Im Impressum Begriff "Selbstverlag" notwendig ?

Verträge, Rechte und Pflichten: Was man als Autor beachten sollte.


Lachsschnitte
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Im Impressum Begriff "Selbstverlag" notwendig ?

von Lachsschnitte (06.11.2012, 16:26)
Hallo,
ich bin neu hier und habe eine grundsätzliche d.h. rechtliche Frage:
Wenn ich mein Buch einfach nur drucken lasse und es über einen eigenen Selbstverlag verkaufen will (als Freiberufler), muss dann im Impressum der Begriff "Selbstverlag" stehen oder kann ich auch einfach einen fiktiven Verlagsnamen angeben zusammen mit meinem richtigen Namen und meiner Adresse als Herausgeber?
Noch eine weitere Frage: als Autor möchte ich ein Pseudonym nehmen, was doch eigentlich kein Problem sein sollte, weil ich ja als verantwortlicher Herausgeber sowieso Name und Adresse angeben muss.
Ich freue mich auf Eure Antworten oder Erfahrungen,
Lachsschnitte

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Büchernarr
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Re: Im Impressum Begriff "Selbstverlag" notwendig

von Büchernarr (06.11.2012, 17:00)
Lachsschnitte hat geschrieben:
Noch eine weitere Frage: als Autor möchte ich ein Pseudonym nehmen, was doch eigentlich kein Problem sein sollte, weil ich ja als verantwortlicher Herausgeber sowieso Name und Adresse angeben muss.


Das verstehe ich nicht wirklich. Pseudonym aber Realname angeben?

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guenther klein
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Im Impressum Begriff "Selbstverlag" notwendig ?

von guenther klein (06.11.2012, 17:22)
Das was Du beschreibst, ist ein typisches gesellschaftliches Problem. Einesteils will man seinen realen Namen sagen, andererseits anonym bleiben. Man schwankt zwischen zwei Seiten. Eine Lösung wird jeder selbst zu finden haben.

Ps:
Wenn Du keinen Verlag hast und keinen gründen willst, kann man auch keinen Verlag für sein eigenes Buch angeben.


guenther
Zuletzt geändert von guenther klein am 06.11.2012, 21:21, insgesamt 1-mal geändert.

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mtg
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Re:

von mtg (06.11.2012, 17:48)
Du kannst Dir im Prinzip einen fiktiven Verlagsnamen aussuchen - Du musst nur schauen, ob es den nicht irgendwo schon gibt und ob der Name evtl. in der entsprechenden Warenklasse geschützt ist (Recherche über DPMA). Den Namen wirst Du aber bei german-isbn.org angeben müssen, wenn Du Dir selbst eine ISBN besorgen willst ... schließlich wird über die ISBN (u.a.) der Verlag definiert.

Und wenn der Verlag »xyz-Verlag Heiner Meyer« heißt, kann er doch trotzdem einen Autor verlegen, der unter dem Pseudonym »Slobodan Bakschisch« schreibt ... selbst wenn es ein und dieselbe Person ist. Wo ist da das Problem?

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hawepe
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Re: Im Impressum Begriff "Selbstverlag" notwendig

von hawepe (06.11.2012, 18:26)
Hallo,

Lachsschnitte hat geschrieben:
oder kann ich auch einfach einen fiktiven Verlagsnamen angeben zusammen mit meinem richtigen Namen und meiner Adresse als Herausgeber?


Was heißt "fiktiv"? Du bist zwar weitgehend frei bei der Namenswahl, aber einiges gilt es doch zu beachten. Der folgende Link bietet da einen recht guten Überblick: http://www.existenzgruender.de/selbstae ... /index.php

Beste Grüße

Heinz

holz
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Re:

von holz (06.11.2012, 19:19)
Wirf einen Blick in das Pressegesetz deines Bundeslandes.
Für NRW z.B. heißt es dort:
„Auf jedem im Geltungsbereich dieses Gesetzes erscheinenden Druckwerk müssen Name oder Firma und Anschrift des Druckers und des Verlegers, beim Selbstverlag des Verfassers oder des Herausgebers, genannt sein."

