Chat Geflüster

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foenigin
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Chat Geflüster

von foenigin (04.08.2015, 11:56)
Hallo
ich habe mich getraut trotz der Kritik des letzten Buches von 2010 (berechtigter Kritik book: ) eine neue Fassung mit dem selben Namen zu schreiben.
Jetzt habe ich natürlich das Problem ,das imer wieder das alte Buch mit Inhaltsangabe erscheint.Natürlich mit den Komentaren von damals.
Ich starte also nochmal.....
Buch 2. Versuch:Chat Geflüster 2015 Rosi Talbot

Alles begann als ich Kimberly blue im Internet kennen lernte .
Ich nannte mich Foenigin nach einem Comic ,das ich Monate zuvor gelesen hatte und schon beim durchblättern in der Buchhandlung fast vor lachen zusammen gebrochen bin .Ich hatte meinen ersten Labtop noch nicht sehr lange und keine Ahnung was in der Internet Welt alles möglich ist .Also versuchte ich erst mal ALLES .
Ich loggte mich in alle möglichen Chat s ein und chatete Nächte lang mit irgendwelchen Leuten die ich nicht kannte. Dann kamen die Spiele an die Reihe .Zuerst Pool Billard dann Poker.
Es war beim Billard wo ich Kim kennen lernte .Wir spielten beide oft in den selben Räumen und Chatteten nebenher. Wir waren beide auf einer Wellenlänge und hatten den gleichen Humor .Wenn wir beide im Chat waren verabredeten wir uns um gegeneinander zu spielen.
Kim brachte mir das Kartenspiel Hearts bei und verzweifelte jedes Mal wenn ich wieder hohe Summen setzte obwohl meine Karten nicht die besten waren.
Irgendwann wurde das Spiel zur Nebensache da wir uns nach und nach durch das ständige nebenbei chaten immer näher gekommen waren .Wir fingen an über Messenger zu chaten und das mehrmals täglich und bald gehörte er zu meinem Leben wie ein Mensch den ich schon ewig kannte.
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Kassandra Klomberg
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Re:

von Kassandra Klomberg (05.08.2015, 11:24)
Ich verstehe diesen Beitrag nicht.
Zu schade, ich habe heute abend Cheerleader-Training. Hätte ich bloß gewusst, dass Ihr auf dem Friedhof Leichen ausbuddeln wollt, dann hätte ich das selbstverständlich abgesagt (Cordelia Chase)

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (05.08.2015, 19:51)
Kassandra Klomberg hat geschrieben:
Ich verstehe diesen Beitrag nicht.


Ich auch nicht. cool5
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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mtg
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Re:

von mtg (05.08.2015, 20:01)
Hallo Rosi,

ich habe gerade mal in die alten Threads von 2010 geschaut. In den letzten fünf Jahren hat sich Deine Grammatik/Orthographie nicht im Geringsten verbessert ... hast Du das Buch etwa schon auf den Markt gebracht?

:shock::

Nachtrag: Ich sehe gerade, Du hast es veröffentlicht. Zum Glück ist der »Blick ins Buch« nur ein Blick auf Titel und Impressum. Auch wenn sich die Lesermeinungen (3 x 1 Stern) auf die frühere Ausgabe bezogen, wird auch der aktuellen Version wohl keine günstigere Bewertung widerfahren, wie der oben eingestellte Auszug vermuten lässt.

Das Titelbild (das Bild, nicht die Covergestaltung!) allerdings ist schön. Immerhin ...

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SonjaBausB
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Re:

von SonjaBausB (05.08.2015, 20:52)
Schade eigentlich, denn die Idee finde ich nicht schlecht :(

Hast du niemanden, der da korrekturlesen konnte?

Wie das mit den alten Kommentaren ist, habe ich keine Ahnung, aber hättest du das Buch nicht unter einem anderen Titel hochladen können?

