Wer Facebook für seine Buchwerbung nutzt bekommt bald Ärger?

Verträge, Rechte und Pflichten: Was man als Autor beachten sollte.


Jenselina
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Wer Facebook für seine Buchwerbung nutzt bekommt bald Ärger?

von Jenselina (19.08.2011, 16:08)
Die Nachricht im Spiegel gibt zu denken...


http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 31,00.html
Zuletzt geändert von Jenselina am 19.08.2011, 17:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (19.08.2011, 16:29)
Wen man obigen Link von Jenselina anklickt, landet man nicht - wie vielleicht vermutet - auf den Seiten des Spiegel, sondern auf einer Werbeseite eines Jens Diefenbach. Snapshot anbei.

Wenn man dann "Weiter zur Zielseite" anklickt, landet man bei Spiegel online, wenn man nichts klickt, nach einer gewissen Zeit auf Metallsonde.com (die Webstie von Jend Diefenbach).

Ist es eigentlich zulässig, derartige Werbemaßnahmen zu treffen? Weiß die Redaktion des Spiegel davon?

Neben der eigenwilligen Schreibweise "Mehr Infos über ds Hobby Schatzsuche" ist es recht eigentümlich, daß Jenselina im Forum auf Teufel komm raus versucht, sein Inkognito zu wahren (und sein Buch hier nie vorgestellt hat, er wird wissen, warum), andererseits aber solche unfeinen Werbetricks versucht.

Was sagt BoD dazu?

Was sagt Spiegel online dazu?
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (19.08.2011, 16:42)
thumbbup Torsten!

haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Manu
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Re:

von Manu (19.08.2011, 16:56)
Tja, manche sind halt schmerzfrei und machen alles, um im Gerede zu bleiben. :wink:

Jenselina
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Re:

von Jenselina (19.08.2011, 17:10)
Torsten, Danke für den Hinweis. Die Zielseite (in diesem Fall Spiegel-Online) sollte sich im Vordergrund öffnen. Offenbar wird dies durch viele Browser geblockt.

Ich teste gerade eine von mir entwickelte Weiterleitungssoftware die es der aufgerufenen Seite nicht ermöglicht rückzuverfolgen von wo verlinkt wurde. Sozusagen eine unbeteilgte "Zwischeninstanz".

Das ganze ist übrigens völlig legal. Es gibt kein Gesetz in dem steht, dass man direkt auf eine Seite verlinken muß. Es ist durchaus statthaft auf einen Zwischenseite zu verlinken und der User muß dann noch einen Klick machen um beim Ziel zu landen.

Eigentlich müsste dies aus Gründen des Datenschutzes bei jedem Link so gehandhabt werden. Was geht es den Seitenbetreiber an von welcher Seite man gerade kommt?

Ein einfaches Beispiel. Du bist in einem Forum unterwegs in dem es um sagen wir um eine Krankheit geht. Dort klickst Du auf einen Link und landest bei einem anderen Dienstleister. Der kann aus dem einen Klick herauslesen, dass du Probleme mit X oder Y hast. Diese Info gibt er dann zusammen mit Deinem Namen an wen anders weiter...

Ist das ok? Nein, sicher nicht... Deshalb übrigens auch der Aufstand wegen Facebook.

Habe den Link oben wieder normalisiert und teste dann hier weiter:

http://www.link.vielwisser.de/link.pl?w ... %2C00.html

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (19.08.2011, 17:30)
Jenselina hat geschrieben:
Ich teste gerade eine von mir entwickelte Weiterleitungssoftware die es der aufgerufenen Seite nicht ermöglicht rückzuverfolgen von wo verlinkt wurde. Sozusagen eine unbeteilgte "Zwischeninstanz".


Aha. Testobjekte sind wir hier im Forum.

Natürlich ohne es uns vorher zu sagen.

Das ist das Niveau, auf das das Forum gebracht werden soll.

Wie hab ich doch erst neulich irgendwo gelesen?

