Buchvermarktung - welchen Preis

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Bookstarter
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Buchvermarktung - welchen Preis

von Bookstarter (10.03.2012, 17:46)
Guten Tag-

wir möchten uns heute Ihnen einmal vorstellen.
Bookstarter.de mit Sitz in Köln vermarktet Autoren und ihre Bücher. Damit Ihr Buch gefunden und gekauft wird.

Ein Buch schreiben und selbst zu veröffentlichen, ist wie eine Geschäftsgründung. Man muss sich unter anderem vorher überlegen, wie das Buch seinen Käufer findet und den Vertrieb selbst organisieren. Das hat seine Grenzen, denn Ihr Buch konkurriert mit jährlich 100.000 weiteren deutschsprachigen Neuerscheinungen.

Bookstarter.de hilft Ihnen dabei, Ihr Buch zu einem fairen Preis zu vermarkten.

Was wären Sie bereit, dafür zu bezahlen?

Wir freuen uns auf viele Antworten!

Das Bookstarter Team
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Wir vermarkten Bücher! Damit Ihr Buch gefunden und gekauft wird.

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mtg
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Re: Buchvermarktung - welchen Preis

von mtg (10.03.2012, 18:00)
Bookstarter hat geschrieben:
Man muss sich unter anderem vorher überlegen, wie das Buch seinen Käufer findet und den Vertrieb selbst organisieren.

Mit Eintrag ins VLB ist das Buch überall erhältlich. Bei BoD kostet das gerade mal € 39,00 - da sind ISBN und Mastering bereits mit drin.

Was kostet bookstarter.de - und was warum sollte man bookstarter.de beauftragen?

BTW: Unter »Dienstleistungen« wäre das Angebot besser (und ehrlicher) aufgehoben ...

ThomasF
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Re: Buchvermarktung - welchen Preis

von ThomasF (10.03.2012, 18:26)
Hallo Bookstarter Team!

Bookstarter hat geschrieben:
Was wären Sie bereit, dafür zu bezahlen?


Wofür? Für die 5 Leistungsangebote ("Werkzeuge") auf Ihrer Website insgesamt? Oder für eines dieser Angebote? Denn nicht jede Autorin und jeder Autor wird, insofern interessiert, alle fünf benötigen, weil z. B. bereits eine optisch attraktive Website vorhanden. Sinnvoll wäre daher eine Preisliste. Die gängigen Marktpreise zu ermitteln, gehört aber zum Service des Anbieters.

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kasapv
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Re:

von kasapv (10.03.2012, 19:26)
Ehrlich gesagt sehe ich nichts Neues in Ihrem Angebot. So ziemlich jeder Autor hat schon seine Webseite eingerichtet und ggf. seine Fanpage. Das Rad wird also nicht neu erfunden. Bleibt die Frage, warum Sie glauben mit den gleichen Werkzeugen mehr Verkäufe zu erzielen.

Als fairen Preis würde ich eine Marge von der Autorenmarge sehen, also erfolgsorientiert. Sie steigern die Verkäufe und gleichzeitig Ihr Einkommen und das vom Autor. Die Marge kann ja gestaffelt werden, ab x verkauften Büchern steigt sie. Das muss allerdings dann schon im Voraus im Buchpreis berücksichtigt werden, was Ihr Angebot im Nachhinein für einen Autor der sein Buch schon veröffentlicht hat, oft nicht mehr lukrativ sein lässt.

Soweit jedenfalls meine Annahme, die ja nicht richtig sein muss.

Bookstarter
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Re:

von Bookstarter (10.03.2012, 19:32)
Hallo - vielen Dank für Ihre Antwort und Ihren Hinweis! Unser Angebot richtet sich vornehmlich an Autoren. Wir werden aber gerne die Frage auch unter der Rubrik Dienstleistung veröffentlichen.

Es geht bei unsere Umfrage nicht um die Herstellung des Buchs und den Eintrag ins VLB, sondern um den Vertrieb des Titels. Da dieser bei Self-Publishern nicht vorhanden ist, findet auch in der Regel keine Präsenz des Titels im Buchhandel statt. Also muß die Nachfrage nach dem Titel "befeuert" werden. Das geht am besten und am erfahrungsgemäß am kostengünstigsten über Social Media Marketing. Diese Aufgabe hat sich Bookstarter zum Ziel gesetzt.

