Cecilia Sommer versucht sich (hoffentlich) bald als Autorin

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Cecilia Sommer
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Cecilia Sommer versucht sich (hoffentlich) bald als Autorin

von Cecilia Sommer (25.04.2015, 16:47)
Hallo liebe Community

ich weiss gar nicht, ob ich hier schon schreiben darf, ich bin nämlich noch keine Autorin. Ich habe mich jedoch schon ausführlich mit dem Thema Self-Publishing und der Website von BoD und den Tipps befasst. Auch eine konkrete Idee für mein erstes Buch habe ich schon. Doch wegen diverser Hürden kann ich erst in einiger Zeit beginnen, mein Buch zu schreiben.

Trotzdem hoffe ich, dass ich hier beim Mitlesen schon einiges lernen kann und falls ihr für einen Total-Neuling wie mich auch noch gute Tipps habt, dann freue ich mich sehr.

Ich habe übrigens begonnen für mich selber ein bisschen zu schreiben. So als Übung, bis ich dann mit meinem Buch starten kann. Falls sich jetzt jemand fragt, wieso ich nicht einfach jetzt schon mit meinem Buch beginne... : es steht eine Fremdsprache dazwischen, die ich zuerst besser erlernen will. Mein Interesse liegt darin, Menschen in einem anderen Land nach ihrer Lebensgeschichte zu fragen und diese niederzuschreiben. Dazu muss ich die Sprache jedoch noch besser beherrschen.

Vielleicht traue ich mich irgendwann mal, einen von meinen "Lern-Texten" hier reinzustellen, wer weiss :wink:

Achja, was ich mir auch noch überlegt habe : gilt mein angehendes Buch (die Lebensgeschichte anderer Menschen zu erzählen) dann als Prosa? Oder in welche Kategorie gehört das?

Danke fürs Lesen. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit vielen kreativen Schreibphasen :lol:

Liebe Grüsse
Cecilia

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (26.04.2015, 11:48)
Willkommen im Forum, Cecilia!

Zu deiner Frage: Wenn du die Lebensgeschichten als Biografien aufschreibst, würde ich das Buch zu den Sachbüchern zählen. Wenn du Namen und Ereignisse verfremdest und mit eigenen Ideen vermischst, handelt es sich um einen Roman, der zur Belletristik zählt.

Gruß,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Cecilia Sommer
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Re:

von Cecilia Sommer (26.04.2015, 19:24)
Liebe Monika

vielen Dank für deine Antwort! thumbbup

Liebe Grüsse
Cecilia

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Cecilia Sommer
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Re:

von Cecilia Sommer (26.04.2015, 19:30)
Ich habe noch eine Frage an die Deutschen und Österreicher unter euch: stört es euch eigentlich beim Lesen, wenn in einem Buch anstatt ein "ß" ein Doppel-S geschrieben wird? Also z.B. "Grüsse" anstatt "Grüße"?

Das scharfe S gebrauchen wir in der Schweiz ja nicht.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (26.04.2015, 19:39)
Man gewöhnt sich daran, wenn man öfter einmal einen Text aus der Schweiz in die Finger bekommt, aber es bleibt ein merkwürdiges Gefühl beim Lesen, denn es entstehen daraus doch einige Stolperstellen. Da gibt es das typische Beispiel: "Alkohol sollte man in Maßen/Massen genießen."
Ich würde an deiner Stelle nur dann auf das "ß" verzichten, wenn du deine Zielgruppe hauptsächlich in der Schweiz vermutest.

Gruß,
Monika
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Cecilia Sommer
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Re:

von Cecilia Sommer (26.04.2015, 20:00)
Ich habe mir bis anhin nie Gedanken darüber gemacht, dass dieses Doppel-S evtl. zu Missverständnissen oder Stolpersteinen führen könnte. Aber anhand deines Beispiels ist es verständlich :roll:

Dann werde ich wohl das scharfe S ebenfalls verwenden in meinen Texten. Ist wohl einfach eine Gewöhnungssache, bzw. eine Sache der Spracheinstellung im Word, damit es automatisch umgewandelt wird.

