Wie viel als Autor für ein Buch ausgeben?

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TD
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Wie viel als Autor für ein Buch ausgeben?

von TD (16.11.2007, 18:24)
Hallo zusammen,
zum Wochenende möchte ich ein Thema beginnen, das auf verschiedenen Diskussionen hier im Forum beruht (Stellenwert von BoD-Produktionen gegenüber richtigen Verlagen, Lektorat, Titelschutz).

BoD wirbt bekanntlich damit, für 39 Euro ein Buch zu veröffentlichen. Aber reichen 39 Euro auch für ein "gutes Buch" aus?

Mir fallen viele Möglichkeiten ein, Geld für ein Buch auszugeben:
- Titelrecherche
- Titelschutz
- Korrektorat/Lektorat
- Coverdesign und Layout
- Werbung
- buchspezifische Ausgaben (Bilderrechte o.ä.)

Da kommt schnell ein drei- oder vierstelliger Betrag zusammen.
Welche Ansprüche habt ihr an eure Bücher? Wofür gebt ihr Geld aus und was kostet ein Buch wirklich? Rechnet es sich, für ein Buch "Qualität zu erkaufen"?

Viele Grüße

Tobias

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (16.11.2007, 19:53)
Die Veröffentlichung für 39 Euro ist ja nur eine Möglichkeit bei BoD. Eben für diejenigen, die alles selbst machen können: Cover, Layout, Korrekturen, Fotobearbeitung. Und wer dies "aus dem Ärmel schüttelt", für den ist das wohl ein unschlagbares Angebot, finde ich jedenfalls.

Qualität muss sein. Egal, worum es inhaltlich in dem Buch geht. Falls unzählige Farbfotos dazugehören, muss man das separat bezahlen, eigentlich klar. Falls man mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß steht, entstehen ebenfalls Kosten.
Für diesen Betrag kann kein Verlag auch noch ein Lektorat, Korrektorat und Werbung bieten.

Deine Frage, ob sich dies alles rechnet, empfinde ich jetzt so, dass Du mit dem Verkauf möglichst viel Geld verdienen möchtest, was ich sowieso schon für eine schlechte Voraussetzung für eine Veröffentlichung halte. Da fehlt das lockere Herangehen an das Thema, die Freude bei der Verwirklichung (mit all seinen Problemchen). Ich denke, man sollte über eine Veröffentlichung erst nachdenken, wenn das "Werk" komplett fertig und man absolut davon überzeugt ist.
Zuletzt geändert von Bärentante am 17.11.2007, 00:29, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
Christel

Versailles
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Re:

von Versailles (16.11.2007, 22:19)
Hallo Tobias,

ich schliesse mich Christels Ansicht an. Für jemanden, der
- Titelrecherche
- Korrektorat/Lektorat
- Coverdesign und Layout
allein zum Low-Budget bewältigen kann oder dafür eben keine Kosten hat (falls er die eigene Zeit, den Erwerb diverser Computerprogramme o.ä. nicht einrechnet), sind 39 € unschlagbar günstig. Vor gar nicht allzulanger Zeit war der Betrag noch um einiges höher!

Um aber damit deine erste Frage
Aber reichen 39 Euro auch für ein "gutes Buch" aus?
zu beantworten: nein, 39 € reichen nicht, selbst wenn die Ansprüche relativ gering sein sollten!

Ungeachtet der o.g. Posten werden für
- Werbung
- buchspezifische Ausgaben (Bilderrechte o.ä.)
automatisch Kosten anfallen. Besonders Werbung sollte nicht unterschätzt werden. Constanze hat in einem Thread vor kurzem mal einige Impulse gegeben und Erfahrungen mitgeteilt und da sprudelten Ideen und deren Umsetzung en masse.

Welche Ansprüche habt ihr an eure Bücher?
einen recht hohen, denke ich. Das Buch soll begeistern, der Titel soll Aufmerksamkeit erregen und es soll sich verkaufen lassen.
Wofür gebt ihr Geld aus und was kostet ein Buch wirklich?

