Zahlenangaben im Buch

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mexikanerin
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Zahlenangaben im Buch

von mexikanerin (05.10.2010, 20:04)
Wie geht man mit Zahlen im Buch um! Einige Seiten meines Buches
sind wie eine Reisebeschreibung. Also nur mal ein paar Beispiele:

1973 - Jahreszahl
3- Zimmerwohnung
23- jährige Ehe
46 Jahre alt
140 PS
200000 Einwohner oder 200 000 Einwohner
es waren noch 45 Kilometer bis zur nächsten Ortschaft

also wie gehe ich damit um, wann schreibe ich diese Zahlen als Wort
und wann benutze ich die Zahlen an sich ?

Würde mich freuen, wenn mir jemand dazu einen Tipp geben kann,
LG Sabine
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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (05.10.2010, 20:41)
1973 - Jahreszahl
3- Zimmerwohnung
23- jährige Ehe
46 Jahre alt
140 PS
200000 Einwohner oder 200 000 Einwohner
es waren noch 45 Kilometer bis zur nächsten Ortschaft

Es war im Jahre 1973.
Von meinem Erbe kaufte ich mir eine Dreizimmer- Wohnung.
Nachdem unsere 23 jährige Ehe nun doch in die Brüche ging, wollte ich endlich leben.
Ich war erst 46 Jahre alt, und darum fand ich mich für einen 140 PS starken Schlitten noch nicht zu alt.
Außerdem lebte ich in keinem Dorf mehr, meine neue Heimat hatte mehr als 200.000 Einwohner.
Die Stadt glich einer Insel. Man konnte sich drehen und wenden wie man wollte, es waren mindestens fünfundvierzig Kilometer bis zur nächsten Ortschaft.

Wie Du oben siehst, wechsele ich – mal geschrieben - mal in Zahlen. Wobei Jahreszahlen grundsätzlich als Zahl geschrieben werden sollte.

Gruß
Thomas

julia07
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Re:

von julia07 (05.10.2010, 20:42)
Als Faustregel zur Darstellung von Zahlen in Briefen etc, habe ich es so gelernt: alle Zahlen unter zehn werden ausgeschrieben, darüber kann/sollte man Ziffern nehmen.
Es kommt aber immer auf den Einzelfall an. In manchen Fällen würde ich auch höhere Zahlen ausschreiben, wie z. B. zwanzig Kinder.

LG,
Julia

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mexikanerin
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Re:

von mexikanerin (05.10.2010, 21:13)
Ja danke,
das hilft mir schon sehr viel weiter, so wie es Thomas geschrieben hat.
Macht auch ein gutes optisches Bild , so dass man mit Zahlen nicht so zugeschüttet wird.....soll ja ein Roman bleiben und kein Mathematikbuch.
Diese Faustregel mit den Zahlen unter zwanzig habe ich auch schon gehört,
nur ich denke auch, ganz so eng muss man das nicht sehen, man kann auch ein Gefühl dafür entwickeln.
Ich wollte nur auf der sicheren Seite sein, damit ich meine Fehler endlich mal korrigieren kann.
Also nochmal Danke und liebe Grüße von Sabine aus Mexiko
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holz

Re:

von holz (05.10.2010, 21:25)

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hawepe
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Re: Zahlenangaben im Buch

von hawepe (05.10.2010, 22:01)
Hallo Sabine,

mexikanerin hat geschrieben:
1973 - Jahreszahl


In der Regel als Zahl. Allerdings hängt es vom Zusammenhang ab. In belletristischen Werken habe ich es auch schon ausgeschrieben gesehen, aber das sollte man wirklich sehr bewusst tun.

3- Zimmerwohnung


Entweder Dreizimmerwohnung oder - so der Wahrig - auch 3-Zimmer-Wohnung. Letzteres verstößt allerdings gegen die Regel, Zahlen bis zehn als Wort zu schreiben. In Zeitungsanzeigen ist es okay, aber in Büchern würde ich alternativ Drei-Zimmer-Wohnung schreiben. Völlig falsch ist Drei-Zimmerwohnung, denn Zimmerwohnungen gibt es nicht.

