Der große Aussiger - Eine Annäherung an Johann Schicht

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mtg
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Der große Aussiger - Eine Annäherung an Johann Schicht

von mtg (23.07.2011, 10:48)
Titel: Der große Aussiger - Eine Annäherung an Johann Schicht
Autor: Matthias Gerschwitz

Verlag: -
ISBN: -
Seiten: 128
Preis: s.u.

Der Autor über das Buch:

Als ich für mein Buch »Molle und Medaille« - die Geschichte der ältesten Kneipe Berlin-Charlottenburgs - recherchierte, führte mich mein Weg auch nach Aachen zu einem Enkel des Kneipengründers. Eine spätere zufällige Begegnung in Berlin führte diesen Enkel zu der Idee, die Geschichte seines Urgroßvaters aus der mütterlichen Linie - eben jenes Johann Schicht, der von 1855 bis 1907 lebte - in Buchform gießen zu lassen. So gab er mir den (bezahlten) Auftrag zur Recherche und zum Schreiben des vorliegenden Buches sowie zur Produktion von 200 Exemplaren für seinen Eigenbedarf.

Bei der Recherche, die ich leider nicht vor Ort in Usti nad Labem (dem ehemaligen Aussig an der Elbe, auf halbem Wege zwischen Dresden und Prag gelegen) durchführen konnte, da das Stadtarchiv keine Unterlagen besitzt und das alte Firmenarchiv noch nicht gesichtet und sortiert ist, fand ich sehr spannende Dinge heraus: So spielt in einem Kapitel ein Berliner Restaurant eine Rolle, das Carl Zuckmayr als Spielort des 1. Aktes von »Des Teufels General« verwendet hat. Und es stellte sich heraus, dass die Idee des »Volkswagens« gar nicht von Ferdinand Porsche - und noch weniger von Adolf Hitler - stammt, sondern schon viel älter ist.

Die Georg Schicht A.G. - Johann Schichts Vater hatte sie gegründet, der Sohn aber auf den Weg zum Weltruhm gebracht - gehörte 1929 zu den Gründungsfirmen der österreichischen Unilever und ging 1939 in die mittlerweile deutsche Unilever auf. (Zur Unilever gehören Marken wie z.B. Rama und Lätta, Sunil und Omo, Iglo und Langnese etc.)

Das Musterbuch hatte ich bei BoD produzieren lassen; leider ist die Papierauswahl in Norderstedt sehr unzureichend. Da ich 135 g Bilderdruckpapier haben wollte, ließ ich die Bücher (Hardcover) bei einem Nürnberger Unternehmen produzieren (digital-print-group.de), die guten Service, gute Qualität und gute Preise anbieten.

Da das Thema recht speziell ist und eine Zielgruppe jenseits der Familie verschwindend gering, kamen wir zu dem Entschluss, dieses Buch als reine Privatsache ohne offizielle Veröffentlichung zu erstellen. Trotzdem habe ich die Erlaubnis, Bücher auch extern zu verkaufen, wenn es Interessenten gibt. Zu diesem Zweck habe ich 20 Exemplare mehr produzieren lassen. Wer interessiert ist, kann ein Ex. für € 19,90 erwerben. PN mit Adresse und eMail-Adresse reicht.



Klappentext:

Im Jahre 2007 startete die Lokalzeitung von Usti nad Labem, »Ustecky denik«, eine Umfrage, wen ihre Leser für den größten und bedeutendsten Sohn der Stadt hielten. Der Sieger: Johann Schicht.

Wer ist dieser Mann, der auch einhundert Jahre nach seinem Tod 1907 noch so populär ist, dass er zum »größten Aussiger« avancierte?

Matthias Gerschwitz versucht in seinem Buch eine Annäherung an den nordböhmischen Menschenfreund und Kaufmann Johann Schicht sowie sein Lebenswerk: das Unternehmen Georg Schicht A.G. - die ›Schichtwerke‹ in Aussig an der Elbe.

Inhalt:

Vorwort
Die Familie
Die zwei Georgs
Die Jugend des Johann Schicht
Der Ernst des Lebens
Auf die Plätze, Aussig, Los!
Erstes Wachstum
Auf die Schiene gesetzt
Monopoly

Fototeil

Wie Deutsch ist es?
Von innen gesehen
Johann Schicht, der Menschenfreund
Johann Schicht – Mensch und Schriftsteller
Ein allseits anerkannter Fabrikant
»Volksauto« statt »Volkswagen«
»Geehrte Hausfrau«

Ich konnte mich bei diesem Projekt einiger vorhandener Quellen bedienen, so z.B. einer 1909 erschienenen Biographie des Unternehmers, die aber als »Gefälligkeitsbio« zu betrachten ist. Trotzdem war sie eine Fundgrube für die Familiengeschichte. Nachdem ich dem Kunden in »Molle und Medaille« schon die Familiengschichte väterlicherseits aufdröseln konnte, gelang es nun auch, die mütterliche Linie ans Tageslicht zu bringen.

Obwohl es eine Auftragsarbeit für einen Kunden war, habe auch ich viel Neues gelernt. Das ist für mich das Schöne an den Recherchen zu historischen Projekten: der Einstieg und das Versinken in eine andere Zeit ...
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (23.07.2011, 11:18)
Lieber Matthias, ich wünsche dir auch mit diesem Werk viel Erfolg.

lg
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mtg
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Re:

von mtg (23.07.2011, 11:26)
Danke, Maryanne ... der Erfolg hat sich ja sozusagen schon eingestellt: Der Kunde war begeistert, die Rechnungen sind (fast alle) bezahlt, über ein Nachfolgeprojekt denkt er schon nach.