Ich habe Geld für BoD Comfort investiert, für die Covererstellung und Werbung. Vor allem aber verbringe ich viel Zeit hier im Pool. Oder frei nach der bekannten Werbung einer Kreditkarte:
Bod Comfort: 399 €, 2500 Flyer: 100 €, Homepage: 120 €. Neue Kontakte im Autorenpool: unbezahlbar

Rechnet es sich, für ein Buch "Qualität zu erkaufen"?
JA! Nichts für ungut, Tobias, aber das klingt jetzt, als sei es unmoralisch, Qualität zu kaufen. Na und? Es gibt nur wenige Menschen, die alles selbst können, vom Schreiben über das Layout, das Coverdesign bis hin zum PR-Management. Was ich nicht selbst kann, lasse ich nun einmal von Profis erledigen und das kostet Geld. Dafür erwarte ich Qualität, gemessen an meinem Anspruch.

Ich selbst würde übrigens BoD Classic für eine zweite Auflage nutzen. Um beispielsweise Weblinks zu aktualisieren, Fehler zu beheben. In diesem Fall stehen alle Daten fest, Schriften sind eingebettet - ich zahle nur noch ein zweites Mal ein 'bisschen weniger' Geld für eine Aktualisierung.

Gruß
Amalia
DIE COMTESSE ab sofort als "EDITION BOD"
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Dalma Lee
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Re:

von Dalma Lee (16.11.2007, 22:21)
39 die BoD als "Grundlage" anbietet finde ich (für mich persönlich) fair.
So kann sich jeder selbst quasi nach dem "Baukastenprinzip" aussuchen, woran "gespart" werden soll und worin mehr investiert.

Ich glaube man kann nicht wirklich pauschal sagen wie teuer ein BoD Buch "wirklich" ist/sein wird, jeder hat andere Prioritäten und Qualität kann man nicht kaufen cheezygrin
Meine wahre "Qualität" ist und bleibt nämlich der Inhalt.

Für meine Bücher werde ich sehr wahrscheinlich über die 39 Euro hinnausschießen, aber dennoch weitaus weniger bezahlen als ich es für BoD Comfort tun würde.

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (16.11.2007, 23:54)
Versailles hat geschrieben:
Oder frei nach der bekannten Werbung einer Kreditkarte:
Bod Comfort: 399 €, 2500 Flyer: 100 €, Homepage: 120 €. Neue Kontakte im Autorenpool: unbezahlbar

Kürzer und präziser wurde es kaum jemals gesagt. Wer definiert, ob € 39,00 viel oder wenig sind? Wichtig ist, was es Dir wert ist. Ich habe BoD Comfort gewählt, weil ich keine Lust habe, mich mit bestimmten Dingen selbst herumzuärgern. Ich habe ein Service-Paket gekauft. Und es funktioniert - und wenn nicht, fordere ich Funktion ein.

Aber ich habe kein "Rundum-glücklich-Paket" gekauft. Ich muss selber Werbung und PR machen (obwohl ich es im Gegensatz zu vielen anderen Poolmitgliedern relativ einfach habe - ich kann mich auf auf einen bekannten Markenartikel stützen) - aber ich muss es selbst machen.

Darüber muss man sich vorher klar werden. Und BoD ist - mit allen seinen Problemen - ein fairer Partner. Der mir das Geld wert ist. Aber - wie gesagt - das muss jeder selbst entscheiden.

Beste Grüße
Matthias

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Judith
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Re:

von Judith (17.11.2007, 02:03)
Ich habe alles komplett selbst gemacht. Nein, die Illustrationen bei den Vorlesegeschichten nicht, aber da ich alles selbst finanziere konnte ich mit der Illustratorin eine gute Vereinbarung treffen: sie bekam eine Handvoll Bücher kostenlos, nach Verkauf von 200 Büchern nochmal, einen Geldbetrag falls 500 verkauft werden.

Obwohl ich dachte, ich käme günstig weg (und trotzdem hoffe, dass man es den Büchern nicht anmerkt), kommen einige Kosten zusammen.