Daher die Umfrage: Was wäre ein Autor bereit, für diese Dienstleistung zu bezahlen?

Mit besten Grüßen,
Das Bookstarter Team
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mtg
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Re:

von mtg (10.03.2012, 19:44)
Sie haben es offensichtlich immer noch nicht verstanden: Sie bieten hier ständig »Vertriebsunterstützung« an - aber der Vertrieb unserer Bücher wird über BoD per ISBN und VLB-Eintrag bereits vollumfänglich angeboten. Und dies ist das BoD-Autorenforum, sprich: BoD-Autoren sind per ISBN und VLB-Eintrag vertriebstechnisch bereits zu 100% unterstützt.

Wozu also bookstarter.de?

Entweder unterbeiten Sie ein klares Angebot - oder Sie lassen es sein. Diese »Was würden Sie bezahlen«-Spielchen sind hier fehl am Platz. Oder aber Sie teilen uns mit, was Ihnen unsere Arbeit als »Preisfinder« wert ist.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (10.03.2012, 20:49)
Bookstarter hat geschrieben:
Also muß die Nachfrage nach dem Titel "befeuert" werden. Das geht am besten und am erfahrungsgemäß am kostengünstigsten über Social Media Marketing.


Was bedeutet das denn konkret? Wenn ich das höre, dann denke ich sofort an das Verschicken von Spam an unschuldige Leute. Oder verstehe ich das völlig falsch?
Also ich persönlich möchte nicht andauernd per E-Mail, Twitter oder Facebook (und nach alter Rechtschreibung) irgendwelche Bücher oder Sonstiges unter die Nase gehalten bekommen. (Wer das bei mir macht, fliegt hochkant aus meinen Kontakten.) Und was ich nicht will, dass man mir tu, das füg ich keinem andern zu.

@mtg
Aus Dir spricht wohl der routinierte Geschäftsmann! thumbbup
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SandraR
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Re:

von SandraR (10.03.2012, 21:08)
Na offensichtlich meint der Gute "Autoren hier sind zu Blöd für Twitter und Grimassenbuch" cheezygrin und mit einem windigen Angebot findet man vielleicht einen Blöden den man Abzocken kann.
Mein Tipp, Spam und einfach weg schmeißen den Müll!

Edit meint, probieren im Kindleforum da ist die Klientel etwas doofer cheezygrin und für Webseiten sollte dieses Unternehmen besser nicht werben, ein selten schlechtes Design.
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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Claudia Kociucki
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???

von Claudia Kociucki (10.03.2012, 21:41)
Hallo, liebe Buchstarter,
ich habe mir erst alle Thread-Einträge hier angesehen und danach dann Ihre Homepage besucht. Ich war neugierig geworden.

Abgesehen von der (absichtlich?) irreführenden Verortung Ihres Eintrags kann ich auch nur sagen, dass mich weder die Aufmachung der Internetseite noch das Angebot anziehen. Die meisten hier haben bereits - zumeist in mühevoller Eigenarbeit und mit viel Kreativität - eigene Autorenseiten erstellt. Ich sehe den Benefit Ihrer Dienstleistungen nicht gegenüber dem, was hier an kollegialer Hilfestellung, Networking, kreativen Vermarktungsideen und Schwarmintelligenz vorhanden ist.

Wenn es denn Vorteile für uns gibt, die es wert wären, von der Marge bzw. den ohnehin mehr als mageren Verdienstmöglichkeiten einer Autorin/eines Autors bzw. dem "Stück vom Kuchen" abzugeben, so wird das nicht deutlich genug.

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mtg
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Re:

von mtg (10.03.2012, 21:42)
SandraR hat geschrieben:
und für Webseiten sollte dieses Unternehmen besser nicht werben, ein selten schlechtes Design.

Na, wenn man das alte Sprichwort vom Schuster, der selber die schlechtesten Schuhe trägt, beherzigt, dann sollte das Design doch wohl ein Qualitätsversprechen sein :-)

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Claudia Kociucki
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>>>

von Claudia Kociucki (10.03.2012, 21:51)
thumbbup

SarahSarah
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Re:

von SarahSarah (10.03.2012, 23:58)
:roll: Ich muss den Vorrednern Recht geben. Seriös sieht anders aus! Ich würde die Finger davon lassen ...

