Meine Marketing-Strategien...

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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nadinestern
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Meine Marketing-Strategien...

von nadinestern (11.09.2015, 21:43)
Hallo Ihr Lieben...

bisher habe ich noch nicht viel unternommen, um meine Bücher bekannter zu machen. Dementsprechend mäßig war auch der Erfolg. Ich weiß nicht, ob man Gewinnspiele zum Marketing zählen kann...

Vor einigen Tagen hatte ich mir 3 Exemplare meiner Autobiographie durch Amazon.de senden lassen. Eigentlich wollte ich wieder ein Gewinnspiel veranstalten, aber dann dachte ich: `Eigentlich wäre es wahrscheinlich gewinnbringender, die 3 Exemplare einzeln an die hier in Krefeld, wo ich wohne, ansässigen Buchhandlungen zu senden.`

Ich schrieb einen netten Brief mit der Bitte um Hilfe. Was soll ich sagen... Zumindest sandten sie es nicht an mich zurück (Adresse war dabei). Ich kann aber auch nicht ausschließen, dass das Buch im Papierkorb gelandet ist. Ich hatte darum gebeten, das Buch in den Verkaufsraum zu legen, damit die Leser reinlesen können.

Dann habe ich bei ebay 4 mal 300.000 Besucher für meine Homepage gebucht und somit alle 4 Bücher beworben. Einfach bei ebay "echte Besucher für Homepage" eingeben.

Außerdem habe ich an die Krefelder Buchhandlungen, an die ich kein Buch gesandt habe, eine email jeweils mit meinen 4 ebooks versandt mit der Bitte um Hilfe.

Da München/Bayern sehr christlich bzw. esoterisch ist, habe ich 12 Münchner Buchhandlungen per email angeschrieben und ihnen jeweils 4 ebooks gesandt.

Leider kann ich noch keinen vermehrten Umsatz melden, da ich erst jetzt etwas getan habe. Aber, wenn sich was tut, teile ich es Euch gern mit.

Ja, das sind meine Strategien, etwas bekannter zu werden...
Liebe Grüße von

Yasmina Herz love1 love1 love1

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SonjaBausB
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Re:

von SonjaBausB (12.09.2015, 07:51)
Ich bin sehr gespannt, ob das mit den Buchhandlungen so klappt. Kannst ja mal berichten. Wirst du mal hingehen und danach fragen?

Ich habe zwei Bloggerinnen mein Buch gegeben, welches sie lesen und auf ihrem Blog + allen wichtigen Kanälen rezensieren wollen. Natürlich kann das auch nach hinten losgehen, aber bisher sind sie begeistert.

Außerdem spiele ich mit dem Gedanken eine Leserunde bei lovelybooks zu machen, aber dieser Gedanke ist noch nicht ausgereift.

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mtg
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Re: Meine Marketing-Strategien...

von mtg (12.09.2015, 08:51)
Hallo Yasmina,

es ist immer besser, etwas zu versuchen, als gar nichts zu tun. Aber ob man das als »Strategien« bezeichnen kann, wage ich doch zu bezweifeln. Fangen wir mit den Schwachpunkten an:

1) Wenn Du die einheimischen Buchhandlungen kontaktieren willst, warum gehst Du nicht persönlich vorbei? Bei der Gelegenheit könntest Du auch fragen, ob man dort z.B. Lesungen veranstaltet.

2) Warum sollte eine Buchhandlung Dir helfen, wenn man Dich dort gar nicht kennt? Und warum sollte man ausgerechnet Dir helfen, wenn pro Jahr werweißwieviel neue Bücher auf den Markt kommen? Müssten dann nicht auch werweißwieviel Bücher ausgelegt werden, damit die Kunden reinschnuppern können (wenn sie dafür überhaupt Lust und Zeit haben)?

3) Adressen, Kontakte oder Freunde zu kaufen, ist – sorry dafür – immer ein Akt der Verzweiflung. Es gibt keine Gewährleistung, ob unter den 4 x 300.000 (???) Kontakten auch nur ein einziger wahrhaftiger Interessent sein könnte. Das einzige, was garantiert werden kann ist: Der Verkäufer hat mal wieder jemanden gefunden und sein Geld kassiert.