Oder hier:
http://www.boersenblatt.net/390446/

Der Verlagsname setzt sich bei einem Einzelunternehmen im Normalfall nach dem Muster "Verlag Vorname Nachname" zusammen.
siehe http://www.brennecke.pro/3818/Gewerbean ... sgruendung

Lachsschnitte
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Re:

von Lachsschnitte (06.11.2012, 21:06)
Danke für die zahlreichen Antworten!
Eines ist mir dennoch nicht ganz klar: Dieser Begriff "Selbstverlag"! Muss der in meinem Fall im Impressum auftauchen, weil ich keinen anderen "richtigen" Verlag in Anspruch nehme? Oder ginge einfach Verlag XY + Name? Hat dieser Begriff "Selbstverlag" eine rechtliche Bedeutung? Dazu habe ich nirgendwo etwas gefunden.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (06.11.2012, 21:54)
Hier ist es meiner Meinung nach recht gut erklärt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverlag

Zitat:
Struktur
Zu unterscheiden ist zwischen einem Selbst- oder Eigenverlag, der formal überhaupt nicht als Verlag zählt und seine meist eigenen Werke daher ohne ISBN vertreibt, und speziellen Verlagen mit zugeteilter ISBN-Verlagsnummer, die als formelle gelistete Verlage ausschließlich eigene Produkte auf eigene Kosten publizieren. Da an die Zuteilung einer Verlagsnummer keine hohen Ansprüche gesetzt werden, erscheinen auch von Autoren selbst produzierte Veröffentlichungen üblicherweise mit einer ISBN und damit zumindest durch einen gelisteten Selbstverlag. Im „Eigenverlag“ ohne ISBN – und damit eher ohne Verlag – werden beispielsweise interne Hochschulveröffentlichungen oder rein private Bücher für einen festen Abnehmerkreis produziert.

Ende Zitat

Wenn du mit ISBN-Nummer veröffentlichen willst, musst du einen Verlag gründen, dessen Namen du als Verlag im Impressum einträgst. Das Wort "Selbstverlag" taucht nur dann auf, wenn es Bestandteil deines Verlagsnamens ist. Davon rate ich dir jedoch ab.

Einfacher wäre es natürlich, das Buch bei BoD zu veröffentlichen.
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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ricochet
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Re:

von ricochet (07.11.2012, 07:30)
Monika K. hat geschrieben:
Zu unterscheiden ist zwischen einem Selbst- oder Eigenverlag der formal überhaupt nicht als Verlag zählt und seine meist eigenen Werke daher ohne ISBN vertreibt, und speziellen Verlagen mit zugeteilter ISBN-Verlagsnummer, die als formelle gelistete Verlage ausschließlich eigene Produkte auf eigene Kosten publizieren. Da an die Zuteilung einer Verlagsnummer keine hohen Ansprüche gesetzt werden, erscheinen auch von Autoren selbst produzierte Veröffentlichungen üblicherweise mit einer ISBN und damit zumindest durch einen gelisteten Selbstverlag. Im „Eigenverlag“ ohne ISBN – und damit eher ohne Verlag – werden beispielsweise interne Hochschulveröffentlichungen oder rein private Bücher für einen festen Abnehmerkreis produziert.[/i]
Ende Zitat

Wenn du mit ISBN-Nummer veröffentlichen willst, musst du einen Verlag gründen, dessen Namen du als Verlag im Impressum einträgst. Das Wort "Selbstverlag" taucht nur dann auf, wenn es Bestandteil deines Verlagsnamens ist. Davon rate ich dir jedoch ab.


Vertraut's doch nicht immer Wikipedia. Selten so einen Schwachsinn gelesen.

1. Die korrekte Unterscheidung lautet: Eigen- (bzw. Selbst-)verlag auf der einen Seite und Fremdverlag auf der anderen. Wer über BoD ohne ISBN drucken lässt, veröffentlicht im Selbstverlag, weil BoD in diesem Fall als Druckerei (und nicht als Verlag) auftritt. Wer über BoD mit von BoD zur Verfügung gestellter ISBN veröffentlicht, tut dies im Fremdverlag, weil die ISBN immer dem Verlag zugehörig ist.

2. Der Selbstverlag ist Ausdruck des Willens des Gesetzgebers, dass niemand der Zugang zum geschriebenen Wort verwehrt werden darf. Das bedeutet, Selbstverlag ist grundsätzlich immer und überall jedem möglich.

3. Formalrechtlich ist auch der Selbstverlag ein Verlag. Er ist "nur" bei der Gewerbebehörde nicht als Unternehmen registriert.

4. Für den Selbstverlag muss niemand ein Gewerbe anmelden.

5. Im Eigen- oder Selbstverlag dürfen ausschließlich nur eigene Texte veröffentlicht werden (und nicht meist). Wer fremde Texte (und sei es auch nur ein Weihnachtsgedicht der Oma) veröffentlichen will, muss zur Gewerbebehörde pilgern und ein Unternehmen anmelden. Das trifft auch den "Herausgeber" (einer Anthologie z.B.) Für die Oma ist er dann Fremdverlag.

6. Die ISBN sagt als Kriterium wenig. Man kann auch als Selbstverleger beim Hauptverband des Buchhandels ein Kontingent an ISBN ausfassen, so wie ich es z. B. 2003 für sechs meiner Bücher getan habe. Deswegen gibt es auch bei BoD die Option, mit eigener ISBN zu veröffentlichen. Das ist für solche Selbstverleger gedacht.

