Luna Siren

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Luna Siren
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Luna Siren

von Luna Siren (11.10.2014, 23:50)
Hallo Leute,

ich schreibe aktuell an meinem ersten Kinderbuch und habe noch viele gute Ideen für noch mehr Kinderbücher in der Schublade. Auch an meinem ersten Roman arbeite ich im Moment hin und wieder mal ein wenig. 



Ich wollte mich mal gerne darüber Informieren, wie ich ein Buch veröffentliche. Auch die Illustrationen für mein Kinderbuch mache ich selbst. Wäre lieb wenn ihr mir helfen könntet. Ich kenne mich da leider nicht sehr gut aus.

Eure Luna Siren

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ANOUK_F.
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Re:

von ANOUK_F. (12.10.2014, 10:02)
Hallo Luna,

Du kannst u.a. mit BoD risikofrei und kostengünstig Deine Bücher veröffentlichen. (Selbiges gilt auch für andere on demand Anbieter, wie z. B. Tredition, epubli usw.) Ich würde Dir dringend empfehlen, deine Finger von sogenannten DKZVs zu lassen. Hierüber gibt es einen ellenlangen Thread, bemühe mal die Suchfunktion.

Zurück zu Bod: Wählst du das BoD Classic-Paket, so hast du Buchhandelsanschluss. (Auf der hp von BoD gehst Du am besten erst einmal unter "Produkte" und klickst auf "mehr Information". Das gibt Dir schon mal Aufschluss über die unterschiedlichen BoD-Produkte hinsichtlich Leistungen und Kosten. Es gibt nämlich auch eine Art "rundum sorglos Paket, wo vieles für Dich erledigt wird, aber das kostet natürlich eine Menge mehr!)

BoD bietet Dir die Möglichkeit, ein Cover mit Easycover zu gestalten, ist alles in dem Preis inbegriffen. Hierbei ist auch der barcode schon eingefügt und du musst Dich nicht um die Beschnittränder et cetera kümmern,
Du kannst einfach eine Deiner Illustrationen in die Covervorlage einfügen - fertig! Sie haben auch halbwegs brauchbare Covervorlagen für Kinderbücher, wobei die nicht unbedingt meinem persönlichen Geschmack entsprechen, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Du kannst bei dem Classic-Paket auch ein Cover komplett selbst gestalten. Mit Schriftzug und allem drum und dran. Was den Buchblock angeht, so kannst du z.B. eine fertige pdf hochladen (in der sollten bereits alle Deine Illustrationen sowie Schriften et cetera eingebettet sein!).

Wenn Dein Buch soweit fertiggestellt ist: Bevor Du eine Freigabe bei BoD erteilst und Dein Buch somit veröffentlichst, würde ich Dir dringend empfehlen, ein Fun-Exemplar anzulegen und zu bestellen.
("Fun" hat keine ISBN und ist noch KEINE Veröffentlichung, es handelt sich dabei um ein Buchprojekt, das nur Du bestellen kannst)
Mit so einem Fun-Exemplar kannst Du Dich vorab von der Qualität (wie kommen die Farben rüber, wie ist die Auflösung et cetera) überzeugen. Es gibt zwar eine online Druckvorschau, aber die ist nicht vergleichbar mit einem wirklichen Ansichtsexemplar, das man in den Händen hält.

Generell würde ich Dir ein Korrekorat bzw. ein Lektorat empfehlen. Dies kann man bei BoD dazubuchen. Kostengünstiger wird es häufig, wenn Du Dir einen externen Lektor bzw Korrekteur suchst. Einige Forenmitglieder bieten hier gute und verhältnismäßig kostengünstige Leistungen an.

Ist das Buch erst einmal veröffentlicht, musst Du 2 Pflichtexemplare an die deutsche Nationalbibliothek entrichten.
Auf der Seite von BoD findest Du irgendwo eine Vorlage für eine gängige Titelei, an welcher Stelle Impressum, Eintrag dt. Nationalbibliothek, Danksagungen, Titel, Schutztitel et cetera stehen. Schau einfach mal nach.

lG, viel Spaß und viel Erfolg
Anouk

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (12.10.2014, 10:27)
Willkommen im Forum, Luna Siren! thumbbup

ANOUK_F. hat geschrieben:
Ist das Buch erst einmal veröffentlicht, musst Du 2 Pflichtexemplare an die deutsche Nationalbibliothek entrichten.

Wenn man die ISBN über BoD bezieht, wird das von BoD erledigt.
Quelle:
http://www.bod.de/fileadmin/bod_de/down ... mplare.pdf

Gruß,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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mtg
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Re:

von mtg (12.10.2014, 10:28)
ANOUK_F. hat geschrieben:
Ist das Buch erst einmal veröffentlicht, musst Du 2 Pflichtexemplare an die deutsche Nationalbibliothek entrichten.

Wenn die ISBN von BoD kommt, ist BoD der Verlag und kümmert sich auch um die Pflichtexemplare. Selber tätig werden musst Du nur, wenn Du keine oder eine eigene ISBN benutzt.

Die Nationalbibliothek sammelt jedes Buch, dass in irgendeiner Form auf den Markt kommt.

Bardioc
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Re:

von Bardioc (12.10.2014, 12:39)
Hallo Luna, (Klingt irgendwie nach Harry Potter)

könntest Du mal einen Link auf Deine Webseite posten? Gibt es da Beispiele für Deinen Zeichenstil?

mtg hat geschrieben:
ANOUK_F. hat geschrieben:
Ist das Buch erst einmal veröffentlicht, musst Du 2 Pflichtexemplare an die deutsche Nationalbibliothek entrichten.