23- jährige Ehe


Natürlich ohne Leerstelle. In der Belletristik geht aber auch dreiundzwanzigjährige Ehe, wo es stimmt, d.h. wo es weniger auf die konkrete Zahl als auch die Länge ankommt.

46 Jahre alt
140 PS


Genau.

200000 Einwohner oder 200 000 Einwohner


200 000, wobei da keine ganze, sondern nur eine halbe Leerstelle stehen darf, um die Zahl nicht auseinanderzureißen.

Es waren noch 45 Kilometer bis zur nächsten Ortschaft


In der Regel so, aber auch hier hängt es vom Inhalt ab.

Beste Grüße

Heinz

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mexikanerin
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Re:

von mexikanerin (06.10.2010, 05:01)
Lieber Heinz,
danke dir für deine Mühe, ja da muss ich wohl nochmal die ganzen
300 Buchseiten durchgehen, denn es soll ja auch eine Regelmäßigkeit zu erkennen sein, rein von der Optik und auch besser so zu lesen.
Aber wie ist denn eine halbe Leerstelle rein technisch zu machen?
Also bei Kilometerangaben ist es besser, richtig Kilometer anstatt km zu schreiben, richtig?
Liebe Grüße von Sabine aus Mexiko
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hawepe
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Re:

von hawepe (06.10.2010, 07:52)
Hallo Sabine,

mexikanerin hat geschrieben:
Aber wie ist denn eine halbe Leerstelle rein technisch zu machen?


In Word und Open Office geht es meines Wissens nur, indem du das Leerzeichen entweder auf 50 Prozent skalierst oder seine Laufweite auf 50 Prozent reduziert. Geht beides über Format -> Zeichen.

Also bei Kilometerangaben ist es besser, richtig Kilometer anstatt km zu schreiben, richtig?


In der Regel ja. Wenn du aber z.B. schreiben willst, dass es laut GPS 45,7 km waren, da handelt es sich um eine Einheitenangabe, die dann abgekürzt wird.

Beste Grüße

Heinz

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (06.10.2010, 09:27)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Sabine,
mexikanerin hat geschrieben:
Aber wie ist denn eine halbe Leerstelle rein technisch zu machen?


In Word und Open Office geht es meines Wissens nur, indem du das Leerzeichen entweder auf 50 Prozent skalierst oder seine Laufweite auf 50 Prozent reduziert. Geht beides über Format -> Zeichen.


Hallo, Sabine und Heinz,
ich würde noch empfehlen, in Word ein "Geschütztes Leerzeichen" einzufügen (Einfügen->Symbole->Sonderzeichen oder Strg+Umschalt+Leertaste), damit an dieser Stelle kein Zeilenumbruch erfolgt.
Grüße, Valerie

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hawepe
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Re:

von hawepe (06.10.2010, 11:36)
Hallo Valerie,

Valerie J. Long hat geschrieben:
ich würde noch empfehlen, in Word ein "Geschütztes Leerzeichen" einzufügen (Einfügen->Symbole->Sonderzeichen oder Strg+Umschalt+Leertaste), damit an dieser Stelle kein Zeilenumbruch erfolgt.


Solche Vorschläge wage ich schon gar nicht mehr zu machen, weil die meisten Autoren schon an viel einfacheren Dingen zu knabbern haben.

Zudem hat dieses Vorgehen auch seine Tücken. "100.000 Einwohner" sollte in eine Zeile, aber wenn ds passt und die mögliche Trennstelle nach "Ein" zu spät kommt, reißt es hässliche Lücken in den Text. Ich lasse es seitdem bleiben und korrigiere später lieber von Hand.

