Schlechte Betreuung

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


hmlmedia

Schlechte Betreuung

von hmlmedia (21.07.2015, 13:48)
Hallo zusammen,
als ich heute unsere 3. BoD-Buch-Produktion aufschlug, traf mich fast der Schlag: Ein unmöglicher Satzspiegel. Der Buchblock klebt fast am unteren Rand, während oben übermäßig viel Platz ist. Nun habe ich die beiden ersten Bücher via Amazon bestellt, da es sehr viel kostengünstiger ist als bei BoD. Dort fällt Porto an, und es gibt keine Marge. Die Eigenexemplare sind bis zu 25 Bücher dann einfach zu teuer!
Ich habe bei BoD angerufen und den Satzspiegel reklamiert. Und nun kommt etwas nahezu Unglaubliches: BoD interessiert das nicht! Ich solle die Bücher bei Amazon reklamieren. Ja, verdammt noch mal, wer hat die denn hergestellt? BOD oder Amazon? Ich habe die Bücher bei BOD produzieren lassen und habe eine schlechte Qualität - wofür Amazon definitiv nichts kann. Meinung von BoD: Ich habe einen Kaufvertrag mit Amazon und nicht mit BOD. Also sei Amazon für die Qualität verantwortlich. Wie hirnrissig ist das? Natürlich schicke ich die Bücher zurück. Amazon wird sie einstampfen, und BoD wird nie davon erfahren, also auch gar nicht über den Qualitätsmangel informiert, hingegen BoD weiterhin die schlechten Bücher gnadenlos verbreitet!
Ich habe einen Herstellungsvertrag mit BOD. Nun soll ich - wieder hirnrissig - ein Buch über BoD kaufen, eine Seite fotografieren und damit bei BoD reklamieren. Hat es BoD so nötig, mich zu einem völlig sinnlosen Kauf zu animieren? Auch dort wird der Satzspiegel nicht anders sein - und somit auch das Foto nicht. Nein, so die Dame, es muss von einem bei BoD gekauften Buch stammen! Für wie blöd möchte man mich denn da verkaufen? Wäre es nicht so traurig, würde ich einen Lachkrampf bekommen. Ohne der Mitarbeiterin zu nahe treten zu wollen, ist zu vermuten, dass sie hell- bis weißblond ist ...
Fazit: BOD hat einen grottenschlechten Kundendienst. Ich hatte nun schon einigemale telefonisch mit BoD zu tun. Bis auf eine Ausnahme waren die Mitarbeiterinnen schnippisch bis frech. Von König Kunde war da nichts zu spüren, eher von der Gnade, dass man sich herablässt, ein Buch für mich zu drucken.
Wir haben mehrere Bücher bei CSP (CreateSpace) veröffentlicht. Der Support ist - wenn auch nur in Englisch - ausgezeichnet, höflich und überaus entgegenkommend. CSP verlangt keine "Grundgebühr" und hat keinen Vertragsbindung. Der einzige Nachteil: Die Bücher werden nicht über den deutschen Buchhandel vertrieben, was der Grund für uns war, bei BOD zu produzieren.
Aber unter diesen Voraussetzungen hat das keinen Zopf, um es flapsig auszudrücken. Wir ärgern und über schlampige Qualität und miesen Kundendienst die Pest an den Hals. Nimmt denn niemand das Buch in die Hand und wirft einen Bild hinein? Dann müsste es auffallen, dass man mit einem solchen "Machwerk" nicht in den Handel gehen kann! Bei CSP würde ich es sofort "out of print" setzen, BoD verbreitet diese Bücher weiter, ohne dass wir uns wehren können. Unser Name leidet darunter!
Ich habe 4 weitere Bücher in der Bearbeitung stehen. Es sind nur noch die Uploads der Datei und des Covbers nötig. Jetzt warte ich mal ab, wie BOD das Problem mit dem missglückten Buch löst. Klappt das nicht, werde ich die Projekte rausnehmen und sie bei CSP belassen, denn dort sind sie noch nicht gecancelt.
Mich würden Meinungen interessieren.Harald M. Landgrafwww.hml-media-edition.comwww.hmlmedia.de

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mtg
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Re: Schlechte Betreuung

von mtg (21.07.2015, 15:25)
Die schlechte Nachricht zuerst:

BoD ist in einem Punkt im Recht – Dein Vertragspartner bei den gekauften Büchern ist tatsächlich Amazon. Deine Reklamation musst Du daher dorthin richten. Dass Du der Autor bist, ist dabei völlig egal.

