Angebote an Bücherforen

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


M-F Hakket
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Angebote an Bücherforen

von M-F Hakket (10.11.2007, 20:15)
Was eventuell auch ein recht gutes Mittel sein kann, sein Buch zu bewerben, ist, sich ein Forum zu suchen, das sich speziell mit dem Rezensieren von Büchern beschäftigt - also kein Autorenforum.
Dort könnte man ein kostenloses Exemplar zwecks Rezension anbieten (plus Inhaltsbeschreibung, damit die User wissen, auf was sie sich einlassen) und sich gleichzeitig zusichern lassen, dass man die Kritik weiter verwenden darf. Funktioniert eigentlich immer - wer möchte nicht ein Buch gratis geschenkt bekommen?
Ok, der Nachteil kann sein, dass das Buch "verrissen" wird und schwupps - hat man negative "Schlagzeilen". Aber wer nichts wagt, kann nichts gewinnen.
(Und der Adrenalinschub, den man erhält, wenn man den Trööt öffnet, ist einfach unvergleichbar ... :roll: )

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Dalma Lee
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Re:

von Dalma Lee (10.11.2007, 20:40)
Ich hab bei einem der "besserbesuchten" Bücherforen mitbekommen (als Leser) wie ein Buch scheinbar grundlos allein schon wegen der Herstellungsmethode (BoD) niedergemacht wurde, auf Inhalt wurde gar nicht erst eingegangen, es kamen sofort Wörter auf wie "billig", "war wohl verzweifelt" etc.
Kein Wort über Inhalt, Stilistik etc.

Das schreckt mich auf jeden Fall ab :wink:

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Judith
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Re:

von Judith (10.11.2007, 21:11)
Möglicherweise werden meine beiden Bücher nächste Woche in solch einem Literaturforum rezensiert. Das letzte Kinderbuch, auch über einen BoD-Verlag hergestellt, wurde von der Rezensentin (allerdings zu Recht) verrissen. Ich hoffe, bei meinem lässt sie Milde walten... :oops:

Grüßle,
Judith
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M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (10.11.2007, 21:11)
@ Raphaela
Hm, das ist natürlich bes... gelaufen. Es wäre interessant zu erfahren, wie das Buch im Vorfeld im Forum beworben wurde. Ich würde immer empfehlen, mit offenen Karten zu spielen. Man kann ja im Eröffnungspost schon klarmachen, dass das Buch als Bod erschienen ist. Damit würde sich die Aufregung darüber schon erübrigen.
Klar, nach hinten kann die Sache immer los gehen. Aber wenn sich ein Rezensent nur über die Qualität des Buches als solches aufregt, kann ich nur sagen, dass er seinen "Job" nicht versteht. Und unter Rezensenten gibt es eben auch solche, die meinen, sie verstehen etwas von dem, was sie da tun.
Auf der anderen Seite ist es natürlich auch sehr hinderlich, wenn sich das Buch nach Öffnung des Paketes in seine Bestandteile zerlegt.
Ach ... irgendwas ist immer.

Bei meinem bescheidenen literarsichen Erguss hat es funktioniert, und ich werde es mit Sicherheit weiter so machen, auch wenn es nicht 100% so verlief, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich wollte nach der Rezension eigentlich den Usern bzw. den Bestellern ein besonderes Dankeschön zukommen lassen, aber das wurde wiederum abgelehnt, da sich auch Jugendliche im Forum tummeln und mein Buch für ab 18 eingestuft wurde ... :cry: . Wobei ich das nicht so ganz nachvollziehen kann blink3

Das veröffentlichen im DKZV ist immer ein heikles Thema, dem einen ist es wurscht, die anderen regen sich darüber auf. Egal, wie man es macht, macht man es verkehrt. Aber dieses Thema kann man nun wieder ziehen wie einen geschmacklosen, grauen Kaugummi ...

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (10.11.2007, 21:15)
@ Judith
Na dann viel Spaß beim Zittern.
Sag mal bescheid, wenn es soweit ist ...
( ... man könnte ja hier mal ein paar Foren veröffentlichen, die uns Autoren eher positiv gesonnen sind ... :wink: )

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Judith
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Re:

von Judith (10.11.2007, 21:17)
Die Rezensentin sagte letztens "nie wieder BoD etc.", drückte für mich nun aber doch ein Auge zu, da es schon länger abgemacht war. Ich hoffe, dass ich ihre Ablehnung nicht nochmal verstärke. :?

Grüßle,
Judith
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Netha
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Re:

von Netha (12.10.2008, 11:00)
Hallo ihr Autoren,

ich habe mir euren Thread hier eben durch zufall durchgelesen. Und ich musste nur mit dem Kopf schütteln.

Bei welchen Foren habt ihr denn eure Bücher angeboten?

Ich selber bin in zwei Foren ein Rezensent und habe seit kurzem ein eigenes kleines Forum.

