Buchrückentext zu weit verschoben

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ferdy
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Buchrückentext zu weit verschoben

von ferdy (28.05.2011, 13:21)
Hallo,

ich habe auf meinem Blog einen kleinen, bebilderten Begutachtungsbericht zu der per BoD-Fun generierten "Vorabversion" meines Buches geschrieben. Der Buchrückentext ist dabei viel zu weit nach oben gerutscht. Was ist da passiert und was kann man da machen?

Link zu meinem Blog: http://www.novolit.de/2011/05/28/vordru ... getroffen/

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mtg
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Re:

von mtg (28.05.2011, 14:45)
Hi Ferdy,

wenn ich mir den Text auf Deinem Blog so anschaue, glaube ich, dass Du in einigen Rückschlüssen, wo Fehler liegen könnten, falsch liegst.

1.) Das BoD-Format ist 13,5 x 21 cm und nicht 14 x 21 cm. Sollte das Cover in der falschen Größe erstellt worden sein, wundert mich gar nichts. Übrigens ist das dem klassischen Taschenbuch-Format entsprechende BoD-Format 12 x 19 cm. Aber das nur nebenbei.

2.) Wie kommst Du auf die Idee, »dass man bei Fotos oder Illustrationen innerhalb des Buches keine große Qualität erwarten darf«? Der Druckmaschine ist es relativ egal, ob die schwarzen Druckpunkte zu einem Bild oder einem Buchstaben gehören. Und auch die Tatsache, dass Dein Referenzexemplar überhaupt keine Bilder enthält, würde ich nicht so verallgemeinern. In vielen Büchern - auch aus klassischen Verlagen - sind z.B. Autorenportraits abgebildet, und ich erinnere mich noch an viele Taschenbuch-Ausgaben, in denen etwa in der Mitte eine Werbung (z.B. der Sparkassen) war, die ein Bild oder eine Illustration enthielt. Dass das von Dir verwendete Foto so schlecht kommt, wird wohl auch bei Dir - wie meistens - an einer unzureichenden Vorlage liegen. Wie groß ist die Auflösung des Originalfotos, wie groß ist es eingepasst?

3.) Schriftgrößen von 13 oder 14 pt sind keinerlei verlässliche Angaben. Es gibt Schriften, die sind in 11 pt größer als andere in 13 pt. Hier fehlt also erst einmal die Angabe der Schriftart und des Schriftschnittes. In meinen Büchern z.B. verwende ich Clearface in 11 oder 11,5 pt, die in dieser Größe eine sehr gute Lesbarkeit hat - was u.a. auch an einem leicht vergrößerten Durchschuss liegt.

Und last - not least: BoD heißt »Books on Demand« und ist eine Marke. »book on demand« ist allgemein ein Verfahren und »www.book-on-demand.de« ein Wettbewerber. Etwas mehr Genauigkeit wäre da angebracht ...

Um auf Deine Frage zu antworten:
Was den verrutschten Buchrücken betrifft, solltest Du also zunächst Deine Vorlage kontrollieren. BoD druckt die Vorlagen wie eingereicht. Zu deren Erstellung werden auf der Website allerdings auch viele Hinweise gegeben, deren Berücksichtigung vor Überraschungen schützen kann.

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ferdy
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Re:

von ferdy (28.05.2011, 15:25)
Hallo mtg,

danke für Deine Tipps und Hinweise. Endlich mal technische Angaben, mit denen man arbeiten kann. Durch einige Unsauberkeiten im Blog in dieser Hinsicht, sind vielleicht unnötige Fragen aufgetaucht. Ich gehe hier mal auf deine sehr hilfreichen Kommentare ein.

mtg hat geschrieben:
1.) Das BoD-Format ist 13,5 x 21 cm und nicht 14 x 21 cm. Sollte das Cover in der falschen Größe erstellt worden sein, wundert mich gar nichts. Übrigens ist das dem klassischen Taschenbuch-Format entsprechende BoD-Format 12 x 19 cm. Aber das nur nebenbei.


Das war eine Ungenauigkeit im Blog-Artikel. Das Format meiner OpenOffice-Vorlage ist 14,8cm x 21cm (also A5) und dies ist unter den Standardformaten von BoD gelistet (http://www.bod.de/hilfe-buch-gestalten.html).