Für das halbe Leerzeichen gilt das natürlich nicht. Als LaTeX-Benutzer habe ich es da leichter, weil da per Definition nie getrennt wird.

Beste Grüße

Heinz

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (06.10.2010, 12:39)
hawepe hat geschrieben:
Als LaTeX-Benutzer habe ich es da leichter, weil da per Definition nie getrennt wird.
:roll: Heinz, ich nehme an, du meinst die Silbentrennung und nicht den Wortumbruch? Für so gut hielt ich TeX bisher immer.

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hawepe
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Re:

von hawepe (06.10.2010, 15:09)
Hallo Valerie,

Valerie J. Long hat geschrieben:
hawepe hat geschrieben:
Als LaTeX-Benutzer habe ich es da leichter, weil da per Definition nie getrennt wird.
:roll: Heinz, ich nehme an, du meinst die Silbentrennung und nicht den Wortumbruch? Für so gut hielt ich TeX bisher immer.


Muss ich deine Antwort verstehen? book:

Soll verhindert werden, dass zwischen "100 000" und "Einwohner" umbrochen wird, muss dort ein geschütztes Leerzeichen stehen. Das ist völlig unabhängig davon, ob man eine Textverarbeitung oder LaTeX verwendet.

Soll dagegen verhindert werden, dass die durch eine verkleinertes Leerzeichen gegliederte
"100 000" durch einen Zeilenumbruch auseinandergerissen wird, muss in Textverarbeitungprogrammen ein geschütztes Leerzeichen verkleinert werden, während bei LaTeX das verkleinerte Leerzeichen schon von Hause aus geschützt ist.

Beste Grüße

Heinz

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (06.10.2010, 20:49)
hawepe hat geschrieben:
während bei LaTeX das verkleinerte Leerzeichen schon von Hause aus geschützt ist.
Heinz, das war der Schnipsel, der mir fehlte. Alles klar!

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mexikanerin
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Re:

von mexikanerin (08.10.2010, 06:54)
Ich danke euch für die vielen Hinweise, aber trotzdem bin ich etwas verwirrt! Darum schicke euch mal die Seiten meines Buches, die mir wegen der vielen Zahlenangaben viel zu schaffen machen!
Ihr wisst ja, dass ich vor 6 Jahren mit meinem Mann nach Mexiko ausgewandert bin! Von den vielen Erlebnissen und wie wir hier leben, davon soll mein Buch berichten.....aber im Moment hänge ich fest und wäre euch dankbar, wenn ihr mir helfen könntet.....die Seiten beinhalten so viele Zahlen und das sieht alles so blöd aus !!!

So, das sind die Seiten.....ich weiss, dass viele Fehler drin sind und ein Lektorat soll das auch noch überarbeiten, denn es ist nicht irgendein Buch, sondern es soll die Geschichte meines Lebens werden!!!