Eine Rezi die das Buch im Vorhinein verreisst ist keine Professionelle Rezi, denn das ist das was Verlage zum Beispiel nicht dulden.
Eine Rezi die nicht auf die Story eingeht ist keine Rezi in meinen Augen.

Ich persönlich habe schon 4 Book on Demand Bücher bekommen und davon war eines schlimm. Denn noch habe ich eine Sachliche Rezi zu Papier gebracht.

Klar es muss jeder Autor auch damit rechnen das die Rezi nicht positiv ausfällt, aber er muss auch damit rechnen das der Leser hell auf begeistert war.

Damit hatte ich einen Autoren überrascht , was er mir auch persönlich mitgeteilt hatte.

Ich wünsche euch das ihr mit euren Werken an Foren geratet wo wirklich sachlich an eine Rezi rangegangen wird.

LG Netha

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Conny
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Re:

von Conny (12.10.2008, 11:40)
@ Hakket
Sehr mutige Vorgehensweise! Aber kann ich mir vorstellen, das Kribbeln ist sicherlich ungemein, wenn man den Threat öffnet...
Aber, welche Internetseite sprichst Du da an? Würde mich mal interessieren, vielleicht würde ich das auch machen... Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Im Allgemeinen bin ich sehr erschüttert, wie viele Foren sich im WWW tummeln, die die Arbeit von BOD- Autoren verreissen. Ich hab da eins entdeckt, da hätte ich mich am Liebsten unter falschem Namen angemeldet und denen verbal eine Klatsche verpasst! Eine Userin macht sich da lustig über jeden, der BOD nur in den Mund nimmt. Sie selbst hat nicht wirklich etwas vorzuweisen, außer eine grooooooße Klappe.
Oh man, es hat mich wirklich gejuckt, da als Maulwurf reinzuschauen und es ihr mal so richtig.....
Tschuldigung - jetzt ging es mit mir durch...

LG, Conny :twisted: :twisted: :twisted:
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hwg
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Re:

von hwg (12.10.2008, 11:49)
Ein gutes Bücherforum lässt nur Rezensionen von ausgewiesenen Literaturkennern zu.

Alle anderen derartigen Foren dienen bestenfalls den Meinungsäußerungen von Usern, denen es oft nicht nur
am Beherrschen von Kritikkriterien mangelt, sondern
die das betreffende Buch, so scheint's, oft gar nicht voll-
ständig gelesen oder den Inhalt kaum begriffen haben.

Allerdings kann sich ein Autor kaum gegen solche
Foren bzw. die in ihnen getroffenen Äußerungen wehren.

Das ist eben auch ein Preis, den man für den Gang an
die Öffentlichkeit zu zahlen hat.

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Conny
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Re:

von Conny (12.10.2008, 12:00)
Ja, leider, lieber hwg. Da stimme ich zu 100 % zu.
Vielleicht sollte mal jemand ein Buch zum kritisieren von Büchern schreiben? Eine Art Kritiker- Knigge, Kritikkriteriums- Knigge, ach was weiß denn ich???

Gut, tröste ich mich mit der Tatsache, dass jeder, der auf irgendeine Art und Weise etwas veröffentlicht, es mit "potenziellen Talkshowkandidaten" zu tun bekommen kann. Will heißen, dass Menschen, die viel zu sagen haben, auch manchmal viel Blödsinn erzählen ...

Conny
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hawepe
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Re:

von hawepe (12.10.2008, 12:29)
Hallo,

manchmal wundere ich mich schon, wie man über Verrisse in Foren überrascht sein kann. Eigentlich sollte man sich Foren doch vorher genau anschauen, bevor man sein Buch dort anbietet.

Zum einen gibt es fast immer Forenregeln, und zum anderen lässt ein wenig Lesen in den verschiedenen Threads doch immer tief blicken.

Wenn in einem Forum book on demand verlegte Bücher unerwünscht sind, dann ist das nun einmal so. Wenn es in einem Kirchenforum um die Auslegung des Alten Testaments geht, kann ich dort zwar posten, dass ich alles für unfug und die Diskutanten nicht für kompetent halte, aber das Echo muss ich dann eben aushalten.

Natürlich macht es viel Arbeit, sich über die verschiedenen Foren intensiver zu informieren. Aber vielleicht können hier ja mal jene Foren verraten werden, mit denen Autorenpool-Autoren positive Erfahrungen gesammelt haben.

Beste Grüße,

Heinz.

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Conny
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Re:

von Conny (12.10.2008, 14:18)
Hallo Heinz!
Ja, die Seiten, die diesem Forum wohl gesinnt sind, interessieren mich auch.