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mtg
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Re:

von mtg (11.03.2012, 00:02)
Ich halte das Angebot überhaupt nicht für unseriös, sondern schlicht für schlecht.

Wer etwas anbietet, muss wissen, was er anbietet - und er sollte mit Fakten überzeugen. Beides fehlt mir hier zu deutlich ...

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (11.03.2012, 02:39)
mtg hat geschrieben:
Ich halte das Angebot überhaupt nicht für unseriös, sondern schlicht für schlecht.


Moment ... lass doch mal ... cheezygrin

Also, ich bin für ein Buch als Herausgeber gelistet (der Autor ist vor gut 20 Jahren verstorben, das Manuskript wurde vor zwei Jahren von den Erben zur Veröffentlichung freigegeben).

Der Vertrieb erfolgt mittels ISBN und VLB über BoD. Sämtliche Buchhandlungen im deutschsprachigen Raum können das Buch ordern. Auch Amazon ist - logischerweise - im Boot.

Bookstarter bietet laut Webseite schwerpunktmäßig "social media marketing" an. Wie sieht der Markt bei "social media" aus?

Etwa 74 Prozent der deutschen Internet-Nutzer sind bei einer Online-Community.
Spitzenreiter ist "Facebook" mit 51 Prozent.
Platz 2 hält "Stayfriends" - die Community für ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler - mit 27 Prozent.
Auf Platz 3 mit 23 Prozent folgen in Summe die diversen "VZ"-Communities (StudiVZ, SchülerVZ), die aber bekanntlich einen so starken Einbruch bei den Mitgliederzahlen haben, dass ein Verkauf dieser Communities letztes Jahr gescheitert ist.
Platz 4 geht an "wer-kennt-wen" mit 19 Prozent.
Auf dem 5. Platz liegt "XING" mit 9 Prozent.
Danach kommt auf Platz 6 das relative neue "Google+" mit 6 Prozent.
Direkt dahinter auf Platz 7 liegt "Twitter" mit knapp 6 Prozent.
Punktgleich auf Platz 8 mit 5 Prozent finden wir "Die Lokalisten" und "MySpace"
Und der 10. Platz geht an "Jappy" mit 3 Prozent.

Die Prozentwert beziehen sich immer auf den Anteil der deutschen Internet-User. Da viele in mehreren Communities vertreten sind, ergibt die Summe logischerweise nicht 100.

Die Zahlen kommen von einer Forsa-Umfrage Oktober 2011. Festgestellt wurde auch, dass einzig Facebook und Google+ noch Wachstum aufweisen, alle anderen Communities stagnieren oder verlieren sogar deutlich (hier vor allem VZ und Twitter).

Aber zurück zu dem Buch: Eine Webseite gibt es zum Buch, die Erben haben auch Facebook diesbezüglich aktiviert. "Stayfriends" als kommerzielle Werbeplattform? Finde ich eigenartig. Ebenso XING. Die VZ-Communities schrumpfen, ebenso Twitter. Wer-kennt-wen und Die Lokalisten finde ich für Buchwerbung auch nicht unbedingt so pralle.

Also: Was kann mir Bookstarter konkret bieten? Wenn ich die Leistung kenne, kann ich auch sagen, was sie mir wert ist.
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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mtg
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Re:

von mtg (11.03.2012, 08:11)
Siegfried,

lasse es mich präzisieren: Ich habe mit meiner Aussage nicht den potenziellen Nutzen des Angebotes gemeint, sondern den Auftritt und die Darstellung (?) des Angebots. Ich bin da eher von der konzeptionellen und visuellen Sorte ...

:-)

Deine ausführliche Argumentation belegt allerdings, dass auch der Nutzen fragwürdig ist. Hier habe ich das Gefühl, dass Social Media-Plattformen als »Werbe-Wundermittel« verkauft werden sollen ... und das sind sie nun mal nicht (mehr).

Was mir auch negativ aufstößt, ist dass die bookstarters immer von »Vertrieb« sprechen, wenn sie »Marketing« meinen. Und das ist schlicht unprofessionell. Jemand, der die einfachsten Begrifflichkeiten durcheinanderwirft, kann kein ernst zu nehmender Geschäftspartner sein. Und dass sie ihre Leistung (?) vom potenziellen Kunden in Geld bewerten lassen wollen, hat für mich den Ruch von my-hammer und ist völlig indiskutabel.

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