Sam aus dem Meer - Die Serie

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Isautor
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Sam aus dem Meer - Die Serie

von Isautor (13.03.2012, 01:04)
Titel: Sam aus dem Meer - Die Serie
Autor: Isabell Schmitt-Egner

Verlag: BOD Norderstedt
Seiten: 120
Preis: 7,90

Der Autor über das Buch:

"Sam aus dem Meer" behandelt eines meiner liebsten Schreibthemen: männliche Nixen, also Meermänner. Da die meisten Autoren sich, wenn überhaupt, bei diesem Thema auf Meer(jung)frauen konzentrieren, wollte ich den männlich-menschfischigen Meeresbewohnern auch ihren verdienten Raum geben. Aus Kostengründen wurde die Geschichte in 5 kürzere Einzelromane geteilt, die alle in sich abgeschlossene Erzählungen sind und auch einzeln gelesen werden können.
Sam gehört inzwischen zu meinen Lieblingsfiguren und ich werde heulen, wenn das letzte Buch fertig ist.
Was als scheinbare Liebesgeschichte anfängt, nimmt einen völlig anderen Verlauf, als man anfangs denken mag. Konzipiert war das Buch für Jugendliche, aber das hat nicht geklappt. Habe fast nur erwachsene Leser, aber immerhin Leser!

Inhalt:

Sam aus dem Meer

Bei einem Strandspaziergang entdeckt die 16-jährige Laine einen Jungen, der scheinbar in einer Strandhöhle lebt. Sie hält ihn für einen Ausreißer und freundet sich mit ihm an. Sam, wie der Junge sich selbst nennt, fasst Vertrauen zu ihr, aber er scheint von den einfachsten Dingen des Lebens keine Ahnung zu haben. Laine vermutet, dass Sam isoliert in einer Art Sekte aufgewachsen sein muss, aber damit liegt sie völlig falsch.
Sam ist ein Meereswesen, kann unter bestimmten Bedingungen seinen Fischkörper in Beine umwandeln und sich eine Weile an Land aufhalten. Es fällt Laine nicht leicht, mit dieser Verantwortung umzugehen. Als sie Sam mit auf eine Party nimmt, kommt es zum Streit mit Bill, dem älteren Freund von Laines Mitschülerin. Von Rache und Eifersucht getrieben, spioniert Bill Laines "neuem Freund" hinterher. Es gelingt ihm, einen Beweis für Sams Existenz zu sichern. In seinem pensionierten Biolehrer Greg Abernathy findet Bill einen Verbündeten, um seinen Plan, Sam aus dem Weg zu räumen, in die Tat umzusetzen.

Leseprobe 1:

Sie leuchtete ins Wasser und hinüber zu dem Felsvorsprung. Etwas Helles blitze auf und verschwand wieder, als das Licht weiterglitt. Sie hatte es nur einen Sekundenbruchteil gesehen und wusste doch, was es war.
Nein, dachte Laine, nein, bitte lieber Gott, das darfst du nicht, das kannst du nicht machen. Sie taumelte und fiel auf die Knie. Ihr war schwindelig vom Schock. Sie hatte ein menschliches Gesicht im Wasser gesehen. Und sie wusste, dass es Sam war. Irgendwie musste er sich unter dem Felsvor-sprung festgeklemmt haben und …
… ertrunken, dann ist er qualvoll ertrunken, weil ich nicht da war, um ihm zu helfen …
Sie wimmerte leise. Sie musste die Polizei rufen, einen Krankenwagen ... oder ihren Dad. Sie griff nach der Taschenlampe. Sie wollte Sam nicht noch mal unter dem Felsen liegen sehen, aber irgendwie war es auch unerträglich, ihn nicht anzusehen. Ihre Hand zitterte, als sie ins Wasser leuchtete. Sie stöhnte auf. Es war Sam. Sie konnte nur sein Gesicht und einen Teil seiner Hand erkennen. Der Rest seines Körpers klemmte offensichtlich unter dem Felsen. Sams Mund war leicht geöffnet, die Augen geschlossen.
Laine konnte sich nicht erinnern, jemals einen schrecklicheren Moment durchlebt zu haben als diesen. Vor ein paar Stunden hatte er sie noch angelacht und ihre Schokoriegel gegessen, und jetzt hatte ein böses Schicksal ihn ihr genommen. Ein unnötiger Unfall, sinnlos und grausam. Bestimmt war er in die Höhle getaucht und nicht mehr heraus gekommen.
Und wenn er noch lebte? Unmöglich. Sie war schon seit Minuten in der Höhle. Es war zu spät. Oder?
„Ich hol dich da raus, Sam“, flüsterte sie. Sie ließ den Rucksack fallen, streifte hastig die Schuhe ab und war eine Sekunde später im kalten Wasser. Die Wasserhöhle lag zu tief. Sie musste selbst mit dem Kopf untertauchen, um ihn zu erreichen. Laine hielt die Luft an und ging in die Knie. Sie tastete umher und fühlte seine Hand, eiskalt und glatt. Fast hätte sie geschrien, aber dann zog sie an seinem Arm und fühlte kaum einen Widerstand. Laine tauchte auf und zog Sams leblosen Körper mit sich. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass es so einfach ging. Er klemmte gar nicht fest. Sie hielt ihn in den Armen und spürte ihre Tränen, brennend und heiß, über ihr Gesicht laufen. Sie hob seinen Kopf aus dem Wasser. Sie erschrak, als sie sah, dass die Schnitte hinter seinem Ohr aufgeweicht und anscheinend aufgerissen waren. Es lief sogar ein wenig Wasser heraus, als sie seinen Kopf ans Ufer bettete. Und dann hustete Sam plötzlich. Seine Augenlider flatterten und er öffnete den Mund, wie um nach Luft zu schnappen.
„Sam!“, schrie Laine. „Oh mein Gott!“
Sam spuckte Wasser aus und gab ein röchelndes Geräusch von sich. Und dann hob sich sein Brustkorb in einem mühsamen Atemzug. Laine hielt ihn mit all ihrer Kraft über Wasser. Es war geradezu unmöglich, dass er noch lebte, aber in diesem Moment war ihr das völlig egal.
Sam ist nicht tot, war das Einzige, was sie denken konnte.
Danke lieber Gott, ich danke dir.
Sam schlug die Augen auf und erschrak im ersten Moment, bis er sie erkannte.
„Laine …“, flüsterte er benommen. „Was ist denn passiert? Was machst du hier?“
„Du wärst fast ertrunken. Ich hab dich raus gezogen. Was um Himmels willen hast du denn da gemacht? Es ist ein Wunder, dass du noch lebst. Du warst minutenlang unter Wasser.“
Sam richtete sich auf, und sie ließ ihn los. Im Licht der Taschenlampe, die am Ufer lag, konnte sie nur sein Gesicht sehen.
„Ich habe geschlafen“, sagte Sam.

Leseprobe 2:

Die Sonne warf ihr rotes Abendlicht in die Höhle. Laine war am Nachmittag noch mal kurz bei ihm gewesen und hatte Sam etwas zu Essen gebracht.
Sam durchsuchte seine Sachen und fand einen kleinen Anhänger, der silbrig glänzte. Er hatte keine Ahnung, was die kleine Figur darstellen sollte, aber er wollte Laine ein Geschenk machen, wenn sie morgen wiederkam, und dieses kleine Ding schien ihm geeignet. Er nahm es und rieb es ein wenig blank.
„Hallo, Sam“, sagte eine Stimme hinter ihm. Sam fuhr herum.
Bill kam lässig, die Hände in den Hosentaschen, auf ihn zugeschlendert.
„Was machst du hier?“, fragte Sam.
„Schön hast du’s hier“, sagte Bill und sah sich demonstrativ um. „Auch gut geeignet, um Mädels flach zu legen. Die stehen bestimmt auf so ne Location. Weißt schon, Sonnenuntergang, Wasser, romantisch und so.“
„Das verstehe ich nicht“, sagte Sam. Bill grinste.
„Tja, weißt du … inzwischen glaub ich dir das sogar.“ Er ging weiter und stellte sich zwischen Sam und die Wasserrinne.
„Was willst du?“, fragte Sam.
„Gar nichts“, sagte Bill. „Ich hab dich gerade genau da, wo ich dich haben wollte.“
Sam keuchte und griff sich an den Hals. Ein kleiner, roter Pfeil steckte in seiner Haut. Er taumelte und Bill trat schnell vor, um ihn aufzufangen. Bill fühlte, wie Sams Beine nachgaben und er in seinen Armen zusammensank. Das Zeug wirkte verdammt schnell. Bill legte ihn vorsichtig in den Sand. Sam sah benommen zu ihm auf. Er bewegte die Lippen, als ob er etwas sagen wollte. Dann fielen ihm die Augen zu und er blieb reglos liegen.
„Ausgezeichnet, Junge“, rief Doc Abernathy vom Höhleneingang.
„Gut reagiert. Bei diesen Felsen kann er sich schwer verletzen, wenn er stürzt.“
Er kam mit flotten Schritten zu Bill hinüber und ließ sich neben Sam auf ein Knie sinken. Er fühlte Sams Puls und kontrollierte die Atmung.
„Alles bestens. Schläft wie ein Kätzchen.“ Er zog den Betäubungspfeil aus Sams Hals.
„Woher wussten Sie, was die richtige Dosierung ist?“, fragte Bill.
„Das wusste ich nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass er ein Säugetier ist und hab’s wie für einen jungen Delphin dosiert. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer.“ Er drehte Sams Kopf ein wenig und sah sich die Kiemen an.
„Hol mich der Teufel“, murmelte er. „Das ist eine sensationelle Entdeckung, mein Junge.“
„Vielleicht überlegt sich mein Vater das noch mal mit meinem Biologiestudium, was meinen Sie?“, fragte Bill nicht ohne Hohn.
„Ganz bestimmt. Und wenn nicht … mit dem Projekt hier wirst du deinen Vater nicht mehr brauchen. Sieh nach, ob die Luft rein ist. Wir bringen ihn zum Wagen.“
Abernathy reichte Bill sein Gewehr.
Dann lud er sich den narkotisierten Jungen auf die Arme. Bill zollte ihm insgeheim Anerkennung. Der Doc schien recht fit zu sein für sein Alter. Bill schulterte das Gewehr und Abernathy trug Sam zum Höhlenausgang.

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Sam aus dem Meer

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Isautor

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Sam aus dem Meer - Seelennöte

von Isautor (13.03.2012, 01:19)
Sam aus dem Meer - Seelennöte

Teil 2 der Sam-Reihe

140 Seiten 8,90 €

Inhalt:

Laine und Bill hüten jetzt seit fast einem Jahr Sams Geheimnis und verstecken ihn vor Abernathy, der immer noch hinter ihm her ist. Dabei merken die beiden nicht, dass Sam sich vernachlässigt fühlt und sich in Laine verliebt hat. Während Laine und Bill ihre junge Beziehung genießen, leidet Sam unter dem Verhältnis der beiden.
Und Abernathy hat im Hintergrund eine Falle vorbereitet, die völlig unerwartet zuschnappt. Bill versucht alles, um seinem Lehrer auf die Spur zu kommen. Aber es gibt noch etwas, was Abernathy seinen Plan erschwert, denn Sam berührt etwas in seiner Seele, von dessen Existenz der alte Mann nichts ahnt.

Leseprobe:

Abernathy setzte sich direkt neben Sam und legte ihm die Hand auf den Arm.
„Keine Angst, Sam. Ich lasse das nicht zu. Bei mir bist du ganz und gar sicher vor solchen Menschen. Schau, es gibt verschiedene Gründe, Dinge zu erforschen. Es kann die Gier nach Wissen sein oder nach wissenschaftlichen Neuerungen. Du bist einem Menschen sehr ähnlich, aber vielleicht bist du ja immun gegen bestimmte Krankheiten. Das wäre zum Beispiel für die Medizin sehr interessant …“
Sam sah ihn verständnislos an.
„Das bedeutet, wenn man herausfinden würde, dass du einige sehr schlimme Krankheiten, die Menschen befallen können, nicht kriegen kannst, dann könnte man zum Beispiel aus deinem Blut eine wertvolle Medizin herstellen. Das wäre möglich. Und an so was würde unter anderem geforscht werden, wenn man dich fängt. Du könntest dann sehr vielen Menschen das Leben retten.“
Abernathy ließ seine Worte wirken. Sam hob den Blick.
„Hast du mir deswegen immer Blut abgenommen? Weil du andere Menschen retten wolltest?“
„Nun ja, auch aus anderen Gründen, aber das hatte ich unter anderem vor. Ich wollte Gutes damit erreichen, aber manche Menschen sehen ihr Ziel eher darin, Wissen anzuhäufen. Nutzloses Wissen teilweise. Sie würden mit dir verschiedene Tests machen, alles, was ihnen einfällt. Tiere sterben recht häufig bei solchen Experimenten. Ich finde das unsinnig. Was hätten wir schon davon, wenn wir wüssten, wie die Umwandlung deiner Flosse zu Beinen funktioniert, wenn du dann nicht mehr lebst.“
Sam starrte ihn an. Ein ängstlicher Sirrlaut kam aus seiner Kehle und Abernathy sah, dass Sams Hände zitterten.
„Wer ... wie kann ich die Menschen erkennen, die so was mit mir machen wollen?“, flüsterte Sam.
„Fast jeder würde das mit dir machen. So sind Menschen eben“, antwortete Abernathy.
Sam sank in dem Sessel zusammen. Er fühlte seine Beine kaum noch. Dass fast alle Menschen ihn in ein furchtbares Labor bringen würden, hatte er nicht gewusst. Laine hatte damals auch gesagt, dass er sich immer versteckt halten müsse, weil ihm die Menschen in Laboren sonst wehtaten und ihn vielleicht sogar töteten. Wenn Laine und Abernathy das dachten, dann musste es wahr sein. Wie dumm er gewesen war, dieses Risiko einzugehen. Und das alles nur, weil er die Einsamkeit nicht mehr ertragen und Laines Freundschaft akzeptiert hatte. Jetzt war es zu spät. Zu allem Übel hatte er sich auch noch George anvertraut. Obwohl er für einen Moment gehofft hatte, dass George um sein Wohl besorgt war und nicht zu dem Menschen gehörte, die ihn einfangen wollten ...
Abernathy lächelte ihn beruhigend an.
„Wie gesagt, Sam. Hab keine Angst. Hier bei mir bist du in Sicherheit. Du siehst jetzt, wie harmlos das eigentlich war, was ich mit dir gemacht habe. Das waren nur Kleinigkeiten. Nicht sehr angenehm für dich, sicher. Aber sehr schlimm war es auch nicht. Und ich habe es nicht böse gemeint. Ich wollte nur ein paar Versuche machen, die anderen helfen sollten … aber das ist ja egal, jetzt, wo Bill die Proben vernichtet hat.“ Abernathy stand auf, ging zu einer kleinen Kommode und schenkte sich etwas zu trinken ein. Aus dem Augenwinkel beobachtete er Sams nachdenkliches Gesicht.
„Jeder hat unterschiedliche Motive für sein Handeln. Bill hat dich damals an mich verraten, weil er nicht wollte, dass du mit Laine zusammen bist. Mir war das egal, mit wem sie befreundet ist, und Bill war die Forschung egal. Er wollte dich nur von ihr trennen. Und das hat er ja auch geschafft. Jetzt ist sie seine Freundin.“ Abernathy kam mit einem Glas Rotwein in der Hand zurück und setzte sich.
„Sie ist auch meine Freundin“, sagte Sam und eine leichte Aufregung schwang in seiner Stimme mit. „Und außerdem hatte ich sie zuerst kennengelernt!“
„Aber natürlich ist sie deine Freundin. Nur ist sie nicht DEINE Freundin, wenn du verstehst, was ich meine. Oder küsst sie dich etwa auch? Ist sie zärtlich zu dir? Du bist ein Freund, aber nicht DER Freund. Ihre Liebesbeziehung ist nur mit Bill.“
„Aber … Bill ist doch auch mein Freund“, wandte Sam hilflos ein.
„Ist er das? Was tut er denn für dich? Einmal die Woche bringt er Laine zu dir und den Rest der Zeit bist du allein, oder etwa nicht? Was tust du denn so alleine? Laine und Bill wissen doch sicher nicht, dass du nicht mehr bei deiner Familie bist?“
„Nein. Ich besorge Dinge, die Bill haben möchte – aus dem Wasser.“
„Aha, also du besorgst Dinge für Bill. Ich kann mir schon denken, was das so ist. Siehst du nicht, dass er dich ausnutzt, Sam? Denkt er mal darüber nach, dass du sechs von sieben Tagen allein bist, dass du dir im Meer Algen suchen musst, weil dir die beiden keine Nahrung bringen? Sie vergnügen sich miteinander und wenn dann noch Zeit ist, kommst du auch mal dran. Du verbringst die Woche damit, wertvolle Dinge für Bill zu sammeln und was tut er für dich?“
Sam sah ihn unsicher an.
„Er … bringt mir was zum Essen und passt auf, dass uns keiner sieht.“
„Das ist alles? Mein lieber kleiner Sam. Da fragt man sich doch, wie gerecht das wohl ist. Du zahlst einen hohen Preis für das bisschen Gesellschaft, dass sie dir bieten.“
Abernathy nahm noch einen Schluck und ließ den Wein am Gaumen kreisen.
„Aber es macht mir nichts aus, diese Dinge für Bill zu sammeln und ich bin doch sonst ganz allein. Laine will mich öfter sehen, aber sie geht auch in die Schule.“
Sams Stimme zitterte ein wenig.
„Faule Ausreden sind das. Sieh endlich der Wahrheit ins Gesicht, mein Junge. Wie oft hat Laine dich denn am Anfang besucht, als ihr euch kennengelernt habt?“, fragte Abernathy.
„Jeden Tag war sie da. Manchmal auch zweimal“, antwortete Sam.
„Und nachdem sie Bill hatte?“
Sam schwieg und Abernathy nahm noch einen Schluck.
Ein herrliches Tröpfchen, dachte er, Zeit für den nächsten Filmabschnitt. Abernathy schaltete ein Kapitel weiter.

