Mit Coupons fürs eigene Buch werben

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Bigwill86
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Mit Coupons fürs eigene Buch werben

von Bigwill86 (05.09.2010, 23:53)
Hallo liebe BOD-Gemeinde,

soweit ich das Forum hier durchsucht habe, kam das Thema "Coupons" bisher noch nicht vor - obwohl es sich aus meiner Sicht durchaus für die Bewerbung und den Verkauf des eigenen Buches anbieten würde.

Ein Coupon erfüllt nämlich gleich mehrere Zwecke, zum Einen wirbt man für das Buch, zum Anderen schafft man für einen Interessenten einen starken Anreiz, da er das Gefühl hat ein "Schnäppchen" zu machen. Wieviel man an Rabatt gibt, wenn der Buchkauf über einen ausgegebenen Coupon erfolgt, kann man natürlich selbst bestimmen, alles zwischen 3 und 5 Euro sollten ausreichend Anreiz sein (wenn man dies im großen Stil betreibt, muss man diesen Abzug logischerweise in den Verkaufspreis einberechnen).

Vielleicht hat jemand von Euch ja schon in diesem Feld Erfahrungen gemacht und beispielsweise Flyer, die einen Coupon beinhaltet haben, in einer Buchhandlung, beim Bäcker oder sonstwo ausgelegt? Würde mich interessieren hier Erfahrungen mitgeteilt zu bekommen.

Da ich mich persönlich für Verkaufsförderung und gerade auch speziell fürs Couponing interessiere, handelt davon auch mein erstes bei BOD veröffentlichtes Buch. Bei Amazon.de könnt Ihr bei Interesse etwas hineinlesen, bei Gefallen natürlich gerne auch erwerben :wink: Dort wird Schritt für Schritt beschrieben, wie ein sinnvolles Couponing-Konzept auszusehen hat.

http://www.amazon.de/Couponing-Direktvertrieb-Konzeption-Implementierung-Study/dp/3839163404/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1283723393&sr=8-1

Aber wie gesagt, wer bereits praktische Erfahrung mit Verkaufsförderung in diesem Bereich gemacht hat - ich würde mich freuen davon zu erfahren.

Viele Grüße
Christian

P.S. Das Buch heißt "Couponing im Direktvertrieb" und es beinhaltet eine umfangreiche Case-Study für ein Modellunternehmen - lässt sich aber auf viele Branchen anwenden.

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (06.09.2010, 06:08)
Die Idee an sich ist gut, aber ich glaube nicht, dass sich eine solche Art Rabattvergabe mit der Buchpreisbindung verträgt.
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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holz

Re:

von holz (06.09.2010, 07:50)

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Manu
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Re:

von Manu (06.09.2010, 08:00)
Gut zu wissen thumbbup

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Bigwill86
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Re:

von Bigwill86 (06.09.2010, 08:13)
..puh, in der Tat gut zu wissen.

Aber wenn ich es richtig rauslese, wäre ein "Zugabecoupon" trotzdem möglich. Sprich ein Coupon auf dem sinngemäß steht: "Kauf dieses Buch bis zum XX.XX. und erhalte dafür kostenlos ein kleines Präsent" ..knüpfen ließe sich das mit einer Webseite über die dann bestellt werden muss. In diesem Fall hätte man sogar noch die wertvollen Käuferdaten, die sich dann in einem Newsletter verwenden ließen..

Viele Grüße
Christian

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (06.09.2010, 08:17)
Auch das würde ich streng genommen als unzulässigen Rabatt in Naturalform betrachten. Geh das Risiko gar nicht erst ein.
Viele Grüße von Nicolas



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malschaun
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Re:

von malschaun (06.09.2010, 08:18)
Bigwill86 hat geschrieben:
..puh, in der Tat gut zu wissen.

Aber wenn ich es richtig rauslese, wäre ein "Zugabecoupon" trotzdem möglich. Sprich ein Coupon auf dem sinngemäß steht: "Kauf dieses Buch bis zum XX.XX. und erhalte dafür kostenlos ein kleines Präsent" ..knüpfen ließe sich das mit einer Webseite über die dann bestellt werden muss. In diesem Fall hätte man sogar noch die wertvollen Käuferdaten, die sich dann in einem Newsletter verwenden ließen..

Viele Grüße
Christian


Hi,

eher nicht, da Du ja dann einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Buchverkäufern hättest.

Grüße

holz

Re:

von holz (06.09.2010, 11:03)
Bigwill86 hat geschrieben:
Aber wenn ich es richtig rauslese, wäre ein "Zugabecoupon" trotzdem möglich. Sprich ein Coupon auf dem sinngemäß steht: "Kauf dieses Buch bis zum XX.XX. und erhalte dafür kostenlos ein kleines Präsent"


Zitat von http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/ ... ettbewerb/

"Nicht mit über „Pfennigsartikeln“ hinausgehenden Zugaben gekoppelt werden dürfen nach wie vor preisgebundene Waren wie rezeptpflichtige Arzneimittel und vor allem Bücher. So wurde z. B. die Zugabe eines „kostenlosen“ Taschenrechners zu einem Buch, das man auch ohne diesen Rechner erwerben konnte und das der Buchpreisbindung unterlag, als unzulässig angesehen."