Aber was Du da ansprichst, finde ich so nicht ganz richtig. Natürlich bin ich "falsch" in einem Forum, welches nur Mitglieder akzeptiert, die über Publikumsverlage ein Buch veröffentlicht haben.
Aber wenn in Foren, die offiziell als "Kreatives Schreibforum" gelten, über Veröffentlichungen anderer Autoren hergezogen wird (sei es über diejenigen, die bei BOD, lulu oder im Selbstverlag publiziert haben), finde ich das nicht in Ordnung.
Man kommt sich ja direkt vor wie ein Mensch 2. Klasse.
Selbstverständlich melde ich mich dort nicht an und werbe dort auch nicht für mein Buch. Eigentlich könnte es mich ja "kalt" lassen, denn Neider und Lästermäuler gibt es überall. Aber mit welcher Inbrunst BOD Autoren dort verissen und schlecht gemacht werden, ist schon dreist.
Wahrscheinlich hat dort noch niemand auch nur ein Buch aus dem BOD Sortiment wirklich gelesen.
Der Aufhänger der Diskussion, die ich dort gelesen habe, war übrigens ein Buchcover, auf dem ein dicker Fehler gedruckt war. Aber dabei ist es eben nicht geblieben ...

Gut, versuche ich also nun, mich nicht weiter darüber aufzuregen. Es ist es wahrscheinlich nicht wert.

LG, Conny
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LordKotz
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Re:

von LordKotz (12.10.2008, 15:46)
Also mir ist aufgefallen das tatsächlich in vielen vielen Foren BOD Autoren lediglich als Objekt der allgemeinen belustigung und unsachlichkeiten dienen, als sich tatsächlich mit ihren Werken oder tun auseinader zu setzen.
Sicher ist richtig das man nicht automatisch in jedes Forum passt! Nur sog. KREATIV oder EUROPAWEITE-SCHREIBFOREN und wie sie alle heißen, bzw was sie sich auf die Fahne schreiben sollten sich dann vielleicht in "NUR DURCH UNS AUSGELESENE AUTORINNEN UND AUTOREN" oder ähnliches umbenennen! Lustiger weise ist mir schon oft aufgefallen das einige in solchen Foren, noch gar nicht!!!!!! oder mal ein Geschichtlein in einer Anthologie veröffentlicht haben! Aber schön über Bod-Autoren herziehen!!!
Ja nee ist klar nä? :wink:
Oder wie ein Admin der gerade mal vor Jahren ein Buch in einem Kleinverlag veröffentlichte, den es nebst Buch nicht mehr gibt :P

Generell finde ich Hakkets Idee grandios! Das ist neben den zahlreichen Presseportalen mal eine möglichkeit zu sehen wie das "Werk" ankommt.
Dennoch bleibt die Angst wieder allein Aufgrund der Tatsache des Weges der Veröffentlichung niedergemacht zu werden.
Wenn Du es mit selbstherrlichen Arroganzlingen zu tun hast, lächle einfach in dem Wissen, dass Arroganz die Karikatur des Stolzes ist.
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (12.10.2008, 16:16)
Sicherlich kann man sein Buch hier und dort bewerben, ob das sinnvoll hinsichtlich eines besseren Verkaufs ist, kann ich nicht beurteilen.

Ich würde jedoch nie ein Buch deshalb kaufen, weil es in einem der Foren beworben oder rezensiert worden ist.

In der Tat maßen sich völlig unbedarfte Leute an, zu rezensieren, obwohl sie nichts weiter tun, als ihre persönliche Meinung zum Buch zu äußern, und wenn sie dann mit Vorurteilen behaftet sind, z. B. bod-Autoren gegenüber, hat man halt Pech.

Man muss jedoch auch immer berücksichtigen, dass wirklich jeder bei bod publizieren kann - und mir sind da auch schon Bücher untergekommen, die absolut indiskutabel sind. Da war allerdings am Anfang meiner Forenzeit hier, wo ich wirklich noch glaubte, dass von Autoren hier angepriesene Bücher
einen gewissen Qualitätsstandard haben. Nun lernt Mensch ja nie aus -!
Später erworbene Bücher von KollegInnen, die hier posten, waren ausnahmslos ok, teilweise sogar hervorragend geschrieben (z. B.
Cornelia Oehlert, Barbara Schilling, Matthias Gerschwitz und natürlich
hwp). Andererseits gibt es auch genügend Bücher aus namhaften Verlagen, die nicht das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt sind.

Da ich überwiegend Sach- und Fachbücher schreibe bewerbe ich sie direkt bei der Zielgruppe und das ist effizient.

Gruß
Haifischfrau

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hawepe
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Re:

von hawepe (12.10.2008, 17:14)
Hallo Conny,

Conny hat geschrieben:
Aber wenn in Foren, die offiziell als "Kreatives Schreibforum" gelten, über Veröffentlichungen anderer Autoren hergezogen wird (sei es über diejenigen, die bei BOD, lulu oder im Selbstverlag publiziert haben), finde ich das nicht in Ordnung.


In Ordnung - klar, in Ordnung finde ich es auch nicht. Bloss wenn ich mich über alle diese Dinge aufregen wollte, käme ich aus dem Aufregen nicht mehr heraus.

Lieber schaue ich vorher, ob es sinnvoll sein könnte, mich selbst einzubringen. Das schont einfach meine Nerven, und in dieser Hinsicht bin ich sehr egoistisch ;-)

Beste Grüße,

Heinz.

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