Komma nach Name Ja oder Nein

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ZeroEnna
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Komma nach Name Ja oder Nein

von ZeroEnna (22.06.2012, 10:42)
Hallo Leute,

ich habe bisher noch keine Regel, gefunden, deshalb würde ich gerne Eure Meinung hören.

Gehört das Komma hier hin oder nicht:

"Anna, geh bitte in dein Zimmer."

Danke im Voraus.

Grüße

Zero

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hawepe
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Re: Komma nach Name Ja oder Nein

von hawepe (22.06.2012, 11:02)
Hallo Zero,

ZeroEnna hat geschrieben:
Gehört das Komma hier hin oder nicht:

"Anna, geh bitte in dein Zimmer."


Ja, es gehört hin cheezygrin

Die Regel dazu findest du in § 79 der Amtlichen Regeln zur deutschen Rechtschreibung. Danach werden Anreden durch Kommata abgegrenzt.

Beste Grüße

Heinz

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (22.06.2012, 11:26)
Es ist zwar leicht offtopic, aber ich sag da noch was allgemeines dazu.

Also neulich hab ich erfahren, dass man zum Beispiel nicht so schreiben soll:


Ja ja ja, schon gut, Hubert, du hast recht.

Also, man muss hier so schreiben:

Ja, ja, ja, schon gut, Hubert, du hast recht.

Ich finde das total unschön, da sollte es Ausnahmeregelungen geben für solche Fälle, in denen mehrere Ja oder ähnliches wiederholt wird, sonst wirkt es total zerhackt, das gefällt mir überhaupt nicht.

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ZeroEnna
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Re:

von ZeroEnna (22.06.2012, 11:46)
Hi,

danke ^^ das hilft mir sehr weiter.

Grüße

Zero

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (22.06.2012, 13:11)
Klonschaf hat geschrieben:
Also neulich hab ich erfahren, dass man zum Beispiel nicht so schreiben soll:


Ja ja ja, schon gut, Hubert, du hast recht.

Also, man muss hier so schreiben:

Ja, ja, ja, schon gut, Hubert, du hast recht.

Ich finde das total unschön, da sollte es Ausnahmeregelungen geben für solche Fälle, in denen mehrere Ja oder ähnliches wiederholt wird, sonst wirkt es total zerhackt, das gefällt mir überhaupt nicht.


Dann schreib doch so, wie du es für richtig hältst. Was hindert dich? Du schreibst doch dein Buch, das du veröffentlichst, zu deinem Vergnügen. Interessiert dich da ernsthaft die Meinung anderer?
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hawepe
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Re:

von hawepe (22.06.2012, 13:36)
Hallo Klonschaf,

Klonschaf hat geschrieben:
Ich finde das total unschön, da sollte es Ausnahmeregelungen geben für solche Fälle, in denen mehrere Ja oder ähnliches wiederholt wird, sonst wirkt es total zerhackt, das gefällt mir überhaupt nicht.


Verbindlich sind die Regeln nur für die Schulen. Ansonsten bleibt es jedem selbst überlassen, wie er schreiben möchte. Längerfristig kann allerdings keine Gemeinschaft ohne Regeln überleben oder sich gar weiterentwickeln.

Meiner Meinung nach muss jeder Autor seinen eigenen Weg finden. Ich halte diese Regeln für sehr wichtig, allerdings nicht, weil man Regeln einhält, sondern weil sie den Lesern den Zugang zu Geschriebenem erleichtern.

Zeichensetzung kann das Erfassen von Texten erschweren, aber auch erleichtern. So sehr ich große Teile der Rechtschreibreform ablehne, die liberale Handhabung der Kommasetzung allerdings hat auch ihre Vorteile, weil jetzt stärker auf die Verständlichkeit des Satzes geachtet werden darf.

In deinem Beispiel müsste man zwar tatsächlich die Kommata setzen, aber so wie dir geht es auch mir: Das Schriftbild lädt alles andere als zum Lesen sein. Die vielen Kommata zerhacken den Satz anstatt ihn sinnvoll zu gliedern. Für mich wäre es deshalb völlig akzeptabel, sich hier über eine Regel hinwegzusetzen und im Interesse der Lesefreundlichkeit auf die Kommata zu verzichten.

Ein bewusstes Brechen von Regeln ist immer etwas anderes als ein Verletzen der Regeln aufgrund von Unkenntnis.

Beste Grüße

Heinz

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (22.06.2012, 19:25)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Klonschaf,

Klonschaf hat geschrieben:
Ich finde das total unschön, da sollte es Ausnahmeregelungen geben für solche Fälle, in denen mehrere Ja oder ähnliches wiederholt wird, sonst wirkt es total zerhackt, das gefällt mir überhaupt nicht.


