Der Teufel klopft an meine Tür

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zimtstern224
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Der Teufel klopft an meine Tür

von zimtstern224 (22.04.2011, 11:21)
Ich erschrak, hielt den weissen Laken fest in meinen Händen, meine Fingernägel bohrten sich langsam durch denn dünnen Stoff. Ich träumte wieder einmal vom Teufel. Er verfolgte mich, war jede Nacht in meinen Träumen. Es wartete nur darauf, schlich sich in meinen Schlaf.
Meine Augen weiteten sich vor Angst, der Schweiss perlte an den Schläfen hinunter, tropfte auf meine Kleider. Ich zwang mich zur Ruhe, es war nur ein Traum. Ein verdammter Traum. Der Teufel klopfte an meine Tür. Wieder einmal. Seit Wochen tauchten Bilder in meinem Kopf auf, der Teufel, mit seinem hämischen Grinsen auf den Lippen und boshaft schielenden Augen.
Es war ruhig. Alle im Block schienen zu schlafen, ausser mir.
Ich schloss meine Augen. Sollte ich Schäfchen zählen? Nein.
"Linn, Linn...Linn!", rief mich eine leise Stimme.
Ich öffnete meine Augen. Ich konnte schwören, da war eine Stimme, die meinen Namen rief. " Komm zu mir, ich tue dir nichts!"
Mein Zimmer wurde rot, ging in Flammen auf. Feuer züngelte, spuckte und verwandelte mein Zimmer in die Hölle. Menschen, dessen Füssen verkettet waren, ihre leblosen Gesichtern, ohne eine jegliche Zukunft. Sie waren im Fegefeuer. Heisse Lava rann von den Felsen, bahnte sich langsam einen Weg.
Ich zog meine Beine näher an mein Leib, schlang meine Arme um sie. Ich wollte schreien, Hilfe holen, das Feuer löschen, die Stimme vertreiben. Doch ich konnte nicht. Ich konnte mich nicht bewegen, verharrte an derselben Stelle, war hilflos.
" Komm zu mir, Linn! Ich helfe dir!", rief die Stimme wieder. Ich hörte ein hämisches Lachen, ein Schatten ragte aus den Flammen heraus, kam zu mir ans Bett, wand sich auf meiner Bettdecke.
Tränen erfüllten meine Augen und verdeckten meine Sicht. Wo war die Hilfe, wenn man sie brauchte?
" Ich gebe dir alles, was du je wolltest!" Der Schatten flimmerte an den Wänden, ich konnte spitze Hörner sehen. Kleine Männchen tanzten aus den Flammen heraus, umringten mein Bett und sangen: " Komm mit uns!"
Die hässlichen Männchen tanzten, hielten sich an ihren verstümmelten Händen fest und ihre grausigen Fratzen waren zu einem Lachen verzogen. "Komm mit uns! Komm mit uns!", sangen sie immer wieder. Ich hielt meine Hände vor meine Augen, das war alles nur ein Traum.
Der Schatten kam näher, tanzend, trat an mein Bett. Es war der Teufel. Sein vernarbtes Gesicht, die spitzen Hörner, seine feuerroten Augen, die höhnisch grinsenden Lippen, sein schütteres Haar. Ich hielt den Atem an. War das ein Traum oder Realität? Ich wusste es nicht.
Er hielt mir seine Hand entgegen. Es war eine Einladung ins Fegefeuer.
" Komm mit uns! Dir wird es besser gehen!"
Die Flammen umspielten seine Gestalt, erfassten sein Stab, liessen ihn im Feuer aufgehen. Ich sagte nichts. Ich konnte nicht. Meine Lippen liessen es nicht zu. So schnell er mir seine Einladung ins Fegefeuer anbot, packte er mich am Arm, zog mich zu ihm hin.
Die Flammen in meinem Zimmer veschwanden. Es war alles heil, als wäre nichts passiert. Doch ich war weg. Beim Teufel im Fegefeuer.
Zuletzt geändert von zimtstern224 am 23.04.2011, 13:44, insgesamt 7-mal geändert.
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Siegfried
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Re: Der Teufel klopft an die Tür

von Siegfried (22.04.2011, 16:35)
zimtstern224 hat geschrieben:
Der Schweiss bahnte sich der Weg über mein Gesicht, tropfte auf meine Kleider, rann meinem nackten Körper hinunter. Stickige Luft umhüllte mich, verstopfte meine Atemwege und liess mich nach Luft röcheln.