7. Die ISBN ist "nur" ein globales Warenbewirtschaftungssystem, das hauptsächlich dem Verkauf über den Buchhandel dient bzw. als Merketinginstrument. Sie sagt wenig bis gar nichts über den formalrechtlichen Status des Inhabers der Nummern aus.

8. Ein korrektes Impressum für den Selbstverleger wäre:

co / Lieschen Müller, Gartenstr. 22, 7040 Dümpelshausen, 2012 im Selbstverlag. Sämtliche Rechte vorbehalten. (Wobei letzterer Satz kein rechtliches Muss ist, dennoch aber Usus.)

9. Zumindest bei uns in Österreich muss beim Impressum für Selbstverleger der korrekte Name aufscheinen (analog dem Impressum auf einer Homepage) und keine Fantasienamen. Die sind erst für einen gewerberechtlich angemeldeten Verlag zulässig, weil in diesem Falle könnte ja ein eventueller Kläger im Firmenbuch nachsehen und die Adresse ausfindig machen. Fantasienamen im Selbstverlag würden der Verschleierung dienen, weil die physische Person dahinter verschwindet und das will man nicht. Man will, dass für ein Produkt, und letztlich ist ein Buch genau das und nichts anderes, jemand

haftbar gemacht werden kann.

die Verantwortung übernimmt

den Kopf hinhält.

(Bevorzugte Formulierung bitte untertreichen)

Wenn du z. B. in deinem Buch jemanden beleidigt hast, oder seine Urheberrechte missachtet hast, sollst du ja für den greifbar sein.


LG


rico
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hawepe
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Re:

von hawepe (07.11.2012, 08:10)
Hallo Rico,

schade, dass es hier keinen Like-Button gibt. Deine Antwort hätte ein Liken wirklich verdient thumbbup

Beste Grüße

Heinz

Lachsschnitte
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Re:

von Lachsschnitte (07.11.2012, 08:10)
Danke Monika K. für die ausführliche Erklärung.
Also wenn ich es richtig verstehe, hat dieser Begriff Selbstverlag im Impressum zu aufzutauchen. Mein richtiger Name auch, wie mir ja eh schon klar war (Siehe oben), aber ob ein Phantasiename optional zusätzlich benutzt werden kann, weiß ich nun immer noch nicht. Mit meinem richtigen Namen + Postadresse bin ich doch greifbar.
Und ein Pseudonym als Autor geht dann wohl eher auch nicht!? bzw. wenn ich ein Gewerbe anmelde, dann doch?
Entschuldigt bitte meine hartnäckige Fragerei.

Lachsschnitte
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Re:

von Lachsschnitte (07.11.2012, 08:38)
Oh, ich meinte natürlich Rico wegen seiner ausführlichen und aufschlussreichen Antwort.
Also
DANKE, Rico!

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (07.11.2012, 09:03)
Lachsschnitte hat geschrieben:
Danke Monika K. für die ausführliche Erklärung.


Irrtum, die tolle Erklärung stammt von ricochet.

@ricochet
Ich kenne es aber so, dass man sich mit einem Namen als Verlag registrieren lassen muss, wenn man eine ISBN zugeteilt bekommen möchte. Diesen Namen muss man auch konsequent verwenden, wenn man eine der ISBNs verwendet. Eine Bekannte gibt deshalb noch immer an dieser Stelle ihren Mädchennamen an. Hat man ihr da auf ihre Nachfrage Quatsch erzählt? Ein Gewerbe anmelden muss man in Deutschland, wenn es sich um einen reinen Selbstverlag handelt, natürlich nur dann, wenn man einen Vertriebsweg wählt, für den das vorgeschrieben ist. "Verlag" bedeutet in diesem Fall nicht automatisch "Gewerbe".

Ich habe mir die Mühe gemacht und ein Buch herausgesucht, das ohne ISBN veröffentlicht wurde (Den Titel möchte ich nicht nennen.). Dort tauchte das Wort Selbstverlag nicht im Impressum auf. Gibt es verschiedene Regelungen in Deutschland und Österreich, oder hat der Autor das falsch gemacht?

Gruß, Monika

edit:
Mir fällt gerade auf, dass ich mich etwas missverständlich ausgedrückt habe. Ich beziehe mich oben auf eine Möglichkeit, die du unter deinem Punkt 1 nicht erwähnt hast:
Man kann bei BoD (als Fremdverlag) mit eigener BoD-ISBN veröffentlichen.
Man kann im Eigen-/Selbstverlag ohne ISBN veröffentlichen. (Fun-Tarif)
Man kann aber auch bei BoD im Eigen-/Selbstverlag mit eigener ISBN veröffentlichen. Darauf bezieht sich meine Aussage.
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

Lachsschnitte
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Re:

von Lachsschnitte (07.11.2012, 09:54)
Es gibt ja auch Einzel-ISBN-Nummern, die man für ein selbstverlegtes Buch verwenden kann. Wie wäre es in diesem Fall?

