Fehlermeldungen beim Upload

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Schmidts.Katze
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Fehlermeldungen beim Upload

von Schmidts.Katze (24.08.2011, 13:31)
Ich stehe hier kurz vor einem Nervenzusammenbruch und bin völlig ratlos. book:

Vorab zur Info: Es handelt sich um ein Katzenbuch („Katzenschnipsel“) mit Kurzgeschichten in vielen verschiedenen Schriftarten bzw. Katzenschriften im ersten Buchstaben eines Absatzes, mit 30 Seiten Farb- und s/w-Fotos. Die Fotos habe ich in einem Grafikprogramm auf 300 dpi gesetzt und als .tif gespeichert, den Text habe ich in Word 10 geschrieben und die Schriften eingebettet. Danach über Word als pdf gespeichert (nicht über die Funktion „drucken als pdf“). Ich war ganz zuversichtlich, dass der Upload klappt, aber nix da. Ich habe eine ganze Seite Fehlermeldungen erhalten, denen ich teilweise verständnislos gegenüberstehe.

1. BOD teilt mir mit, einige Schriftarten seien nicht eingebettet (Arial- und Times-Sorten), aber diese Schriftarten habe ich im Buch gar nicht verwendet! Die „schwierigen“ Schriftarten, bei denen ich mit Problemen gerechnet habe, wurden anstandslos angenommen. Ich würde gerne einfach so darüber hinweggehen, aber BOD wünscht, dass dies korrigiert wird. Ich habe nur keinen blassen Schimmer, was und wie ich da etwas machen soll!?

2. Meine 300 dpi-Fotos haben laut BOD nur eine Auflösung zwischen 157 und 201 dpi. Mein Mann sagt, das liege daran, dass ich die Fotos nach dem Reinsetzen in den Text noch mal kleiner gezogen habe. Damit würde auch die dpi schrumpfen. So weit, so schlecht. Aber wie kann ich denn erreichen, dass die dpi-Zahl des Bildes im Buch 300 erreicht? Das hieße ja, ich müsste das Originalbild zunächst auf ca. 600 dpi setzen, um es dann im Text verkleinert auf 300 zu kriegen?! Oder aber das Bild im Grafikprogramm auf so viel dpi hochsetzen, bis es die Maße hat, die ich im Buch verwenden kann? In meinem laienhaften Verständnis von diesen grafischen Prozessen in meinem Rechengerät sage ich mir aber auch, dass das Bild qualitativ gar nicht sooo schlecht sein kann, schließlich hatte es im Ursprung mit seinen 300 dpi mal eine gute Qualität. Oder ist das Milchmädchendenken?

Ich würde das Drucken gerne riskieren; ich will sowieso erst mal ein Korrekturexemplar auf Fun-Basis erstellen lassen. Dann kann ich ja immer noch sehen, wie die Fotos geworden sind, bevor ich mich im Vorfeld schon mit Änderungen abquäle, die vielleicht gar nicht nötig sind. Mit den Fotos gäbe es beim Hochladen ja auch kein Problem, bei den Schriftarten allerdings sehr wohl. Wie kriege ich diese doofen, gar nicht verwendeten Schriftarten eingebettet??? Oder was muss ich tun?

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir hier eine/r von den Profis helfen könnte!

Liebe Grüße
Dagmar
Zuletzt geändert von Schmidts.Katze am 24.08.2011, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Großstadtpoet
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Re:

von Großstadtpoet (24.08.2011, 13:41)
Zu den Schriftarten:
Das geht ja normalerweise ganz einfach im Speichern-Menü, wo man bei den "Optionen" ein Häkchen bei “TrueType-Schriftarten einbetten” (oder so ähnlich) setzen kann. Genauer kann ich es jetzt nicht überprüfen, da ich als Linux- und LaTeX-User mit Word nichts am Hut habe.
Ob Du die Schrift sichtbar verwendest, ist wahrscheinlich egal, es genügt vielleicht für die Fehlermeldung, wenn sie (z.B. irgendwo am Anfang) für eine Leertaste mal aktiviert war. Oder? Heinz wird sowas besser wissen.