Ich schlage vor, du liest den Text noch einmal selbst kritisch durch ...

Nur mal so als Tipps:

Der Schweiss (okay, du kommst aus der Schweiz, da gibt es kein "ß" mehr ... Deshalb: "Die Schweizer trinken Alkohol im Massen", während: "Die Deutschen trinken Alkohol in Maßen" ... im Deutschen kann man "Massen" von "Maßen" schriftlich unterscheiden, im Schweizer Schriftdeutsch nicht ... cheezygrin )

... bahnte sich der Weg ... ("der"???)

... über mein Gesicht, tropfte auf meine Kleider, rann meinem nackten Körper hinunter. (auf die Kleider und dann meinen [Akkusativ!] nackten Körper hinunter? Wie kann jemand nackt sein, der Kleider trägt, auf die der Schweiß tropft?)

Stickige Luft umhüllte mich, verstopfte meine Atemwege und liess mich nach Luft röcheln. (Stickige Luft lässt mich nach Luft röcheln? Luft ist doch da - nur eben stickig)

Also: Hinsetzen, durchlesen, überarbeiten, noch mal vorstellen. cheezygrin
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zimtstern224
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Re:

von zimtstern224 (22.04.2011, 16:40)
ich habe anderes deutsch gelernt als du, ich finde das komische ß irgendwie dumm, es liest sich vielleicht einfacher, aber das ß und die ss gehen aufs gleiche aus.
ich weis, ich habe eine spezielle audruckssprache, das sagt auch meine Deutschlehrerin. Aber wenn du etwas überlegst, wie das Beispiel:
Stickige Luft umhüllte mich, verstopfte meine Atemwege und liess mich nach Luft röcheln. Du wirst von stickiger Luft umgeben, du kannst nicht mehr richtig atmen, darum röchelst du nach Luft!! Kapiert???? :D

ok, der rest überarbeite ich noch!
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (22.04.2011, 19:27)
zimtstern224 hat geschrieben:
ich habe anderes deutsch gelernt als du, ich finde das komische ß irgendwie dumm, es liest sich vielleicht einfacher, aber das ß und die ss gehen aufs gleiche aus.


Das "ß" ist kein "ss", sondern eine Ligatur aus "s" und "z", also ein Sonderzeichen, das von den Setzern im Buchdruckergewerbe erfunden wurde. Den Buchdruckern war es nämlich zu lästig, zwei Mal in den Setzkasten zu greifen - so kamen sie auf die Idee, ein Zeichen für die Buchstabenkombination "s" + "z" im Setzkasten zu haben.

zimtstern224 hat geschrieben:
Aber wenn du etwas überlegst, wie das Beispiel:
Stickige Luft umhüllte mich, verstopfte meine Atemwege und liess mich nach Luft röcheln. Du wirst von stickiger Luft umgeben, du kannst nicht mehr richtig atmen, darum röchelst du nach Luft!! Kapiert???? :D


Nein, nicht kapiert! :D

Der Ausdruck passt - nach meiner Meinung - nicht. Wenn ich mit stickiger Luft nicht klar komme, dann verlangen meine Lungen nach frischer Luft. Luft ist ja da. Nur wenn Luft nicht da ist, wäre der Ausdruck "nach Luft röcheln" korrekt angewendet.

Aber niemand verlangt von dir, diesen Satz zu ändern. Ich als Leser empfinde ihn in der jetzigen Fassung als schlecht, irritierent, verwirrend. Aber deshalb musst du ihn nicht ändern. Du kannst die Zeile so lassen, wie sie ist. Du verlierst damit nur mich als Leser.