4) Warum verschickst Du eMails mit eBooks an Buchhandlungen? Erstens verkaufen Buchhandlungen keine eBooks und zweitens haben Buchhändlier genügend andere Dinge zu tun, als eBooks zu lesen, die ihnen unaufgefordert von einer ihnen unbekannten Person zugeschickt zu werden.

5) Das Gleiche gilt für München und Bayern. Erstens schließen sich »christlich« und »esoterisch« in einem so tief von den Ureinwohnern katholisch geprägten Land wie Bayern fast schon gegenseitig aus, und zweitens ist München zwar die Landeshauptstadt, hat aber sonst mit Bayern nur wenig zu tun. Und warum überhaupt Bayern? Warum nicht (zunächst mal) den Niederrhein? Der ist näher und ebenso religiös geprägt.

Fazit: Du hast etwas unternommen, was nur Geld gekostet hat. Die Wahrscheinlichkeit, die Kosten zumindest wieder einzuspielen, halte ich für äußerst gering.

Was also tun?

Ich habe nicht verfolgt, wer Du bist oder was für ein Buch Du geschrieben hast. Ich weiß nur, dass es eine Autobiographie ist und dass es christlich und/oder esoterisch geprägt ist. Und dass Du aus Krefeld kommst.

1) Was zeichnet Dein Leben aus, dass es eine Autobiographie ermöglicht? Wer könnte sich dafür interessieren? Sind es Schicksalsgenoss(inn)en, Menschen in ähnlichen Situationen usw.? Was hast Du erlebt – wer hat Ähnliches erlebt, wem kann man helfen, wen kann man mit dem Buch vor Schaden bewahren, für wen ist es wichtig, Deine Geschichte zu kennen etc. pp.? Das ist in meinen Augen ein großer Fehler, den viele on-demand-Autoren machen: Sie schreiben und publizieren, ohne sich vorher Gedanken gemacht zu haben, wer der potenzielle Leser sein könnte und wo er zu greifen ist.

-> Zielgruppe definieren

2) Wenn Du Dein Buch sprechen lassen möchtest, dann erstelle eine Leseprobe (5-6 Seiten), die Appetit auf das Buch machen und auch erklären, was das Besondere daran ist.

-> Spannung erzeugen

3) Direkten Kontakt mit der Heimatpresse aufnehmen, aber bitte keine Bücher verschicken ... weder als Print noch als eBook, sondern im Höchstfall die Leseprobe. Oder einen elektronischen Flyer, den man der Mail beifügen kann. Das Gleiche gilt für Buchhandlungen. Hier kannst Du ja anbieten, 1 oder 2 Bücher in Kommission zu geben. Dann lohnen sich vielleicht auch gedruckte Flyer, wenn sie dort ausgelegt werden dürfen.

-> Heimvorteil nutzen

4) Die Zielgruppe auch im Internet suchen: Foren, Plattformen, Websites, Blogs. Es gibt im Netz mittlerweile nichts, dass es nicht gäbe.

-> Bekanntheit schaffen

5) In den Blogs oder Foren aktiv werden – aber nicht nur platte Werbung betreiben (das mag keiner). Aber wenn Du häppchenweise Beiträge zu aktuellen Themen liefern kannst, die letztlich auch mit deinem Buch zu tun haben, unterstützt Du ja das Forum/den Blog. Und davon leben die Betreiber.

-> Sich Qualifilkation für das eigene Thema verschaffen

6) Den Thread hier im Forum »Wer nicht wirbt, stirbt ...« ausgiebig studieren. Nicht alle Ideen eigenen sich für jeden, aber sie regen die Kreativität an, mit geringem finanziellen Aufwand sein Ziel zu erreichen. Ohne persönlichen Einsatz geht es aber nicht.

Nur: »Mit dem Schinken nach der Wurst zu werfen«, hat noch niemandem geholfen. Und Umsatz zu kaufen bedeutet, vom eigenen Buch nicht überzeugt zu sein.

In diesem Sinne: Bonne chance!
Zuletzt geändert von mtg am 12.09.2015, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Siegfried
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Re: Meine Marketing-Strategien...

von Siegfried (12.09.2015, 11:26)
mtg hat geschrieben:
In diesem Sinne: Bonne chance!


