Momentaufnahmen Berlin-Langeoog

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Mayk
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Momentaufnahmen Berlin-Langeoog

von Mayk (16.01.2015, 13:41)
Von Berlin nach Langeoog, um die Liebe zu vergessen — Kann das gutgehen? In 30 tagebuchartigen Erzählungen sinniert der namenlose Ich-Erzähler über die Liebe und das Leben zwischen Großstadtlichtern und Meeresrauschen.

Ich freue mich, wenn der ein oder die andere einmal einen Blick hineinwirft und selbstverständlich auch über Rezensionen. Der Inselzeitung war es dankenswerterweise schon einen Bericht wert:

http://www.langeoognews.de/langeoog-akt ... d7cc433e8/

Bei amazon findet Ihr es hier:

http://www.amazon.de/Momentaufnahmen-La ... ds=opiolla

und bei bod hier:

http://www.bod.de/buch/mayk-d--opiolla/ ... 37800.html

Herzlichste Inselgrüße,

Mayk

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mtg
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Re:

von mtg (01.02.2015, 14:49)
Lieber Mayk,

ich habe heute vergnügliche Stunden mit Deinem Buch verbracht und als Dank für dieses Vergnügen ein paar Sternchen bei Amazon hiermit hinterlassen:

›Ätsch, ich bin ganz anders‹, sagt das Buch ...

›Momentaufnahmen‹ heißt das Buch von Mayk D. Opiolla; ›Berlin – Langeoog‹ steht darunter. Sofort schließen sich die Synapsen im Hirn kurz: Aha, hier schreibt jemand über Erlebnisse aus Stadt und Land. Großstadtlärm vs. Seeluft. Menschengewimmel vs. Einsamkeit. Und man ist versucht, das Buch auf die Seite zu legen, so nach dem Motto: ›Alles schon mal dagewesen‹. Es obsiegt dann aber doch das Interesse, wenigstens kurz mal hineinzublicken ... und schon nach den ersten Zeilen sagt das Buch ›Ätsch! Ich bin ganz anders!‹ und zwingt den Leser, in die Texte einzutauchen. Denn hier denkt der Protagonist noch selbst ... und man kann sich gut vorstellen, dass es der Autor persönlich ist, der sich hinter den Gedankenspielen verbirgt.

›Berlin – Langeoog‹ ist tatsächlich überhaupt keine Ortsbeschreibung – naja, vielleicht zu einem kleinen Teil – sondern das Synonym für ›Hier – Dort‹ oder ›Ich – Du‹ oder ›Gestern – Heute‹.

Oder aber für ›Denken – Fühlen‹ ... und beschreibt exakt diesen Zwiespalt: » ... mich interessiert, warum [...] Herz und Vernunft so selten zivilisiert miteinander umgehen«, schreibt der Autor, und man und ist kurz davor, ein ›Mich auch!‹ in die Seiten zu rufen.

Glaubt man dem Klappentext, schreibt hier ein namenloser Erzähler über die Liebe und das Leben. Doch genauso, wie man den Autor im Erzähler zu sehen glaubt, findet sich auch der Leser in den Erzählungen wieder – auch wenn sich der Blick immer wieder auf die männliche Umgebung kapriziert. Denn ob der »Lieblingsmensch« nun männlichen oder weiblichen Geschlechts ist, ist hier gar nicht die Frage. Die dreht sich nämlich darum, wie der Autor, der Erzähler, der Leser – der ›Ich‹ und der ›Du‹ – damit umgehen, dass im Leben nichts so passiert, wie man es gerne möchte.

Oder, wie es so vielsagend heißt: »Warum kann man nicht einmal in Ruhe irgendwen oder irgendetwas fertiglieben, bis man keine Lust mehr hat oder die Luft aus der Sache raus ist?« In einem Punkt ist das aber ein großes Glück: ›Momentaufnahmen‹ kann man nicht fertiglieben. Es macht immer wieder Lust, erneut den Duft des ›Du bist nicht alleine‹ aufzusaugen ... und die Luft ist aus dem Leben niemals raus ... nicht einmal auf dem Friedhof.


Mayk
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Das Buch im Tagebuch ...

von Mayk (06.06.2015, 19:27)
Der Reisejournalistin Johanna Stöckl ist mit ihrem "Liebesbrief an Langeoog" eine wunderbare Hommage an meine Herzensheimat gelungen. Schmeichelhaftes Detail: Das Buch und ich werden lobend erwähnt. Danke!

http://www.travelepisodes.com/reise/mei ... -langeoog/

Auszug:

