Frage zu: Zweite Auflage - komplett überarbeitet

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fasanthiola
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Frage zu: Zweite Auflage - komplett überarbeitet

von fasanthiola (25.05.2010, 17:44)
hach und stöhn! nicht zum ersten mal verzweifle ich an der themensuche hier im forum. ich WEISS GENAU, dass es zu meiner frage wahrscheinlich xxx antworten gibt, habe jedoch über die suchfunktion nichts gefunden. :(
also bitte helft mir - und sei es mit links zu entsprechenden beiträgen.
jetzt schon vielen dank dafür.

ich überarbeite derzeit meinen erstling "keine zeit für drachen", der im jan 09 erschienen ist. das heißt, ich überarbeite ihn stilstisch, betreibe fehlerbeseitigung und nehme kürzungen vor.

meine deadline ist 24.6. und ich bin guten mutes, es bis dahin zu schaffen. seit der erstveröffentlichung sind nun fast eineinhalb jahre vergangen.

nun meine fragen:

1. wenn das buch komplett überarbeitet wurde, was schreibe ich denn dann
a) ins impressum und
b) sollte ich im klappentext und der einführung ein paar worte darüber verlieren? wenn ja, das interessiert doch in ein paar jahren niemanden mehr und das buch ist aber so unterwegs.
c) würdet ihr auf dem cover darauf hinweisen? für die bücher, die ich selbst verkaufe, werde ich eine banderole drucken, die ich um den schutzeinband herumklebe. aber der verkauf in den online-shops? denkt ihr, es ist wichtig, darauf hinzuweisen?
es ist von daher vielleicht wichtig, weil die erstauflage in einer sehr kleinen schrift erschienen ist, die manchen lesern schwierigkeiten bereitet hat.

2. wenn das buch komplett überarbeitet wurde, wird dann bei BoD erneut die gebühr für bod-classic fällig? immerhin ist inzwischen eine längere zeit vergangen.

die isbn - nummer wird ja sicher unverändert bleiben, nachdem es sich um denselben inhalt, titel, cover ... handelt.

ich freue mich auf eure statements.

ursula
Zuletzt geändert von fasanthiola am 25.05.2010, 22:40, insgesamt 1-mal geändert.
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FL
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Re: Zweite Auflage - komplett überarbeitet

von FL (25.05.2010, 19:10)
Hallo,

kurz nur zwei Sachen:

Das Impressum bleibt wie es ist; mit der Ausnahmae, dass du hier natürlich die neue ISBN (bei deiner Überarbeitung notwendig) einträgst und evtl. hinter den Titel '2.Auflage'.

Zu den Kosten: Es spielt keine Rolle, wie lange der Zeitraum zwischen den Auflagen beträgt: Neu Auflage = neue 39 Euro anlegen.

Gruß

fl.

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (25.05.2010, 22:39)
danke, fl, für deine schnelle antwort.

ich dachte, die isbn bleibt, wenn titel und inhalt gleich bleiben? ich sollte mich da also lieber noch einmal kundig machen.

danke auf jeden fall, dein kommentar hat mir schon ein bisschen weitergeholfen.
ich würde mich freuen, wenn auf die anderen fragen auch noch jemand eine kompetente antwort für mich hat.

gruß
ursula
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Abeille
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Re:

von Abeille (25.05.2010, 23:12)
Liebe Ursula,

wenn du Kürzungen vornimmst, wirst du damit dein Buch sicherlich soweit inhaltlich verändern, dass es eine neue ISBN braucht, egal, ob Titel und Cover gleich bleiben.

Auf dem Cover und im Klappentext würde ich keine Hinweise hinschreiben, da das, wie du sagst, nächstes Jahr keinen mehr interessieren wird. Willst du dann noch eine neue Auflage machen (also wieder die Classic-Gebühr bezahlen), um diese Hinweise wieder rauszunehmen? Das wär ja auch blöd.

Vielleicht änderst du aber die Kataloginformation, die du bei der Bestellung mit Classic eintragen kannst.
Bis die von den online-Anbietern gefressen wird, kann es allerdings dauern (bei Amazon gebe ich da nämlich langsam die Hoffnung auf).
Außerdem darf sie nicht zu lang sein (libri hat z. B. eine Vorgabe von 1000 Zeichen. Das wusste ich auch nicht und wunderte mich, warum bei libri die neue Inhaltsangabe nicht angezeigt wird. Tja, die ist nämlich zu lang, also habe ich extra für libri eine neue geschrieben und hingeschickt. *Grrr*. Hätt man ja auch gleich richtig machen können.)

Im Impressum würde ich die Auflage als "überarbeitet" kennzeichnen.

Das Problem mit der zu kleinen Schrift habe ich auch. Ich bekomme von Brillenträgern Beschwerden wegen Garamond 10. Da muss ich wohl auch noch mal ran ...