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Isautor



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Re: Sam aus dem Meer - Die Serie

von malschaun (13.03.2012, 07:21)
Isautor hat geschrieben:
Konzipiert war das Buch für Jugendliche, aber das hat nicht geklappt. Habe fast nur erwachsene Leser, aber immerhin Leser!


Also von der Leseprobe her passt das doch super für Jugendliche. Ich würde das Buch unbedingt bei jüngeren Lesern bewerben.

Viel Erfolg und viele Grüße

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Der nächste Geburtstag ...

von SarahSarah (13.03.2012, 07:30)
... kommt bestimmt. Ich weiß auch schon wem ich ein Sam Buch schenke. Gut dass man die Bücher so ohne Probleme beziehen kann. Viiiel Erfolg Isautor! Es geht bestimmt so weiter wie am sonntag!!!!! :P :P :P

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (13.03.2012, 09:11)
Herzlichen Glückwunsch!

In meinem Bekanntenkreis lesen die Jugendlichen Erwachsenenliteratur (z.B. Hesse, Mann, Dickens). Vielleicht möchten sie dadurch erwachsener erscheinen. Vielleicht ist das aber auch alles neu und aufregend für sie. Dagegen kenne ich aber auch sehr viele Erwachsene, die sich für Jugendbücher (z.B. Harry Potter) begeistern, weil man bei guter Unterhaltung besser "abschalten" kann. Ich werden Ihnen den Link zu Deinen Büchern auf jeden Fall schicken. Denn so ehrlich bin ich jetzt doch: Ich selbst lese keine Fantasy-Bücher. Daher kann ich mir zum Inhalt auch kein Urteil erlauben. Mein erster Eindruck ist aber sehr positiv, und ich würde diese Bücher verschenken, wenn sich das Gör nicht ausdrücklich Felix Krull gewünscht hätte.

Gruß, Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Isautor
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Re:

von Isautor (13.03.2012, 11:10)
Das baut mich total auf, was ihr da sagt. Ich bewerbe es bei Jüngeren, in Foren und auch persönlich, aber vielleicht liegt es wirklich daran, dass sie erwachsen wirken wollen erstens und keine Kohle und kein Amazon Konto haben zweitens.