"Mayk D. Opiolla arbeitet an der Rezeption in meinem Hotel und gibt mir tolle Tipps für eine Radtour. Hinter seinem Tresen präsentiert er sich souverän. Adrett gekleidet, überaus höflich, sehr zuvorkommend. Ein netter Bursche, der seinen Job beherrscht und mir gleich sympathisch ist. Wie geschliffen er spricht und wie gut er sich ausdrücken kann! Er beeindruckt mich irgendwie sofort.
Am Abend kommen wir endlich ins Gespräch. Mayk lebt seit April 2014 fest auf der Insel. Einen wahrhaft goldenen Oktober erlebte er im Jahr 2012 während der Zugvogeltage. Frisch verliebt erlag der gelernte Bibliothekar und Werbetexter – wusst’ ich’s doch! – dem Zauber der Insel, die er seit Kindheitstagen kennt, endgültig. Langeoog präsentierte sich noch schöner, romantischer und inspirierender denn je. Ein Traumurlaub mit vielerlei Folgen.
Mayk lebt nun nicht mehr in Berlin, sondern auf Langeoog, wo er im Hotel Logierhus seine Brötchen verdient. In seiner Freizeit genießt er die Natur, die ihn ganz offensichtlich dauerhaft inspiriert: Auf der Insel entstehen wunderschöne Zeichnungen ¬– am liebsten malt er Vögel – und ein zauberhafter Blog „Geflügel mit Worten“. Gerade sei sein erstes Buch erschienen, sagt er. Als Mayk mir dieses mit einer Widmung versehen schenkt, bin ich regelrecht gerührt. Noch am selben Abend beginne ich zu lesen. Ich verschlinge dieses Buch. In „Momentaufnahmen“ sinniert Mayk auf 130 Seiten vom Schmerz einer gescheiterten Beziehung und einer ewigen Liebe: Der zu Langeoog."
(Johanna Stöckl)

Das Buch gibt es hier:

http://www.amazon.de/Momentaufnahmen-La ... ds=opiolla

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mtg
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Re:

von mtg (06.06.2015, 21:36)
thumbbup

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verseschmiedin
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Re:

von verseschmiedin (15.08.2015, 18:40)
Hallo Mayk!

Ich habe gerade Dein Buch bis zur Hälfte durch und finde es wirklich wunderschön. Dass Du hier einem Mann und nicht einer Frau hinterhertrauerst, fällt überhaupt nicht ins Gewicht. Nur bei der ersten Textpassage, wo man das begreift, denkt man "Ups! So ist das also!", um es kurz danach schon wieder zu vergessen. Jedenfalls kann ich Dir versichern, Deine Gedanken zum Thema sind genau dieselben, die ich auch als Hetera habe.
Besonders treffend finde ich Deine Bemerkungen über das Schreiben als Naturgewalt, mit der man nur schwimmen oder darin ertrinken kann. Genauso empfinde ich das auch oft. Ich muss einfach manchmal gewisse Dinge schreiben, egal ob sie jemanden interessieren oder nicht oder ob sie sich verkaufen lassen oder nicht...
Das einzige, was mich ein bisschen an Deiner Geschichte stört, ist der häufige Gebrauch der "Sch..."-Wörter, aber da bin ich als Dichterin wahrscheinlich etwas überempfindlich.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg mit Deinem Buch und Deinen Lesungen!

LG
Gudrun
(www.facebook.com/heller.gudrun)

Mayk
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Danke!

von Mayk (17.08.2015, 20:16)
Liebe Gudrun,

1000 Dank für Deine lieben Worte und Eindrücke. Es freut mich sehr, dass dir das Buch so gut gefällt. Und ja, das viele Fluchen ist nicht nur schriftsprachlich eines meiner Laster ... während meiner Lesungen zensiere ich mich aber meistens noch; je nach Publikum. Dann sag ich halt nur "Mist" oder so etwas in der Richtung :P
Auch dein Feedback in Bezug darauf, dass Dich die homoerotische Komponente nicht stört, ist für mich sehr wertvoll. Oft hat mensch (traurig genug) ja noch Angst, Publikum damit zu verschrecken, aber oft genug höre ich (selbst von katholischen, heterosexuellen, 80jährigen Opis), dass es keine Rolle spielt, wer wen liebt, solange es eine authentische Liebesgeschichte ist.
Und ich freue mich natürlich, so dazu beitragen zu können, dass eben genau das — wer wen liebt — immer irrelevanter wird in der Gesellschaft, damit es irgendwann schlicht heißt: Liebe ist Liebe.

Herzliche Grüße von Langeoog,

Mayk

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SonjaBausB
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Re:

von SonjaBausB (17.08.2015, 22:39)
Das hört sich sehr interessant an. Ich liebe die raue Nordsee :wink: Ich glaube, da fällt es einem leichter, sich zu entlieben. Man ist näher an der Natur, die eigenen Probleme erscheinen kleiner in Angesicht der gewaltigen Naturwunder im Wattenmeer.

Ob nun Frau/Frau, Frau/Mann oder Mann/Mann ist doch echt egal, hauptsache die Gefühle werden glaubhaft zum Leser transportiert und sind nicht allzu kitschig dargestellt thumbbup

Ich mag im Übrigen deinen Klappentext sehr und auch die kleine Biographie hinten. Ich glaube, damit kannst du viele Leser überzeugen. Handlung klingt spannend und dein Leben klingt auch so.


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