Das Problem mit den Bildern habe ich auch nahezu jedes Mal. Die DPI-Angaben, die BoD einem nennt, stimmen manchmal nicht ansatzweise mit dem überein, was ich bei GIMP eingestellt habe. Frag mich nicht, wieso...

Gruß...

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Schmidts.Katze
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Re:

von Schmidts.Katze (24.08.2011, 14:12)
Danke für die schnelle Antwort. Ja, bei "Speichern unter" etc. habe ich das Häkchen bei "Schriftarten einbetten bla" gesetzt. Das mit den versteckten Schriftarten in Leertasten leuchtet mir ein. Aber gibt es denn einen Button "Versteckte Schriftarten mit einbetten"?

Wenn Du mit den Fotos auch diese Probleme hast, werde ich mich darum schon mal nicht mehr kümmern. Ich probier´s einfach mal.

LG Dagmar
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Siegfried
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Re: Fehlermeldungen beim Upload

von Siegfried (24.08.2011, 14:14)
Schmidts.Katze hat geschrieben:
1. BOD teilt mir mit, einige Schriftarten seien nicht eingebettet (Arial- und Times-Sorten), aber diese Schriftarten habe ich im Buch gar nicht verwendet! Die „schwierigen“ Schriftarten, bei denen ich mit Problemen gerechnet habe, wurden anstandslos angenommen. Ich würde gerne einfach so darüber hinweggehen, aber BOD wünscht, dass dies korrigiert wird. Ich habe nur keinen blassen Schimmer, was und wie ich da etwas machen soll!?


Doch, hast du ... cheezygrin

Wenn du in Word eine leere Seite aufmachst, hast du automatisch "Times New Roman" benutzt - auch wenn du kein einziges Zeichen tippst. Das ist einfach die Grundschriftart bei Standard-Leerseite in Word. Wenn du irgendwann mal auf Arial umgestellt hast bzw. eine Formatvorlage wie "Überschrift1" oder so etwas benutzt hast, rutscht automatisch die nächste Schriftart in dein Dokument - auch wenn du diese Zeile dann überschreibst mit einer anderen Schriftart.

Statt jetzt lange zu suchen, bette die angemeckerten Schriftarten einfach ein. Je nach Word-Version geht das so:

alte Word-Versionen (bis Word2003):

Extras --> Optionen --> Kartenreiter "Speichern" --> Haken bei "True Type Schriftarten einbinden" und "Nur verwendete Zeichen einbetten" setzen

Neue Word-Version (ab Word2007)
Datei --> Optionen --> Speichern --> Schriftarten in die Datei einbetten

Nun die Datei noch einmal speichern und das Schriftartenproblem sollte gelöst sein.

Schmidts.Katze hat geschrieben:
2. Meine 300 dpi-Fotos haben laut BOD nur eine Aufösung zwischen 157 und 201 dpi. Mein Mann sagt, das liege daran, dass ich die Fotos nach dem Reinsetzen in den Text noch mal kleiner gezogen habe. Damit würde auch die dpi schrumpfen. So weit, so schlecht. Aber wie kann ich denn erreichen, dass die dpi-Zahl des Bildes im Buch 300 erreicht? Das hieße ja, ich müsste das Originalbild zunächst auf ca. 600 dpi setzen, um es dann im Text verkleinert auf 300 zu kriegen?! Oder aber das Bild im Grafikprogramm auf so viel dpi hochsetzen, bis es die Maße hat, die ich im Buch verwenden kann? In meinem laienhaften Verständnis von diesen grafischen Prozessen in meinem Rechengerät sage ich mir aber auch, das das Bild qualitativ gar nicht sooo schlecht sein kann, schließlich hatte es im Ursprung mit seinen 300 dpi mal eine gute Qualität. Oder ist das Milchmädchendenken?