Eine vielleicht gute Nachricht als nächste:

Amazon hat kein Geld zu verschenken, also wird man von dort aus die Bücher bei BoD (oder libri oder woher sie immer kommen) zu remittieren versuchen. Ob sie letztlich tatsächlich bei BoD ankommen, kann ich aber nicht beurteilen.

Eine Frage an Dich:

Sprichst Du von Satzspiegel oder von der Verklebung des Buchblocks mit dem Cover? Das geht aus Deinem Vortrag nicht hervor. Wenn es die Klebung ist, kann es sich hierbei um eine fehlerhafte Produktion handeln, die nicht grundsätzlich so existiert. Ist es aber der Satzspiegel, so wäre zunächst einmal zu klären, ob die Druckvorlage, die Du bei BoD hochgeladen hast, tatsächlich einwandfrei ist. Es ist für mich – der ich im weitesten Sinne aus der Branche bin – nicht nachvollziehbar, dass ein Buchblock so falsch wie beschrieben gedruckt werden kann, wenn die Vorlage einwandfrei war.

Vielleicht bestellst Du – wie die BoD-Mitarbeiterin sagte – ein Exemplar direkt bei BoD. Nur dann kannst Du es dort auch reklamieren, wenn der Fehler wieder auftritt. In diesem Falle müsste Dir BoD die Kosten eh erstatten, da die Lieferung mangelhaft war.

Meine Erfahrungen mit BoD sind ausgezeichnet. Die (ausgesprochen) wenigen Qualitätsprobleme, die mich bisher zu Reklamationen veranlassten, sind allesamt unbürokratisch und zu meiner völligen Zufriedenheit beseitigt worden. In einem Fall wurde ich sogar telefonisch befragt, ob mir bei einer Covergestaltung evtl. ein Fehler unterlaufen sei (den ich tatsächlich gemacht hatte), womit ein Fehldruck gar nicht erst erfolgte.

Vielleicht liegt es aber bei mir auch daran, dass ich nicht grundsätzlich davon ausgehe, dass alle Menschen außer mir hell- bis weißblond sind – und auch bei Reklamationen den gebührenden Ton anschlage.

Übrigens: Bislang – zumindest was den geschilderten Fall angeht – kannst Du über die Betreuung seitens BoD kein Urteil abgeben, da noch kein Betreuungsfall vorliegt. Aber das nur am Rande.

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Siegfried
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Re: Schlechte Betreuung

von Siegfried (21.07.2015, 18:53)
hmlmedia hat geschrieben:
als ich heute unsere 3. BoD-Buch-Produktion aufschlug, traf mich fast der Schlag: Ein unmöglicher Satzspiegel. Der Buchblock klebt fast am unteren Rand, während oben übermäßig viel Platz ist. Nun habe ich die beiden ersten Bücher via Amazon bestellt, da es sehr viel kostengünstiger ist als bei BoD. Dort fällt Porto an, und es gibt keine Marge. Die Eigenexemplare sind bis zu 25 Bücher dann einfach zu teuer!


Ja ... Das nennt man vermutlich "am falschen Ende gespart".

Ich weiß nicht, wie ihr (offenbar seid ihr eine Gruppe, zumindest mehrere Personen) eure Buchproduktionen plant, aber ich gebe grundsätzlich kein Buch in den Verkauf, von dem ich nicht vorher ein Probeexemplar in der Hand hatte. Deshalb laufen alle Bücher erst einmal als BoD Fun an. Kostet keine Grundgebühr, ist jederzeit ohne Angabe von Gründen kündbar und ein Beleg dafür, wie das fertige "Verkaufsbuch" am Ende aussehen wird.