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Bärentante
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Re: Meine Marketing-Strategien...

von Bärentante (12.09.2015, 14:11)
Hallo Yasmina,

es ist mir nicht klar, was Du Dir von dieser Aktion erwartest/erhoffst.
Zu uns in den Laden kommen immer wieder Autoren mit Büchern, die sie uns vorstellen, manchmal auch ein Exemplar schenken. Ich bin mir immer nicht sicher, was ich damit tun soll. Wenn es im Regal steht und verkauft wird, davon hat der Autor nichts, nur wir. Wenn ich es empfehlen soll, muss ich es vorher gelesen haben. Dann kann ich es nicht mehr für die Kunden hinlegen, es ist nicht mehr neu. Wenn ich es als "Ansichtsexemplar" auszeichne und ein Kunde Interesse daran haben sollte, müsste ich es für ihn erst neu bestellen. Aber wenn rundherum so viele schöne Bücher liegen, wer kommt dann wieder und holt ein Buch ab? Dann nimmt er einfach ein anderes.
Die einzige Chance für den Autor besteht doch nur darin, dass ich von dem Buch absolut überzeugt bin, es jedem Kunden empfehlen kann und möchte, Exemplare davon für den Laden bestelle. Und dieses Buch ist mir bisher nicht untergekommen. (Ja, ich lese die ab und zu, manche sind auch nicht schlecht, aber sooo gut nun auch wieder nicht.)
Bei uns liegen diese Bücher ein paar Jahre im Regal hinter der Theke, dann wandern sie in einen Bücherturm ... angle:
E-Mails mit Vorstellungen von Büchern kommen oft. Da lese ich mal rein, aber weiterverfolgt habe ich die noch nie.


mtg hat geschrieben:
... Erstens verkaufen Buchhandlungen keine eBooks ...

Huhu Matthias,

doch, das tun sie, bestellen beim Großhändler, bekommen per Mail einen Code und geben ihn an die Kunden weiter. Oder so ähnlich. Ich hatte noch nie so einen Fall, sonst wüsste ich es genauer.
Liebe Grüße
Christel

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nadinestern
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Re:

von nadinestern (12.09.2015, 15:19)
SonjaBausB hat geschrieben:
Kannst ja mal berichten. Wirst du mal hingehen und danach fragen?


Gern berichte ich hier darüber. Nach einer gewissen Zeit würde ich gern mal hinfahren und mein Buch suchen... :-) Fragen wohl eher nicht. Da bin ich zu schüchtern zu. :-( Vielen Dank für Deine Meinung.
Liebe Grüße von

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nadinestern
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Re: Meine Marketing-Strategien...

von nadinestern (12.09.2015, 15:25)
mtg hat geschrieben:
Hallo Yasmina,

es ist immer besser, etwas zu versuchen, als gar nichts zu tun. Aber ob man das als »Strategien« bezeichnen kann, wage ich doch zu bezweifeln. Fangen wir mit den Schwachpunkten an:

1) Wenn Du die einheimischen Buchhandlungen kontaktieren willst, warum gehst Du nicht persönlich vorbei? Bei der Gelegenheit könntest Du auch fragen, ob man dort z.B. Lesungen veranstaltet.

2) Warum sollte eine Buchhandlung Dir helfen, wenn man Dich dort gar nicht kennt? Und warum sollte man ausgerechnet Dir helfen, wenn pro Jahr werweißwieviel neue Bücher auf den Markt kommen? Müssten dann nicht auch werweißwieviel Bücher ausgelegt werden, damit die Kunden reinschnuppern können (wenn sie dafür überhaupt Lust und Zeit haben)?

3) Adressen, Kontakte oder Freunde zu kaufen, ist – sorry dafür – immer ein Akt der Verzweiflung. Es gibt keine Gewährleistung, ob unter den 4 x 300.000 (???) Kontakten auch nur ein einziger wahrhaftiger Interessent sein könnte. Das einzige, was garantiert werden kann ist: Der Verkäufer hat mal wieder jemanden gefunden und sein Geld kassiert.