Durch Verkleinern der Bilder sollte sich die dpi-Zahl nicht verringern. Die dpi-Zahl gibt an, wie viele Bildpunkte sich auf der Länge von 1 Inch (Zoll; 2,54 cm) befinden. 300 dpi sagt also: Auf 2,54 cm befinden sich 300 Bildpunkte. Zieht man das Bild größer, kann Word sich ja keine neuen Bildpunkte ausdenken, also werden die einzelnen Bildpunkte gestreckt. Deshalb heißt es dann: Auf 2,54 cm befinden sich 200 Bildpunkte.

Überprüf unbedingt die Größenangaben der Bilder in einem Grafikprogramm (zur Not tut es auch das Windows-interne "Paint" (Bild in Paint laden, dann unter "Bild" und "Attribute" die Zahlen prüfen, insbesondere die Auflösung und die Angaben zu Breite und Höhe einmal in Pixel und einmal in cm).

Nun die gleiche Prüfung in Word: Rechter Mausklick auf die Grafik, im PopUp-Menü "Grafik formatieren" wählen, dann den Kartenreiter "Größe" anwählen. Die Größenangaben sollten jenen aus dem Original entsprechen oder kleiner sein - keinesfalls größer!

Wenn das Original-Bild 300 dpi hat, dann muss die Grafik in Word bei unveränderter Größe ebenfalls 300 dpi haben. Nur wenn die Grafik in Word größer gezogen wird, sinkt die dpi-Zahl.
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Großstadtpoet
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Re: Fehlermeldungen beim Upload

von Großstadtpoet (24.08.2011, 14:19)
Siegfried hat geschrieben:

Doch, hast du ... cheezygrin

Wenn du in Word eine leere Seite aufmachst, hast du automatisch "Times New Roman" benutzt - auch wenn du kein einziges Zeichen tippst. Das ist einfach die Grundschriftart bei Standard-Leerseite in Word. Wenn du irgendwann mal auf Arial umgestellt hast bzw. eine Formatvorlage wie "Überschrift1" oder so etwas benutzt hast, rutscht automatisch die nächste Schriftart in dein Dokument - auch wenn du diese Zeile dann überschreibst mit einer anderen Schriftart.

Genau das meinte ich.

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Schmidts.Katze
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Re:

von Schmidts.Katze (24.08.2011, 16:47)
Hallo Siegfried, hallo alle anderen,

ich hatte mir gewünscht, dass ich auch von Dir eine Antwort erhalte. Deine Tipps sind immer äußerst wertvoll. Ich habe die Bilder geprüft. Sowohl in Photoshop und Gimp als auch in Paint.Net und auch im simplen Paint haben die 300 dpi. Die Bilder im Buch habe ich nicht noch größer gezogen, nur verkleinert. Also sollten sie ihre 300 dpi ja wohl behalten haben. Haben sie aber nicht. Mir hat vorhin jemand erzählt, dass Word 10 automatisch alle Bilder auf höchstens 220 dpi runtersetzt!? Und zum Überprüfen der Bildgröße in Word: Rechte Maustaste „Grafik formatieren“ - das wurde in Word 10 geändert, dort gibt es die Möglichkeit der Größenüberprüfung nicht mehr, jedenfalls nicht mehr an dieser Stelle! Dort kann man nur die Bilder überarbeiten (Spiegelung, Schatten, Linienart, Effekte usw.) Und unter dem Menüpunkt „Größe“ wird nur die Bildgröße in cm aufgeführt. Ich habe aber trotz längerem Suchen (auf die Idee war ich auch schon gekommen, mir die Größe der integrierten Bilder in Word anzusehen) keine Funktion gefunden.

Aber das mit den Bilder ist auch erst mal zweitrangig. Ich lasse es erst mal probeweise drucken und rege mich dann hinterher weiter auf, falls nötig.