Endlich waren wir angekommen. Der hellblaue Himmel bot einen herrlichen Kontrast zu dem tiefen Blau des Ozeans. Nach den 1600 Kilometern, die wir von San Diego bis hierher mit dem Auto zurückgelegt hatten, waren wir erschöpft und müde, aber auch sofort wieder hellwach beim Anblick dieses herrlichen Panoramas, was sich unseren Augen bot. Die traumhaft große Bucht ist umgeben von bizarren sandfarbenen Bergen, die mit einem zarten Hauch von Grün bedeckt waren. Auch für Roland war alles neu und fremd in dieser Stadt, die sich in den vielen Jahren sehr verändert hatte. „Bienvenidos a Cabo San Lucas“ leuchtete uns schon von weitem sichtbar auf einem großen Schild am Straßenrand entgegen. Das soll meine neue Heimat werden? Alles in mir befand sich in Aufruhr, und wieder waren all die vielen Fragen gegenwärtig. Werden wir es hier in dieser fremden Stadt schaffen, unseren neuen Weg zu finden? Der Verkehr auf dem mehrspurigen Highway schlängelte sich durch die Innenstadt, und Roland zeigte mir die Kuppel unseres Hauses, die schon in der Ferne auf einem hohen Berg zu sehen war. Unser Haus. Aber ich empfand die ersten Minuten in dieser Stadt als unwirklich und fernab der Realität. So viele Eindrücke und Erlebnisse hatten wir in den letzten Tagen und Stunden verarbeiten müssen, doch nun waren wir am Ziel unserer Reise angekommen.
Cabo San Lucas. Los Cabos, oder einfach nur Cabo. Wie lange es unsere Heimat sein soll, das wussten wir nicht und es war auch nicht wichtig. Cabo, wo der Pazifische Ozean mit dem Sea of Cortes an der Spitze der Halbinsel zusammentrifft. In den dreißiger Jahren war Cabo noch ein kleines verträumtes Fischerdorf mit 400 Einwohnern, die größtenteils nur vom Fischfang lebten. Zu erreichen war dieses Dorf nur auf dem Wasserweg. Die Straße, die Mex1, die uns bis hierher führte, wurde 1973 fertiggestellt. Erst 1980 wurde in San Jose del Cabo ein internationaler Flughafen gebaut, der Cabo ermöglichte, offen für die Welt zu sein. Danach konnte sich der Tourismus erst richtig entwickeln. Aber der Ursprung wurde schon viel früher geschaffen. Nämlich mit dem Bau des berühmten Hotels „Palmilla“, das in den fünfziger Jahren eine Oase für viele Stars wurde. John Wayne und Clark Gable waren dort schon damals prominente Gäste. Heute ist das „Palmilla“ nicht nur ein Hotel, sondern eine kleine Stadt für sich. Für große Berühmtheiten wie Brad Pitt oder Kevin Costner ist es ein Highlight der Entspannung geworden. Das kleine verschlafene Fischerdorf hat sich bis heute zu einer großen Stadt mit 200 000 Einwohnern entwickelt. Eine Großstadt ohne moderne Hochhäuser, denn die Regierung ist bemüht, das Lebensgefühl einer Kleinstadt zu erhalten: einfache, kleine, typisch mexikanische Häuser, neben modernen amerikanischen Gebäuden. Jetzt ist Cabo eine Mischung aus Amerika und Mexiko, und das damalige Flair ist leider verlorengegangen. Gern würde ich eine Reise in die Vergangenheit starten, um das Cabo zu erleben, wie es noch 1930 war: ursprünglich und mexikanisch. Aber die gelbbeigen Berge, die riesigen Kakteen und das nicht enden wollende Meer sind unbeschreiblich schön. Wenn man um sich blickt, dann ist nur Wasser zu sehen und immer wieder Wasser. Man nennt dieses Fleckchen Erde auch „Lands End“, denn hier scheint das Land zu Ende zu sein. Die bizarre Natur legt sich wie ein Rahmen um die Stadt und gibt ihr einen eigenen Zauber. Heute ist es das Feriendomizil der Amerikaner geworden und nichts erinnert mehr an das verschlafene Fischerdorf und an seinen Ursprung. Der Tourismus beherrscht hier das Leben. In der Innenstadt gibt es fast nur Andenkenläden, wo man überall das Gleiche zu unterschiedlichen Preisen kaufen kann. Restaurants, in denen es überall das Gleiche zu essen gibt, aber auch zu verschiedenen