4) Warum verschickst Du eMails mit eBooks an Buchhandlungen? Erstens verkaufen Buchhandlungen keine eBooks und zweitens haben Buchhändlier genügend andere Dinge zu tun, als eBooks zu lesen, die ihnen unaufgefordert von einer ihnen unbekannten Person zugeschickt zu werden.

5) Das Gleiche gilt für München und Bayern. Erstens schließen sich »christlich« und »esoterisch« in einem so tief von den Ureinwohnern katholisch geprägten Land wie Bayern fast schon gegenseitig aus, und zweitens ist München zwar die Landeshauptstadt, hat aber sonst mit Bayern nur wenig zu tun. Und warum überhaupt Bayern? Warum nicht (zunächst mal) den Niederrhein? Der ist näher und ebenso religiös geprägt.

Fazit: Du hast etwas unternommen, was nur Geld gekostet hat. Die Wahrscheinlichkeit, die Kosten zumindest wieder einzuspielen, halte ich für äußerst gering.

Was also tun?

Ich habe nicht verfolgt, wer Du bist oder was für ein Buch Du geschrieben hast. Ich weiß nur, dass es eine Autobiographie ist und dass es christlich und/oder esoterisch geprägt ist. Und dass Du aus Krefeld kommst.

1) Was zeichnet Dein Leben aus, dass es eine Autobiographie ermöglicht? Wer könnte sich dafür interessieren? Sind es Schicksalsgenoss(inn)en, Menschen in ähnlichen Situationen usw.? Was hast Du erlebt – wer hat Ähnliches erlebt, wem kann man helfen, wen kann man mit dem Buch vor Schaden bewahren, für wen ist es wichtig, Deine Geschichte zu kennen etc. pp.? Das ist in meinen Augen ein großer Fehler, den viele on-demand-Autoren machen: Sie schreiben und publizieren, ohne sich vorher Gedanken gemacht zu haben, wer der potenzielle Leser sein könnte und wo er zu greifen ist.

-> Zielgruppe definieren

2) Wenn Du Dein Buch sprechen lassen möchtest, dann erstelle eine Leseprobe (5-6 Seiten), die Appetit auf das Buch machen und auch erklären, was das Besondere daran ist.

-> Spannung erzeugen

3) Direkten Kontakt mit der Heimatpresse aufnehmen, aber bitte keine Bücher verschicken ... weder als Print noch als eBook, sondern im Höchstfall die Leseprobe. Oder einen elektronischen Flyer, den man der Mail beifügen kann. Das Gleiche gilt für Buchhandlungen. Hier kannst Du ja anbieten, 1 oder 2 Bücher in Kommission zu geben. Dann lohnen sich vielleicht auch gedruckte Flyer, wenn sie dort ausgelegt werden dürfen.

-> Heimvorteil nutzen

4) Die Zielgruppe auch im Internet suchen: Foren, Plattformen, Websites, Blogs. Es gibt im Netz mittlerweile nichts, dass es nicht gäbe.

-> Bekanntheit schaffen

5) In den Blogs oder Foren aktiv werden – aber nicht nur platte Werbung betreiben (das mag keiner). Aber wenn Du häppchenweise Beiträge zu aktuellen Themen liefern kannst, die letztlich auch mit deinem Buch zu tun haben, unterstützt Du ja das Forum/den Blog. Und davon leben die Betreiber.

-> Sich Qualifilkation für das eigene Thema verschaffen

6) Den Thread hier im Forum »Wer nicht wirbt, stirbt ...« ausgiebig studieren. Nicht alle Ideen eigenen sich für jeden, aber sie regen die Kreativität an, mit geringem finanziellen Aufwand sein Ziel zu erreichen. Ohne persönlichen Einsatz geht es aber nicht.

Nur: »Mit dem Schinken nach der Wurst zu werfen«, hat noch niemandem geholfen. Und Umsatz zu kaufen bedeutet, vom eigenen Buch nicht überzeugt zu sein.

In diesem Sinne: Bonne chance!


Es ist immer besser, etwas zu versuchen, als da zu sitzen und nichts zu tun. das waren halt meine Ideen. Ob es etwas bringt, werde ich sehen. Alles schlecht zu machen ist leicht. Das kann jeder...
Liebe Grüße von

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nadinestern
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Re: Meine Marketing-Strategien...

von nadinestern (12.09.2015, 15:25)
Siegfried hat geschrieben:
mtg hat geschrieben:
In diesem Sinne: Bonne chance!