Ist es so, dass sich ein A5-Buch nicht mehr als "Taschenbuch" bezeichnen ließe? Was definiert eigentlich ein solches?

mtg hat geschrieben:
2.) Wie kommst Du auf die Idee, »dass man bei Fotos oder Illustrationen innerhalb des Buches keine große Qualität erwarten darf«? Der Druckmaschine ist es relativ egal, ob die schwarzen Druckpunkte zu einem Bild oder einem Buchstaben gehören. Und auch die Tatsache, dass Dein Referenzexemplar überhaupt keine Bilder enthält, würde ich nicht so verallgemeinern. In vielen Büchern - auch aus klassischen Verlagen - sind z.B. Autorenportraits abgebildet, und ich erinnere mich noch an viele Taschenbuch-Ausgaben, in denen etwa in der Mitte eine Werbung (z.B. der Sparkassen) war, die ein Bild oder eine Illustration enthielt. Dass das von Dir verwendete Foto so schlecht kommt, wird wohl auch bei Dir - wie meistens - an einer unzureichenden Vorlage liegen. Wie groß ist die Auflösung des Originalfotos, wie groß ist es eingepasst?


Die Auflösung des Originalfotos ist völlig ausreichend, das ist wirklich nicht das Problem. Das eine Bild ist im Original 1486x1964 Pixel und das zweite 552x542 Pixel. Das Problem sind eher "Druckschwächen", oder wie man es auch immer bezeichnen will. Ich habe versucht das mal abzufotografieren, ich hoffe man sieht, wovon ich spreche http://www.flickr.com/photos/63423092@N ... 6824550716 . Da sieht man schon, dass das mit der Auflösung nichts zu tun hat. Man schaue sich zum Beispiel mal doe Ränder des Autorenfotos an, wie die ausgefranzt sind, oder wie beim Farbbild lauter helle Flecken auftauchen. Woran das liegen könnte ist mir nicht klar.

mtg hat geschrieben:
3.) Schriftgrößen von 13 oder 14 pt sind keinerlei verlässliche Angaben. Es gibt Schriften, die sind in 11 pt größer als andere in 13 pt. Hier fehlt also erst einmal die Angabe der Schriftart und des Schriftschnittes. In meinen Büchern z.B. verwende ich Clearface in 11 oder 11,5 pt, die in dieser Größe eine sehr gute Lesbarkeit hat - was u.a. auch an einem leicht vergrößerten Durchschuss liegt.


Ich benutze Linux Libertine, eine hervorragende Schriftfamilie, wie ich finde, die sehr gute Romanlesbarkeit schafft. Die Schriftgröße beträgt bei mir 12pt, nicht 13pt. Das war also auch eine inkorrekte Angabe im Blog. Ist aber, wie du schon richtig sagst, hier unerheblich.

mtg hat geschrieben:
Und last - not least: BoD heißt »Books on Demand« und ist eine Marke. »book on demand« ist allgemein ein Verfahren und »www.book-on-demand.de« ein Wettbewerber. Etwas mehr Genauigkeit wäre da angebracht ...


Okay, das war ein echter Tippfehler, den ich im Blog bereits geändert habe. Danke für den Hinweis.

mtg hat geschrieben:
Um auf Deine Frage zu antworten:
Was den verrutschten Buchrücken betrifft, solltest Du also zunächst Deine Vorlage kontrollieren. BoD druckt die Vorlagen wie eingereicht. Zu deren Erstellung werden auf der Website allerdings auch viele Hinweise gegeben, deren Berücksichtigung vor Überraschungen schützen kann.


Die Vorlage ist A5 (14,8x21) und Standard-Format bei BoD. Wenn da am Format etwas nicht stimmte, würde beim Hochladen des Buchblockes auch eine Meldung erscheinen. Die Cover-Vorlage habe ich mit dem Covergenerator online von BoD erstellt. Da gehe ich erstmal nicht davon aus, dass es zu solchen Verschiebungen kommen kann.


Viele Grüße,
Fred
Zuletzt geändert von ferdy am 28.05.2011, 16:09, insgesamt 1-mal geändert.