Vielen Dank für die Ausführung, was die Schriften Arial und Times betrifft. Mit den Überschriften und Arial hast Du Recht. Aber beim Öffnen eines leeren Dokumentes wird mir als Schriftart „Calibri“ angezeigt. Ist das nur „draufgesetzt“ und darunter befindet sich Timens New Roman? Unter Speichern unter -> Tools -> Weboptionen habe ich jetzt mal die „Proportionalschriftart“ von Times auf Calibri gesetzt. Mal sehen, was das gibt. Das löst natürlich nicht das grundsätzliche Problem mit den nicht festgetackerten Schriftarten. Bei Word 10 werden sie eingebettet unter Speichern unter->Tools-> Speicheroptionen -> Schriftarten in Datei einbetten. Das habe ich aber längst getan, es geht trotzdem nicht!? Hätte ich die Schriften nicht eingebettet, hätte ich ja für die vielen anderen verwendeten Schriftarten ebenfalls eine Fehlermeldung erhalten. Ich arbeite schon seit 20 Jahren mit Word und meinte mich auch ganz gut auszukennen – aber DAS... Außerdem ist es für ein Buch mit vielen Bilder überhaupt nicht geeignet. Das musste ich feststellen, als die Datei durch das Einfügen weiterer Bilder größer und größer wurde. Dauernd abgeschmiert. Aber das nur am Rande. Jetzt ist nun mal der Text in Word drin und die Buchstaben sind bereits in den Brunnen gefallen.

Hast Du oder hat jemand noch eine andere Idee? Ich gehe derweil mal auf die Suche nach weiteren Möglichkeiten, die Schriftarten einzubetten. Bei anderen geht es ja auch; ich bin bestimmt nicht die Einzige, die mit Word 10 arbeitet. Ich glaube, ich schreibe noch eine Glosse über dieses anwenderunfreundliche Programm.

Liebe Grüße
Dagmar cry::
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.08.2011, 17:35)
Schmidts.Katze hat geschrieben:
Mir hat vorhin jemand erzählt, dass Word 10 automatisch alle Bilder auf höchstens 220 dpi runtersetzt!? Und zum Überprüfen der Bildgröße in Word: Rechte Maustaste „Grafik formatieren“ - das wurde in Word 10 geändert, dort gibt es die Möglichkeit der Größenüberprüfung nicht mehr, jedenfalls nicht mehr an dieser Stelle!


Das ist korrekt, was Word 2010 betrifft. Die Standardschrift in Word 2010 ist tatsächlich Calibri. Aus deiner ersten Nachricht war aber nicht zu ersehen, welches Word du benutzt.

Die Komprimierung von Grafiken in Word 2010 auf 220dpi lässt sich aber ausschalten. Du gehst wie folgt vor:

Datei --> Optionen --> Erweitert --> (ein Stück nach unten scrollen zum Bereich "Bildgröße und -qualität") Haken in "Bilder nicht in Datei komprimieren" setzen --> "OK" klicken

Damit sollte es gehen.
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Schmidts.Katze
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Re:

von Schmidts.Katze (24.08.2011, 17:51)
Hallo,

bevor hier das große Grübeln ausbricht, muss ich noch etwas versuchen. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich die angeforderten (Unter-)Schriftarten von Arial und Tmes gar nicht installiert habe!!!?? Wie kann ein Word Dokument denn Schriftarten im Hintergrund verwenden, die in Windows nicht hinterlegt sind??? Jedenfalls werde ich mir die Fonts nun von einem Rechner mit Word 97 kopieren und einfügen. Mal sehen, ob es dann geht. Ich melde mich...
Dagmar :shock::
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MarkusGronotte
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Easyprint

von MarkusGronotte (24.08.2011, 18:33)
Ich empfehle dir BoD Easyprint.

http://www.bod.de/hilfe.html?cmd=CONTENT&pid=2461&title=software

Dann kannst du dir derartive Nervereien eigentlich ersparen.