Meine grobe Rechnung für zwei Bücher:

2 x BoD mit ISBN = 78,-
1 x BoD für Zweitauflage (Korrekturen) = 39,- Euro
Datenhaltung 2 Bücher à 5 Jahre à 1,99/Monat = ca. 239,- Euro
Bücher für Illustratorin 30,-
Eigene und Rezensionsexemplare 50,-
Werbung Flugblätter = 50,- Euro
Postkartendruck = 40,- Euro
Infos an Buchhandlungen, Kindergärten etc. - Porto = 30,- Euro
Flug Leipzig = 50,- Euro
Eintritt etc. Leipzig = 20,- Euro
Standgebühren Leipzig = 160,- Euro
Zusammen ca. 790,- Euro

Durchschnittlich verdiene ich 1,50 Euro pro Buch (Mittel zwischen Marge und Gewinn beim Verkauf von Büchern, die in größerer Menge bestellt wurden). Somit muss ich, wenn man beide Bücher zusammenrechnet, in den 5 Jahren ca. 530 Bücher verkaufen, um das Geld wieder zu erwirtschaften. Wird nicht einfach...

Grüßle,
Judith
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Dalma Lee
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Re:

von Dalma Lee (17.11.2007, 10:09)
Judith hat geschrieben:
Ich habe alles komplett selbst gemacht. Nein, die Illustrationen bei den Vorlesegeschichten nicht, aber da ich alles selbst finanziere konnte ich mit der Illustratorin eine gute Vereinbarung treffen: sie bekam eine Handvoll Bücher kostenlos, nach Verkauf von 200 Büchern nochmal, einen Geldbetrag falls 500 verkauft werden.

Obwohl ich dachte, ich käme günstig weg (und trotzdem hoffe, dass man es den Büchern nicht anmerkt), kommen einige Kosten zusammen.

Meine grobe Rechnung für zwei Bücher:

2 x BoD mit ISBN = 78,-
1 x BoD für Zweitauflage (Korrekturen) = 39,- Euro
Datenhaltung 2 Bücher à 5 Jahre à 1,99/Monat = ca. 239,- Euro
Bücher für Illustratorin 30,-
Eigene und Rezensionsexemplare 50,-
Werbung Flugblätter = 50,- Euro
Postkartendruck = 40,- Euro
Infos an Buchhandlungen, Kindergärten etc. - Porto = 30,- Euro
Flug Leipzig = 50,- Euro
Eintritt etc. Leipzig = 20,- Euro
Standgebühren Leipzig = 160,- Euro
Zusammen ca. 790,- Euro

Durchschnittlich verdiene ich 1,50 Euro pro Buch (Mittel zwischen Marge und Gewinn beim Verkauf von Büchern, die in größerer Menge bestellt wurden). Somit muss ich, wenn man beide Bücher zusammenrechnet, in den 5 Jahren ca. 530 Bücher verkaufen, um das Geld wieder zu erwirtschaften. Wird nicht einfach...

Grüßle,
Judith


Wow, das ist wirklich eine Menge :shock::

roland_lange

Re:

von roland_lange (17.11.2007, 11:14)
Wow, das ist wirklich eine Menge


Hallo Raphaela,
ja, 790 Euro ist zwar eine Menge, aber nach meiner Einschätzung ein realistischer Betrag, der wohl fast immer erreicht wird, wenn man nüchtern an die realen Kosten herangeht und alle Ausgaben berücksichtigt, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Buchveröffentlichung/-vermarktung stehen.
Viele Autoren (auch ich) machen gern den Fehler, gewisse Unkosten dem Privatvergnügen zuzuordnen, nach dem Motto: "Zur Leipziger Buchmesse wollte ich sowieso. Nun habe ich aber zufällig gerade mein Buch da ausgestellt. Welch glückliche Fügung ..."
Ein weiteres Beispiel sind die Benzinkosten für Fahrten, die unmittelbar mit dem Buchmarketing im nahen Umfeld zu tun haben. Dann Telefonate, und, und, und ...
Liegt vielleicht auch daran, dass man gewisse "Nebenkosten" nicht auf einem eigens für das Buch angelegten "virtuellen" Konto verbucht, sondern sie im normalen Haushalt untergehen lässt.