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hawepe
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Re:

von hawepe (28.05.2011, 15:48)
Hallo Ferdy,

ferdy hat geschrieben:
Ist es so, dass sich ein A5-Buch nicht mehr als "Taschenbuch" bezeichnen ließe? Was definiert eigentlich ein solches?


Eine offizielle Definition gibt es nicht, aber es war noch nie verkehrt, sich die Bücher klassischer Verlage anzuschauen. Bücher im A5-Format wirst du dort sehr selten finden. Schulhefte werden normalerweise im Format DIN A5 (bzw. DIN A4) produziert, aber nicht Bücher.

Ich habe versucht das mal abzufotografieren, ich hoffe man sieht, wovon ich spreche http://www.flickr.com/photos/63423092@N ... 6824550716 .


Dazu müsste man die Originalbilder im Vergleich sehen. So lässt sich schwer etwas sagen.

Die Cover-Vorlage habe ich mit dem Covergenerator online von BoD erstellt. Da gehe ich erstmal nicht davon aus, dass es zu solchen Verschiebungen kommen kann.


BoD verlangt für die Buchcover 5 mm Beschnitt. Gebraucht werden sie vor allem als Toleranz für die Bindearbeiten. Praktisch heißt das, das Cavor darf bei der Produktion um maximal 5 mm verrutschen. Und dass darf dann eben auch der Buchrücken.

Will man auf Nummer sicher gehen, müssten über und unter der Buchrückenzeile 5 mm bleiben. Buchrücken von weniger als 13 oder 14 mm wären also nicht möglich. In der Praxis muss man dann eben mit dem Risiko leben, dass der Buchrückentext mal etwas angeschnitten sein kann.

Beste Grüße

Heinz

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ferdy
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Re:

von ferdy (28.05.2011, 16:44)
Hallo Hawepe,

danke für die Antworten. In Sachen Taschenbuchformat ist mir nun ein Lichtlein aufgegangen.

hawepe hat geschrieben:
Dazu müsste man die Originalbilder im Vergleich sehen. So lässt sich schwer etwas sagen.


Ich habe jetzt nochmal die Fotos aus dem Buch und die Originalvorlagen zusammengefasst und zu Flickr geladen. Ich kann jetzt dazu nur sagen, dass es nichts mit der Auflösungsqualität der Bilder zu tun haben kann. Schau dir mal die Bilder an unter:

1) http://www.flickr.com/photos/63423092@N ... /lightbox/

2) http://www.flickr.com/photos/63423092@N ... /lightbox/

Als Papier habe ich Creme-Weiß anstelle von Weiß verwendet. Kann das einen Einfluss darauf haben? Übrigens, falls die Vermutung auftaucht: Die Qualität des PDF ist hervorragend und ein Ausdruck der Bilder auf meinem S/W-Laser (Brother HL-2030) ist auf jeden Fall besser als das, was im Buch geliefert wurde. Ich möchte ja nur wissen, was ich verkehrt gemacht habe, oder ob man das so hinnehmen muss.

hawepe hat geschrieben:
BoD verlangt für die Buchcover 5 mm Beschnitt. Gebraucht werden sie vor allem als Toleranz für die Bindearbeiten. Praktisch heißt das, das Cavor darf bei der Produktion um maximal 5 mm verrutschen. Und dass darf dann eben auch der Buchrücken.

Will man auf Nummer sicher gehen, müssten über und unter der Buchrückenzeile 5 mm bleiben. Buchrücken von weniger als 13 oder 14 mm wären also nicht möglich. In der Praxis muss man dann eben mit dem Risiko leben, dass der Buchrückentext mal etwas angeschnitten sein kann.


Heißt das, dass Bücher, die viele Seiten haben und damit einen breiten Buchrücken, dieses Problem nicht haben? Bei mir sind es 108 Seiten, die Breite des Rückens ist ziemlich genau 7,5mm.

Viele Grüße,
Fred

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alfred.dworak
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Re:

von alfred.dworak (28.05.2011, 17:39)
ferdy hat geschrieben:
Dazu müsste man die Originalbilder im Vergleich sehen. So lässt sich schwer etwas sagen.