Nachtrag:
Das Verschwinden des "ß" in der Schweiz ist eine Verbeugung der deutschsprachigen Schweiz vor den Bevölkerungsgruppen der französischen und italienischen Schweiz, da diese in ihrer Schriftsprache dieses deutsche Sonderzeichen nicht haben (Schweizer Einheitstastatur).
Daher kennt die Schweiz nur das Schriftwort "Busse" sowohl für die Personenbeförderungsmittel "Busse" als auch für die kirchliche Reue "Buße", nur die Schreibweise "Masse" sowohl für eine große Menge "Masse" wie auch für Längenangaben "Maße".
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ricochet
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Re:

von ricochet (22.04.2011, 20:04)
Und wenn Du schon überarbeitest, zimtstern, dann schreib die Alpträume so: Albträume. book: Und rief und ausser mir und, und, und ...

Husch ans Werk, Mädchen, es gibt viel zu tun. Und dann die Geschichte weiterschreiben. Das ist doch nur der Anfang, nicht wahr?

LG

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zimtstern224
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Re:

von zimtstern224 (22.04.2011, 20:15)
so, nach weiss ich wie viel mal überarbeiten bin ich (ich hoffe es jedenfalls :D ) mit meinen überarbeitungen fertig.

oh, siegfried, ich finde dieses ß nicht auf meiner Tastatur!!! Und es ist mir egal, wenn jetzt da zwei s stehen als ß das! kapiert?? ist ja auch egal. es sind buchstaben. nichts weiteres.
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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (22.04.2011, 21:42)
Es sind Buchstaben? Nichts weiteres? :shock:: Hallo- Buchstaben, sind unser Handwerkszeug. Kannst als Koch ja auch nicht sagen - ist ja nur essen- klauben wirs ausm Müll und servieren es!!!
Und fühl dich doch nicht gleich angegriffen wenn dir Leute helfen wollen- (Erst recht Siegfried- auch wenn er kein großer Kuschler ist, versteht er von was er redet). Es ist doch besser einige Male richtige konstruktive Kritik zu bekommen, als von allen Seiten nur Schulterklopfen zu erwarten.
Nebenbei- seinen eigenen Stil zu haben, ist etwas Wunderbares- nur weiter so. ABER sobald du nicht nur für dich schreibst, sondern daran denkst deinen Machwerken ISBN Cover ect. zu geben, sie unter das Volk zu bringen- dann musst du dir einen Stil aneignen der den Leser überzeugt. Leser sind pingelig- will heißen, sie sind beinahe fehlerfreie Bücher gewohnt- da zählt ein "eigener Stil" nicht wenn der Leser dein Buch nach einer Seite zuklappt und sich fragt wie er das Geld zurückbekommt (ist nicht unhöflich gemeint- sondern ist die Wahrheit).
Egal wie gut deine Geschichten sind- egal, wie viel Liebe und Zeit du darin investiert hast - andere werden das nicht zu würdigen wissen sondern nur die Ungereimtheiten bemerken- denn jeder Fehler, den der Leser findet, ist ein Abstrich im Lesegenuss.
Zu deinem Text (Zu diesem jetzt- bei den anderen sieht es ähnlich aus):


Mein Herz pochte schnell, der Pulsschlag erhöhte sich auf einmal.(Woran spürt sie das??
Meine Augen weiteten sich vor Angst(wie sieht sie das? steht sie vor einem Spiegel?), der Schweiss perlte (lief mir) von der Stirn(=vielleicht eher weg)(an den Schläfen herab). Ich weiß hier versuchst du das Wort Meine zu vermeiden aber das klingt etwas eigenartig und auffällig.Die Albträume verfolgten mich, waren überall. Warteten nur darauf, sich an mich (heran) zu schleichen und in mein Schlaf zu kommen. Ich zwang mich zur Ruhe, es war nur ein Traum. Ein verdammter Traum. Der Teufel kopfte an meine Tür. Wieder einmal. Seit Wochen tauchten Bilder in meinem Kopf auf, der Teufel, mit seinem hämischen Grinsen auf den Lippen uns(UND) seinen=(könnte weg) boshaft schielenden Augen.
Es war ruhig.(Hier könnte man klarstellen dass der Traum vorbei ist- das er von seinen Gedanken zu einer Ausensicht wechselt) Alle im Block schienen zu schlafen, ausser ich(mir).
Ich schloss meine Augen. Sollte ich Schäfchen zählen? Nein.
"Linn, Linn...Linn!", rief mich eine leise Stimme.
Ich öffnete meine(hier kann wiederrum ein die hin cheezygrin - man weiß ja dass sie es ist) Augen. Ich konnte schwören, da war eine Stimme, die meinen Namen rief. " Komm zu mir, ich tue dir nichts!"
Mein Zimmer wurde rot, ging in Flammen auf.(wechsel zur Action zu abrupt) Feuer züngelte, spuckte und verwandelte mein Zimmer in die Hölle.(Das ist ein tolles Bild das kannst du doch ausbauen) Ich schlang meine(die Arme) Arme um meine Beine, zog sie näher an meinEN Leib.