Jens D.

Re:

von Jens D. (06.09.2010, 11:41)
Wie sieht es aus mit Werbegutscheinen für andere Produkte? Wenn ich meinem Buch einen Gutschein beilege, der bei einem externen Händler beim Kauf eines Produkts ab xxx Euro eingelöst werden kann?

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hawepe
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Re:

von hawepe (06.09.2010, 11:52)
Hallo Jens,

Jens D. hat geschrieben:
Wie sieht es aus mit Werbegutscheinen für andere Produkte? Wenn ich meinem Buch einen Gutschein beilege, der bei einem externen Händler beim Kauf eines Produkts ab xxx Euro eingelöst werden kann?


Wie du den Verstoß gegen die Buchpreisbindung verpackst, ist egal, am Verstoß ändert sich nichts, weil es immer darauf hinausläuft, dass du das Buch direkt oder indirekt verbilligt anbietest.

Beste Grüße

Heinz

Jens D.

Re:

von Jens D. (06.09.2010, 16:46)
Hmmm..... klingt logisch. Danke für den Hinweis.

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Ereschkigal
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Re:

von Ereschkigal (06.09.2010, 20:48)
Also geht Coupon-Werbung für deutschsprachige Bücher nur in der Schweiz, weil dort die Buchpreisbindung nicht existiert.

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orthopedix
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Beigelegter Coupon

von orthopedix (24.12.2011, 19:09)
Hallo

Ich muss nochmal auf den im Buch eingelegten Coupon zurueck kommen: Wenn ein solcher grundsaetzlich Bestandteil des Buches ist, also fuer die komplette Auflage, duerfte das doch der Buchpreisbindung nicht widersprechen, oder? Das Buch kostet ja so ueberall das gleiche.

Mein Problem ist wohl eher technischer Natur: Kann man bei BOD solche Coupons drucken und automatisch beilegen lassen? (Die sollen online eingeloest werden und muessten deshalb jeweils individuelle Codes aufgedruckt haben um nicht missbraucht zu werden.) Oder muss ich dafuer zur Druckerei um die Ecke gehen?

Danke und Gruss,
G

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (24.12.2011, 19:42)
Bei buch.de kann man einen 2-Euro-Gutschein für eine Erstrezension bekommen. Diese Gutscheine sind auf alle Sortimente außer auf Bücher anwendbar, eben wegen der Buchpreisbindung. Wenn allerdings buch.de Zusammen mit anderen Firmen wie ehedem Softies oder Böklunder-Würstchen eine Gutschein-Aktion macht, sind diese auch auf Bücher anwendbar, weil es sich dem Charakter nach um Geschenkgutscheine handelt, während der 2-Euro-Gutschein den Charakter eines Rabatts hat.

Rechtlich kann ich das nicht im Detail auseinanderklamüsern, aber so wird es bei buch.de gehandhabt.

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SandraR
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Re:

von SandraR (24.12.2011, 19:55)
Wenn du einen eigenen Shops hast, kannst du als Beispiel anbieten, neben dem Bucherwerb eine persönliche Widmung des Autors im Buch anzubringen, dies ist erlaubt. Was du ev. machen kannst wäre auch ein kleines Präsent beilegen als Beispiel eine Ostergeschichte für Kinder und dazu einen kleinen Osterschokohasen beilegen. Aber du darfst für den Schokiosterhasen keinen Gutschein anbieten. Der Schokohase versteht sich dabei als Geschenk des Shops und nicht des Buches, des Verlages oder des Autors! Also, über Umwege in einem engen Rahmen geht es. Aber dafür musst du einen eigenen Shop machen und der Hase sollte dann für alle Shopprodukte gelten.
Was du auch machen kannst, an Weihnachten im eigenen Shop das Buch verpacken, kostenlos als Geschenk. In diesem engen Rahmen geht es.
Als Beispiel, Amazon bietet an im Zuge von KDPR Programme, 5 Tage kostenlos dein eBook abzugeben. Dies geht aber nur dann für Autoren mit deutscher ISBN wenn dein eBook bei Amazon ohne ISBN veröffentlicht wurde. Ansonsten verstößt du klar gegen die Regeln des Börsenvereins. Das Problem dabei, Amazon selber ist kein deutsches Unternehmen und weist die deutschen Autoren auf diesen Umstand auch nicht hin.
Damit kommt in der Zukunft ein neues Abmahnverfahren für Anwälte.
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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