Quellensammlung zur Chronik der Familie von Grolman

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grolman
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Quellensammlung zur Chronik der Familie von Grolman

von grolman (08.11.2015, 17:27)
Mit Word 2007 habe ich eine Chronik von 567 Seiten geschrieben mit Inhalts- Abb.- und Personenverzeichnis, danach habe ich mit Adobe und Wondershare in ein PDF konvertiert, in dem PDF wurden dann 27 Seiten gelöscht, wie kann ich jetzt in der PDF Datei diese Verzeichnisse aktualisieren, erst dann kann ich die Druckfreigabe erteilen! ist das überhaupt möglich? Für Eure Hilfe danke ich schon mal im voraus. thumbbup
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Bardioc
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Re: Quellensammlung zur Chronik der Familie von Grolman

von Bardioc (08.11.2015, 17:36)
grolman hat geschrieben:
Mit Word 2007 habe ich eine Chronik von 567 Seiten geschrieben mit Inhalts- Abb.- und Personenverzeichnis, danach habe ich mit Adobe und Wondershare in ein PDF konvertiert, in dem PDF wurden dann 27 Seiten gelöscht, wie kann ich jetzt in der PDF Datei diese Verzeichnisse aktualisieren, erst dann kann ich die Druckfreigabe erteilen! ist das überhaupt möglich? Für Eure Hilfe danke ich schon mal im voraus. thumbbup

Vergiß Word!

Benutze LaTeX bzw. für Windows MiKTeX (LaTeX ist da enthalten.)

Suche mal hier im Forum nach LaTeX, dann bekommst Du weitere Informationen.

Die Konversion sollte so passieren, daß keine Sonderzeichen (ä, ö, ü, Ä, Ö, Ü, ß) verloren gehen.

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Re:

von Sir Adrian Fish (08.11.2015, 17:58)
Word dürfte mit dem Umfang an Daten überfordert sein. LaTeX hat da sicherlich seine Charme, will aber auch erst einmal bedient und beherrscht werden.

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Siegfried
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Re: Quellensammlung zur Chronik der Familie von Grolman

von Siegfried (08.11.2015, 18:00)
Bardioc hat geschrieben:
Vergiß Word!

Benutze LaTeX bzw. für Windows MiKTeX (LaTeX ist da enthalten.)


Frage (weil hier im Forum immer wieder LaTex empfohlen wird):

Wie hoch - gemessen in Tagen, Wochen, Monaten - ist der Einarbeitungsaufwand in LaTex für jemanden, der keine Ahnung von Programmierung, Tag-Befehlen oder Ähnliches hat (der in Word nicht einmal den Word-Equation-Manager mit den Tastenkombinationen STRG+F9 bzw. ALT+F9 beherrscht), sondern bisher ausschließlich nach dem WYSIWYG-Verfahren gearbeitet hat?

grolman hat geschrieben:
Mit Word 2007 habe ich eine Chronik von 567 Seiten geschrieben mit Inhalts- Abb.- und Personenverzeichnis, danach habe ich mit Adobe und Wondershare in ein PDF konvertiert [...]


Frage (weil es hier immer wieder vorkommt):
Warum hast du eine Word-Datei von 567 Seiten erzeugt und in einem Stück umgewandelt? Warum hast du diese eine Datei nicht in mehrere Einzeldateien zerlegt (Word-Handbuch Suchbegriff: Filialdokumente), das Inhaltsverzeichnis in einem Masterdokument erzeugt, dann aus den einzelnen Dokumenten jeweils ein einzelnes PDF erzeugt und diese PDFs dann in der richtigen Reihenfolge zu einem Haupt-PDF zusammengefügt?

Ich zerlege umfangreiche Word-Dokumente immer in Einzeldokumente - ganz besonders, wenn wenn die Dateigröße kritisch wird, z. B. durch Einfügen von Bildern o. ä. Das ist um Längen einfacher und sicherer als diese Monster-Dokumente.

grolman hat geschrieben:
wie kann ich jetzt in der PDF Datei diese Verzeichnisse aktualisieren


Inhaltsverzeichnis in Word neu erzeugen, dann neues PDF generieren
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Bardioc
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Re:

von Bardioc (09.11.2015, 09:22)
Sir Adrian Fish hat geschrieben:
Word dürfte mit dem Umfang an Daten überfordert sein. LaTeX hat da sicherlich seine Charme, will aber auch erst einmal bedient und beherrscht werden.

So schwierig ist LaTeX nicht, wenn es nur darum geht, ein reines Textdokument zu setzen. Auch Word will bedient und beherrscht werden. WYSIWYG ist nicht gleich einfach, auch wenn es die Werbung für Word den Leuten von Anfang an so suggeriert hat.

Bardioc
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Re: Quellensammlung zur Chronik der Familie von Grolman

von Bardioc (09.11.2015, 10:14)
Siegfried hat geschrieben:
Bardioc hat geschrieben:
Vergiß Word!