Ich habe jetzt nochmal die Fotos aus dem Buch und die Originalvorlagen zusammengefasst und zu Flickr geladen. Ich kann jetzt dazu nur sagen, dass es nichts mit der Auflösungsqualität der Bilder zu tun haben kann. Schau dir mal die Bilder an unter:

1) http://www.flickr.com/photos/63423092@N ... /lightbox/

2) http://www.flickr.com/photos/63423092@N ... /lightbox/

Als Papier habe ich Creme-Weiß anstelle von Weiß verwendet. Kann das einen Einfluss darauf haben? Übrigens, falls die Vermutung auftaucht: Die Qualität des PDF ist hervorragend und ein Ausdruck der Bilder auf meinem S/W-Laser (Brother HL-2030) ist auf jeden Fall besser als das, was im Buch geliefert wurde. Ich möchte ja nur wissen, was ich verkehrt gemacht habe, oder ob man das so hinnehmen muss.

hawepe hat geschrieben:
BoD verlangt für die Buchcover 5 mm Beschnitt. Gebraucht werden sie vor allem als Toleranz für die Bindearbeiten. Praktisch heißt das, das Cavor darf bei der Produktion um maximal 5 mm verrutschen. Und dass darf dann eben auch der Buchrücken.

Will man auf Nummer sicher gehen, müssten über und unter der Buchrückenzeile 5 mm bleiben. Buchrücken von weniger als 13 oder 14 mm wären also nicht möglich. In der Praxis muss man dann eben mit dem Risiko leben, dass der Buchrückentext mal etwas angeschnitten sein kann.


Heißt das, dass Bücher, die viele Seiten haben und damit einen breiten Buchrücken, dieses Problem nicht haben? Bei mir sind es 108 Seiten, die Breite des Rückens ist ziemlich genau 7,5mm.

Viele Grüße,
Fred[/quote]


Hallo,

ich hatte bei sw-Fotos auch Streifen. Nur die Änderungen, die in der BOD-Hilfe standen haben eine Verbesserung gebracht.

Allgemeine Vorgaben für grafische Elemente

Grafiken stellen beim digitalen Buchdruck kein Problem dar, wenn sie in der Druckvorlage mit ausreichender Qualität angelegt sind.

Um eine optimale Qualität von Abbildungen im Druck zu erzielen, sollten diese mit einer Auflösung von mindestens 200 dpi (besser: 300 dpi) eingebunden werden und vorzugsweise als TIF-Datei abgespeichert sein.
Abbildungen in Graustufen sollten eine Auflösung von mindestens 400 dpi aufweisen und vorzugsweise als TIF-Datei abgespeichert sein.
Strichzeichnungen im Bitmap-Format (Endung *.bmp), also Abbildungen, die aus schwarzen Strichen oder Flächen bestehen und keine Graustufen enthalten, erfordern eine Auflösung von 600 dpi.
Stellen Sie bei der Nutzung professioneller Layoutprogramme wie InDesign keine Farbseparation ein.
Feine Haarlinien sollten nicht verwendet werden: Die Mindeststrichstärke beträgt 0,5 pt.
Wenn Sie Flächen grau hinterlegen wollen, wählen Sie bitte einen Grauwert mit mindestens 20 % Schwarzanteil (nicht heller). Für Tortendiagramme und vergleichbare Grafiken empfehlen wir Grauwertabstufungen von mindestens 20 %, um die Abstufungen deutlich abzugrenzen.
Die Rasterweite von Grafiken (lpi) sollte im Verhältnis 1:2 zur dpi-Zahl angelegt sein.

Farbige Gestaltung

Damit die Farben an Ihrem Bildschirm möglichst mit den schließlich im Buch wiedergegebenen Farben übereinstimmen, sollten Sie beim Thema Farbmanagement einige Vorgaben beachten:



Digitale Bilder werden entweder über einen Scanner oder über eine Digitalkamera erzeugt und liegen somit ursprünglich immer im RGB-Modus vor. Bitte belassen Sie Ihre Abbildungen im RGB-Modus und wandeln Sie Ihre Daten nicht in den CMYK-Modus um. BoD wandelt Ihre Vorlage erst direkt vor dem Druck nach den jeweiligen Maschinenvorgaben in den CMYK-Modus um und stellt so eine geräteunabhängige Archivierung Ihrer Daten sicher.