LG
Gesine (Sinje ;-))

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (25.05.2010, 23:32)
hallo, gesine (ahh! sinje!!! :lol: ) ,
danke für deine antwort. nun habe ich das verstanden mit der erforderlichen isbn.
danke auch für deine weiteren hinweise, den katalogtext betreffend.

tja und die sache mit der schrift ... sehr ärgerlich. das war eigentlich der hauptgrund für meine überarbeitung. ich beobachte die kunden. die nehmen mein buch in die hand und legen es wieder hin. manche mit der bemerkung: huch, das ist aber eine kleine schrift, die kann ich nicht lesen.
am anfang habe ich noch kleine scherze gemacht: "dafür kriegen sie gefühlte 500 seiten, statt 352". aber was solls, wenn die leute das buch dann nicht kaufen.

und als ich dann schon mal an der zweiten auflage war, dachte ich: jetzt machst du es aber wirklich richtig. mit fehlerbeseitigung und allem.

liebe grüße
ursula
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Thorsten Peter
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Re:

von Thorsten Peter (25.05.2010, 23:59)
Hi Ursula,

also ich weiß jetzt nicht, welche Gründe bei einer zweiten Auflage für eine neue ISBN sprechen und wann man die alte behalten kann.
Bei meiner zweiten Auflage zu Laura Rockt habe ich jedenfalls die ISBN behalten. Allerdings blieb auch die Seitenzahl gleich.
Ich habe lediglich im Impressum "2. Auflage" hinzugefügt.

Ich wünsch dir alles Gute, dass du rechtzeitig fertig wirst.

Liebe Grüße
Thorsten

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hawepe
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Re: Frage zu: Zweite Auflage - komplett überarbeitet

von hawepe (26.05.2010, 00:02)
Hallo Ursula,

fasanthiola hat geschrieben:
ich überarbeite derzeit meinen erstling "keine zeit für drachen", der im jan 09 erschienen ist. das heißt, ich überarbeite ihn stilstisch, betreibe fehlerbeseitigung und nehme kürzungen vor.


Dann ist auf alle Fälle eine neue ISBN fällig. Fehler darf man auch so korrigieren, aber inhaltliche Veränderungen (und das sind stilistische Änderungen und Kürzungen) erfordern immer eine neue ISBN.

1. wenn das buch komplett überarbeitet wurde, was schreibe ich denn dann
a) ins impressum und


Pflichtangaben gibt es nicht, aber ich würde reinschreiben, dass es sich um die "2., überarbeitete Auflage" handelt. Für mich erweckt das immer den Eindruck, dass der Autor das Manuskript nach der Veröffentlichung nicht beiseite gelegt, sondern am Thema weitergearbeitet hat.

b) sollte ich im klappentext und der einführung ein paar worte darüber verlieren? wenn ja, das interessiert doch in ein paar jahren niemanden mehr und das buch ist aber so unterwegs.


Wenn die Veränderungen wesentlich sind, würde ich eine Vorbemerkung schreiben. Der Klappentext soll dagegen kurz und bündig auf das Buch neugierig machen, aber nicht irgendetwas erklären.

c) würdet ihr auf dem cover darauf hinweisen? für die bücher, die ich selbst verkaufe, werde ich eine banderole drucken, die ich um den schutzeinband herumklebe. aber der verkauf in den online-shops? denkt ihr, es ist wichtig, darauf hinzuweisen?


Nein. Eine Banderole ist originell, aber bei BoD nicht machbar bzw. viel zu teuer.

es ist von daher vielleicht wichtig, weil die erstauflage in einer sehr kleinen schrift erschienen ist, die manchen lesern schwierigkeiten bereitet hat.


Trotzdem werden sie das Buch kein zweites Mal kaufen. Warum also auf die Schwäche der ersten Auflage hinweisen?

2. wenn das buch komplett überarbeitet wurde, wird dann bei BoD erneut die gebühr für bod-classic fällig? immerhin ist inzwischen eine längere zeit vergangen.


Das ist völlig unerheblich. Neue Auflage - neue Gebühr.

die isbn - nummer wird ja sicher unverändert bleiben, nachdem es sich um denselben inhalt, titel, cover ... handelt.


Das Thema ist zwar geblieben, aber du hast stellenweise neu formuliert und gekürzt. Damit ist die neue Auflage nicht mit der ersten identisch und muss eine neue ISBN erhalten.

Beste Grüße,

Heinz

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (26.05.2010, 07:50)
Hallo Ursula,

du kannst ins Impressum und aufs Titelblatt "2., überarbeitete Auflage" schreiben. Neue ISBN muß sein. Im Klappentext würde ich nichts drüber schreiben, auch nicht in der Einführung.

