Kinderbuch als Ebook?

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sofie
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Kinderbuch als Ebook?

von sofie (21.11.2011, 16:20)
Ich bin ja gerade im Buch überarbeitungsfieber und habe auch bei meinem neuen Kinderbuch natürlich nachträglich noch fehler gefunden die ich mit einer zweiten Auflage verbessern möchte. Nun frage ich mich, macht es Sinn, ein Kinderbuch auch als Ebook anzubieten? Wie sehht ihr das?
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (21.11.2011, 16:34)
Hallo Sofie,

für welche Altersgruppe ist denn das Buch? Hat es viele Bilder? Am Ende sogar Farbe? Ist es mehr ein Vorlesebuch? Oder zum Selbstlesen?

Wenn jetzt natürlich das eBook kostenlos ist, könntest du es ja auf alle Fälle mitnehmen...

Viele Grüße

Torsten
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sofie
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Re:

von sofie (21.11.2011, 16:36)
Es ist ein Vorlesebuch für Kinder im Kindergarten mit vielen, bunten, Bildern.
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (21.11.2011, 16:39)
Mist. :shock::

Vorlesebuch = prima.

Bunte Bilder = nur noch schwarzweiß.

Damit dürfte es unattraktiv geworden sein. Zumal Bücher mit Farbabblidungen in der Produktion relativ teuer sind und der eBook-Preis an den Preis der Buchausgabe gekoppelt ist.
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SandraR
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Re:

von SandraR (21.11.2011, 17:47)
Das Format epub bietet farbige Bilder Torsten s-w ist es nur wenn es ein alter Reader ist.

Gerade bei Büchern die ja noch vorgelesen werden halte ich allerdings eBooks nicht für sinnvoll, da es dort sehr stark auf die Bilder ankommt.
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (21.11.2011, 18:05)
SandraR hat geschrieben:
Das Format epub bietet farbige Bilder Torsten s-w ist es nur wenn es ein alter Reader ist.

Gerade bei Büchern die ja noch vorgelesen werden halte ich allerdings eBooks nicht für sinnvoll, da es dort sehr stark auf die Bilder ankommt.


Aber welcher Reader kann Farbe? Kindle nicht, Oyo nicht, was gibts noch so?
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Max
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Re:

von Max (21.11.2011, 19:45)
Mo, spontan würde ich " Nein " zu E-Books für Kinder sagen.
Kinder sollten Bücher kennen und schätzen lernen. Bücher können riechen, Kinder können sie anfassen und auch Spuren darauf hinterlassen.
Die Technik wird aber nicht aufzuhalten sein. Bücher sind bald wahrscheinlich etwas für " Dinosaurier " , die auch ihre alten Schallplatten hüten.
Ich befürchte, dass es in einigen Jahren nur noch wenige Bücher und Buchhandlungen geben wird.
Deswegen ein trauriges " Jein".
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hawepe
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Re: Kinderbuch als Ebook?

von hawepe (22.11.2011, 20:30)
Hallo Sofie,

sofie hat geschrieben:
Nun frage ich mich, macht es Sinn, ein Kinderbuch auch als Ebook anzubieten?


Da BoD für diese Option nichts mehr verlangt, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen.

Nennenswerte Verkaufszahlen würde ich mir in diesem Fall aber nicht ausrechnen. Kinderbücher liest man momentan noch selten am Computer oder vom Ereader vor. Und das gemeinsame Anschauen der Bilder macht am PC oder Reader auch keinen wirklichen Spaß, und das ganz unabhängig davon, ob sie nun in Farbe oder Grautönen angezeigt werden.

Beste Grüße

Heinz

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hawepe
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Re:

von hawepe (22.11.2011, 20:34)
Hallo Torsten,

Torsten Buchheit hat geschrieben:
Aber welcher Reader kann Farbe? Kindle nicht, Oyo nicht, was gibts noch so?


Es gibt keine. Aus Südkorea wurde zwar gerade gemeldet, dass ein Ereader auf den Markt gekommen sei, der auch Farbe beherrsche, aber ob es sich tatsächlich um ein auf der eInk-Technologie basierendes Gerät handelt, scheint bislang unbekannt zu sein.

Beste Grüße

Heinz

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (22.11.2011, 22:06)
Genau. Natürlich könnte wohl ein Tablet-PC oder ein Smartphone oder ein Laptop Farbe, aber das sind alles keine eReader.

Das macht es dann schwierig. Ich habe in meinen Büchern die ursprünglich farbigen Abbildungen in Graustufenbilder umgewandelt. Und dann jedes einzelne Bild von Hand mit Kontrast und Helligkeit nachbearbeitet, bis ein (für mich) gutes Ergebnis sichtbar war.