Wichtig! Wenn Sie mit einem professionellen Layoutprogramm arbeiten, sollten Sie unbedingt Ihre Buchdaten im Farbprofil ECI-RGB einrichten, einem von der European Color Initiative (ECI) empfohlenen Arbeitsfarbraum. Das Profil ECI-RGBv10 können Sie kostenlos von der ECI-Website downloaden. Sind Ihre Buchdaten mit keinem Farbprofil oder einem falschen (wie z.B. sRGB) eingerichtet, können Farbabweichungen im späteren Druck nicht vermieden werden.



Grundsätzlich stehen die Papiersorten weiß 90 g, cremeweiß 90 g und fotobrillant 200 g zur Wahl. Soll Ihr Buch Farbseiten enthalten, empfehlen wir den Druck auf weißem Papier, da so die Farbwiedergabe nicht von der Papierfarbe beeinflusst wird. Das besonders hochwertige 200 g Fotobrillant-Papier eignet sich besonders für Bildbände. Geringe Farbabweichungen können im Digitaldruck nicht ausgeschlossen werden.



Farbig und schwarz-weiß gedruckte Seiten weisen einen kaum sichtbaren Unterschied im schwarz ­gedruckten Schriftbild auf. So wirkt schwarze Schrift auf farbigen Seiten voller und glänzender.

L.G.

Alfred

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hawepe
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Re:

von hawepe (29.05.2011, 14:08)
Hallo Fred,

ferdy hat geschrieben:
Ich habe jetzt nochmal die Fotos aus dem Buch und die Originalvorlagen zusammengefasst und zu Flickr geladen. Ich kann jetzt dazu nur sagen, dass es nichts mit der Auflösungsqualität der Bilder zu tun haben kann. Schau dir mal die Bilder an unter:

1) http://www.flickr.com/photos/63423092@N ... /lightbox/

2) http://www.flickr.com/photos/63423092@N ... /lightbox/


Okay, da sind die Unterschiede schon sehr augenfällig.

Als Papier habe ich Creme-Weiß anstelle von Weiß verwendet. Kann das einen Einfluss darauf haben?


Nein, jedenfalls nicht in der Richtung, wie es bei dir geschieht.

Übrigens, falls die Vermutung auftaucht: Die Qualität des PDF ist hervorragend und ein Ausdruck der Bilder auf meinem S/W-Laser (Brother HL-2030) ist auf jeden Fall besser als das, was im Buch geliefert wurde.


Wäre das anders, dann hätte ich angenommen, dass du die Bilder in der PDF-Datei zu stark komprimiert haben könntest. Aber das scheidet dann aus.

Für die Titelseite fällt mir noch die Frage ein, ob das Bild eventuell im CMYK-Farbraum abgespeichert sein könnte. Die Hochladeprozedur von BoD geht davon aus, dass die Bilder im RGB-Farbraum vorliegen. BoD konvertiert sie dann selbst nach CMYK. Liegen sie dagegen bereits in CMYK vor, erfolgt eine erneute Umwandlung mit unkalkulierbaren Ergebnissen.

Aber das Autorenbild dürfte als Graufstufenbild eingebunden sein. Oder ist das ebenfalls ein Farbbild, auch wenn es nur aus Grautönen besteht?

Ich möchte ja nur wissen, was ich verkehrt gemacht habe, oder ob man das so hinnehmen muss.


Das lässt sich noch nicht sagen.

Wenn du magst, kannst du mir ja mal die Bilder, welche du eingebettet hast, mailen. Die Mailadressen findest du auf den Homepages in meiner Signatur.

Heißt das, dass Bücher, die viele Seiten haben und damit einen breiten Buchrücken, dieses Problem nicht haben? Bei mir sind es 108 Seiten, die Breite des Rückens ist ziemlich genau 7,5mm.


Leichte Unsauberkeiten habe ich schon manchmal gesehen, aber die Regel sind sie nicht. Wenn du eine etwas kleinere Schrift wählst, kannst du das Risiko weiter minimieren.

Beste Grüße

Heinz

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