»Die Reformfähigkeit reformieren«

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Udo Ehrich
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»Die Reformfähigkeit reformieren«

von Udo Ehrich (15.11.2014, 22:21)
Titel: »Die Reformfähigkeit reformieren«
Autor: Udo Ehrich

Verlag: BoD - Books on Demand
ISBN: 3-7386-0582-2
Seiten: 144
Preis: 7.99

Der Autor über das Buch:

Dieses Buch befaßt sich mit einer Einrichtung, die im Gegensatz zur INSM bislang kaum Beachtung gefunden hat, weder in den Politik- und Sozialwissenschaften, noch in der kritischen Medienöffentlichkeit.

Dabei sollte der Einfluß des Konvents nicht unterschätzt werden. Im Konventskreis sitzen zahlreiche Politiker, die zwar nicht mehr aktiv sind, durch ihre früheren Positionen jedoch über gute Kontakte zu heutigen Entscheidern verfügen.

Und der Konvent hat weiterhin Großes vor. Auf seiner Internetseite verkündet er, daß er bei den bevorstehenden Verhandlungen über den Föderalismus im Rahmen der Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen den Ländern mitreden möchte. Anfang 2014 wurde Oswald Metzger, auch Botschafter der INSM, hauptamtlicher Geschäftsführender Sekretär des von Hans-Olaf Henkel angestoßenen Konvents für Deutschland.

Das Buch betrachtet den Konvent, der nichts Geringeres anstrebt als das politische System in Deutschland zu reformieren. Die Interessen, die hinter dem Konvent stehen, werden gleichwohl nicht so offen transportiert wie die dessen Forderungen.

Dieses Buch bietet einen Überblick über die Entstehung und den Aufbau des Konvents, Ziele und Strategie dargestellt und diskutiert sowie das Verhältnis zwischen Interessengruppen und Medien thematisiert.

Klappentext:

Der Konvent für Deutschland hat sich die »Reform der Reformfähigkeit« auf die Fahnen geschrieben. Gemeint ist, daß er die staatlichen Strukturen so ändern möchte, daß die vermeintlich notwendigen Reformen leichter durchgesetzt werden können.

Dabei knüpft der von Ex-BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel mitgegründete Konvent an die »Ruck-Rede« von Altbundespräsident Roman Herzog an, der zugleich auch Vorsitzender des Konventkreises ist. Aber was ist dieser Konvent für Deutschland eigentlich? Welche Rolle spielt er im Konzert der »Reform-Initiativen«? Und welche Interessen werden durch den Konvent vertreten? Welche Gemeinsamkeiten bestehen zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft?

Dieses Buch begibt sich auf die Spurensuche nach den Hintergründen einer Einrichtung, die zwar schon länger präsent ist, aber sowohl in den Politikwissenschaften als auch in der Öffentlichkeit kaum beachtet wird - zu Unrecht, denn der Einfluß ist nicht zu unterschätzen!

Inhalt:

Auch wenn der Konvent für Deutschland nicht so prominent ist wie die INSM und wohl auch nicht über dessen großzügige finanzielle Ausstattung, sollte sein Einfluß und seine Möglichkeiten nicht unterschätzt werden. Mitgegründet von Hans-Olaf Henkel will der Konvent die »Reformfähigkeit reformieren«, also den Staat in der Weise umbauen, daß die vom Konvent für notwendig gehaltenen Reformen leichter durchsetzbar sind.

Wer steckt hinter dem Konvent? Welche Interessen sollen vertreten werden und welchen Staat wünschen sich die Handelnden des Konvents? Das Buch macht sich auf die Spurensuche und diskutiert die Ergebnisse.
Dateianhänge
Konvent_leseprobe.pdf
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Udo Ehrich
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Re:

von Udo Ehrich (15.11.2014, 22:24)
Das Printbuch ist bereits veröffentlicht und in allen gängigen Online-Shops und im Buchhandel erhältlich. In den nächsten Tagen wird zudem das E-Buch zum Preis von € 3.49 erhältlich sein.

