Suche Lektor bzw. Lektorin

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Ruth
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Suche Lektor bzw. Lektorin

von Ruth (29.10.2011, 20:58)
Mein 3. Roman ist in Arbeit, und ich suche noch einen Lektor oder eine Lektorin für die Überarbeitung.

Wer hat Zeit und Lust und das nötige Know how, das zu übernehmen?

Zu meinen Büchern: Es handelt sich ausschließlich um Liebesromane :wink:
Meine Bücher bei BoD:

- Herzklopfen und Sachertorte
- Wenn du jetzt gehst

www.ruthelisabethmeisner.de

Frau.Germanistikerin
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Re:

von Frau.Germanistikerin (18.11.2011, 16:03)
Guten Tag Frau Meisner,

ich bin Lektorin und Korrektorin mit mehrjähriger Berufserfahrung. Meine Kunden kommen aus dem wissenschaftlichen, aber auch dem nicht wissenschaftlichen Bereich sowie der Werbung. Einen Liebesroman habe ich noch nicht vorliegen gehabt, aber was nicht ist, kann ja noch werden. :D

Bei Interesse senden Sie mir einfach ein paar repräsentative Musterseiten und ich erstelle Ihnen ein kostenloses Probelektorat sowie ein unverbindliches Angebot.

Schauen Sie doch einfach mal auf meiner Website vorbei und verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, ob wir zueinander passen!

Mit freundlichen Grüßen

Maike Mimberg
„Die Schwierigkeit ist das Problem ...“
Helmut Kohl, Bundeskanzler 1982–1998

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (18.11.2011, 17:04)
Wenn ich das mal so einwerfen darf hätte ich mal eine Frage zu der Definition einer Normseite. Sie schreiben auf Ihrer Homepage, daß diese etwa 30 Zeilen umfaßt mit 60 Anschlägen. Diese Definition dürfte noch aus der Zeit stammen, als mit Schreibmaschine geschrieben wurde und diese Maße relativ leicht zu normieren waren.

Ich stelle bei meinen Büchern fest, daß die Zahl der Anschläge pro Zeile eben aufgrund der Schriftart variiert und somit nicht so leicht festzustellen ist. Überdies haben bereits bei einem Taschenbuchformat, welches ich nutze, die Seiten bereits zwischen 35 und 37 Zeilen. Eine Zählung der Buchstaben und Leerzeichen über Word ergab somit, daß eine Seite bei mir ungefähr 1800 Zeichen umfaßt. Sie gehen von 1500 bis 1650 Anschlägen aus. Gleichzeitig schreiben Sie, daß jede angefangene Seite berechnet wird. Wie würden Sie denn in einem solchen Fall verfahren?

Mich interessiert das auch grundsätzlich, weil ich den Bezug auf die Normseite, die es ja in der Form so direkt ja eigentlich nicht mehr gibt, schon öfter bei Angeboten zu Lektoraten gelesen habe.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (18.11.2011, 17:13)
Hallo Richard,

so ganz verstehe ich dich nicht:
1 Zeiche ist ein Zeichen und ein Leerzeichen ist auch ein Zeichen. Ergo hast du egal mit welcher Schrift die Möglichkeit, die Zeile auf 60 Zeichen zu begrenzen.
Dasselbe gilt für die Anzahl der Zeilen.

Auch ein Verlag wird von dir das Manuskript oder einen Teil davon im Normseitenformat verlangen.

Ich habe mir die Seite der Lektorin angesehen und finde ihre Aussage hinsichtlich der Preise absolut deutlich und eindeutig. Jeder kann sich anhand seines Manuskriptes ausrechnen, wieviel er löhnen muss, je nachdem, welche Leistung er bucht.

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (18.11.2011, 17:17)
Naja, also zum Beispiel mit Times New Roman komme ich in keiner Zeile auf 60 Zeichen. Die Frage ist eben, ob eine neue Seite nach ca. 1650 Zeichen beginnt oder eben wirklich auf der neuen Seite, auch wenn die laufende Seite um die 1800 Zeichen hat.

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (18.11.2011, 17:22)
Ich nehme mal als Beispiel meinen jüngsten Krimi »Der Minister und die Katze«:

Seite 4: 1688 Zeichen

Seite 5: 1787 Zeichen

Seite 6: 1774 Zeichen

Seite 7: 1694 Zeichen

Seite 8: 1873 Zeichen

Alle leicht bis deutlich über der Obergrenze von 1650 Zeichen.

Frau.Germanistikerin
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Re:

von Frau.Germanistikerin (18.11.2011, 17:25)
Guten Abend Frau Meisner,

vielen Dank, dass Sie das Thema Normseite ansprechen. In der Tat ist mir noch nie aufgefallen, dass dieses Maß natürlich nur auf A4-Seiten zutrifft. Auf der anderen Seite gibt es auch eine Menge Kunden, deren Seiten trotz A4-Format deutlich weniger oder mehr Zeichen enthalten.

Bei der Berechnung meines Honorars richte ich mich nach den Empfehlungen des VfLL, des Verbandes der Freien Lektorinnen und Lektoren, vgl. http://vfll.de/honorare/. Wenn Sie so wollen, können Sie den Passus mit den Zeilen und Zeichen ignorieren und sich allein an dem empfohlenen Umfang einer Normseite von 1500 bis 1650 Zeichen orientieren. Ich zähle also nicht die tatsächlichen Druckseiten, sondern die Gesamtzahl der Zeichen und dividiere sie durch 1500. Grafiken oder halb leere Seiten fallen somit nicht ins Gewicht. Auch unterschiedliche Schriftarten spielen keine Rolle.