Jenselina hat geschrieben:
Gäbe es hier eine ordentliche Moderation wäre der Unsinn schon längst unterbunden. Ich kenne kein anderes Forum in dem es so "schräg" abgeht wie hier.

Erwachsene Leute zeigen sich ständig bemüht das Niveau zu senken und das Forum zu einem "Spielplatz der Lächerlichkeit" zu machen.
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Jenselina
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Re:

von Jenselina (19.08.2011, 17:38)
Torsten, sorry. Wollte euch nicht als Testkaninchen nutzen...

Aber dennoch hat der Thread einen ernsten Hintergrund. Viele haben Facebook-Empfehlen auf ihrer Buchseite. Das kann offenbar Ärger geben.

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MarkusGronotte
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Re:

von MarkusGronotte (19.08.2011, 19:20)
Jenselina hat geschrieben:
http://www.link.vielwisser.de/link.pl?w=v&l=http(..).html
Sorry wen ich nachfrage, aber wozu soll der Sch... erz mit der Weiterleitung gut sein? :?

Jenselina
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Re:

von Jenselina (19.08.2011, 19:27)
Wo liegen die Vorteile einer anonymen Verlinkung?


-Ideal für die Verlinkung aus Foren heraus wenn über Webinhalte der Zielseite diskutiert wird
-Schutz vor statistischer Auswertung (Referer-Statistik)
-Keine Rückverfolgung von welcher Webseite der Leser kommt
-Schutz Ihrer Leser vor bedenklicher Speicherung und Analyse des privaten Surfverhaltens (z.B. Google Analytics)

Ein Praxisbeispiel:
Man diskutiert in einem Forum über den Inhalt einer Webseite und setzen dabei einen Link auf diese Seite. Die aufgerufene Seite kann nun mittels Referer-Statistik (hat jede Webseite) genau sehen, woher der Leser kommt und wird dabei unweigerlich auf die Diskussionsbeiträge stoßen.

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (20.08.2011, 07:28)
Jenselina hat geschrieben:
... und wird dabei unweigerlich auf die Diskussionsbeiträge stoßen.


Nur ein verschwindend geringer Anteil der Webmaster ist bestrebt, seine Website frei von Besuchern zu halten.

Vielmehr ist es ein allseits bekanntes Streben einer jeden Seite, so viele Besucher wie möglich zu haben und genau zu wissen, woher sie kommen und wie man von dort noch mehr Besucher bekommen kann.

Jeder Webmaster, der einigermaßen etwas auf sich hält, wird die Statistik regelmäßig nutzen, um Gegenbesuche zu machen. Wer dann natürlich kritische Artikel über seine Seite sieht, ist in der Lage, der Kritik nachzugehen.

Wird in einem Forum über illegale Seiteninhalte diskutiert, ist das der Hinweis für den Seitenbetreiber, diese Inhalte zu löschen, bzw. das Forum selbst macht sich mit der Verlinkung auf illegale Inhalte selbst strafbar.

Eine Zwischenseite macht nur Sinn für besuchergeile Webmaster, die auf diese Weise vom Rahm des Links abschöpfen wollen. Oder für Foren und Seiten, deren Inhalte selbst nicht einwandfrei sind. Oder für Webmaster, die mit Werbung Geld verdienen wollen und noch nicht wissen, dass das in den wenigsten Fällen funktioniert.

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mtg
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Re:

von mtg (20.08.2011, 07:54)
CeKaDo hat geschrieben:
Nur ein verschwindend geringer Anteil der Webmaster ist bestrebt, seine Website frei von Besuchern zu halten.


Jesnelina schon. Die hat doch Angst vor Bekanntheit. cheezygrin

CeKaDo hat geschrieben:
Eine Zwischenseite macht nur Sinn für besuchergeile Webmaster, die auf diese Weise vom Rahm des Links abschöpfen wollen.

Passt.
CeKaDo hat geschrieben:
Oder für Foren und Seiten, deren Inhalte selbst nicht einwandfrei sind.