Bardioc
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Re: »Die Reformfähigkeit reformieren«

von Bardioc (16.11.2014, 11:30)
Udo Ehrich hat geschrieben:
Dieses Buch befaßt sich mit einer Einrichtung, die im Gegensatz zur INSM bislang kaum Beachtung gefunden hat, weder in den Politik- und Sozialwissenschaften, noch in der kritischen Medienöffentlichkeit.

Was ist die INSM? Ich habe noch nie davon gehört. Auch nach Anklicken eines der von Dir gelegten Links konnte diese Frage nocht beantwortet werden.
Zuletzt geändert von Bardioc am 16.11.2014, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Siegfried
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Re: »Die Reformfähigkeit reformieren«

von Siegfried (16.11.2014, 12:10)
Bardioc hat geschrieben:
Was ist die INSM? Ich habe noch nie davon gehört. Auch nach anklicken eines der von Dir gelegten Links konnte diese Frage nocht beantwortet werden.


INSM = http://de.wikipedia.org/wiki/Initiative ... wirtschaft

Mit der Person H.-O. Henkel habe ich gewisse Probleme, vor allem seit er sich politisch für die AfD engagiert. Populistische Gruppierungen und deren Vertreter sind mir immer suspekt. Egal ob politisch links oder rechts.
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Udo Ehrich
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Re:

von Udo Ehrich (16.11.2014, 23:03)
Die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) ist eine Initiative, die durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie im Jahr 2000 initiiert wurde. Ziel der INSM ist die Beeinflussung der Öffentlichkeit zugunsten von Reformzielen, die im Interesse der Arbeitgeberverbände liegt. Zu dem Thema habe ich bereits ein Buch geschrieben (INSM & Co. http://www.bod.de/buch/udo-ehrich/insm-und-co-/9783732236862.html).

Gemeinsamkeiten mit dem Konvent für Deutschland bestehen sowohl personell, als auch bei grundsätzlichen programmatischen Gemeinsamkeiten bezüglich neoliberaler Reformen.

Hans-Olaf Henkel, um diese Anmerkung noch zu Siegfried zu machen, war in der Tat schon immer problematisch. Er vertritt nicht nur eine einseitige Arbeitgebersicht sondern verabsolutiert diese. Die Interessen der Wirtschaft decken sich aus seiner Sicht mit denen der Gesellschaft, während Gewerkschaften Einzelinteressen vertreten, die der Gesellschaft letztlich gar schaden (vgl. u.a.: Die Ethik des Erfolgs, S. 173). Er selbst weist natürlich von sich, Interessenvertreter zu sein.

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Udo Ehrich
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Re:

von Udo Ehrich (22.11.2014, 13:08)
Das Buch gibt es jetzt auch als E-Buch für € 3.49 unter anderem bei buch.de, aber auch allen anderen Buchshops.

http://www.buch.de/shop/home/suchartike ... 33346.html

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Udo Ehrich
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Re:

von Udo Ehrich (11.01.2017, 15:55)
Mit Roman Herzog starb nicht nur der ehemalige Bundespräsident und Verfassungsgerichtspräsident, sondern auch der Vorsitzende des Konventkreises des Konvents für Deutschland. Die spannende Frage in der nächsten Zeit wird sein, ob der Konvent noch weiter Bestand haben wird, nachdem nicht nur der Mitbegründer Hans-Olaf Henkel den Konvent verlassen hat, um mit Lucke seinerzeit die heute rechtspopulistische AfD zu gründen, sondern nunmehr auch der Vorsitzende des Konventkreises verstorben ist.

Der Konvent für Deutschland nahm ausdrücklich Bezug auf die sogenannte »Ruck-Rede« Herzogs. Mit seiner Mitgliedschaft im Konvent für Deutschland reihte sich Herzog bei den Arbeitgeberlobbyisten ein und vertrat mit ihnen ihre Ziele.

Wer sich für die Hintergründe des Konvents interessiert, wird in meinem Buch »Die Reformfähigkeit reformieren« fündig.

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