Wie schreibe ich bei OpenOffice ein Buch?

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Katja Heslinga
Beiträge: 1
Registriert: 17.10.2014, 10:05

Wie schreibe ich bei OpenOffice ein Buch?

von Katja Heslinga (17.10.2014, 10:16)
Hallo und guten Morgen (:

Ich hoffe dieses Thema ist jetzt nicht falsch hier, bin neu und weiß noch nicht recht, wo wie und was. ^^
Ich habe zu diesem Thema hier schon mal Antworten gefunden, doch leider kann ich die Schritte dabei nicht "abarbeiten" (Liegt vielleicht daran, dass der Beitrag schon 5 Jahre her ist und sich seitdem ein wenig was bei OpenOffice verändert hat)

Nun, meine Frage steht ja oben. (: Ich weiß nicht ob das jetzt wichtig für euch ist aber ich habe die 4.0.0 Version von OpenOffice.

Vielen Dank für mögliche Antworten!

Bardioc
Beiträge: 310
Registriert: 18.03.2014, 15:54

Re: Wie schreibe ich bei OpenOffice ein Buch?

von Bardioc (17.10.2014, 12:36)
Hallo Katja,

siehe http://de.wikipedia.org/wiki/OpenOffice und http://de.wikipedia.org/wiki/LibreOffice. Du solltest also LibreOffice runterlanden und installieren.

Alternativ kannst Du auch LaTeX verwenden, wenn es Dir auf eine hohe Satzqualität ankommt. Außerdem übernimmt LaTeX einen Großteil der Worttrennung am Zeilenende für Dich. Du kannst dann jeden Editor verwenden, empfehlenswert ist aber ein einfacher Editor wie der von Windows. Hier etwas zu LaTeX und MiKTeX, d. h. LaTeX für Windows. Wenn Du Dich dafür interessierst, schreib mir eine persönliche Message.

Prinzipielle Vorgehensweise: Du schreibst den Text, konvertierst ihn in ein PDF und lädst das zum Druck hoch. Dafür gibt es bei Office einen Button ''Exportieren'', wo Du einstellen mußt, als was Du das Dokument exportieren willst, in Deinem Falle PDF, oder einen Button ''Als PDF exportieren''. Das kommt aber erst ganz am Schluß, um ein Buch zu schreiben wirst Du sehr viel Zeit beim Schreiben verbringen und sehr viel verändern und korrigieren müssen, bevor Du es als PDF hochladen kannst.

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Oukej
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Re:

von Oukej (17.10.2014, 13:30)
Wichtig ist auch, dass Open Office falsch geschriebene Worte rot unterstreicht und man kann die Sprache auf Deutsch oder Englisch einstellen, 50 andere Sprachen muss man irgendwo herunterladen, damit sie in Open Office eingefügt werden und auch auf Fehler kontrolliert werden.
Und man kann das Zählen von Seiten einstellen.
Wenn man jedes Kapitel in eine eigene ODT Datei und eine PDF Datei speichert, muss man die Seitenzahlen bei jedem Kapitel um die Seiten von vergangenen Kapiteln verschieben.
Am Ende braucht man noch ein kostenloses Programm herunterladen, dass die einzelnen PDF Dateien in eine einzige PDF Datei verbindet. Und einige Programme dafür sind so schlecht, dass sie Fehler machen, z.B. Kapitelnummer oder Seitennummer werden verändert. Man muss dann die große PDF Datei kontrollieren, dass alle Kapitelnummer und Seitennummer richtig sind, nachdem man die einzelnen PDFs in eine große PDF Datei zusammen verbunden hat.
Richtig funktioniert das kostenlose Programm PDF24 Editor.
Zuletzt geändert von Oukej am 18.10.2014, 12:25, insgesamt 1-mal geändert.