Preisen. Schmuckläden, in denen man Gold, Silber und Diamanten ziemlich billig erwerben kann bestimmen das Bild von „Down Town“. Die Bewohner dieses einst so verschlafenen Fischerdorfes haben im Laufe der Jahre entdeckt, dass durch die Touristen mehr Geld zu verdienen ist als nur mit dem Fischfang. Dadurch hat sich alles verändert. Das Wahrzeichen von Los Cabos ist eine 62 m hohe Felsengruppe- El Arco-, die aus dem Meer herausragt, und den Pazifik vom Sea of Cortes trennt. Es gibt hier wunderbare und immer noch viele einsame Strände entlang der Pazifikküste. Man hat das Gefühl, es ist das Paradies auf Erden, allein mit der Natur und dem Rauschen des Meeres. Das fasziniert mich immer wieder und ich denke, das Meer mit seiner ganzen Kraft gehört nur mir allein. Es gibt keinen Menschen, der es mit mir teilen muss. Los Cabos ist auch eine Partystadt geworden, das Mallorca und der Ballermann der Amerikaner. Wer Alkohol, Drogen, Zigaretten und Frauen liebt, der fühlt sich hier wohl. Viele Amerikaner suchen dieses Paradies und finden es in Cabo . Sie können hier ausleben, was in Amerika niemals erlaubt ist. Eine Freiheit spüren, die auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht möglich machen kann. Aber es gibt hier auch ganz andere Touristen. Das sind die Fischer. Wer einmal in seinem Leben einen Marlin, Dorado oder Thunfisch angeln will, der kommt hierher nach Cabo San Lucas, mietet sich eine Yacht und fährt weit hinaus auf den Pazifik, um den Fang seines Lebens an Land zu ziehen. In Cabo San Lucas wird alljährlich im Oktober das dreitägige „Bisbee’s Black and Blue Marlin Jackpot Tournament“ ausgetragen. Mit einer Siegprämie von zuletzt mehr als 2,3 Millionen US-Dollar ist es der höchst dotierte Marlin-Hochseefischerwettbewerb weltweit. Auch für die fanatischen Golfer ist Cabo ein Highlight, denn hier gibt es Golfplätze mit einem herrlich grünen, gepflegten Rasen, der keine Wünsche mehr offen lässt. Alle haben schöne Ausblicke auf den Sea of Cortez und die umliegenden Berge. Wer aber von der Unterwasserwelt fasziniert ist, für den ist es auch ein Muss, nach Cabo San Lucas zu reisen. In vielen Tauchschulen kann hier jeder lernen, die Wunder und die Geheimnisse, die unter der Meeresoberfläche schlummern, selbst zu entdecken. Das ist Cabo San Lucas. Ein Paradies für Partyliebhaber, Fischer, Golfer und Taucher. Nur nichts von alledem trieb uns hierher. Wir suchten eine neue Existenz und eine zweite Heimat. Sie sollte uns ein anderes Leben weitab von Deutschland ermöglichen. Sind das nur Träume oder werden wir es schaffen, uns hier wohl zu fühlen? Unser Haus steht auf einem der vielen Hügel der Stadt und schon von weitem konnten wir die große weiße Kuppel sehen. Obwohl wir so müde und erschöpft waren, die schönen und entsetzlichen Erlebnisse unserer langen Reise noch im Kopf hatten, konnten wir es nicht erwarten, endlich anzukommen, auszusteigen und das Haus zu erobern. Villa Casa Blanca del Mar- das ist der Name des Hauses und nun unsere neue Heimat.


Lg Sabine aus Mexiko
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Re:

von mexikanerin (09.10.2010, 04:19)
Sicherlich war meine Leseprobe zu lang oder zu schlecht, da trotz den vielen KLicks keiner auch nur ein Wort dazu geschrieben hat!
Keine Ahnung, obwohl ich wirklich sehr dankbar für einen , wenn auch nur kurzen Rat wäre!
Es wird mein erstes Buch werden und sicherlich auch mein letztes.....aber es soll gut werden!
Wenn man so hier weit ab der Heimat immer im selben Saft schmort beim Schreiben, dann möchte man sich auch gern mal austauschen , um eventuell auch ein Feedback zu bekommen und auch um von anderen,
erfahrenen Schreibern zu lernen!
Danke und liebe Gruesse von Sabine aus Mexiko
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