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ricochet
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Re:

von ricochet (07.11.2012, 10:00)
Monika K. hat geschrieben:
Lachsschnitte hat geschrieben:
Ich kenne es aber so, dass man sich mit einem Namen als Verlag registrieren lassen muss, wenn man eine ISBN zugeteilt bekommen möchte.


1. Diese Registrierung ist eine Aufnahme in die Datenbank des Hauptverbandes des Buchhandels, keine gewerberechtliche Anmeldung. Und grundsätzlich führt man denselben Namen fort, ist schon richtig, aber ein Anruf beim Hauptverband genügt, um denen mitzuteilen, z. B. dass du jetzt verheiratet bist und die stellen den Namen richtig. Zumindest ist das in Österreich übliche Praxis (kann mir nicht vorstellen, dass dies in Deutschland anders ist). Als ich 2005 meinen "regulären" (also auch für Fremdtexte zständigen) Verlag bei der Gewerbebehörde anmeldete hat mir der Hauptverband problemlos die noch offenen ISBN aus dem Selbstverlag überschrieben. ISBN kosten immerhin was ...

2. Ein Vertriebsweg kann dir niemals deine Rechtsform aufzwingen. Insofern ist die Ausdrucksweise, es sei etwas vorgeschrieben, nicht zutreffend. Der Buchhandel hat nur mit den Selbstverlegern keine Freude, weil die rechtlich und buchhalterisch korrekte Abwicklung der Geschäfte oft schwierig bzw. nicht gesichert ist. Kann der Selbstverleger eine den buchhalterischen Normen entsprechende Rechnung ausstellen? Wie sieht es mit den Lieferscheinen aus? usw.
Von daher lehnen Buchhändler manchmal die Geschäftsbeziehung ab, was sie tun dürfen, denn sie unterliegen keinem Kontrahierungszwang. Darunter versteht man den Zwang, mit dir ein rechtsverbindliches Geschäft im Sinne des Zivilrechtes einzugehen.
Beispiel:
Der Schaffner in der Bim darf sich nicht weigern, dich zu befördern, weil er (genauer sein Arbeitgeber, die Städtischen Verkehrbetriebe) dem Kontrahierungszwang unterliegt. Aber ein Gemüsehändler darf sich weigern, dir seine Karotten zu verkaufen, weil ihm deine Nase nicht gefällt, denn er unterliegt keinem Kontrahierungszwang. Von dieser Seite her kann es dir als Selbstverleger schon passieren, dass ein Vertriebsweg (sagen wir es doch offen: der Buchhandel) Druck auf dich ausübt. Nur stellt sich dir keiner gegenüber und sagt: "Ich traue Ihnen nicht zu, eine ordnungsgemäße Rechnung zu erstellen." Da werden alle möglichen Argumente vorgeschützt, auch solche, die streng genommen Blödsinn sind.

3. Sicher, in mancherlei eigenverlegten Veröffentlichungen wird dies und das gemacht, der eine schreibt das Wort "Selbstverlag" hinein, der andere nicht. Was aber nicht heißt, dass es so rechtlich korrekt ist. Ich empfehle hier nur Vorgangsweisen, mit denen man auf der sicheren Seite ist.
Es hängt natürlich auch ein bisschen damit zusammen, dass Eigenverlag in unserer Gesellschaft wenig ernst genommen wird. Die Toleranz der Behörden gegenüber unwesentlichen Abweichungen von den Vorschriften und/oder Standards wird von den Behörden und der Gesellschaft (Gott sei Dank) üblicherweise geduldet. Insofern können wir ruhig die Kirche im Dorf lassen.

@ hawepe

Herzlichen Dank für deine Worte, hawepe. Besonders aus deiner Feder freut mich das sehr. Weißt du, nächstes Frühjahr werden es genau vierzig Jahre, dass ich schreibe. Ich habe 15 Veröffentlichungen in unterschiedlichen Verlagen hinter mir, ich habe selbst zwei Jahre einen Verlag (mit Gewerbeschein) geführt und auch Jus studiert (wenn auch nicht fertig). Ich hoffe, du entschuldigst die kleine Eitelkeit, wenn ich das erwähne, die Liste meiner Verbrechen ist in Wirklichkeit noch viel länger. Aber es haben sich einige Erfahrungen angesammelt, die ich hier im Forum ab und an einbringen möchte. So es denn erwünscht ist, was ja nicht immer der Fall ist, wie wir wissen. Dazu fühle ich mich moralisch verpflichtet und ich denke, das ist der Geist, von dem ein Forum leben sollte.

LG


rico
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