Passt besser.
CeKaDo hat geschrieben:
Oder für Webmaster, die mit Werbung Geld verdienen wollen und noch nicht wissen, dass das in den wenigsten Fällen funktioniert.

»Nicht wissen« passt auch :-)

Danke Carsten! Kürzer und präziser wurde es nie formuliert ... cheezygrin

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (20.08.2011, 19:53)
mtg hat geschrieben:
Kürzer und präziser wurde es nie formuliert ...


Ich bin seit mehr als 10 Jahren selbst Webmaster, habe einer ungezählten Zahl von Privat- und Geschäftskunden ins Web geholfen und kenne wohl alle Wünsche von Seitenbetreibern. Selbst die völlig bekloppten, die kein vernünftiger Tech C jemals ausführen würde.

Meine ab Ende des Monats nur noch zwölf und ab 2012 nur noch acht eigenen Domains finanzieren sich haarscharf bis gar nicht selbst. Wobei ich so günstig miete, dass es mir ein Bedürfnis ist, dieses Hobby weiter zu betreiben. Egal, ob dabei Geld rüberkommt oder nicht.

Jenselina
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Re:

von Jenselina (20.08.2011, 23:09)
CeKaDo hat geschrieben:

Meine ab Ende des Monats nur noch zwölf und ab 2012 nur noch acht eigenen Domains finanzieren sich haarscharf bis gar nicht selbst. Wobei ich so günstig miete, dass es mir ein Bedürfnis ist, dieses Hobby weiter zu betreiben. Egal, ob dabei Geld rüberkommt oder nicht.


Ich habe zwar keine Ahnung was dies mit dem Kernthema des Threads zu tun hat, aber wenn jemand eine Seite hat, die sich nicht finanziert ist das auch ok. Es geht eh um wenige Euro im Monat.


Zurück zum Thema:
Es scheint so zu sein, dass man gegen Seiten zu Felde ziehen will, die Facebook-Applikationen eingebunden haben. Und zwar will man wohl den Otto-Normalbürger zur Kasse bitten weil man sich an Facebook selbst nicht rantraut?

Da werden wohl die Abmahner wieder voll auf ihre Kosten kommen, denn man will auch an Leute ran die auf Facebook Werbung schalten.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (20.08.2011, 23:23)
Jenselina am 20.08.2011, 23:09 hat geschrieben:
Ich habe zwar keine Ahnung was dies mit dem Kernthema des Threads zu tun hat, aber wenn jemand eine Seite hat, die sich nicht finanziert ist das auch ok. Es geht eh um wenige Euro im Monat.


Zurück zum Thema:
Es scheint so zu sein, dass man gegen Seiten zu Felde ziehen will, die Facebook-Applikationen eingebunden haben. Und zwar will man wohl den Otto-Normalbürger zur Kasse bitten weil man sich an Facebook selbst nicht rantraut?

Da werden wohl die Abmahner wieder voll auf ihre Kosten kommen, denn man will auch an Leute ran die auf Facebook Werbung schalten.


Äh ... ja ... wie war das noch?

Jenselina am 19.08.2011, 20:21 Uhr hat geschrieben:
Schatzi, ich verabschiede mich nun erst mal wieder aus dem Forum. Das ist mir hier zu albern.


:twisted: :twisted: :twisted:

Die Abwesenheit hat ja nicht lange angehalten ...

:twisted: :twisted: :twisted:
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Jenselina
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Re:

von Jenselina (20.08.2011, 23:38)
Kann man einfach mal beim Thema bleiben anstatt hier wieder irgendein selbstgefälligen Unsinn zu schreiben. In dem Thread ging es um die Facebook-Problematik und nicht darum wieviele Seiten jemand noch aktiv hat und welches Geld man damit noch verdient oder auch nicht.

Die Politik fordert mehr Datenschutz ein. Und dies zurecht. Schade nur, dass man wieder an die "kleinen Leute" ran will anstatt das Übel bei der Wurzel zu packen.

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