Übrigens gibt es noch mehr zu berichten: http://www.berliner-geschichten.com/

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (23.07.2011, 11:29)
Matthias, wenigstens angucken möchte ich es - und sicherlich die anderen, die zum Augusttreffen kommen, ebenfalls: also brings doch mal mit :)

lg
m
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mtg
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Re:

von mtg (23.07.2011, 11:30)
Jo. :-)

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AnnetteH
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Re:

von AnnetteH (23.07.2011, 11:37)
Herzlichen Glückwunsch! Klingt wirklich interessant. Mich würde auch ein Blick ins Buch interessieren. Bist Du nächstes Mal auch wieder in Essen dabei?

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mtg
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Re:

von mtg (23.07.2011, 11:41)
AnnetteH hat geschrieben:
Herzlichen Glückwunsch! Klingt wirklich interessant.

Danke!
AnnetteH hat geschrieben:
Mich würde auch ein Blick ins Buch interessieren.

Mal schauen, was ich machen kann ...
AnnetteH hat geschrieben:
Bist Du nächstes Mal auch wieder in Essen dabei?

Im Oktober? Leider nein. Da liege ich in den letzten stressigen Zügen meines neuen Buches (Bildband/Chronik über eine Kirche)

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AnnetteH
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Re:

von AnnetteH (23.07.2011, 11:46)
mtg hat geschrieben:
AnnetteH hat geschrieben:
Bist Du nächstes Mal auch wieder in Essen dabei?

Im Oktober? Leider nein. Da liege ich in den letzten stressigen Zügen meines neuen Buches (Bildband/Chronik über eine Kirche)


Wow, volles Programm. Super. thumbbup

Naja, aber vielleicht sehen wir uns ja dann mal wieder zu einer anderen Veranstaltung (Wuppertal, New York, Rio etc., halt die üblichen Orte)! cool1

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mtg
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Re:

von mtg (23.07.2011, 12:04)
AnnetteH hat geschrieben:
Mich würde auch ein Blick ins Buch interessieren.

Einen kleinen Einblick zum Download findest Du hier: http://www.berliner-geschichten.com/201 ... n-schicht/

AnnetteH hat geschrieben:
Wow, volles Programm.

Jo ... das wird um den 15.11. präsentiert und geht dann auch sofort in den Verkauf, um die Weihnachtszeit noch auszunutzen. Es wird 80 - 100 Seiten A4 haben mit vielen Fotos (Bioldband eben :-)) und ich bin erst auf Seite 40 - dafür aber schon gelayoutet ...

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Manu
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Re:

von Manu (23.07.2011, 12:45)
Klasse Matthias, so ein Projekt wünschte ich mir auch mal. Ich hoffe, ich bekomme mal Gelegenheit, reinzuschnuppern. Viele Erfolg damit. thumbbup

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mtg
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Re:

von mtg (23.07.2011, 16:44)
Manu hat geschrieben:
Klasse Matthias, so ein Projekt wünschte ich mir auch mal. Ich hoffe, ich bekomme mal Gelegenheit, reinzuschnuppern. Viele Erfolg damit. thumbbup

Danke Manu! Ich hab mir die Projekte übrigens selbst an Land gezogen :-) Aber leider sind solche Aufträge eher die Ausnahme denn die Regel. :-(

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AnnetteH
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Re:

von AnnetteH (23.07.2011, 19:03)
mtg hat geschrieben:
AnnetteH hat geschrieben:
Mich würde auch ein Blick ins Buch interessieren.

Einen kleinen Einblick zum Download findest Du hier: http://www.berliner-geschichten.com/201 ... n-schicht/


Danke, werde mal reinschauen!

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mtg
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Re:

von mtg (19.08.2011, 12:42)
Das Buch - obwohl »privat« - zieht seine erfreulichen Kreise ...

Ich habe gestern und heute Anfragen erhalten, ob ich mit einer Buchbesprechung im »Aussiger Boten« und im Forum der »Heimatfreunde Aussig« einverstanden sei ... und ob ich das Buch evtl. bei der »Sudentendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste« präsentieren möchte.

Meine Antwort könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen :-)

Die Anfragen resultieren aus folgender Zuschrift, nachdem ich ein Belegexemplar verschickt hatte: »Mit dem Büchlein "Der große Aussiger" haben Sie mir eine große Freude bereitet und ich danke Ihnen sehr herzlich. Ich habe es mit großem Interesse in kürzester Zeit gelesen und finde es ganz ausgezeichnet.«

Was will man mehr ... thumbbup

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (27.08.2011, 00:43)
Lieber Matthias,

ich habe soeben einen ungemein anregenden Abend in der Gesellschaft von Johann Schicht und seiner Familie verbracht. Eine herausragende Buchqualität, stimmungsvolle Bilder und beeindruckende Zeitdokumente haben mich zwei Stunden lang an den Sessel gefesselt. Wie oft passiert es einem wohl schon, dass man ein Sachbuch vor lauter Spannung nicht mehr zur Seite legen kann?

Die Frage möchte ich mir jetzt mal selber beantworten: Ich habe bislang drei deiner Bücher gelesen und du hast den Hattric geschafft.
Gratulation und Respekt!
Und mehr davon!

Liebe Grüße,

Anke

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mtg
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Re:

von mtg (27.08.2011, 08:21)
Boah ey, Anke ...

:oops:

jetzt bin ich aber platt. Das Kompliment freut mich riesig. Es war ja für mich das erste Mal, dass ich sozusagen »fremd« gearbeitet habe, also ohne persönlichen Bezug. Das hat die Sache aber insofern spannend gemacht, weil ich den Menschen, sein Werk und seine Zeit »von außen« betrachten konnte. Ich freue mich sehr, zu hören bzw. lesen, dass es mir gelungen ist.

Nochmals DANKE!

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