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Kassandra Klomberg
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Re:

von Kassandra Klomberg (06.08.2015, 10:52)
@ Foenigin

Worum geht es Dir denn eigentlich genau bei Deinem Buch? In erster Linie darum, authentisch zu sein? In dem Falle verstehe ich dann aber die erneute Herausgabe nicht. Ich stehe hier echt auf dem Schlauch... :roll:

LG

Kassandra
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (06.08.2015, 12:15)
Ich muss Matthias zustimmen. Mehr Fehler als Worte ...
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Siegfried
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Re: Chat Geflüster

von Siegfried (06.08.2015, 16:49)
Kostenloses Korrektorat cheezygrin

Alles begann[Komma] als ich Kimberly blue ['blue' wirklich klein?] im Internet kennen lernte[Der Duden empfiehlt die Schreibweise 'kennenlernte'] .[kein Leerzeichen zwischen Wort und Punkt am Satzende!]
Ich nannte mich Foenigin nach einem Comic ,[Komma immer direkt hinter einem Wort!]das ich Monate zuvor gelesen hatte und schon beim durchblättern['Durchblättern'; 'beim' enthält hier den versteckten Artikel 'dem' - deshalb Großschreibung] in der Buchhandlung fast vor lachen['Lachen'; hier steht ein Substantiv (Hauptwort) - deshalb Großschreibung] zusammen gebrochen['zusammengebrochen'; das Wort bedeutet'einstürzen', daher Zusammenschreibung] bin . [Punkt als Satzzeichen direkt hinter das Wort!] Ich hatte meinen ersten Labtop['Laptop'; 'lap' ist engl. für 'Schoß'] noch nicht sehr lange und keine Ahnung[Komma] was in der Internet Welt[zusammen als ein Wort oder mit Bindestrich, aber nicht als zwei Wörter] alles möglich ist .[Punkt als Satzzeichen direkt hinter das Wort!]Also versuchte ich erst mal ALLES .
Ich loggte mich in alle möglichen Chat s['Chats'; die Mehrzahl von 'Chat' wird durch Anhängen eines 's' gebildet] ein und chatete['chattete'; das Verb heißt 'chatten' und verliert auch in der Vergangenheitsform kein 't'] Nächte lang ['nächtelang'; hier ist ein Zeitraum gemeint, der als Adjektiv genutzt wird] mit irgendwelchen Leuten[Komma] die ich nicht kannte. Dann kamen die Spiele an die Reihe .[Punkt als Satzzeichen direkt hinter das Wort!]Zuerst Pool Billard[Komma] dann Poker.
Es war beim Billard[Komma] wo ich Kim kennen lernte[Der Duden empfiehlt die Schreibweise 'kennenlernte'] .[Punkt als Satzzeichen direkt hinter das Wort!]Wir spielten beide oft in den selben Räumen und Chatteten['chatteten'; Verben werden kleingeschrieben] nebenher. Wir waren beide auf einer Wellenlänge und hatten den gleichen Humor ..[Punkt als Satzzeichen direkt hinter das Wort!]Wenn wir beide im Chat waren[Komma] verabredeten wir uns[Komma] um gegeneinander zu spielen.
Kim brachte mir das Kartenspiel Hearts bei und verzweifelte jedes Mal[Komma] wenn ich wieder hohe Summen setzte[Komma] obwohl meine Karten nicht die besten waren.
Irgendwann wurde das Spiel zur Nebensache[Komma] da wir uns nach und nach durch das ständige nebenbei chaten['Nebenbeichatten' oder besser: 'Nebenbei-Chatten'; der Artikel 'das' verweist auf ein Substantiv, das in diesem Falle aus zwei Wörtern gebildet wird; 'Chatten' schreibt sich mit zwei 't'] immer näher gekommen['nähergekommen'; im Sinne von 'in eine engere Beziehung treten'] waren .[Punkt als Satzzeichen direkt hinter das Wort!]Wir fingen an[Komma] über Messenger zu chaten['chatten'; das Verb schreibt sich mit zwei 't'] und das mehrmals täglich und bald gehörte er zu meinem Leben wie ein Mensch[Komma] den ich schon ewig kannte.


Viele, viele Fehler - nach einmaliger Durchsicht.

Ich weiß nicht, was an dem Text bzw. dem Buch in den fünf Jahren überarbeitet wurde - die Rechtschreibung kann es nicht gewesen sein.

Ein Rechtschreib-Duden hilft - aber nur, wenn man ihn auch benutzt, d. h. im Duden liest und das Gefundene auch anwendet.

Wenn das Buch eine ähnlich hohe Fehlerquote aufweist wie dieser Text hier, dann hat er bei Amazon nicht einmal einen Stern verdient. Und 3,49 Euro ist er bei weitem nicht wert. So ein Text ist schlicht Pfusch! Das erkennt man u. a. daran, dass der Punkt am Satzende mal richtig, meist aber falsch gesetzt worden ist. Fremdwörter wie 'Laptop' oder 'chatten' sollte man nachschlagen, bevor man sie - falsch - benutzt. Ganz besonders, wenn man englische Fremdwörter durch die deutsche Konjugation schickt.

