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Melanie30
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von Melanie30 (15.06.2014, 10:10)
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ANOUK_F.
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Re:

von ANOUK_F. (15.06.2014, 12:59)
Hallo Melanie,

alles Gute für Dein Buch. Ich war eben auf deiner Webseite. Eine gute Idee, die unterschiedlichen Völker/Rassen und Bewohner sowie eine Übersichtskarte dort vorzustellen.

In welchen Punkten setzt sich Dein Werk von den anderen zahlreichen Fantasy-Romanen ab?

Ich wünsch Dir jedenfalls viel Glück damit,
l G.
Anouk

Melanie30
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Re:

von Melanie30 (18.06.2014, 18:01)
Hallo Anouk,

danke.
In der Tat gibt es sehr viele Fantasy-Romane.

"Flamme der Seelen", das in der fiktiven, mystischen Welt Shaendâra spielt, handelt vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Doch erscheint nicht plötzlich ein Held und rettet "mal eben" alle anderen und beendet einen Krieg, der schon Jahrzehnte lang anhält.
Licht und Schatten verwischen zuweilen in dieser Welt, Gutes und Böses greift manchmal ineinander, wie im realen Leben.
Die Protagonisten sind gewöhnliche junge Menschen, die ihre eigenen Stärken und Schwächen zu Beginn noch nicht kennen und daher zunächst völlig überfordert sind. Erst im Laufe der Handlung werden sie sich dieser bewusst und müssen fortan lernen, sowohl mit den hellen wie den dunklen Aspekten umzugehen. Dabei geht es insbesondere um persönliches Wachstum und darum, zu erfahren, dass Entwicklung auch Rückschritte beinhaltet und sogar fordert. Denn entscheidend bleibt oftmals, ob man auf sein Inneres hört und offen den ersten Schritt wagt, um das Ziel zu erreichen und seinen eigenen Platz in der Welt zu finden.

Auf diese Weise birgt die Geschichte manch eine überraschende Entwicklung ...

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (18.06.2014, 18:41)
Hi, Melanie!

Melanie30 hat geschrieben:
Auf diese Weise birgt die Geschichte manch eine überraschende Entwicklung ...


Stimmt!
Ist mir gleich bei den ersten beiden Absätzen der Leseprobe passiert.

Als Elyjas erwachte, lag er bäuchlings in einer Pfütze auf hartem Stein. Er fror. Keuchend stemmte er sich mit den Händen auf und hockte sich auf die Knie.

Unmittelbar vor ihm zog sich ein schmaler See nach Osten, der als Fluss weiter ins Gebirge verlief. In der Ferne erkannte Elyjas schneebedeckte Gipfel. Von Westen her rauschte das Meer, dessen Wellen sanft gegen die Felsküste schwappten. Dazwischen wogte grünes Land, einsam und leer.


Ich als Leser habe mich gefragt: Warum erwacht Elyjas bäuchlings liegend in einer Pfütze auf hartem Stein?

Ich überlege ... und komme auf diese Varianten:
a) Elyjas war betrunken und ist auf der Straße zusammengeklappt und eingeschlafen (typisches Trinkerschicksal)

b) Elyjas war schlicht müde und hat sich schlafen gelegt. Der Schlafplatz war hart, aber trocken. In der Nacht hat es geregnet und Elyjas hat es nicht gemerkt.

c) Elyjas ist überfallen worden und wurd niedergeschlagen. Nach Stunden der Ohnmacht wacht er in besagter Pfütze auf dem harten Untergrund auf.

Welche Variante nun die richtige ist, bekomme ich als Leser nicht vermittelt. Ein interessant gemachter Anfang, der nirgendwo aufgegriffen und erläutert wird.

Und was ist mit Elyjas? Er verschendet nicht einen Gedanken daran, wo er gerade wach geworden ist. Nichts, kein Wort, kein Gedanke. Dafür Landschaftsbeschreibung.

Hätte ich das Buch in einem Buchladen in die Hand genommen und den Anfang gelesen - spätestens nach dieser Leseprobe hätte ich es auf den Stapel zurückgelegt.

Warum?

Weil Elyjas in seinen Handlungen und Gedanken (für mich, wohlgemerkt!) nicht schlüssig ist. Wäre ich an seiner Stelle, hätte ich mir ernsthaft Gedanken gemacht, warum ich in einer Pfütze aufwache. Und nicht, wohin der See reicht.

Sorry! Passt irgendwie nicht.
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ANOUK_F.
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Re:

von ANOUK_F. (19.06.2014, 11:14)
@ Siegfried
Deine Kritik ist nachvollziehbar. Wie aber kann das Buch so das Lektorat durchlaufen haben? Der hnb-Verlag gibt an, kein DKZV zu sein. Folglich müsste es im Verlagsinteresse sein, Umsatz mit den verlegten Büchern zu erzielen (was wiederum nur möglich ist, denn das jeweilige Buch auch vor einem kritischen Leser bestehen kann.)

Anouk

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (19.06.2014, 11:54)
Aus der Leseprobe:
Nach Norden wand sich ein schmaler, holpriger Pfad durch die Hügel, in südlicher Richtung wurde der Weg breiter und führte um das Gebirge herum. Elyjas konnte nicht erkennen, was hinter den Bergen lag, ...

Aua, aua!
Ohne Kompass in einer wolkenverhangenen Welt, in der es so stark regnet, dass man dauernd blinzeln muss, die Himmelsrichtungen zu erkennen, grenzt wahrhaft an Magie.
Und der Weg, der um das Gebirge herum führt, wie groß ist denn dieses "Gebirge"? Und wie kann der Protagonist erkennen, dass der Weg um das Gebirge herum führt und nicht daran vorbei?
Und so weiter und so fort.
Einfach nur grottenschlecht!!!

Melanie30
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Re:

von Melanie30 (20.06.2014, 07:40)
@ Siegfried

Dein Gedanke ist erst mal nachvollziehbar. Dazu sei angemerkt, dass die Leseprobe nicht der Anfang der Story ist, sondern ein Auszug aus dem zweiten Kapitel.
Elyjas weiß, was passiert ist bzw. vermutet, wie er dort hingelangt ist, auch wenn er noch keine Ahnung hat, wo das genau ist. Also sieht er sich erst mal um. Es ist ungemütlich und auf der Stelle zu sitzen, bringt ihn nicht weiter. Darum läuft er erst mal planlos los, um das herauszufinden. Natürlich macht er sich reichlich Gedanken, die quasi (leider) dort stattfinden, wo die Leseprobe endet.

@ Seshmosis

Konstruktive Kritik nehme ich gerne an.
"Zu seiner Linken ..." bzw. "rechts von ihm ..." oder dergleichen wäre sinniger gewesen. (Kein Meister ist vom Himmel gefallen!)

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