So weit erstmal. Resümee(falls man das nach meiner Kritik überhaupt noch wahrnehmen wird)- Dafür dass du 14 bist, machst du das alles ganz toll- solltest du noch die Liebe zum Wort entdecken (was - wie ich hörte für einen "Schriftsteller" wichtig sein soll) und noch einige Jahre übst, kann ich mir vorstellen, dass du sehr gut wirst- genug Fantasie hast du.
Ähm, mal abgesehen von der ss, ß Geschichte- an den Rechtschreibfehlern kann man auch arbeiten- aber was mein Lesevergnügen sehr gemindert hat ist, dass ich ständig den Eindruck hatte das ganze Wörter fehlen- manchmal klingen die Sätze sehr abgehakt). Andere Sätze haben zu viele Wörter, die den Lesefluss stocken lassen.
-Ich hörte ein hämisches Lachen, ein Schatten ragte aus den Flammen HERAUS, kam zu mir hin.(AUF MICH ZU)
-Sein vernarbtes Gesicht, die spitzen Hörner, seine feuerroten Augen, die höhnisch grinsenden Lippen, sein schütteres Haar ( Hier denkt man: Warum zählt sie auf? Was lösen diese Eindrücke in ihr aus?)
-Er hielt seine Hand zu mir (MIR SEINE HAND ENTGEGEN), es war eine Einladung.
-Meine Lippen liessen es mir (KEIN MIR) nicht zu

Schlussendlich- das ist das Positive- an ALLEM kann man arbeiten.
Doch wie gesagt- wenn du Buchstaben, Wörter und Sätze nicht zu schätzen weißt- wirst du hier keinen leichten Stand haben. Wenn man nicht gut bei der Grammatik und Satzstellung ist ABER willig ist das zu ändern - dann ist das Okay (Sieh mich an cheezygrin )
Aber wenn man sagt -es sind nur Worte- Warum schreibst du dann? Wir müssen Wörter wertschätzen, LIEBEN- ebenso wie der Maler Farben und Kunst liebt, ebenso wie der Koch seine Zutaten zu schätzen weiß. Schreiben ist harte Arbeit kann aber auch sehr befriedigend sein wenn einem Klar wird dass auch der Weg das Ziel sein kann.
So, ich hoffe du fühlst dich jetzt nicht wieder angegriffen- denn ich wollte dir nur deine Worte ins Gedächtnis rufen- vielleicht hast du sie ja anders gemeint. Auf alle Fälle- du stehst ja noch ganz am Anfang- Schreibstil, Grammatik, Satzstellung und Wortwahl- als das wird sich verbessern. Deswegen wünsche ich dir viel Glück und frohes Schaffen thumbbup

(PS- tschuldigung Siegfried für all die Fehler- liegt nicht daran, dass ich die Sprache nicht zu schätzen weiß, sondern an Ostern (ein Schnaps hier- ein Wein da- weißt ja wie das ist :twisted: )
PPS: Zimt-Für Tomatenattacken bin ich im Chat anzutreffen.
Zuletzt geändert von Kris. K. am 23.04.2011, 00:53, insgesamt 1-mal geändert.