Ein Rechenbeispiel: Nehmen wir an, Ihr Text umfasst 213.803 Zeichen inkl. Leerzeichen. Berechnen würde ich Ihnen dafür 143 Normseiten, obwohl es eigentlich nur 142,54 Seiten sind – das ist mit "angefangene Seite" gemeint. Ob Ihr Text im A5- oder Taschenbuchformat nun 300 Seiten oder länger ist, spielt daher für mich keine Rolle.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Wenn Sie außerdem noch Fragen haben, stehe ich gerne zur Verfügung!

Beste Grüße

Maike Mimberg
„Die Schwierigkeit ist das Problem ...“

Helmut Kohl, Bundeskanzler 1982–1998

Frau.Germanistikerin
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Meine Antwort richtete sich natürlich an Herrn Bercanay …

von Frau.Germanistikerin (18.11.2011, 17:28)
… und nicht an Frau Meisner, obwohl es die ebenfalls interessieren könnte. Ich bitte um Entschuldigung!

Beste Grüße

Maike Mimberg
„Die Schwierigkeit ist das Problem ...“

Helmut Kohl, Bundeskanzler 1982–1998

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (18.11.2011, 17:35)
Vielen Dank, liebe Frau Mimberg, für Ihre Antwort! Genau das wollte ich wissen. :-)

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (18.11.2011, 22:39)
Hi Richard,
nach wie vor kann ich dein Problem nicht nachvollziehen. 60 Zeichen sind so oder so 60 Zeichen (abgesehen davon, dass Verlage entsprechende Vorgaben geben, z.B. die Schrift Courier). Was ich nachvollziehen kann, ist, dass beim Buchlayout, wenn du also den Blocktext hast, die Zeile unterschiedlich viele Zeichen aufweisen kann.
Aber: einen Text, den man ins Lektorat gibt, sollte man nicht buchmäßig layouten, auch keine Silbentrennung einstellen.

Die Lektorin hat hier ja ein schönes und nachvollziehbares Rechenbeispiel gegeben.

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (18.11.2011, 23:33)
@ Haifischfrau

Mein Problem ist inzwischen durch die Lektorin gelöst. Mich hat einfach interessiert, wie ihre Berechnungsgrundlage ist, und das hat sie mir erläutert.

Im übrigen gehen Verlage bei der Zusendung von Manuskripten auch mehr und mehr dazu über, nach den ersten 30 Seiten oder einem Probekapitel zu fragen, ohne die entsprechenden Vorgaben zu machen. Zumindest sehe ich diesen Bezug auf die Normseiten bei meinen Recherchen, welchen Verlage ich meine Werke anbieten kann, immer seltener.

Daß eine Lektorin hier irgenein Maß finden muß, um ihre Leistungen zu berechnen, war mir klar. Vielleicht hatte ich da in der Tat einen kleinen Knoten im Verständnis, aber den hat Frau Mimberg mit ihrem Beispiel gelöst. Insofern finde ich es jetzt auch nicht so besonders notwendig, das Thema noch weiter zu vertiefen und mich dabei gegebenenfalls wie einen Idioten dastehen zu lassen, der ein wenig schwer von Begriff ist. Ich will hier keine Schärfe reinbringen und Dir auch nicht unterstellen, daß dies Deine Absicht wäre, aber mancher Eindruck mag auch unbeabsichtigt entstehen.

Überdies habe ich nicht den Eindruck, daß Frau Mimberg meinte oder dachte, daß ich hier jetzt eine besonders blöde Frage gestellt hätte...

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mtg
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Re:

von mtg (19.11.2011, 07:56)
Richard,

jetzt schießt Du aber übers Ziel hinaus.

Niemand hat Dir unterstellt, dass Du ein Idiot bist - ganz im Gegenteil: Ich finde es ausgesprochen wichtig, dass hier noch einmal der Unterschied zwischen Norm- (Manuskript-) und gelayouteter Buchseite deutlich gemacht wurde. Da hier oft Verwirrung besteht - und manches BoD-Buch so aussieht, als seien Manuskriptseiten abgedruckt worden - war Deine Frage sehr gut.

Es besteht also kein Grund, Maryanne dermaßen anzugreifen.
Zuletzt geändert von mtg am 19.11.2011, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Max
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Re:

von Max (19.11.2011, 09:19)
Ich sehe hier weder einen Angriff noch sonst irgendwas bösartiges.
Da wurde eine sehr konkrete und für mich auch durchaus nachvollziehbare Frage gestellt, die die Lektorin euch deutlich und verständlich beantwortet hat.
Wozu jetzt aus einer Mücke einen Elefanten machen ????
Dzien Dobry- ein Niederrheinkrimi
Der Spaziergang und andere Gedichte
http://spaziergang.jimdo.com/

hassan
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Re:

von hassan (19.11.2011, 09:59)
Max hat geschrieben:
Wozu jetzt aus einer Mücke einen Elefanten machen ????


Es kommen so selten Elefanten hier vorbei!

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (19.11.2011, 13:32)
@ mtg und Max

ich wollte nicht empfindlich wirken, aber die erneute Betonung, daß mein Problem nicht nachvollziehbar sei, hat mich gestern abend schon etwas geärgert. Haifischfrau hat mich allerdings inzwischen per PN angeschrieben und die Sache ist für mich erledigt.

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