Wenn Beiträge im Forum einen bestimmten Geldwert darstellen würden - dieser Beitrag wäre eine Menge Geld wert!

thumbbup


Vielen Dank!!!!!
Liebe Grüße von

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nadinestern
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Re: Meine Marketing-Strategien...

von nadinestern (12.09.2015, 15:28)
Bärentante hat geschrieben:
Hallo Yasmina,

es ist mir nicht klar, was Du Dir von dieser Aktion erwartest/erhoffst.
Zu uns in den Laden kommen immer wieder Autoren mit Büchern, die sie uns vorstellen, manchmal auch ein Exemplar schenken. Ich bin mir immer nicht sicher, was ich damit tun soll. Wenn es im Regal steht und verkauft wird, davon hat der Autor nichts, nur wir. Wenn ich es empfehlen soll, muss ich es vorher gelesen haben. Dann kann ich es nicht mehr für die Kunden hinlegen, es ist nicht mehr neu. Wenn ich es als "Ansichtsexemplar" auszeichne und ein Kunde Interesse daran haben sollte, müsste ich es für ihn erst neu bestellen. Aber wenn rundherum so viele schöne Bücher liegen, wer kommt dann wieder und holt ein Buch ab? Dann nimmt er einfach ein anderes.
Die einzige Chance für den Autor besteht doch nur darin, dass ich von dem Buch absolut überzeugt bin, es jedem Kunden empfehlen kann und möchte, Exemplare davon für den Laden bestelle. Und dieses Buch ist mir bisher nicht untergekommen. (Ja, ich lese die ab und zu, manche sind auch nicht schlecht, aber sooo gut nun auch wieder nicht.)
Bei uns liegen diese Bücher ein paar Jahre im Regal hinter der Theke, dann wandern sie in einen Bücherturm ... angle:
E-Mails mit Vorstellungen von Büchern kommen oft. Da lese ich mal rein, aber weiterverfolgt habe ich die noch nie.


mtg hat geschrieben:
... Erstens verkaufen Buchhandlungen keine eBooks ...

Huhu Matthias,

doch, das tun sie, bestellen beim Großhändler, bekommen per Mail einen Code und geben ihn an die Kunden weiter. Oder so ähnlich. Ich hatte noch nie so einen Fall, sonst wüsste ich es genauer.


Vielen Dank für Deine ehrliche Meinung.
Liebe Grüße von

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Re: Meine Marketing-Strategien...

von mtg (12.09.2015, 15:36)
Huhu Christel,

Bärentante hat geschrieben:
mtg hat geschrieben:
... Erstens verkaufen Buchhandlungen keine eBooks ...

Huhu Matthias,

doch, das tun sie, bestellen beim Großhändler, bekommen per Mail einen Code und geben ihn an die Kunden weiter. Oder so ähnlich. Ich hatte noch nie so einen Fall, sonst wüsste ich es genauer.


danke schön! Wieder 'was gelernt! :-)

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Re: Meine Marketing-Strategien...

von mtg (12.09.2015, 15:41)
nadinestern hat geschrieben:
Es ist immer besser, etwas zu versuchen, als da zu sitzen und nichts zu tun. das waren halt meine Ideen. Ob es etwas bringt, werde ich sehen. Alles schlecht zu machen ist leicht. Das kann jeder...

Wenn ich Dein Posting richtig verstehe, bist Du der Auffassung, ich hätte »alles schlecht« gemacht?

:shock:: :shock:: :shock::

Vielleicht liest Du noch einmal richtig 'rein. Dort stehen auch Ideen, wie man es besser machen kann. Denn Deine Aktivitäten werden – mit Verlaub – ohne Erfolg bleiben. Auch Du wirst das Rad nicht neu erfinden ... und auch auf Dein Buch hat die Welt nicht gewartet.

Wenn Du die Vorschläge ebenfalls für »schlecht machen« hältst, kannst Du mir mal den Buckel runterrutschen. Warum setzte ich mich eigentlich hin, mache mir Gedanken über Dein Posting und schreibe Dir Dinge auf, die Dir helfen sollen?