Gruß
Roland

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Dalma Lee
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Re:

von Dalma Lee (17.11.2007, 11:41)
roland_lange hat geschrieben:
Wow, das ist wirklich eine Menge


Hallo Raphaela,
ja, 790 Euro ist zwar eine Menge, aber nach meiner Einschätzung ein realistischer Betrag, der wohl fast immer erreicht wird, wenn man nüchtern an die realen Kosten herangeht und alle Ausgaben berücksichtigt, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Buchveröffentlichung/-vermarktung stehen.
Viele Autoren (auch ich) machen gern den Fehler, gewisse Unkosten dem Privatvergnügen zuzuordnen, nach dem Motto: "Zur Leipziger Buchmesse wollte ich sowieso. Nun habe ich aber zufällig gerade mein Buch da ausgestellt. Welch glückliche Fügung ..."
Ein weiteres Beispiel sind die Benzinkosten für Fahrten, die unmittelbar mit dem Buchmarketing im nahen Umfeld zu tun haben. Dann Telefonate, und, und, und ...
Liegt vielleicht auch daran, dass man gewisse "Nebenkosten" nicht auf einem eigens für das Buch angelegten "virtuellen" Konto verbucht, sondern sie im normalen Haushalt untergehen lässt.

Gruß
Roland



Da hast du Recht, nüchtern gesehen summieren sich die "Nebenkosten" zu einem ganz schönen Batzen Geld.
Ich hab mich soeben ertappt dass ich ähnliche Unkosten wie Telefonate etc. unwissentlich in meinen "privaten" Bereich abgeschoben habe und gar nicht zu den Kosten f. mein Buch mitgezählt habe :shock::

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Judith
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Re:

von Judith (17.11.2007, 12:39)
Hallo Roland,

für Festnetz zahle ich nichts extra. Aber Papier, Druckerfarbe, Briefumschläge, Strom kosten auch, muss man evtl. auch rechnen. Die Fahrt zur Buchhandlung verbinde ich zwar mit anderen Erledigungen, aber ein Umweg ist immer mal dabei. Wenn man es ganz genau nimmt, kommen eher nochmal 50 Euronen dazu.

Na ja, ich habe sonst kaum Hobbies. :wink:

Grüßle und schönes Wochenende,
Judith
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hwg
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Re:

von hwg (17.11.2007, 12:47)
Für den Beitrag von Tobias und alle nachfolgenden
müsste eigentlich jeder Neuling, der mit der
Herausgabe eines Buches auf eigene Kosten
liebäugelt, außerordentlich dankbar sein!

BoD Norderstedt hat ja einen günstigen "Eingangs-
preis", aber was ist mit den vielen anderen
Druckzuschusskostenunternehmen mit ihren nicht selten
irrelevant hohen Preisen? Da bekommt wohl fast nie
ein (literarischer) Autor seine Ausgaben jemals herein,
ausgenommen, er verfasst Ratgeber (für Autoren :lol: )
oder spezielle Sachbücher für ausgefallene Interessen.

Für mich käme eine BoD-Norderstedt-Veröffentlichung
eventuell dann in Frage, wenn ich als Autor für einen
Auftraggeber ein für einen voraussehbaren Leserkreis
bestimmtes Buch (Chronik, so genannte Heimatliteratur,
Biografie und dergleichen) "produzieren" sollte.

Dann käme zu den Kosten, wie oben mehrfach beschrieben,
allerdings auch noch mein Honorar dazu! :lol:

Zudem werden Vereine subventioniert und betuchte Unternehmen
schreiben die Kosten ja steuertechnisch als Betriebsaufwand ab.
Auf diese Art werden übrigens auch etliche Bücher unseres
Europa-Literaturkreises finanziert (ob über BoD-Norderstedt weiß
ich jetzt aber nicht, müsste diesbezüglich nachfragen).

hwg
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Re:

von hwg (17.11.2007, 12:50)
Für den Beitrag von Tobias und alle nachfolgenden
müsste eigentlich jeder Neuling, der mit der
Herausgabe eines Buches auf eigene Kosten
liebäugelt, außerordentlich dankbar sein!