@Monika: ich lese weder typische Fantasy, noch Liebesromane, sondern fast nur Horrorliteratur! Weiß auch nicht, wie ich zu dem Thema gekommen bin. Bei Sam ist aber wenigstens so, dass es keine mystischen Elemente gibt, sondern alles passiert so, als ob er ein echtes Lebewesen wäre. Zauberkräfte hat er nicht. Warum es ihn gibt, wird erst im letzten Band verraten. :wink:
Ich mag es nicht, wenn es einen Konflikt gibt und plötzlich kann das Wesen was Besonderes, und zaubert alles einfach weg. Jo...

Danke euch. Jetzt geht's mir besser.
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (13.03.2012, 12:34)
Isautor hat geschrieben:
Ich mag es nicht, wenn es einen Konflikt gibt und plötzlich kann das Wesen was Besonderes, und zaubert alles einfach weg. Jo...

Vielleicht ist das ja genau das, was mich bei Fantasy bisher immer gestört hat.
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Re:

von Isautor (13.03.2012, 12:48)
Jaha. Das ist aber auch der Grund, warum so viele Fantasy schreiben. Man kann durch Magie immer einen Ausweg finden und muss sich keine weltliche Lösung überlegen.

Korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber ich dachte, fantastische Literatur bedeutet, dass die Welt ganz normal ist und nur ein besonderes Element vorkommt. Zum Beispiel bei ALF. Fantasy bedeutet, die ganze Welt ist anders mit eigenen Regeln, wie bei Herr der Ringe.
Dann wäre Sam fantastische Literatur, denn er ist ein Wesen, das im Grunde nicht mehr kann, als ein natürliches Lebewesen eben könnte.
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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (13.03.2012, 13:24)
Hallo Isautor,

ganz zu Anfang deiner Leseproben fühlte ich mich an die Jahrzehnte zurückliegende Fernsehserie "Der Mann aus dem Meer" erinnert, aber das änderte sich rasch. Eine innovative Idee. Ich mag auch Fantastisches nicht um der fantasischen Elemente willen, sondern weil man damit so wunderbar philosophische Inhalte transportieren kann.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deiner Reihe! Ich glaube, dass das ein All Ager ist und dass sich bald auch jugendliche Leser dafür finden werden. thumbbup thumbbup

LG, Anke

Nachtrag: die Cover sind schön! thumbbup

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Isautor
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Re:

von Isautor (13.03.2012, 13:45)
Haha ....gröööl. cheezygrin
Das bist du nicht die Einzige, aber ich versichere euch allen hier noch mal, dass Sam mit dem Mann aus dem Meer inhaltlich so gar nichts zu tun hat. Außer dem Titel. Den hab ich genommen, weil mein Wunschtitel vergeben war. Und der eigentliche Titel heißt ja auch der Mann aus Atlantis und nicht der Mann aus dem Meer.

Für die, die das nicht kennen:

Marc heißt der Mann aus Atlantis. Er hat keine Kiemen, Sam hat welche. Marc hat immer Beine, Sam hat meistens einen Fischkörper. Marc hat Schwimmhäute, Sam nicht. Marc hat kaum Gefühle, Sam funktioniert fast nur über Gefühle.
Am unlogischsten fand ich immer, dass Marc Wasser in die Lunge saugen kann, aber wenn er an die Oberfläche kommt, dann spuckt er nie Wasser aus, sondern atmet sofort Luft, was ja eigentlich nicht geht.
Bei Marc weiß man bis zur letzten Folge nicht, woher er kommt. Bei Sam werde ich das komplett aufklären. Marc arbeitet mit einem Forschungsinstitut zusammen, Sam will einfach nur seine Ruhe und eine Familie haben.

Sam wandelt sich später eher zu einer Vater-Sohn-Geschichte. Zumindest ist das der Schwerpunkt.