Mann, Mann, Mann ...

Ich stelle gerade fest, dass Du vor 5 Jahren schon einmal so etwas gemacht hast:
nadinestern hat geschrieben:
Hallo,

ich habe mal Mails ausprobiert. Für 29,- sollten über 120.000 Mails versendet werden. Ich bekam null Feedback. Ich konnte das über einen Counter (Statistik) sehen. Es bringt also rein gar nichts. :-( Dabei habe ich nur auf mein Gewinnspiel aufmerksam machen wollen. Also es war nicht mal Werbung, wie sie normalerweise kommt. Habt Ihr gute Erfahrungen mit Mails gemacht?

Hast Du daraus nichts gelernt? Und dann reagierst DU so pampig? Herzlichen Dank.

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Re: Meine Marketing-Strategien...

von nadinestern (12.09.2015, 16:35)
mtg hat geschrieben:
nadinestern hat geschrieben:
Hast Du daraus nichts gelernt? Und dann reagierst DU so pampig? Herzlichen Dank.


Damals habe ich für mein kostenloses Gewinnspiel geworben - nicht direkt für meine Bücher. Nun geht der Link direkt jeweils auf eines der Bücher. Das ist der Unterschied. Für die 4 mal 300.000 Besucher habe ich insgesamt 28,- EUR gezahlt. Das war schon extrem runter gehandelt. Normalerweise ist Werbung richtig teuer.
Liebe Grüße von

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Re:

von mtg (12.09.2015, 16:40)
Ich merke schon: Du bist beratungsresistent. Da ist dann nichts mehr zu machen ...

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SonjaBausB
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Re:

von SonjaBausB (12.09.2015, 16:46)
Lies dir mal MTGs Vorschläge durch, die sind echt nicht schlecht und vieles davon kannst du auch machen, obwohl du schüchtern bist.

Allerdings ... ich habe bis auf Punkt 3 alles gemacht und habe bisher noch nicht das Gefühl, dass ich schon genug gemacht habe. Das waren in meinen Augen eigentlich nur Basis. Meine Zielgruppe habe ich bereits vor dem Erscheinen des Buches kontaktiert, die konnten mir ja auch bei offenen Fragen helfen.

Deswegen meine Überlegungen zu den Leserunden und meine Exemplare an die zwei Damen wegen des Blogs.

Aber solangsam gehen mir die Ideen aus ...

Flyer lass ich nicht drucken. Halte ich für Geldverschwendung. Aber ich habe Visitenkarten, die ich allerdings nur interessierten Menschen überreiche. Eine bin ich heute schonmal losgeworden cheezygrin

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Re:

von nadinestern (12.09.2015, 17:50)
SonjaBausB hat geschrieben:
Lies dir mal MTGs Vorschläge durch, die sind echt nicht schlecht und vieles davon kannst du auch machen, obwohl du schüchtern bist.

Allerdings ... ich habe bis auf Punkt 3 alles gemacht und habe bisher noch nicht das Gefühl, dass ich schon genug gemacht habe. Das waren in meinen Augen eigentlich nur Basis. Meine Zielgruppe habe ich bereits vor dem Erscheinen des Buches kontaktiert, die konnten mir ja auch bei offenen Fragen helfen.

Deswegen meine Überlegungen zu den Leserunden und meine Exemplare an die zwei Damen wegen des Blogs.

Aber solangsam gehen mir die Ideen aus ...

Flyer lass ich nicht drucken. Halte ich für Geldverschwendung. Aber ich habe Visitenkarten, die ich allerdings nur interessierten Menschen überreiche. Eine bin ich heute schonmal losgeworden cheezygrin


Ich finde es toll, was Du machst. Vielen Dank für Deine Wortmeldungen hier. MTGs Vorschläge helfen mir nicht wirklich, weil ich zu schüchtern dazu bin. Ich kann da schlecht über meinen eigenen Schatten springen. Aber ich bin ihm sehr dankbar, dass er sich 1. sehr viel Zeit genommen hat, so viel zu schreiben und es bei mir zu posten und 2. er versucht hat, mir bzw. uns zu helfen. Danke...
Liebe Grüße von

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