Danke nochmals für deine Antwort thanks:

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (26.04.2015, 21:54)
@Cecilia

Hallo und willkommen ... bin auch Schweizer, aber schon lang in Deutschland. Abgesehen von der neurotischen Eszet-Verweigerung (hahaha) gibts noch mehr Eigenheiten, die Schweizer in ihr Schriftdeutsch einbauen, ohne zu ahnen, dass manches in Deutschland befremdlich wirkt. Wenn ich z.B. Artikel auf Blick.ch lese, fällt mir fast in jedem Text was auf, was man so in Deutschland nicht schreiben würde.

Man sollte also entscheiden, für wen man schreibt (oder zwei Textvarianten anbieten). cheezygrin

Grüße vom Schaf

Opa Krempoli
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Einfach willkommen

von Opa Krempoli (27.04.2015, 13:01)
Cecilia sei willkommen und nehme dir nicht alles so zu Herzen.
Manches hier ist hilfreich und anwendbar. Anderes beruht auf Erfahrung. Zieh einfach deine eigenen Schlüsse und wage dich ins Wasser.

Viel Spaß dabei wünsch auch Opa Krempoli aus dem Schwabenland

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Cecilia Sommer
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Re:

von Cecilia Sommer (27.04.2015, 20:01)
@Klonschaf: ja da hast du recht...auch bei meinen Texten ist mir das schon aufgefallen :?

@Opa Krempoli: Vielen Dank cheezygrin Ich bin wohl ein kleiner Perfektionist und versuche schon wieder viel zu viel im Voraus zu planen. Manchmal ist es wirklich das Beste einfach mal ins kalte Wasser zu springen thumbbup

Liebe Grüsse aus der Schweiz (ich hätte die Grüsse für euch jetzt ja gerne mit Eszet geschrieben, aber finde das gar nicht auf meiner Tastatur angle: :lol: )

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Judith
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Re:

von Judith (27.04.2015, 21:57)
Cecilia, ß = alt + 225 (auf dem Nummernblock)

Grüßle in die Schweiz (wo ich nächste Woche auf Lesereise bin)
Judith
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (01.05.2015, 14:44)
Eben fand ich einen hübschen Artikel über die Ausdrucksweise in der Schweiz aus Sicht eines Deutschen. Wenn jemand von Köln nach Basel umzieht, ist der "Schock" aber wahrscheinlich größer, als er für mich wäre. Denn bei uns in Nordbaden formuliert man vieles auch eher im Konjunktiv oder als Frage. cheezygrin

http://www.spiegel.de/karriere/ausland/ ... 31608.html

Viele Grüße,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (01.05.2015, 16:07)
@Monika

:D


Ja, der Artikel trifft es. Und ja, der Mentalitätsunterschied, den gibt es. Deutsche wirken in der Schweiz oft unangenehm polterig bis großspurig, vielleicht sogar großmäulig, sozusagen.

Aber ... meine Freundin ist Holländerin, die sagte zu mir beim letzten Besuch in der Schweiz, ich würde mich aufführen wie ein richtiger Deutscher.

cheezygrin

Hab ich gar nicht gemerkt, aber bin ja so lange schon in Deutschland. Und mir gefällt es hier eben, das färbt halt ab.

cheezygrin angle:

Was ich aber voll lächerlich finde am Schweizer Schriftdeutsch sind Worte wie dislozieren, bzw. "Dislokation" anstatt Umzug.

"Zügeln" ist 1:1 aus der Mundart ins Schriftdeutsch übertragen und deswegen okay, aber "dislozieren" ist sooo peinlich!

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (02.05.2015, 13:23)
Hallo Cecilia,

von mir einen herzlichen Willkommensgruß aus Wuppertal! welcome:

Viele Grüße,

Anke

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (03.05.2015, 22:41)
Herzlich willkommen auch von mir.

ss / ß Vielleicht wären da zwei Versionen desselben Buchs sinnvoll: für den schweizer Markt die mit ss und für Deutschland/Österreich die mit ß?

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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