Einfach installieren, bei Druckeinstellugnen den Druckertreiber auf die richtige Buchgröße einstellen, und dann über den virtuellen Drucker ausdrucken.

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Großstadtpoet
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Re:

von Großstadtpoet (25.08.2011, 11:25)
Wenn alle Stricke reißen, sende mir Deine Dateien und ich setze Dir das Buch in LaTeX.

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Schmidts.Katze
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Re:

von Schmidts.Katze (25.08.2011, 20:30)
Ich habe gerade mein Leid im Thread "Uploadzeiten" geklagt, es funktioniert nämlich mit Easyprint auch nicht (trotzdem vielen Dank für den Tipp, Markus). Erst war der Server nicht bereit und nun ist plötzlich die maximale Dateigröße überschritten (Word-Datei ist 33,4 MB).

Ich hab bald keine Lust mehr. Morgen werde ich die fehlenden Schriften neu installieren und es noch mal per pdf probieren. Falls das wieder nicht klappt, komme ich gerne auf Dein Angebot zurück, lieber Großstadtpoet. Ich müßte die Datei dann zum Runterziehen auf meine Shop-Homepage stellen. Mailen kann ich 33 MB ja schlecht, oder? Bei meinem letzten Buch gab es derartige Probleme nicht!

Einen angenehmen Abend noch!
Herzliche Grüße
Dagmar
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (25.08.2011, 23:45)
Schmidts.Katze hat geschrieben:
I Erst war der Server nicht bereit und nun ist plötzlich die maximale Dateigröße überschritten (Word-Datei ist 33,4 MB).


Maximale Dateigröße überschritten - kann eigentlich nicht sein.

Ich habe vor einem Monat einen Bildband hochgeladen - 124 Seiten mit 225 Bildern. Dateigröße war 129 MB - ist anstandslos durchgegangen.
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Schmidts.Katze
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Re:

von Schmidts.Katze (26.08.2011, 17:07)
Nach einer weiteren durchgemachten Nacht kann ich nur jedem dringend davon abraten, sein Buch in Word 10 zu erstellen, wenn Fotos integriert sind. Ich bekam ja beim Hochladen die Fehlermeldungen, dass bestimmte Arial- und Times-Typen nicht eingebettet seien. Bei der Überarbeitung meines Buches habe ich festgestellt, dass beim Anklicken der eingefügten Bilder im Start-Menü eine Times-Schriftart angezeigt wird, die standardmäßig in der Windows 7-Version gar nicht drin ist. Ebenso sind Sprechblasen und Textfelder betroffen. Ich habe nun alles umgestellt und bin außerdem von dem Word-eigenen pdf (Speichern unter -> pdf) zu PDF Nitro Professional umgestiegen. Eigenartigerweise wurde nun einige meiner Katzen-Schriftarten vom Programm nicht mehr erkannt, die aber beim Word-PDF durchgerutscht waren. Jedenfalls habe ich dann in meinem Word-Dokument diese Schriftarten verändert und welche gewählt, die bereits an anderer Stelle im Buch waren, habe noch mal „Schriften einbetten“ angeklickt und abgespeichert. Nach der Umwandlung ins Nitro-PDF war die Datei einwandfrei. Ist natürlich alles nicht so glatt gelaufen, wie es hier aussieht, es hat insgesamt fast sieben Stunden gedauert, bis ich alles ausgemerzt hatte. Nun war ich wieder guten Mutes und habe hochgeladen, und was krieg ich für eine Fehlermeldung? Einge Katzenschriften nicht erkannt! Und zwar die, die ich zuvor neu eingefügt hatte (und die in Word eingebettet und im Nitro-PDF angezeigt wurden). Das Kuriose ist nur, dass ich wie gesagt genau diese Schriftarten bereits vorher im Buch verwendet habe und dazu keine Fehlermeldung kam! Ich bin ratlos.