Ich habe Sam jetzt schnell rausgebracht, weil das Meereswesen-Genre noch nicht so abgegessen ist, wie zum Beispiel das Vampir-Thema. Stephenie Meyer schreibt an einem Meerjungfrauenbuch und hat schon angekündigt, diese Wesen genauso zu verändern, wie sie es mit den Vampiren gemacht hat. Danach wird es solche Bücher ohne Ende geben und das Genre wird wahrscheinlich sehr unter dem Hype leiden und die Sirenen werden glitzern und zaubern und was weiß ich.
Die originale Meerjungfrau läuft nämlich dem Prinzen nicht nach, sondern amüsiert sich mit ihm, ertränkt ihn und sucht sich nen Neuen. Sam muss seine wilde Natur auch kontrollieren, da er sehr instinktgesteuert reagieren kann, was für Menschen gefährlich ist. Den Spagat zwischen der wilden natur und einem Familienleben hinzubekommen, ist Thema des dritten Teils.

Britta Strauss (Meeresblau) und ich schreiben gerne über Meermänner. Wer Meermänner-Geschichten mit erotischem Einschlag lesen möchte, dem sei Meeresblau empfohlen und Britta arbeitet an einer weiteren Sirenengeschichte.

Und: Danke! Anke. Ok, der war echt alt, aber ich konnte nicht anders. Du verzeihst mir hoffentlich.
Seid gegrüßt,



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Re:

von Anke Höhl-Kayser (13.03.2012, 15:06)
Isautor hat geschrieben:
Und: Danke! Anke. Ok, der war echt alt, aber ich konnte nicht anders. Du verzeihst mir hoffentlich.

Also, das weiß ich jetzt aber noch nicht. Das muss ich mir gaaaaaanz schwer überlegen. cheezygrin

Deine Erläuterungen finde ich übrigens ganz prima, besonders die Gegenüberstellung zu der alten Serie. thumbbup

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Re:

von Isautor (15.03.2012, 23:09)
Sam aus dem Meer - Seelennöte ist jetzt als ebook verfügbar und sollte in naher Zukunft auch gelistet sein.
Seid gegrüßt,



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Re:

von Elke St. (02.05.2012, 09:33)
Hi Isautor,

ich wollte nur an dieser Stelle auch einmal kundtun, dass ich dein Buch (Band 1) thumbbup verschlungen habe.
Wer Genaueres wissen will, kann ja die Amazon-Rezension lesen.

Erst jetzt habe ich mir übrigens auch deine Leseprobe zu Band 2 angeschaut.
Hier erscheinen die Charaktere wieder in einem anderen Licht. Bill wirkt erneut sehr egoistisch, während Abernathy anscheinend besorgt um Sam ist und ihn nicht mehr nur als Forschungsobjekt ansieht.
Der letzte Satz lässt dann aber wieder vermuten, dass es doch nur eine Show ist, um Sams Vertrauen zu gewinnen und um Sam von Laine und Bill fernzuhalten.

Auch in das Thema Tierversuche und Ausbeutung des Meeres scheinst du in diesem Band noch tiefer einzusteigen.
Ich bin schon sehr gespannt, nur komme ich im Moment einfach nicht zum Lesen und habe außerdem eine Liste von mehreren Büchern vor mir, die ich unbedingt noch lesen will. Aber ich freue mich schon auf Sam und habe so das Gefühl, dass es mir noch besser gefallen wird als Band 1.

LG, Elke
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Re:

von Isautor (02.05.2012, 22:06)
Liebe Elke,

dass mich das wahnsinnig freut, brauche ich ja nicht zu sagen. Aber ich sage es trotzdem: Freut mich wahnsinnig!

Welche Passagen du gelesen hast, weiß ich nicht, aber es ist noch ein bißchen anders. Wirst du dann sehen.

Jedenfalls gefällt bisher allen der zweite Band deutlich besser als der erste. Mir auch.
Und besser, als andersrum!
Seid gegrüßt,



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Re:

von Elke St. (03.05.2012, 07:44)
Hi Isautor,

Ich habe nur die Leseprobe hier im Forum gelesen.

Wenn ich zu viel reininterpretiert habe oder mich auf eine falsche Fährte habe führen lassen ... auch gut.
Dann kann ich wenigstens gespannt sein, wie es "wirklich" ist. cheezygrin

LG, Elke
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