Dieses Fun-Buch wrd von mir ausgiebig geprüft. Cover okay? Bindung in Ordnung? Randbreite im Buchblock ausreichend? Schriftbild ansprechend? Bilder/Grafiken/Fotos in ansprechender Qualität? Rechtschreibfehler im Text?

Stimmt was nicht, wird der Fehler gesucht - bei mir in der Layoutdatei oder bei BoD in der Produktion. Diese Handvoll Dollar ist mir die Sicherheit, eine intaktes Buchlayout in den Markt zu geben, durchaus wert. Andere sparen sich diese 5 oder 10 oder 15 Euro für ein einzelnes Fun-Buch - und ärgern sich dann die Krätze an den Hals, wenn das Buch eklatante Macken hat oder die erste Leserkritik mit "seitenweise Rechtschreibfehler" das Buch abqualifiziert. Fehler, die man vorab hätte entdecken können.

Ich frage mich, warum es so dramatisch ist, ein einzelnes - zugegebenermaßen überteuertes - Exemplar direkt ab Druckerei zu bestellen? Wenn ich mir überlege, wo ich schon überall sinnlos Geld rausgeworfen habe, da sind die die Kosten für ein Fun-Buch wirklich nicht die Welt. Verzichtet man eben innerhalb eines Monats auf zwei Schachteln Zigaretten. Was auch nicht gerade schlecht für die Gesundheit ist ... cheezygrin
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Guter Tipp

von hmlmedia (21.07.2015, 19:46)
Mit dem FUN-Projekt habe ich mich noch nicht beschäftigt. Es ist eine Alternative, denn wenn der Fehler tatsächlich (wie es scheint!) nicht bei BoD liegt, schlägt eine Neuauflage wieder mit 19 Euro zu Buch ...

Ich gebe zu, ich habe mich zu wenig mit BpD beschäftigt, nachdem wir bisher ausschließlioch über CSP veröffentlicht haben. Dort istes , wie auch bei einem Kindle E-Book, ganz unproblematisch, eine neue Datei hochzuladen oder auch das Buch "out of print" zu setzen.

Wir versuchen auf Bod umzustellen, hauptsächlich wegen des Buchhandels, da wir Bestellungen von mehreren hundert Büchern logistisch nicht stemmen können.

Bei BoD sind momentan 4 Produktionen durch, vier weitere stehen im Startloch und warten auf den upload. Wir produzieren als Autorenplattform laufend neu. Es sollte niocht sein, aber es rutscht mal ein Fehler durch ... Wir müssen uns mit den BoD Bedingungen genauestens vertraut machen, sonst kann es teuer werden.

Im vorliegenden Fall hat unser Layouter vermutlich eine fehlerhafte "Folgeseite" gespeichert, die dann bei einem manuellen Umbruch übernommen wurde und den Satzspiegel verändert hat. Der Endkontrolle ist es auch nicht aufgefallen. Bei CSP hätten wir es alllerdings in der Vorschau sofort bemerkt, da man bei einem "merkwürdigen" Satzspiegel benachrichtigt wird. BoD machte da weiter wie jeder Druckkostenzuschussverlag. Es nimmt auch niemand ein Buch in die Hand. Die Bucher werden ja auf Einzeldruckern digital hergestellt. Ich finde, da kann man mal hinschauen. Aber Money ist Money - und da wird halt auch Sch... zwischen zwei Buchdeckel gepresst, wenn es Geld bringt. Man ist dafür selbst verantwortlich, dass man keine Sch... übergibt. Richtig?

Aber darübner möchte ich nicht klagen. das ist so, und wer es nicht möchte, muss es halt anders machen oder zu einem "ordentlichen" Verlag gehen und sich mit 6% Marge zufriedengeben. Unsere Bücher bringen 19% für den Autor.

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Mo
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Re:

von Mo (27.07.2015, 01:06)
Ich mag es nicht, wenn man erst einmal voll vom Leder lässt und anschließend sagt, dass man sich zu wenig mit der Materie beschäftigt hat. BoD hat einen sehr guten Kundenservice, der unbürokratisch hilft! Aber so wie es in den Wald hinein ruft, kommt es eben auch zurück! Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber nutze dich einfach die Möglichkeiten ehe Du Dich öffentlich ärgerst. Ansonsten haben meine beiden Vorredner alles gesagt was zu sagen ist.