Such die Schriftart sorgfältig aus, möglichweise ist eine andere Schriftart bei gleicher Größe viel besser lesbar als Garamond 10. Ich habe die Zweitauflage auch wegen der Schriftart gestartet. Setz dich mit einer Deadline nicht unter Druck. Auf ein paar Tage kommt es bestimmt nicht an, aber du mußt mit dem Ergebnis hundertprozentig zufrieden sein. Sonst werden wieder 39 Euro fällig, für die nächste Auflage. :wink:

Mach dich drauf gefaßt, daß beide Auflagen noch für längere Zeit im Handel paralell nebeneinander laufen können. Seit dem Start der zweiten Auflage meinen Gartenlexikons habe ich von der ersten Auflage bei Amazon noch 24 Exemplare verkauft, obwohl nur noch die zweite Auflage gedruckt wird.

Viele Grüße

Torsten
Heiteres Gartenlexikon - Heiteres Heimwerkerlexikon - Irgendwas mit Wuppertal - Im Dutzend witziger

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hawepe
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Re:

von hawepe (26.05.2010, 08:24)
Hallo Torsten,

Torsten Buchheit hat geschrieben:
möglichweise ist eine andere Schriftart bei gleicher Größe viel besser lesbar als Garamond 10.


Dann rück mal mit einem Vorschlag heraus. Die Garamond ist nicht zuletzt deshalb im Buchdruck so überaus beliebt, weil sie extrem lesefreundlich ist.

Ich halte sie übrigens auch in 10 Punkt noch für sehr gut lesbar. Wenn es Kritik gibt, kann das genauso auf zu lange Zeilen und/oder zu geringen Zeilenabstand hindeuten.

Natürlich gibt es Schriftalternativen, aber die dürften an dem Problem nichts ändern. Zudem kosten fast alle Geld.

Beste Grüße,

Heinz.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (26.05.2010, 08:35)
Garamond ja - aber Schriftgröße 10 wäre mir viel (!!!) zu klein. Ich
schreibe gerade ein Manuskript in Garamond 11 und dabei kullern
mir fast die Augen aus dem Kopf.
Ursula, wie sieht es denn mit dem Zeilenabstand aus?

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Abeille
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Re:

von Abeille (26.05.2010, 08:54)
Liebe Ursula,

ich hab grad mal in dein Buch geguckt (sorry, ich hab bisher nur die Proben auf deiner Website gelesen und keinen "Blick ins Buch" geworfen) und sehe, dass du auch kursive Passagen hast.
Also ich kann die Schrift ja gut lesen (das ist wohl die Gewöhnung, weil ich bergeweise Bücher in dieser Schrift und Größe - sogar mit expliziter Angabe u. a. im Impressum - besitze), aber ich krieg hin und wieder gesagt, dass vor allem die kursiven Passagen schlecht lesbar sind, neben "das Buch ist aber ziemlich klein geschrieben".

Bei mir liegt das allerdings definitiv an Zeilenabstand und -länge *grummel*. (Nun muss ich wohl doch mein Baby einkürzen, obwohl es schon gefühlte Millionen Male überarbeitet wurde.)

Welche Schrift bzw. Schriftgröße nimmst du denn jetzt?

In der Kataloginfo kann man ja reinschreiben "überarbeitete Neuauflage in größerer Schrift" oder so. Man weiß ja nie, ob nicht der eine oder andere Leser von Rezensionen abgeschreckt wird, die auf der kleinen Schrift herumhacken. Allerdings läuft man dann wieder Gefahr, dass der Leser denkt, man hält ihn für sehschwach, und befürchtet dann ein Machwerk in Seniorenlettern. Schwierig, schwierig ...

LG
Gesine

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (26.05.2010, 09:03)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Torsten,

Dann rück mal mit einem Vorschlag heraus. Die Garamond ist nicht zuletzt deshalb im Buchdruck so überaus beliebt, weil sie extrem lesefreundlich ist.

Ich halte sie übrigens auch in 10 Punkt noch für sehr gut lesbar. Wenn es Kritik gibt, kann das genauso auf zu lange Zeilen und/oder zu geringen Zeilenabstand hindeuten.

Natürlich gibt es Schriftalternativen, aber die dürften an dem Problem nichts ändern. Zudem kosten fast alle Geld.

Beste Grüße,

Heinz.


Hallo Heinz,

nein, ich habe keinen Vorschlag. Du bist ohne jeden Zweifel der Schriftartenexperte von uns beiden :wink: . Ich möchte nur das Nachdenken darüber anregen. Und bitte, hat funktioniert: deine Vorschläge mit den zu langen Zeilen oder dem zu kleinen Zeilenabstand sind (wie immer!) beachtenswert. Wobei man hier ruhig mal wieder auf dein Buch "Buchsatz für Autoren" hinweisen sollte, das jede Menge wirklich hilfreiche Informationen zu Layout- und Schriftfragen bietet.