Disclaimer:
Dieses Korrektorat erfolgt kostenfrei und soll nur zeigen, wie schnell und wie leicht Texte durch mangelhafte Rechtschreibung verhunzt werden können. Es geht hier keinesfalls um eine inhaltliche Bewertung des Textes, sondern nur um die Folgen der Nichtbeachtung von Rechtschreibregeln.
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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foenigin
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Re:

von foenigin (10.08.2015, 12:13)
book: danke herr lehrer
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foenigin
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Re:

von foenigin (10.08.2015, 12:17)
Dürfen Legasteniker dann keine Bücher schreiben nur weil Sie das Komma oder den Punkt falsch setzen oder Wörter die trotzdem jeder versteht falsch schreiben? :shock::
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mtg
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Re:

von mtg (10.08.2015, 13:08)
foenigin hat geschrieben:
Dürfen Legasteniker dann keine Bücher schreiben nur weil Sie das Komma oder den Punkt falsch setzen oder Wörter die trotzdem jeder versteht falsch schreiben? :shock::

Das ist der falsche Ansatz. Natürlich dürfen auch Legastheniker Bücher schreiben – was soll denn so eine blöde Frage? Allerdings empfiehlt sich da, vor allem wenn man um seine Schwäche weiß, besonders ein Korrektorat. Übrigens: Wenn man nicht weiß, dass Du Legasthenkerin bist, kann man das auch nicht in Betracht ziehen. Dein Schock ist also völlig überflüssig.

Trotzdem erwarten Leser von Autoren ein Mindestmaß an sprachlichen Fähigkeiten – vor allem, wenn sie für ein Buch Geld bezahlen sollen. Und das dürfen sie auch! Dazu gehören nun mal auch Orthographie und Grammatik. Wenn Du bessere Lesermeinungen bei Amazon erwarten willst, dann solltest Du auch die berechtigte Erwartungshaltung der Leser befriedigen.

Merke: Die Kritik ist nicht inhaltlich. Das Thema setzt immer noch der Autor. Aber der Leser entscheidet, was er davon halten soll. Und wir haben hier wie Leser kritisiert ... Also nimm es an oder lass' es sein.

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SonjaBausB
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Re:

von SonjaBausB (10.08.2015, 13:45)
Wenn ich taub bin, kann ich leider auch nicht einfach eine Gitarre nehmen und so gut losklimpern wie andere, die ein ausgezeichnetes Gehör haben, sondern muss Noten lernen.

Was ist so schlimm daran, sich Hilfe zu holen, wenn man genau weiß, dass man sie braucht?

PS.: Zumal ich sowieso jedem raten würde, sich Hilfe zu holen, weil man für eigene Fehler blind ist.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (10.08.2015, 16:07)
foenigin hat geschrieben:
book: danke herr lehrer


foenigin hat geschrieben:
Dürfen Legasteniker dann keine Bücher schreiben nur weil Sie das Komma oder den Punkt falsch setzen oder Wörter die trotzdem jeder versteht falsch schreiben? :shock::


Bitte, Frau Legasthenikerin! cheezygrin

Natürlich dürfen Legastheniker, Analphabeten und sonstige Sprachunkundige Bücher schreiben. Die Frage ist, ob diese Bücher in so einem Zustand auch veröffentlich werden sollten.

Wer Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung/Grammatik/Zeichensetzung hat, sollte sich Hilfe holen - ganz besonders, wenn man um seine Schwierigkeiten weiß.

Wenn man aber - so wie du - auf Hilfe Dritter verzichtet und sich dann darüber aufregt, dass bei Amazon niederschmetternde Kritiken eingestellt werden, dann stimmt da was nicht.

Stellen wir uns vor, deine Waschmaschine ist defekt. Ich werde sie dir reparieren - ich habe zwar keine Ahnung von Waschmaschinen, aber dürfen Leute, die das Innenleben von Waschmaschinen nicht kenne, keine Waschmaschinen reparieren? Am Ende ist die Waschmaschine noch immer defekt, aber ich habe eine Menge Schläuche und Schrauben ausgetauscht und will dafür jetzt Geld von dir haben. Du bezahlst mich natürlich anstandslos, denn ich habe ja was getan. Und du fühlst dich keinesfalls betrogen.

Doch nicht?