Verbindlich sind die Regeln nur für die Schulen. Ansonsten bleibt es jedem selbst überlassen, wie er schreiben möchte. Längerfristig kann allerdings keine Gemeinschaft ohne Regeln überleben oder sich gar weiterentwickeln.

Meiner Meinung nach muss jeder Autor seinen eigenen Weg finden. Ich halte diese Regeln für sehr wichtig, allerdings nicht, weil man Regeln einhält, sondern weil sie den Lesern den Zugang zu Geschriebenem erleichtern.

Zeichensetzung kann das Erfassen von Texten erschweren, aber auch erleichtern. So sehr ich große Teile der Rechtschreibreform ablehne, die liberale Handhabung der Kommasetzung allerdings hat auch ihre Vorteile, weil jetzt stärker auf die Verständlichkeit des Satzes geachtet werden darf.

In deinem Beispiel müsste man zwar tatsächlich die Kommata setzen, aber so wie dir geht es auch mir: Das Schriftbild lädt alles andere als zum Lesen sein. Die vielen Kommata zerhacken den Satz anstatt ihn sinnvoll zu gliedern. Für mich wäre es deshalb völlig akzeptabel, sich hier über eine Regel hinwegzusetzen und im Interesse der Lesefreundlichkeit auf die Kommata zu verzichten.

Ein bewusstes Brechen von Regeln ist immer etwas anderes als ein Verletzen der Regeln aufgrund von Unkenntnis.

Beste Grüße

Heinz


Ja, stimmt. Im Fall der vielen Ja würde ich die Regel auch brechen, weil es wirklich meschugge aussieht, wenn man sich an die Regel halten würde. Ansonsten halte ich mich strikt an die jeweils aktuelle Rechtschreibung. Eventuelle Fehler sind mangelndem Wissen geschuldet, und nicht etwa einer Verweigerungshaltung!

cool5 cool5 cheezygrin

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (22.06.2012, 20:33)
Klonschaf hat geschrieben:
Im Fall der vielen Ja würde ich die Regel auch brechen, weil es wirklich meschugge aussieht, wenn man sich an die Regel halten würde. Ansonsten halte ich mich strikt an die jeweils aktuelle Rechtschreibung. Eventuelle Fehler sind mangelndem Wissen geschuldet, und nicht etwa einer Verweigerungshaltung!


Mach es, wie du es für richtig hältst. Niemand stört sich daran - am wenigsten der Leser.
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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (22.06.2012, 21:17)
Siegfried hat geschrieben:
Klonschaf hat geschrieben:
Im Fall der vielen Ja würde ich die Regel auch brechen, weil es wirklich meschugge aussieht, wenn man sich an die Regel halten würde. Ansonsten halte ich mich strikt an die jeweils aktuelle Rechtschreibung. Eventuelle Fehler sind mangelndem Wissen geschuldet, und nicht etwa einer Verweigerungshaltung!


Mach es, wie du es für richtig hältst. Niemand stört sich daran - am wenigsten der Leser.


Deine Botschaft ist jetzt langsam echt rumgekommen, Siegfried!



angle:

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (22.06.2012, 23:22)
Klonschaf hat geschrieben:
Deine Botschaft ist jetzt langsam echt rumgekommen, Siegfried!


Ich habe echt geglaubt, es wäre überlesen worden ... :ohne_angle:
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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (23.06.2012, 09:09)
Siegfried hat geschrieben:
Ich habe echt geglaubt, es wäre überlesen worden ... :ohne_angle:



Nein, überhaupt nicht, Siegfried. Aber ich bin dir grundsätzlich sehr dankbar für deinen didaktischen Kunstgriff; manche User - so wie ich - vermögen schwierige Lerninhalte bekanntlich nur mithilfe dauernder Repetition im Gedächtnis zu behalten.

yggdrasil
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Re:

von yggdrasil (23.06.2012, 09:42)
Ein Buch mit offensichtlich zu vielen Rechtschreibfehlern lasse ich zurück gehen - mangelhafte Ware.

Yggdrasil

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mtg
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Re:

von mtg (23.06.2012, 10:04)
yggdrasil hat geschrieben:
Ein Buch mit offensichtlich zu vielen Rechtschreibfehlern lasse ich zurück gehen - mangelhafte Ware.

Gibt es auch »unoffensichtliche« (gemeint sind wohl versteckte) Rechtschreibfehler? :shock::

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