zimtstern224
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Re:

von zimtstern224 (22.04.2011, 21:56)
Seht mich an, ich bin 14 Jahre alt. Was verlangt man in meinem Alter?? Perfekte Texte, null Schreibfehler oder was? Es macht mir Spass zu schreiben. Ich liebe es! Ich habe halt nicht so viel Freizeit, ich bin Schülerin, verdammt, was verlangt man in diesem Alter?? Meine Lehrerin sagt, kein Text ist perfekt, man kann ihn immer noch überarbeiten und verbessern. Und das ist auch hier der Fall. Ich schreibe in meinem eigenen Stil, er passt zu mir, so bin ich und so schreibe ich. Ihr könnt so viel sagen dass der Text scheisse ist, nur zu! Ist mir egal. Ich finde ihn gut, vielleicht nicht perfekt wie ihn Autoren schreiben, aber er ist gut. Und ich stehe dazu. Viele in meinem Alter schreiben nicht besser, sie verwenden Wörter die nur in 08/15 Texte vorkommen, da hat es dann richtig peinliche Rechtschreibefehler wie wier, fridlich, Früstück oder was weiss ich. Es passiert immer noch und ich finde, in meinem Alter sollte man die Rechtschreibung fast perfekt beherrschen. Ich habe in Texte immer 5.8, 6, 5.5 und so weiter geschrieben. In der SCHWEIZ!!! Und das ist gut, gar sehr gut!
Ich verbessere meinen Schreibstil immer wieder aufs neue, füge neue Wörter in meinen Wortschatz ein und wenn Rechtschreibefehler auftauchen, wenn kümmert es?? Jeder macht mal einen Fehler. Denn niemand ist perfekt. Niemand.
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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (22.04.2011, 22:01)
Du musst dich nicht rechtfertigen und um dich schlagen, Zimt. Nichts von dem was wir sagten war ein persönlicher Angriff- und ich habe gesagt- dafür, dass du 14 bist und noch viel Zeit in deinem Leben hast, schreibst du fantasievoll und dass ist wichtig. (Ich habe gewusst, dass das Lob dass ich ausspreche untergeht cheezygrin )

Wir erwarten nicht, dass du sofort perfekt bist- denn das ist keiner von uns. Aber wenn wir uns die Mühe machen deinen Text zu lesen, Kommentare zu schreiben- und in Kauf nehmen angegiftet zu werden- dann musst du doch realisieren, dass wir all das nicht tun um die A*löcher zu spielen, dass wir es nicht böse meinen, sondern mit der Kritik bezwecken möchten, dass du dich selbst reflektierst.
Also keine Panik ja?(Tröst*)

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (22.04.2011, 23:27)
zimtstern224 hat geschrieben:
oh, siegfried, ich finde dieses ß nicht auf meiner Tastatur!!! Und es ist mir egal, wenn jetzt da zwei s stehen als ß das! kapiert?? ist ja auch egal. es sind buchstaben. nichts weiteres.


Ich weiß/weiss, dass es in der Schweiz kein ß auf der Tastatur gibt. Das nennt sich Schweizer Einheitstastatur.

Dein wiederholtes "kapiert" kommt wahnsinnig aggressiv rüber, so wie ein "friss es oder stirb" ... als wärst du beratungsresistent. Du hast mit deinem Text um kritischen Anmerkungen gebeten - wenn du die nicht haben willst, dann schreib so etwas nicht unter deinen Text.

Und was zum Thema "es sind nur Buchstaben" zu sagen wäre, hat Kris K. ausreichend formuliert. Wer Geschichten schreibt, sollte Sprache lieben. Auch und gerade die Schriftsprache. Buchstaben sind eben nicht "nur Buchstaben" - es sind kleine Wunder, die aneinandergereiht eine Reise in ein phantastischen Land ermöglichen. Es sind die Pflastersteine auf dem Weg, im Kopf eines Lesers ein kinohaftes Erlebnis auszulösen.

Du sagst, du bist vierzehn, und wir würden perfekte Geschichten von dir erwarten. Tun wir nicht. Überhaupt nicht. Deine Geschichten sind so unperfekt, wie es meine sind. Oder die von Kris K. Oder von jedem anderen hier. Es gibt nur einen Unterschied: Schreibt man für sich, weil es Spaß macht? Dann haben die Geschichten nichts in der Öffentlichkeit verloren, weil es immer Reaktionen darauf geben wird. Oder schreibst du, damit andere deine Geschichten lesen sollen? Dann solltest du akzeptieren, wie deine Geschichten bei den Lesern ankommen - und warum sie anderes ankommen, als du es erwartet oder gewünscht hast.