Eine automatische Graustufenumwandlung (egal, ob auf der Produktionsebene des eBooks oder im Reader selbst) kann erhebliche Qualitätsverluste der Bilder nach sich ziehen.
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CeKaDo

Re:

von CeKaDo (23.11.2011, 06:07)
Wenn mir etwas kostenlos angeboten wird, das mir eine Möglichkeit (und zunächst ja nur diese) auf eine weitere Verbreitung meines Buches und weitere Umsätze bietet, dann wäre ich ich schön blöd, es abzulehnen.

Ich weiß nicht, warum sich alle immer wieder auf die eBook-Reader stürzen, die angeblich noch immer keine Farbe widergeben können. Die meisten Kunden meiner eBooks finden sich im Apple-Store und der verkauft wiederum überwiegend an das, was auch deutsche Kunden am liebsten nutzen: iPhone un iPad!

Die reinen Reader sind und werden vermutlich Exoten auf dem weiten Markt der Tablet-PCs. Einfach weil wir am liebsten nur ein Gerät haben möchten, das alles kann.

Abgesehen davon drängen immer mehr Lesegeräte auf den Markt, die mit farbigen Display versehen sind. Eben wegen der Mehrfachfunktionen, die der Kunde wünscht. Ich gehe jeder Wette ein, dass wir spätens am Anfang des nächsten Jahres den ersten Kindle mit Farbdisplay bei amazon sehen.

Mein Rat: Mach´es, es kostet nichts. Es sei denn, Du erstellst eine neue Auflage nur deswegen. Dann kostet es Dich natürlich 39 €. Für einen neuen Markt, wohlgemerkt.

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hawepe
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Re:

von hawepe (23.11.2011, 07:56)
Hallo Carsten,

CeKaDo hat geschrieben:
Ich weiß nicht, warum sich alle immer wieder auf die eBook-Reader stürzen, die angeblich noch immer keine Farbe widergeben können.


Weil sie es nicht können :-(

Die meisten Kunden meiner eBooks finden sich im Apple-Store und der verkauft wiederum überwiegend an das, was auch deutsche Kunden am liebsten nutzen: iPhone un iPad!


Das gilt aber nur für die Mac-Welt. Und die ist nun einmal nicht der Nabel der Welt, auch wenn Apple und seine Fangemeinde es gerne so hätten.

Die reinen Reader sind und werden vermutlich Exoten auf dem weiten Markt der Tablet-PCs. Einfach weil wir am liebsten nur ein Gerät haben möchten, das alles kann.


Alles etwas, aber nichts richtig können, sollte man besser schreiben.

Wer sich mal einen Eindruck vom realen Leben machen möchte, sollte einfach mal zur nächsten Uni fahren und sich in eine Vorlesung setzen. Oder in eine Bibliothek. Ja, hin und wieder entdeckt man dort auch jemanden, der auf einem Tablett-PC arbeitet, die übergroße Mehrheit sitzt aber an einem Laptop oder Netbook. Mit dem einen Gerät für alles ist es also nicht weit her.

Abgesehen davon drängen immer mehr Lesegeräte auf den Markt, die mit farbigen Display versehen sind. Eben wegen der Mehrfachfunktionen, die der Kunde wünscht. Ich gehe jeder Wette ein, dass wir spätens am Anfang des nächsten Jahres den ersten Kindle mit Farbdisplay bei amazon sehen.


Und warum werden so lebhaft enhanced Ebooks propagiert? Genau, auf diesen Geräten macht das Lesen wenig Spaß. Mal ein paar Dutzend Seiten sind okay, aber einen King oder Tolstoi tut man sich da nicht an. Auf diesen leseunfreundlichen Displays möchte man bunte Bilder und Videos betrachten, aber keine hunderten Seiten Text lesen.

Dann kostet es Dich natürlich 39 €. Für einen neuen Markt, wohlgemerkt.


Okay, wenn das eigene Buch einfach nur ein Hobby ist, dann kann man so argumentieren. Möchte man dagegen auch ein paar Euro verdienen, sieht es anders aus. Für die Ebook-Erstellung eines Vorlese- und Bilderbuches würde ich keine 39 Euro ausgeben.

Beste Grüße

Heinz

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mikeminer72
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Re:

von mikeminer72 (18.04.2012, 13:37)
Ich würde die Option des kostenlosen eBooks auch für ein Kinderbuch nehmen. Ich kenne bereits viele Familien, wo die Kinder nicht nur zuhause, sodnern auch z.B. auf längeren Autofahrten einen Tablet-Computer oder ein Smartphone zum Zeitvertreiben bekommen, auf dem sie dann spielen, Musikhören und eben auch eBooks lesen können.

LG Michael
Nun gibts endlich genau das richtige Geschenk
für alle, die sich nichts gewünscht haben ;-)
www.NICHTS-als-Geschenkbuch.de
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Ich brauche KEINE DIÄT, wohl aber eine ENTWÖHNUNG vom Essen als SEELEN-JOKER?! www.essen-als-seelen-joker.de

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