BoD Norderstedt hat ja einen günstigen "Eingangs-
preis", aber was ist mit den vielen anderen
Druckkostenzuschussunternehmen (Zuschuss klingt
gut, man bezahlt ohnehin die gesamten Produktions-
kosten) mit ihren nicht selten irrelevant hohen Preisen?

Da bekommt wohl fast nie ein (literarischer) Autor
seine Ausgaben jemals herein,
ausgenommen, er verfasst Ratgeber (für Autoren :lol: )
oder spezielle Sachbücher für ausgefallene Interessen.

Für mich käme eine BoD-Norderstedt-Veröffentlichung
eventuell dann in Frage, wenn ich als Autor für einen
Auftraggeber ein für einen voraussehbaren Leserkreis
bestimmtes Buch (Chronik, so genannte Heimatliteratur,
Biografie und dergleichen) "produzieren" sollte.

Dann käme zu den Kosten, wie oben mehrfach beschrieben,
allerdings auch noch mein Honorar dazu! :lol:

Zudem werden Vereine subventioniert und betuchte Unternehmen
schreiben die Kosten ja steuertechnisch als Betriebsaufwand ab.
Auf diese Art werden übrigens auch etliche Bücher unseres
Europa-Literaturkreises finanziert (ob über BoD-Norderstedt weiß
ich jetzt aber nicht, müsste diesbezüglich nachfragen).

TD
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Re:

von TD (17.11.2007, 13:00)
Das sind ja schon viele interessante Antworten.

Bärentante hat geschrieben:
Deine Frage, ob sich dies alles rechnet, empfinde ich jetzt so, dass Du mit dem Verkauf möglichst viel Geld verdienen möchtest
Jein - mein Gedanke war eigentlich, ob die Leser/Kunden es honorieren wenn man beispielsweise in ein doch recht teures Lektorat investiert.

Versailles hat geschrieben:
Nichts für ungut, Tobias, aber das klingt jetzt, als sei es unmoralisch, Qualität zu kaufen.
Absolut nicht. Auch ich kaufe mir den Fachverstand ein (Lektorat und Layout).

Ich selbst betrachte mein Projekt auch als Liebhaberei, das wahrscheinlich mit einem großen Minus enden wird - und da scheine ich hier ja nicht der einzige zu sein...

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Re:

von Bärentante (17.11.2007, 13:37)
TD hat geschrieben:
Das sind ja schon viele interessante Antworten.

Bärentante hat geschrieben:
Deine Frage, ob sich dies alles rechnet, empfinde ich jetzt so, dass Du mit dem Verkauf möglichst viel Geld verdienen möchtest
Jein - mein Gedanke war eigentlich, ob die Leser/Kunden es honorieren wenn man beispielsweise in ein doch recht teures Lektorat investiert.


Der Leser wird es dir persönlich nicht danken, aber bei vielen Fehler Dein Buch auch nicht weiterempfehlen und auch kein weiteres von Dir, sollte es eines geben, kaufen. :wink:
Liebe Grüße
Christel

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hawepe
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Re:

von hawepe (17.11.2007, 13:56)
Hallo Christel,

Bärentante hat geschrieben:
Der Leser wird es dir persönlich nicht danken, aber bei vielen Fehler Dein Buch auch nicht weiterempfehlen und auch kein weiteres von Dir, sollte es eines geben, kaufen. :wink:


Wobei es schon erstaunlich ist, was viele Leser hinnehmen.

Aber es gibt ja nicht nur den Leser, sondern auch noch mich selbst. Und wenn ICH einen Fehler in meinen Buechern sehe, reicht das bereits voellig aus, weil es MICH stoert. Ob es andere auch sehen, ist mir da erst einmal egal.

Beste Gruesse,

Heinz.
Zuletzt geändert von hawepe am 17.11.2007, 16:18, insgesamt 1-mal geändert.

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