Literareon Verlag

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Positivdenker
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Literareon Verlag

von Positivdenker (17.04.2007, 02:19)
Hallo,

diesen Verlag kenne ich von der Buchmesse Leipzig. Mich begeistert ihr Angebot: Übersetzung auch ins Schweizerdeutsch, ich behalte alle Rechte, sie drucken nicht nur sondern machen auch ein bischen Reklame.

Ich denke daran, mit ihnen zusammenzuarbeiten, habe aber noch keinen Kontakt aufgenommen, denn erst möchte ich mein Manuskript fertig machen.

Es soll eine Selbstbeteiligung von 1000 Euro geben, dies jedoch stört mich nicht. Ihre Leistung für mich wäre wichtiger.

Mich interessiert, ob ihr schon Erfahrungen mit diesem Verlag machtet. Soweit ihr diese hier nicht schreiben dürft, könnt ihr mir eine Mail senden, an Positivdenker bei web.de

Vielen Dank und Grüße

Heinrich
Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her ...

diekert
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Re:

von diekert (17.04.2007, 07:03)
Der Verlag ist fähig, aber hat auch seinen Preis. Sie bieten gute Leistungen und haben einen "großen Bruder" bei dem man wirklich gut aufgehoben ist und auch, wenns gut läuft, einen Vertrag beim großen Bruder bekommt. Besser als Bod alle mal.

Der Verlag hat mir ein Komplettangebot gesendet. Direkt mit ausarbeitung von einem kleinen Text wie es sein könnte und sowas. sehr professionell. Wenigens Text hinschicken und die Unterlagen lesen. Lohnt sich.

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jedentaganders
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Re: Literareon Verlag

von jedentaganders (26.04.2007, 15:46)
[quote="Positivdenker"]Hallo,

diesen Verlag kenne ich von der Buchmesse Leipzig. Mich begeistert ihr Angebot: Übersetzung auch ins Schweizerdeutsch, ich behalte alle Rechte, sie drucken nicht nur sondern machen auch ein bischen Reklame.

Es soll eine Selbstbeteiligung von 1000 Euro geben, dies jedoch stört mich nicht. Ihre Leistung für mich wäre wichtiger.

Mich interessiert, ob ihr schon Erfahrungen mit diesem Verlag machtet.

Heinrich[/quote]

Hallo Heinrich,

ich kenne den Verlag leider auch nicht näher. Ich glaube jedoch, daß man eher "fachspezifisch" sich unterhalten sollte. Also ... - ruf doch mal an, bei uns im Verlag findet man u.a. auch die Vorreiter des positiven Denkens, Erhard F. Freitag und Kurt Tepperwein... :-))

Viele Grüße
Gudrun Anders
Mein Motto: Jeden Tag anders sein!
Verlagshomepage: www.spirit-rainbow-verlag.de
Private Homepages: www.jedentaganders.de oder www.gudrun-anders.de
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kasapv
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Re:

von kasapv (29.10.2011, 02:51)
Hatte den mal vor ein paar Wochen angeschrieben und anschliessend vergessen. Heute kam ein Umschlag mit Angebot. Mit >5.000 Euro gehört der Verlag für mich eindeutig zu den DKZV-Abzockern.

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AmberStuart
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Re:

von AmberStuart (29.10.2011, 12:22)
Es bringt anscheinend gar nichts, wenn hier und in vielen anderen Foren immer wieder vor DKZV gewarnt wird.
Einige scheinen unbelehrbar zu sein und legen es förmlich drauf an, 'ausgenommen' zu werden. Na ja, wer's braucht... *kopfschüttel*

Forrest Bike
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Re:

von Forrest Bike (29.10.2011, 13:32)
Positivdenker hat geschrieben:
Hallo,

diesen Verlag kenne ich von der Buchmesse Leipzig. Mich begeistert ihr Angebot: Übersetzung auch ins Schweizerdeutsch, ich behalte alle Rechte, sie drucken nicht nur sondern machen auch ein bischen Reklame.



http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/

Für 1000 Euro Werbebudget kannst du selbst schon "ein bisschen" Reklame machen.

Und sollten wirklich 5000 Euro im Raum stehen, dann würde ich 5000 mal nachdenken.