Der Kern des Schreibens lässt sich in diesem Satz zusammenfassen:

Schreiben kann jeder, aber mag's jemand lesen?

Genau darum geht es - in all seinen Bestandteilen: Inhalt, Stil, Rechtschreibung ... Mag es jemand lesen?

Und weil ich kein weiteres "kapiert" von dir möchte, bin ich an dieser Stelle aus der Diskussion raus. Es werden sich vielleicht andere finden, die nur Gutes zu deiner Geschichte zu vermelden haben - dadurch wirst du dich vielleicht besser fühlen, aber nicht beim Schreiben verbessern.

Übrigens: Ich lerne auch noch immer. Jeden Tag. Und ich höre mir sehr genau an, was andere sagen.
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zimtstern224
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Re:

von zimtstern224 (23.04.2011, 12:44)
siegfried, wenn du mein Text mit kritischen Augen betrachtest, dann ändere ihn doch. Ich habe es gemacht. Sicher etwa fünf mal. Und ich finde, er hat keine Rechtschreibefehler mehr. Du siehst sie vielleicht, ich nicht.
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Re:

von Splatter (23.04.2011, 13:10)
Jetzt komm ich.
Nach diesser Diskussion...
Also: Glaub mir, Kris K und Sigfried haben es nicht böse gemeint, sie wollen dir doch nur helfen. Hier verlangt keiner von dir, dass du deinen Text änderst...
Zum Text: Ich finde, du beschreibst gut, wenn auch manchmal etwas unpassend...aber das sieht jeder anders. Siehst du, manche Leute mögen meinen Schreibstil und meine Schreibrichtung, manche eben auch nicht. Ich persönlich mag deinen Schreibstil, auch wenn mich als Deutsche das ss statt dem ß irritiert hat...
Sieh mich an, ich bin auch erst 12, und keiner erwartet einen perfekten Text von mir. Selbst die Texte von Erwachsenen sind nicht perfekt, und wenn du in echten Büchern genau liest, entdeckst du auch Sachen, von denen du denkst, dass der Autor sie hätte besser beschreiben können(der Satz war jetzt etwas ungrammtikalisch...xD)

Naja, das wars von meiner Seite.

LG, Splatter

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Re:

von zimtstern224 (23.04.2011, 13:21)
Meine Deutschlehrerin, die eigentlich selber Deutsche ist, hat es uns nie gezeigt. Ich kenne es, aber ich finde es einfach nicht auf meiner Tastatur. Vielleicht kommen wir erst auf die Sonderzeichen, wie ich es jetzt nenne. Aber ich denke, das ist eher unwahrscheinlich. Ich würde es ja auch anwenden, das mache ich auch, wenn es mich nervt immer ss zu schreiben. Aber da meine Tastatur dieses Sonderzeichen nicht hat, na dann. Kann ich es nicht brauchen.
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Re:

von Siegfried (23.04.2011, 13:22)
zimtstern224 hat geschrieben:
siegfried, wenn du mein Text mit kritischen Augen betrachtest, dann ändere ihn doch. Ich habe es gemacht. Sicher etwa fünf mal. Und ich finde, er hat keine Rechtschreibefehler mehr. Du siehst sie vielleicht, ich nicht.


Word geöffnet - auf Schweizer Rechtschreibung umgestellt - Text ins Clipboard genommen und nach Word kopiert - Rechtschreibprüfung gestartet - Word unterstreicht folgende Fehler:

Der Teufel kopfte an meine Tür.

Die Flammen in meinem Zimmer veschwanden.

Die meisten direkten Reden beginnen nach dem Muster Anführungszeichen - Leerzeichen - Text. Zwischen Anführungszeichen und Text steht kein Leerzeichen (aber für die Schweiz kann ich da meine Hand nicht ins Feuer legen, vielleicht ist das in CH anders als in D).

Und jetzt bin ich wirklich raus aus dem Thema.
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Re:

von zimtstern224 (23.04.2011, 13:27)
sag ja, ich habe andere grammatik gelernt. und was ist jetzt falsch an klopfte und verschwanden??
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