Genau das machst du mit deinen Lesern. Sie geben dir Geld und - was ich für noch viel schlimmer halte - einen gewissen Teil ihrer Lebenszeit. Was gibst du ihnen dafür? Eine Leistung, die weder das Geld noch die anteilige Lebenszeit wert ist. Du nimmst deinen Lesern etwas weg und bringst dafür eine Schlechtleistung (wobei das auf das Formale eines Textes bezogen ist - der Inhalt steht hier nicht zur Debatte). Findest du das in Ordnung gegenüber deinen Lesern?

Wenn du also veröffentlichen willst und dein Buch wegen Formalien nicht niedergemacht werden soll, dann musst DU (!) was tun. Wenn du nichts tust, bleibt dein Buch wegen der Formalfehler einfach schlecht und jede 1-Stern-Kritik bei Amazon ist zutiefst berechtigt.
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (10.08.2015, 16:32)
SonjaBausB hat geschrieben:
Was ist so schlimm daran, sich Hilfe zu holen, wenn man genau weiß, dass man sie braucht?

PS.: Zumal ich sowieso jedem raten würde, sich Hilfe zu holen, weil man für eigene Fehler blind ist.


Sich Hilfe zu holen, ist nie schlimm. Wir haben es hier aber vermutlich mit dem "Dunning-Kruger-Effekt" zu tun. Dieser psychologische Effekt ist seit etwa 15 Jahren bekannt. Unser heutiges Trash-Fernsehen lebt von Menschen mit dem Dunning-Kruger-Effekt.

Der Dunning-Kruger-Effekt ist eine verzerrte Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten und beschreibt das Verhältnis von Wissen zu Selbstvertrauen. Erstaunlicherweise führt weniger Wissen zu mehr Selbstvertrauen bis hin zu völligen Selbstüberschätzung. Leute, die ein zutiefst gespaltenes Verhältnis zu Sprache, Rechtschreibung usw. haben, sind der festen Überzeugung, sie könnten hervorragende und hochinteressante Bücher schreiben. Gleiches gilt auch in anderen Bereiche des Lebens. So halten sich 84 Prozent der Deutschen für gute oder sehr gute Autofahrer (AXA-Studie 2012). Unfallzahlen und Verkehrsverstöße zeugen auch hier von einer offensichtlich verzerrten Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten. Gleiches gilt z. B. für Männer und ihre handwerklichen Fähigkeiten beim Möbelzusammenbau. Wer liest die Aufbauanleitung? Frauen! Männer dübeln einfach so los. Je weniger handwerkliche Fachkenntnisse sie besitzen, desto mehr überschätzen sie sich beim Einbau der Regalbretter. Aber sie verkünden bei Aufreißen der Verpackung absolut selbstsicher, dass der Schrank in einer halben Stunde steht. Nun ja ...

Seltsam? Eigentlich nicht. Zitat aus der Dunning-Kruger-Studie: "Wenn jemand inkompetent ist, kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist." Und: "Die Fähigkeit, eine richtige Lösung zu finden, setzt genau diese Fähigkeit voraus, nämlich die gefundene Lösung als die richtige zu erkennen." Etwas schwierig, aber wenn man darüber nachdenkt, wird man feststellen, dass die Aussage richtig ist.

Leute, die dem Dunning-Kruger-Effekt unterworfen sind, überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten und nehmen fremde Hilfe - selbst Hinweise auf die eigenen fehlenden Fähigkeiten - grundsätzlich nicht an. Sie sind dennoch in der Lage, durch Bildung, Schulung oder Übungen aus dieser Situation herauszukommen, um dann rückblickend festzustellen, was sehr sie sich damals überschätzt haben. Jeder Verlagslektor erkennt diese Leute anhand der eingereichten Manuskripte, die mit Blümchen verziert sind und im Anschreiben himmelhoch bejubelt werden.
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (10.08.2015, 16:57)
Die Unfähigkeit, den (vorhandenen) Punkt und das (vorhandene) Komma an die dafür vorgesehene Stelle zu setzen und die Fehlbedienung der Leertaste haben nichts mit Legasthenie zu tun.

Jemand, der eine kostenlose, ausführliche Hilfestellung nicht zu schätzen weiß, sollte überlegen, ob er / sie überhaupt in öffentlichen Foren postet - denn Werbung fürs Buch oder gar Lob kann bei derartigen Texten nicht erwartet werden.

Haifischfrau
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