Wenn die ISBN von BoD kommt, ist BoD der Verlag und kümmert sich auch um die Pflichtexemplare. Selber tätig werden musst Du nur, wenn Du keine oder eine eigene ISBN benutzt.

Die Nationalbibliothek sammelt jedes Buch, dass in irgendeiner Form auf den Markt kommt.

Gilt das nur für Bücher in Deutsch, oder auch für fremdsprachige Bücher? Muß jemand hier aus Deutschland, der z. B. über CreateSpace ein englischsprachiges Buch in Amerika publiziert hat, ebenfalls zwei Belegexemplare an die Deutsche Bibliothek liefern? Wie sieht es aus, wenn das Buch zwar auf Deutsch ist, aber in Amerika publiziert wird?

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ANOUK_F.
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Re:

von ANOUK_F. (12.10.2014, 12:48)
@ Luna @mtg @Monika

Sorry, das hab ich wohl falsch verstanden. Ich hatte gedacht, BoD würde nur beim Comfort Paket die Pflichtexemplare entsenden und bei Classic müsse man es selber machen. Gut, dass Ihr das hier richtig gestellt habt. Da hab ich wieder mal was gelernt...

Hier eine Frage meinerseits:
Wann kann man sich eigentlich einen Verlagsnamen "ausdenken" und den auf dem Cover einfügen? Geht das rein rechtlich überhaupt, wenn man nicht offiziell einen Verlag gründet und den eintragen lässt? Ich habe nämlich mal BoD Bücher mit komplett selbst erstelltem Cover gesehen, bei denen eine Art Phantasie-Name (wie "Erbsenzählerverlag" o. ä. ) aufgeführt war.
Einen solchen Verlag habe ich aber bei meiner google Suche nie gefunden.
Darf man "automatisch" einen angeblichen "Verlag" angeben, sowie man eine eigene ISBN bereitstellt und BoD lediglich für den Druck zuständig ist?
Macht so etwas Sinn, nur, damit eben nicht BoD draufsteht?

lG,
Anouk

holz
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Re:

von holz (12.10.2014, 13:02)
Bardioc hat geschrieben:
Gilt das nur für Bücher in Deutsch, oder auch für fremdsprachige Bücher? Muß jemand hier aus Deutschland, der z. B. über CreateSpace ein englischsprachiges Buch in Amerika publiziert hat, ebenfalls zwei Belegexemplare an die Deutsche Bibliothek liefern? Wie sieht es aus, wenn das Buch zwar auf Deutsch ist, aber in Amerika publiziert wird?


siehe FAQ der DNB
http://www.dnb.de/DE/Erwerbung/FAQ/faq_node.html

"Wie wird bei der Ablieferung von Medienwerken verfahren, die über einen ausländischen Selfpublishing-Dienstleister hergestellt werden?

Auch wenn einige Selfpublishing-Plattformen ihren Firmensitz im Ausland haben, fällt die Erwerbung dieser Medienwerke nicht automatisch in die Zuständigkeit der Auslandserwerbung. Die Autoren gehen keinen Verlagsvertrag mit der jeweils gewählten Selfpublishing-Plattform ein, und diese haben im Sinn der Deutschen Nationalbibliothek kein eigenes Verbreitungsrecht. Die Autoren kaufen mit der Herstellung über die ausländische Selfpublishing-Plattform und dem Erwerb einer ausländischen ISBN lediglich die Vertriebsmöglichkeit über das Internet. Es steht den Autoren frei, zusätzlich eine deutsche ISBN zu erwerben, um ihren Titel an das VLB zu melden und/oder auch den Vertrieb über den deutschen Buchhandel zu ermöglichen.
Aus diesem Grund erfolgt die Bearbeitung durch die Inlandserwerbung, deren Zuständigkeit sich, wie bei allen anderen Medienwerken auch, nach dem juristischen Hauptsitz/Wohnort des ablieferungspflichtigen Autors richtet. Damit sind zwei Exemplare ablieferungspflichtig.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, Ihre Publikation online abzuliefern. Näheres dazu finden Sie unter dem Punkt Netzpublikationen."

holz
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Re:

von holz (12.10.2014, 13:15)
ANOUK_F. hat geschrieben:
Hier eine Frage meinerseits:
Wann kann man sich eigentlich einen Verlagsnamen "ausdenken" und den auf dem Cover einfügen? Geht das rein rechtlich überhaupt, wenn man nicht offiziell einen Verlag gründet und den eintragen lässt? Ich habe nämlich mal BoD Bücher mit komplett selbst erstelltem Cover gesehen, bei denen eine Art Phantasie-Name (wie "Erbsenzählerverlag" o. ä. ) aufgeführt war.
Einen solchen Verlag habe ich aber bei meiner google Suche nie gefunden.
Darf man "automatisch" einen angeblichen "Verlag" angeben, sowie man eine eigene ISBN bereitstellt und BoD lediglich für den Druck zuständig ist?
Macht so etwas Sinn, nur, damit eben nicht BoD draufsteht?

lG,
Anouk


ISBN von BoD:

BoD schreibt dazu http://www.bod.de/fileadmin/bod_de/down ... Covers.pdf
"Wenn Sie für Ihr Buch eine ISBN nutzen, so muss diese auch auf dem Umschlag abgedruckt sein, und zwar üblicherweise unten auf der Rückseite (Umschlagseite 4). (...) Aufgrund der ISBN-Richtlinie sind übrigens keine fiktiven Verlagsnamen auf dem Cover erlaubt."

eigener Verlag:
http://www.bod.de/fileadmin/bod_de/down ... endung.pdf
siehe unter Stichpunkt Namensrecht

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