Viele Grüße

Torsten
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hawepe
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Re:

von hawepe (26.05.2010, 09:09)
Hallo Gesine,

Abeille hat geschrieben:
ich krieg hin und wieder gesagt, dass vor allem die kursiven Passagen schlecht lesbar sind


Längere kursive Passagen sind nie eine gute Idee, weil kursive Schriften immer etwas schlechter lesbar sind. Wenn bei der Gestaltung der Kursiven dann auch noch nicht einmal auf gute Lesbarkeit geachtet wurde, sind Beschwerden unvermeidlich.

Zu diesen misslungenen Kursiven gehört z.B. der Kursivschnitt der MS Office beiliegenden Garamond. Sie ist viel zu schräg und englaufend gestaltet, als dass sie noch gut zu lesen wäre.

In der Kataloginfo kann man ja reinschreiben "überarbeitete Neuauflage in größerer Schrift" oder so. Man weiß ja nie, ob nicht der eine oder andere Leser von Rezensionen abgeschreckt wird, die auf der kleinen Schrift herumhacken. Allerdings läuft man dann wieder Gefahr, dass der Leser denkt, man hält ihn für sehschwach, und befürchtet dann ein Machwerk in Seniorenlettern.


Großschrift ist tatsächlich zu einem Synonym für Seitenschinderei geworden. Ich lege solche Bücher sofort weg, weil es einfach eine Schinderei ist, sie zu lesen.

Beste Grüße,

Heinz.

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (26.05.2010, 09:31)
hallo, zusammen, und danke für eure antworten. nun fühle ich mich viel sicherer.

"zeilenabstand"
der großzügige zeilenabstand hat mich bei der ersten auflage letztendlich gerettet. so war es doch einigermaßen lesbar.

mein problem war folgendes:
ich hatte den text in garamond 10. geschrieben. das wäre gerade noch gegangen. aber ich habe das seitenlayout erst ziemlich zum schluß gemacht, bin also von A4 auf A5. weil aber dann der text wie eine grafik behandelt wird, wurde die schrift ebenfalls runtergerechnet, sodaß wir nun bei etwa 8,75 punkt liegen. und das ist definitiv sehr klein. zwar noch lesbar, aber wenn man die lektüre auf "abends im bett" beschränkt, muss man schon augenakrobatik betreiben, um das noch gut lesen zu können.

für die 2. auflage habe ich etwa 40 seiten herausgenommen und an den anfang von band 2 gesteckt, die ränder schmäler gemacht und den zeilenabstand geringfügig verkleinert.

da ich insgesamt - sagen wir mal - reifer geworden bin in meiner schreibe, kann ich mich nun von ganzen absätzen ohne zu weinen trennen. das wäre mir bei erscheinen des buches im februar 09 noch unmöglich gewesen. aber es tut dem text sehr gut. schriftgröße nun 11,5.
in band 2 12 punkt.

"kursiv"
ja, ich habe ganze absätze kursiv geschrieben. immer wenn in gedankensprache geredet wird. und die tagebucheintragungen sind ebenfalls kursiv. ich habe lange herumprobiert. nun habe ich eine variante der garamond gewählt und zwar die garamond premr pro captation. die ist etwas runder und von daher auch kursiv gut lesbar. diese variante verwende ich aber nur für die kursiven abschnitte.

liebe grüße und einen schönen tag
ursula
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julia07
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Re:

von julia07 (26.05.2010, 11:22)
fasanthiola hat geschrieben:
... ich hatte den text in garamond 10. geschrieben. das wäre gerade noch gegangen. aber ich habe das seitenlayout erst ziemlich zum schluß gemacht, bin also von A4 auf A5. weil aber dann der text wie eine grafik behandelt wird, wurde die schrift ebenfalls runtergerechnet, sodaß wir nun bei etwa 8,75 punkt liegen.

Hallo Ursula,
das verstehe ich jetzt nicht. Wenn ich Garamond 10 wähle und den Text auf diversen Formaten ausdrucke, dann muss die Schrift im Ausdruck doch immer gleich gross sein :roll:
Ich habe auch gerade mit dem Format eines neuen Buches gespielt. Wenn ich das ändere, dann bleibt das Textlayout gleich, aber die Ränder sind unterschiedlich groß und man muss das nachbessern. An der Buchstabengröße hat sich bei mir da (zum Glück) nie etwas geädert.
Wenn Du von "Grafik" sprichst, ist damit eventuell gemeint, dass du die pdf-Datei verkleinert hast? Das würde Sinn machen. Ansonsten verstehe ich das technisch jetzt überhaupt nicht.
LG, Julia

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