Dafür kannst du: Zielgrupengerecht in entsprechenden überregionalen Medien werben. Oder für 1000 Euro Bücher kaufen und in jedem Buchgeschäft im Umkreis Exemplare Ausstellen in schicken, aufs Buch abgestimmten Pappaufstellern. Oder dir in den Buchhandlungen oder deren Zeitschriften einen Platz fürs Buch kaufen, wie es großé Verlage tun. Räume mieten für Lesungen. Und und und....

5000? Wow. Das sind ja schon ein paar sekunden Fernsehwerbung. Auf regionalen Sendern sicher auch einige Werbespots, auch im Radio.

Think about ....
Zuletzt geändert von Forrest Bike am 29.10.2011, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.

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mtg
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Re: Literareon Verlag

von mtg (29.10.2011, 13:45)
Positivdenker hat geschrieben:
Es soll eine Selbstbeteiligung von 1000 Euro geben, dies jedoch stört mich nicht.

Das sagen alle, die von sich überzeugt sind, ohne je eine zweite Meinung gehört zu haben. Warum sollte ich 1000 oder 5000 Euro ausgeben, wenn ich für 39 Euro die Basis haben kann? Es bleiben dann immer noch 961 oder gar 4961 Euro für das Marketing übrig ... und das ist mehr, als ein durchschnittlicher BoD-Autor ausgeben kann oder wird.

Aber wer es braucht ... bitte sehr. Bekanntlich ist jeder seines Glückes Schmied ...

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kasapv
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Re:

von kasapv (29.10.2011, 13:59)
5.000 Euro ist sogar mehr als die meisten (BoD-)Autoren durch den Verkauf der Bücher einspielen.

Ich wollte nur wissen, was es mit Literareon auf sich hat. Habe mich auch höflich bedankt und darauf hingewiesen, dass ein Missverständnis vorliege. Ich wollte nur ein Buch veröffentlichen und keine Marktanteile vom Verlag erwerben. cheezygrin

Und bevor jemand meint, mir Tipps geben zu müssen, mein Buch ist schon bei einem seriösen Dienstleister/ Kleinverlag in Arbeit. Ich sah es nur als notwendig an, meine Erfahrung zu Literareon kund zu tun, da dieses Thema zum Verlag bisher nur Beiträge enthielt, die den Abzocker in ein relativ gutes Licht gestellt haben.

Forrest Bike
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Re:

von Forrest Bike (29.10.2011, 20:09)
Soviel verdient kaum einer hier? Nachdem die ersten 25.000 Bücher verkauft sind, steigt das Werbebudget ;-)

Ich wollte nur verdeutlichen, was man als Bod Autor mit dem Geld anstellen kann. Zum Beispiel bei einer Druckerei für 3000 Euro Drucken lassen und dann selber werben, wer an sein Werk glaubt, kann ja mal was riskieren.

Aber mal ehrlich. Wer 5000 in Werbung investiert hat gute Chancen, viel zu verkaufen. Wird die Werbung geschickt ausgewählt, sicher eine guter Start für ein Bodbuch. Oder auch nicht. Schon klar.

Ernsthaft: Letzlich für einen normalsterblichen eine Summe, die indiskutabel ist. Aber ein bisschen reizt mich der Gedanke schon, die Werbemaschine so richtig anzuheizen ...

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kasapv
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Re:

von kasapv (29.10.2011, 20:39)
Naja, da bevorzuge ich lieber klein anzufangen und stetig zu wachsen. Richtig Geld in Werbemassnahmen zu werfen, nur um mal zu sehen ob's was bringt, ist mir zu riskant.

Man kann ja vom Verkaufsgewinn immer noch nach und nach mehr in Werbung stecken. Ich bin da halt etwas konservativer und nicht so der Alles-auf-eine-Karte-Setzer.

Nachtrag:
Nicht das hier jemand meint, Literareon würde für 5.000 Euro die grosse Werbetrommel rühren. Das geht nur für Druckkosten und Lektorate drauf! Nicht das hier jemand eine falsche Vorstellung bekommt. :wink:

Forrest Bike
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Re:

von Forrest Bike (29.10.2011, 20:55)
kasapv hat geschrieben:
Naja, da bevorzuge ich lieber klein anzufangen und stetig zu wachsen. Richtig Geld in Werbemassnahmen zu werfen, nur um mal zu sehen ob's was bringt, ist mir zu riskant.

Man kann ja vom Verkaufsgewinn immer noch nach und nach mehr in Werbung stecken. Ich bin da halt etwas konservativer und nicht so der Alles-auf-eine-Karte-Setzer.