Nachdem ich den Tipp erhalten hatte, in Word die Dateikomprimierung auszuschalten (dort kann man die dpi-Zahl wählen, allerdings endet die Wahl abrupt bei 220 dpi) betrug die Größe meiner Word-Datei 33 MB. Nach der Umwandlung mit Nitro hatte die PDF-Datei plötzlich 75 MB! Das heißt ja offensichtlich, dass dieses Programm die durch Word komprimierten Daten wieder auseinanderzieht!? Ich habe auch keine Fehlermeldung für die Fotos seitens BOD mehr erhalten. Immerhin ein kleiner Zwischenerfolg.

Nun frage ich mich nur noch, warum die diversen Katzenschriften nicht eingebettet sind, obwohl ich sie eingebettet habe und sie vorige Tage beim Hochladen mit dem Word-PDF nicht als Fehler angezeigt wurden. Ebenso werden sie im Nitro-PDF-Dokument erkannt. Erkennt BOD die vielleicht nicht?

Ich versuche gleich noch mal das Hochladen mit Easyprint. Gestern kam ja die Fehlermeldung, dass meine 33 MB-Datei zu groß sei, was natürlich Blödsinn ist. Ich sitze da jetzt seit Montag fast ununterbrochen dran. Mein Freund sagt „Sie“ zu mir, meine Katzen haben nix mehr zu essen und das Unkraut im Garten wächst mir aus den Ohren. Ganz zu schweigen mal von den auf ihre Bestellungen wartenden Kunden in meinem Internetschopp. Und der örtliche Pizzabote erfreut sich steigenden Umsatzes.

Ich kann wirklich nur jeden warnen vor der Erstellung eines bebilderten Buches mit Word 10. Außerdem halte ich es für einen Witz, dass dieses Programm tolle Rahmen, Farbverläufe, Schatten und all so´n Schnickschnack beeinhaltet, wenn die Bilder hinterher auf max. 220dpi komprimiert werden.

Ich melde mich denn mal wieder, wenn ich es geschafft habe. Schönen Sommer noch!

Herzlichst grüßt
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Schmidts.Katze
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Re:

von Schmidts.Katze (26.08.2011, 18:03)
Kann es sein, dass Easyprint nicht mit Word 10 reden möchte?
Nach einstündigem Laden ins Easyprint kam mitnichten der Hinweis, dass BOD nun prüft, sondern nochmal die Maske "Zum Upload"! Ich hab ja so was von die Schnauze voll!!!
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hawepe
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Re: Fehlermeldungen beim Upload

von hawepe (27.08.2011, 17:04)
Hallo Dagmar,

Schmidts.Katze hat geschrieben:
Aber wie kann ich denn erreichen, dass die dpi-Zahl des Bildes im Buch 300 erreicht? Das hieße ja, ich müsste das Originalbild zunächst auf ca. 600 dpi setzen, um es dann im Text verkleinert auf 300 zu kriegen?!


Mit Word 2010 gar nicht :-( Bei 220 dpi ist Schluss, aber die reichen im Regelfall für den Druck aus. Erstelle die Bilder einfach in der richtigen Größe und füge sie so ein, ohne sie nochmal kleiner oder größer zu ziehen.

Oder bette die Bilder nicht ein, sondern verlinke sie nur. Angeblich sollen dann auch mehr als 220 dpi möglich sein. Das geht aber natürlich nur, wenn du selbst die PDF-Datei erstellst.

dass das Bild qualitativ gar nicht sooo schlecht sein kann, schließlich hatte es im Ursprung mit seinen 300 dpi mal eine gute Qualität. Oder ist das Milchmädchendenken?


Ja, weil du offenbar nicht verstanden hast, was dpi heißt. dpi steht für Bildpunkte pro Inch. Ein Bild, dass z.B. in der Breite 3000 Pixel zählt, darf gedruckt maximal 10 Inch breit sein, damit es noch 300 dpi hat. Bei 20 Inch wären es nur noch 150 dpi. Bei nur 5 Inch hättest du aber sogar 600 dpi.

Beste Grüße

Heinz

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