... Ist ja sonst nicht meine Art, aber darauf musste ich jetzt mal reagieren ...
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Roman: Verlieb dich mal wieder ... oder: Sex ist auch eine Lösung!
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hmlmedia

Niedlich, aber kaum hilfreich

von hmlmedia (27.07.2015, 11:32)
Hallo,

dein Kommentar ist zwar niedlich, kaum aber wohlgemeint und geschieht nach dem Tenor: Jetzt aber eine drauf auf's Dach!

Und von daher betrachtet, ist natürlich auch mein Kommentar überflüssig und hätte im Portal keinen Platz verdient.

Beste Grüße
von jemandem, der sich geirrt und seinen Irrtum zugegeben hat ...
Harald

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Mo
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Re:

von Mo (27.07.2015, 22:25)
Hast Du denn eigentlich die Druckvorschau von BoD genutzt? Freigegeben hast Du sie auf jeden Fall! Zudem kann man mit den Leuten von BoD reden und sie zeigen sich meistens sehr kulant!
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Sir Adrian Fish
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Re:

von Sir Adrian Fish (28.07.2015, 19:48)
Mal abgesehen von BoD-Fun-Projekten, bestelle ich meine "Probe"-Exemplare nach der Druckfreigabe über den Buchhandel, um zu testen, was dort ankommt. Diese "Testkäufe" wiederhole ich dann in regelmäßig-unregelmäßigen abständen - zur Kontrolle.

Bislang hatte ich allerdings erst einmal das Vergnügen, eine über Amazon.de erstandene fehlerhafte Produktion in Händen zu halten. Dieses Exemplar hatte ich dann direkt zur Reklamation an BoD gesandt und umgehend ein neues, fehlerfreies Exemplar + Entschuldigungsschreiben erhalten.

hmlmedia

Verwundert

von hmlmedia (28.07.2015, 21:09)
Mich wundert es, dass BoD dir ein bei Amazon gekauftes Buch ersetzt hat? Ich wurde mit wenig freundlichen Worten darauf hingewiesen, dass ich mit Amazon einen Kaufvertrag abeschlossen habe und nicht mit BoD. Juristisch ist das korrekt. Aber Amazon hat die Bücher nicht gedruckt. Über diese Haarspalterei habe ich mich schon aufgeregt.

Vielleicht hatte ich nur Pech, an solche Mitarbeiter gekommen zu sein? Jedenfalls war 4 von 5 Mitarbeiterinen schnippisch bis frech. Als Kunde König habe ich mich nicht gefühlt, eher als Bittsteller.

Hilfreich war nur dieses Forum. Am Telefon hatte ich keine "Fachleute". Antworten wie: "Das weiß doch ich nicht? Woher soll ich denn das wissen?" sind schon sehr unqualifiziert. Und dann der Ton!"

Wäre es mein Unternehmen, ich der Chef und hätte diesen Ton gehört, würden die Damen gar nicht so schnell laufen können, so schnellm sie rausgeschmissen hätte, denn das grenzt schon an Geschäftsschädigung.

Naja, ich werde es nicht ändern und bon nicht daran zugrunde gegangen ... Wir machen auch Testkäufe und stellen fest, dass die Verkäufe mit sehr, sehr viel Verspätung im Portal gemeldet werden. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt? Vielleicht an der Rückmeldung der Wiederverkäufer? ich kann es mir vorstellen. :wink: :wink:

Grüße von
Harald

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Siegfried
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Re: Verwundert

von Siegfried (28.07.2015, 23:02)
hmlmedia hat geschrieben:
... Wir machen auch Testkäufe und stellen fest, dass die Verkäufe mit sehr, sehr viel Verspätung im Portal gemeldet werden. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt? Vielleicht an der Rückmeldung der Wiederverkäufer? ich kann es mir vorstellen. :wink: :wink:


Kleines Rollenspiel

Ich bin ein Online-Buch-Wiederverkäufer (also ein Buchhändler), du bist Autor eines Buches.
Ich erhalte die Info, dass ein neues Buch erschienen ist (deines) - zusammen mit einigen anderen. Anhand dieser Info bestelle ich 5 Exemplare deines Buches und lege sie mir ins Lager/Schaufenster/Regal (ich bei mir, nicht bei BoD).
Frage: Soll BoD dir jetzt melden: Hurra, 5 Bücher verkauft?
Von den 5 Büchern verkaufen sich innerhalb von 2 Wochen alle 5. Ich als Online-Buchhändler ordere weitere 5 nach.
Jetzt (!) kann ich dem Verlag 5 Verkäufe bestätigen - und der Verlag dir. Und was ist mit der Nachbestellung? Willst du jetzt eine Info haben: Es wurden weitere 5 Exemplare verkauft?
Leider verkauft sich dein Buch im zweiten Schub nicht mehr so gut. Nur ein Verkauf. Die restlichen 4 gebe ich als Online-Buchhändler per Remission an den Verlag zurück. Und du erhältst die Meldung, dass 1 Buch verkauft wurde.
WÜrde bei jeder Bestellung durch den Buchhandel eine entsprechende Meldung an dich über Verkäufe rausgehen, müsste deinem Konto auch jedes remittierte Buch belastet werden.
Und dann würdest du hier im Forum vermutlich fragen, warum dir regelmäßig Verkäufe abgezogen werden.

Rollenspiel beendet.
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Re:

von Sir Adrian Fish (28.07.2015, 23:06)
Vielleicht ist es ja auch nur eine Frage der Herangehensweise.

Ich kann z.B. mit der Redewendung "Der Kunde ist König" wenig anfangen. Ich schließe mit BoD einen Vertrag ab, dem beide Seiten zustimmen (müssen) und woraus sich für beide Seiten Rechte und Pflichten ergeben.

In meinen konkreten Fall habe ich weder gebeten, noch gebettelt, sondern habe ihnen das zu reklamierende Buch mit einem freundlichen, aber bestimmten Begleitschreiben übersandt - ohne irgendwelche Drohungen oder Fristsetzungen. BoD wiederum hat sich zeitnah mit der Übersendung eines den qualitativen Anforderungen entsprechenden Buches und einem sachlichen, aber freundlichen Entschuldigungsschreiben zurückgemeldet.

Ich sehe in dem Verfahren keinen Grund oder Anlass für Verwunderung.

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mtg
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Re:

von mtg (29.07.2015, 08:09)
Sir Adrian Fish hat geschrieben:
Vielleicht ist es ja auch nur eine Frage der Herangehensweise.
[..]
... sondern habe ihnen das zu reklamierende Buch mit einem freundlichen, aber bestimmten Begleitschreiben übersandt ...

Es ist in der Tat erstaunlich, da BoD in einem solchen Fall wirklich juristisch nicht der Ansprechparter ist – aber es zeigt doch die Kulanz des Unternehmens ... und vor allem, dass nach wie vor der Ton die Musik macht.

Wenn jemand behauptet, er habe mit 80% der Mitarbeiter schlechte Erfahrungen gemacht, dann sehe ich – mit (nicht nur) eigenen, aber eben anderen Erfahrungen – den Quell des Problems eher auf der anderen Seite der Telefonleitung.

Eins darf man nicht vergessen: Selbst wenn der Fehler bei BoD im Druck gemacht worden wäre (was ja wohl nicht der Fall war) – die Damen am Telefon können nichts dafür ... und sie können auch nichts machen, außer die Information weiterzugeben. Und wer sich da schon im Vorfeld qua schlechtem Eindruck selbst aus dem Rennen schießt, wird schnell auf Beton stoßen. Ich würde da nicht anders reagieren.

Eventuell ist es sinnvoll, sich im Vorfeld mit der Art und Weise der Zusammenarbeit mit BoD zu informieren und nicht davon auszugehen, dass alles so laufen wird, wie man es selbst möchte. BoD ist zwar klassisch gesehen ein Dienstleister – aber trotzdem ein Vertragspartner.

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