ebook als pdf sinnvoll ?

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Walter Roeder
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ebook als pdf sinnvoll ?

von Walter Roeder (23.12.2011, 10:17)
Hallo zusammen,

mein Buch enthält eine grössere Anzahl von Tabellen, die ich nicht der Willkür eines Readers anvertrauen möchte. Meine Idee ist nun, das ganze Buch auf die Tabellengrösse zu bringen und als PDF festzuschrauben. Die Seitenbreite (= Tabellenbreite = Textbreite) könnte ich auf 8 cm oder auf 7 cm (mehr Aufwand) bringen. Die Höhe erscheint mir zweitrangig (14 cm oder grösser).

Meine Frage: Ist ein PDF mit 8 bzw. 7 cm Seitenbreite für die Reader praktikabel bzw. sinnvoll?

Viele Grüsse
Walter Roeder
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (23.12.2011, 10:42)
Oder du wandelst die Tabellen in Bilder hoher Auflösung um (z.B. jpg) und fügst die Bilder in deinen Text ein. Dann wären sie vielleicht sogar skalierbar? Ich kann mangels Reader jetzt nicht sagen, wie sich die Bilder verhalten.
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Walter Roeder
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Re:

von Walter Roeder (24.12.2011, 10:52)
Danke, Torsten. Ja, das ist eine Möglichkeit. Aber was ich hier so lese über Reader und Bilder und darüber, was die Reader mit dem Text machen, da scheint mir ein pdf gar nicht so schlecht.

Aber ich könnte das pdf ja einfach machen und dann noch einmal fragen, dann ist es greifbarer.

Viele Grüsse
Walter Roeder
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Walter Roeder
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Re:

von Walter Roeder (24.12.2011, 13:53)
So. Das pdf-Muster 8x14cm ist fertig. Ich hab von allem etwas hineingetan. Meine Frage: Wie eignet sich das für einen ebook-Reader (bzw. für die Leser)?

Viele Grüsse
Walter Roeder
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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (24.12.2011, 14:23)
Ich habe auch keinen Reader und kann das nicht beurteilen. Aber wird nicht sowieso jeder Text total umgewandelt, wenn ein E-Book daraus gemacht wird? Insofern böte sich vielleicht wirklich der Vorschlag von Torsten vielleicht wirklich der beste, nämlich die Tabellen in Graphiken zu wandeln, damit sie im Reader originalgetreu abgebildet werden?

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Tito
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Re:

von Tito (24.12.2011, 14:28)
Frohe Weihnachten!!!! bash: bash: bash:

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Bernd54
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Re:

von Bernd54 (28.12.2011, 11:53)
Hallo,
auch ich habe keinen Reader, aber man kann sich im Internet den "Adobe digital editions" herunterladen, dann hat man einen Reader auf dem PC und kann das mal testen.

Gruß Bernd

http://www.adobe.com/products/digitaleditions

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Arrabella
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Re:

von Arrabella (29.12.2011, 11:16)
Ich besitze auch keinen Reader, aber ich hatte schon mehrere in den Vorderfüßen. Wenn die Datei noch einen kleinen Rand bekommt (2mm?), halte ich sie für Reader gut geeignet.

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Walter Roeder
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Re:

von Walter Roeder (29.12.2011, 16:44)
Sehr hilfreich. Danke. Der Rand beträgt jetzt 3 mm.

Viele Grüsse
Walter
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ricochet
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Re:

von ricochet (29.12.2011, 20:12)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Oder du wandelst die Tabellen in Bilder hoher Auflösung um (z.B. jpg)


Das Dateiformat hat mit der Bildauflösung nichts zu tun. Von jpg rate ich sogar ab, weil sich die Qualität mit jedem Mal bearbeiten verschlechtert. Ich schwöre auf png. Das komprimiert verlustfrei.

LG


rico
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Großstadtpoet
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Re:

von Großstadtpoet (29.12.2011, 20:28)
ricochet hat geschrieben:
Torsten Buchheit hat geschrieben:
OVon jpg rate ich sogar ab, weil sich die Qualität mit jedem Mal bearbeiten verschlechtert. Ich schwöre auf png. Das komprimiert verlustfrei.

Genau. Besonders bei Tabellen, die ja aus scharfen s/w-Übergängen bestehen, ist png sinnvoller als jpg.

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hawepe
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Re: ebook als pdf sinnvoll ?

von hawepe (02.01.2012, 08:33)
Hallo Walter,

Walter Roeder hat geschrieben:
Die Höhe erscheint mir zweitrangig (14 cm oder grösser).


Das Seitenverhältnis Höhe zu Breite ist bei eInk-Readern 4:3, d.h. man muss ggfs. scrollen. Abhängig vom Reader ist das etwas nervig.

Meine Frage: Ist ein PDF mit 8 bzw. 7 cm Seitenbreite für die Reader praktikabel bzw. sinnvoll?


Auf meinen Readern lässt es sich gut lesen.

Trotzdem würde ich mir beide PDF-Dateien nicht antun, weil das Stichwortverzeichnis nicht verlinkt und damit praktisch unbenutzbar ist.

Beste Grüße

Heinz

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hawepe
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Re:

von hawepe (02.01.2012, 08:41)
Hallo Großstadtpoet,

Großstadtpoet hat geschrieben:
Genau. Besonders bei Tabellen, die ja aus scharfen s/w-Übergängen bestehen, ist png sinnvoller als jpg.


Theoretisch ja, praktisch heißt das aber leider, dass nicht jeder die Bilder zu sehen bekommt. Mit Ausnahme von Amazons Kindl behaupten zwar alle eInk-Reader, dass sie epub-Dateien darstellen können, tatsächlich stimmt das aber nur eingeschränkt.

Die Epub-Spezifikationen gestatten ausdrücklich auch png-Bilder, das einzige Bildformat, das wirklich alle Reader anzeigen können, ist aber jpg :-(

Für Tabellen und Formeln wäre zudem nicht png, sondern svg die bessere Wahl. Leider sieht es mit dessen Unterstützung aber noch schlechter aus, obwohl auch svg zum epub-Standard gehört.

Die Einbettung von png- und svg-Dateien in PDF-Dateien rettet einen da leider nicht, da sich dadurch an der Nichtdarstellung durch manche Reader nichts ändert.

Beste Grüße

Heinz

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Walter Roeder
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Re:

von Walter Roeder (02.01.2012, 16:57)
Heinz hat geschrieben:
Auf meinen Readern lässt es sich gut lesen.


Das freut mich. Danke.

Trotzdem würde ich mir die beiden PDF-Dateien nicht antun, weil das Stichwortverzeichnis nicht verlinkt ist.


Ich nehme an, dass ich das an einem Tag schaffen würde. Mein Office macht das mit.

Mittlerweile hab ich den Eindruck, dass sich das PDF-eBook im wissenschaftlichen Bereich erstaunlich etabliert hat. Und ich bin auch schon auf die Formulierung gestossen

Oftmals liegen die Dokumente für 6 Zoll optimiert vor.


Ich glaub, ich simbuliere noch ein wenig, und dann frag ich BoD.

Viele Grüsse
Walter

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