Bardioc
Beiträge: 310
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Re:

von Bardioc (17.10.2014, 13:52)
Oukej hat geschrieben:
Wichtig ist auch, dass Open Office falsch geschriebene Worte rot unterstreicht und man kann die Sprache auf Deutsch oder Englisch einstellen, 200 andere Sprachen muss man irgendwo herunterladen, damit sie auch kontrolliert werden

Nicht jedes Wort ist falsch, das von einem Rechtschreibprüfungsprogramm als falsch markiert wird. Rechtschreibung ist eine persönliche Sache, da möchte ich mir nicht durch ein Programm auf die Finger sehen lassen. Ich benutze daher keine Rechtschreibprüfung. Leider kann man diese nicht immer abstellen, wie hier im Editor.

Und man kann das Zählen von Seiten einstellen.

LaTeX zählt die Seiten automatisch. Es gibt auch einen Befehl, mit dem man automatisch ein Inhaltsverzeichnis anlegen kann, das immer aktualisiert wird. Dafür muß aber immer zweimal compiliert werden, was aber unproblematisch ist, da das Compilieren selbst bei sehr großen Texten nur wenige Sekunden in Anspruch nimmt.

Wenn man jedes Kapitel in eine eigene ODT Datei und eine PDF Datei speichert, muss man die Seitenzahlen bei jedem Kapitel um die Seiten von vergangenen Kapiteln verschieben.

In LaTeX kann man seinen Text beliebig auf Files aufteilen, die dann per Input-Befehl beim Compilieren automatisch geladen werden. Die Files bleiben normale Quelltextfiles, das Ergebnis ist entweder ein DVI-File (DeVice Independend), das man im DVI-Viewer sofort anschauen kann, wenn man latex.exe zum Compilieren verwendet, oder ein PDF-File, wenn man PDFlatex.exe benutzt. Die Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis sind daher immer richtig, wenn man zweimal compiliert. Auch wenn man bei LaTeX einen Edit-, Compile-, View-Zyklus durchläuft, geht das so schnell, daß man die Änderungen im DVI-Viewer fast sofort sieht, da dieser parallel zum Editor und zu LaTeX läuft und immer die aktuelle DVI bekommt.

Am Ende braucht man noch ein kostenloses Programm herunterladen, dass die einzelnen PDF Dateien in eine einzige PDF Datei verbindet. Und einige Programme dafür sind so schlecht, dass sie Fehler machen, z.B. Kapitelnummer oder Seitennummer werden verändert. Man muss dann die große PDF Datei kontrollieren, dass alle Kapitelnummer und Seitennummer richtig sind, nachdem man die einzelnen PDFs in eine große PDF Datei zusammen verbunden hat.
Richtig funktioniert das kostenlose Programm PDF24 Editor.


Ein solches Programm ist bei LaTeX nicht nötig. LaTeX ist kostenlos, und PDFlatex.exe ist immer mit dabei. LaTeX vergibt durch \section, \subsection und \subsubsection auch automatisch Kapitelnummern und trägt alle Veränderungen automatisch in das Inhaltsverzeichnis ein. Dabei braucht man sich nicht um Schriftart und -größe der Verzeichniseinträge und der Kapitelüberschriften zu kümmern, diese sind automatisch vorgegeben. Wie oben beschrieben muß danach aber immer zweimal compiliert werden, damit diese Änderungen auch wirklich im Inhaltsverzeichnis erscheinen. (Dies wurde bewußt so eingerichtet, da es die einfachere Methode ist, diese Funktionalität zu implementieren.)

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ricochet
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Re:

von ricochet (17.10.2014, 17:20)
Ich schreibe aktuell mein 9. Buch mit Open Office. Du stellst das Seitenformat ein, je nachdem, welches Format das Buch haben soll, schreibst munter darauf los, abspeichern als odt. Wenn du mit dem Geschreibsel meinst, fertig zu sein, exportierst du in PDF (Menü "Datei") und gut ist's. Upload auf BoD - fertig.
Wo ist das Problem?

LG


rico
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