Nachtrag:
Nicht das hier jemand meint, Literareon würde für 5.000 Euro die grosse Werbetrommel rühren. Das geht nur für Druckkosten und Lektorate drauf! Nicht das hier jemand eine falsche Vorstellung bekommt. :wink:


Alles auf eine Karte ist mein Ding auch nicht. Ein bisschen reizt es eben.

Aber zunächst mal arbeite ich an der Veröffentlichung, und dann sehe ich mal. Zunächst werde ich alle kostenlosen Wege testen und langsam investieren.

Für 5000 kannst Du dir nen Lektor ins Nebenzimmer setzen, 2 Monate Gehalt sind das bestimmt. Vermutlich schon nen Ghostwriter engagieren - wer es denn will.

Wer das Geld ausgibt, hat zuviel davon. Soll es geben.

Krimiautor
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Literareon Verlag

von Krimiautor (04.09.2014, 21:08)
Ich habe mit Literareon sehr gute Erfahrungen gemacht.

Richtig, 5000 Euronen sind erstmal eine Menge Geld. Dafür gab es dann eine ausgezeichnete Lektorin (promovierte Germanistin, die auch noch Ahnung von der Materie hat um die es in meinem Krimi geht) sowie intensive Rechtsberatung durch einen auf Persönlichkeitsrecht spezialisierten Anwalt (da ich in der Geschichte einigen real existierenden Gesellen ziemlich auf die Füße steige). Ferner wurden ca. 200 Exemplare (die im Startpaket enthalten waren) an einschlägige Medien geschickt, mit dem Ergebnis, dass mehrere überregionale Presseorgane eine Buchbesprechung gebracht haben.

Keine Frage, es wäre auch billiger gegangen. Aber das Ergebnis wäre dann wohl auch weit weniger professionell und letztlich auch weniger befriedigend für mich als Autor ausgefallen.
Ist vielleicht wie beim Hobby Motorradfahren. Der eine kauft sich eine Harley und düst damit durch den Westen der USA, dem anderen genügt das Altmühltal mit seiner gebraucht gekauften Maschine. Ich habe mich für die Harley-Variante entschieden und bin auch heute noch froh drum.

Übrigens habe ich mittlerweile rund 5000 Bücher verkauft und schreibe schon längst schwarze Zahlen mit meiner Autoren(neben)tätigkeit.

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mtg
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Re:

von mtg (05.09.2014, 00:03)
Mach es, wenn Du es für richtig befindest.

Aber heul nicht hinterher, dass Du über den Tisch gezogen wurdest. Eitelkeit ist nach wie vor kein Maßstab.

Mehr als 19 Euro für eine Veröffentlichung? Da stimmt was nicht...

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mtg
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Re: Literareon Verlag

von mtg (05.09.2014, 00:07)
Krimiautor hat geschrieben:
Ferner wurden ca. 200 Exemplare (die im Startpaket enthalten waren) an einschlägige Medien geschickt, mit dem Ergebnis, dass mehrere überregionale Presseorgane eine Buchbesprechung gebracht haben.
und schreibe schon längst schwarze Zahlen mit meiner Autoren(neben)tätigkeit

Kansnt Du mal bitte die Buchbesprechungen hier verlinken? Deine Erfahrungen sind so toll, da möchten alle User sicherlich etwas von lernen ...

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Siegfried
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Re: Literareon Verlag

von Siegfried (06.09.2014, 21:06)
Krimiautor hat geschrieben:
Ich habe mit Literareon sehr gute Erfahrungen gemacht.

...

Übrigens habe ich mittlerweile rund 5000 Bücher verkauft und schreibe schon längst schwarze Zahlen mit meiner Autoren(neben)tätigkeit.



Werter Krimiautor!

Was mir bei den Lobhudeleien von Verlagen, die Tausende von Euros für eine Veöffentlichung verlangen und wo es dann sagenhafte Verkaufszahlen gibt (hier 5.000 Bücher), immer wieder auffällt:

Keiner (du auch nicht) nennt einen Buchtitel, eine ISBN, irgendwelche Quellen mit Buchbesprechungen.

Das macht die Sache so etwas von verdächtig, dass ich dich in die Kategorie "Verlagsmitarbeiter DKZV" einstufe.

Also: Fakten auf den Tisch!
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