan
Meerjungfrau
Nixe
Nöck
Schabbock
Selkies
Skvader
Spriggan
Turul
Wasserfrau
Wassermann
Werwolf


Slawisch:

Baba Jaga
Bogatyr
Hühnergott
Kaukas
Ilja Muromez
Perchta
Rusálka
Schrat
Tscharana
Vampir
Väterchen Frost


Asiatisch:

Aswang
Auraka
Bajang
Baku´
Diwata
Fenghuang
Garuda
Ghul
Hitodama
Kappa
Kitsune
Long
Makara
Mang-gon
Merlion
Naga
Orochi
Pangu
Peng
Qilin
Tanuki
Tengu
Yeti
Yuki Onna


Naturgeister:

Alb
Aufhocker
Baobhan-Sith
Berggeist
Bergmännchen
Dryade
Elben/Elfen
Fenoderee
Erdgeist
Fee
Gnom
Goblin
Heinzelmännchen
Idise
Klabautermann
Kobold
Leprechaun
Luftgeist
Nis Puk
Pixie
Poltergeist
Puk
Salige Frau
Schrat
Shellycoat
Sylphide
Troll
Urisk
Waldgeist
Wassergeist
Loreley
Undine
Nixe, Seejungfrau, Meerjungfrau
Wassermann, Nöck, Neck
Wechselbalg
Weiße Frau, Hulda, Perchta
Wichtel
Wilder Mann
Wurzelwicht
Zashiki-warashi
Zwerg


Dämonen:

Abaddon
Ahasver
Asmodeus
Atronach
Aufhocker
Bajang
Belial
Draugr
Fänggen
Feuerputz
Ghul
Golem
Holzfräulein
Imp
Incubus
Inferie
Jiang Shi
Kaubuk
kopfloser Reiter
Larvae
Lich
Lilith
Moosmännl
Mumie
Nosferatu
Sōjōbō
Strigoi
Succubus
Tokoloshe
Vampir
Wiedergänger
Zombie


Sonstige:

Banshee
Baldanders
Dschinn
Engel
Teufel
Trickster
Gespenst
Hexe/Hexer
Homunculus
Ifrit
Marid
Nephilim
Oger
Riese
Walküre
Weihnachtsmann
Weiße Frau
Zahnfee


Sollte reichen - oder? cheezygrin

Grüße
Siegfried

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (22.04.2010, 18:45)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Der Snark. Sorry, DER Snark.

:roll:
Hilfe!!

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Minaly
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Re:

von Minaly (22.04.2010, 19:00)
hilfe ... das habe ich auch gerade gedach. :roll:
wäre echt lieb von euch wenn ihr euch doch ein bisschen einschränken könntet. :wink:

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Torsten Buchheit
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Registriert: 13.12.2009, 21:10

Re:

von Torsten Buchheit (22.04.2010, 20:25)
Valerie J. Long hat geschrieben:
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Der Snark. Sorry, DER Snark.

:roll:
Hilfe!!


Keine Angst, der macht nichts. Der will nur spielen. :wink:
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Wero
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Re:

von Wero (23.04.2010, 09:56)
Was hältst Du von zwei Aldebaranern, Minaly?

Viele Grüsse
Wero

mimicossell
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Registriert: 10.09.2009, 12:09

Re:

von mimicossell (23.04.2010, 11:03)
Es ist wichtig zu wissen, was deine Fabelwesen überhaupt machen sollen und in welcher Umgebung das Ganze spielt.

Falls du jemanden brauchst, der sich auf leisen Sohlen anschleichen kann, scheidet der Lindwurm schon mal aus. Falls die Heldin sich in eins der Fabelwesen verlieben soll, würde ich Trolle und Zyklopen nicht mit in die Auswahl nehmen. Handelt das Ganze vornehmlich in einem Waldgebiet, kann eine Meerjungfrau schlecht eine tragende Rolle spielen.

Da du Vampire magst, könntest du eine neue Vampirart erfinden. Vampire, die sich mit (gefallenen) Engeln gemischt haben, zum Beispiel, und die dann Eigenschaften von beiden in sich tragen.

Überleg einfach, was dein Fabelvolk tun muss, wie es in etwa aussehen sollte und so weiter, und kreiere es dann neu. Die dazugehörige Entstehungsgeschichte kannst du dann ebenfalls erfinden: Hera stieg vom Olymp herab und verliebte sich in einen Vampir, von dem sie ein Zwillingspärchen bekam, Vampyr und Daemona. Die pflanzten sich dann miteinander fort und ihre Nachfahren bevölkern nun die Erde ...

Dir fällt da schon was ein. :wink:

Liebe Grüße,

Bettina

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