Benutze LaTeX bzw. für Windows MiKTeX (LaTeX ist da enthalten.)


Frage (weil hier im Forum immer wieder LaTex empfohlen wird):

Wie hoch - gemessen in Tagen, Wochen, Monaten - ist der Einarbeitungsaufwand in LaTex für jemanden, der keine Ahnung von Programmierung, Tag-Befehlen oder Ähnliches hat (der in Word nicht einmal den Word-Equation-Manager mit den Tastenkombinationen STRG+F9 bzw. ALT+F9 beherrscht), sondern bisher ausschließlich nach dem WYSIWYG-Verfahren gearbeitet hat?

Das kommt darauf an, wie anspruchsvoll der zu setzende Text ist. Wenn es nur darum geht, einen ''normalen'' Text zu setzen, also einen Text ohne komplexe Tabellen, Bilder, fremdsprachlichen Sonderzeichen, Passagen in anderen Schriften, IPA-Zeichen etc. dann ist der Lernaufwand relativ gering.

Auch in Word ist der Lernaufwand höher, wenn man besagte Elemente benutzen will oder muß. Besonders die Benutzung von Listen ist in Word ein Horror, da dieses Programm immer gleich einen neuen Listenpunkt einfügt. In LaTeX gibt es hier keine Probleme.

Das Gute an LaTeX ist, daß der Text ein Quelltext ist, der, wie bei Programmiersprachen -- wo es nötig ist -- auch Kommentare enthalten kann, die in der ''compilierten'' Form nicht zu sehen sind. Ansonsten aber hat das Arbeiten mit LaTeX relativ wenig mit wirklichem Programmieren zu tun, insbesondere nicht in obigem Fall eines ''nomalen'' Textes. Was geschieht, wenn man einen Text z. B. in Italics setzen will?

Word: (Typischer Anwendugsfall: Proportionalschrift)

1. Markieren des jeweiligen Textabschnitts (positionieren des Cursors an den Anfang, markieren bis zum Ende des Abschnitts).

2. Suchen und anklicken des jeweiligen Icons, das die Funktion ausführt.

3. Löschen der Markierung, da anderenfalls die Gefahr besteht, daß man den markieten Text versehentlich löscht (durch die nächste Eingabe überschreibt).

1. und 2. beinhaltet die (relativ genaue, insbesondere bei Proportionalschrift) Positionierung des Mauscursors, etwas, was eine ziemliche Koordinationsleistung vom Anwender erfordert.

LaTeX: (Typischer Anwendungsfall: Quelltext, also nicht proportionale Schriftart)

1. Markieren des jeweiligen Textabschnitts (einfacher, da keine Proportionalschrift), indem eine öffnende geschweifte Klammer ''{'' vor und einen schließende geschweifte Klammer ''}'' nach den fraglichen Textabschnitt gesetzt wird.

2. Voransetzen des Kommandos ''\textit''

Bei LaTeX ist auch die umgekehrte Reihenfolge möglich, die Positionierung ist einfacher und alternativ zur Maus auch mit den Cursortasten möglich.

Bei Word muß man die Position des Ikons (und ev. das jeweilige Menü), das die Funktion auslöst, kennen. Bei LaTeX muß man den jeweiligen Befehl kennen. Da wir hier von ''normalen'' Texten ausgehen, benutzen wir hier keine Packages oder allenfalls nur solche, die eh in jeder Präambel eingeschlossen werden sollten, wie z. B. verbatim.

Vorteil von LaTeX: Exzellenter Blocksatz (keine großen Lücken wie bei Word), die Möglichkeit, falls erforderlich zusätzliche Trennstellen zu setzen, z. B. mit '' "| '' oder '' \- ''.

grolman hat geschrieben:
Mit Word 2007 habe ich eine Chronik von 567 Seiten geschrieben mit Inhalts- Abb.- und Personenverzeichnis, danach habe ich mit Adobe und Wondershare in ein PDF konvertiert [...]


Frage (weil es hier immer wieder vorkommt):
Warum hast du eine Word-Datei von 567 Seiten erzeugt und in einem Stück umgewandelt? Warum hast du diese eine Datei nicht in mehrere Einzeldateien zerlegt (Word-Handbuch Suchbegriff: Filialdokumente), das Inhaltsverzeichnis in einem Masterdokument erzeugt, dann aus den einzelnen Dokumenten jeweils ein einzelnes PDF erzeugt und diese PDFs dann in der richtigen Reihenfolge zu einem Haupt-PDF zusammengefügt?


Wußte bisher nicht, daß es auch möglich ist, in Word ein Dokument in Einzeldokumente zu zerlegen. Letztlich bedeutet das aber, daß auch Word eine nicht unerhebliche Einarbeitungszeit erfordert. Und wenn man nicht weiß, wie man z. B. Dokumentvorlagen benutzt oder eine Seite einrichtet, dann ärgert man sich damit nur unnötig rum (eigene Erfahrung).

Ich zerlege umfangreiche Word-Dokumente immer in Einzeldokumente - ganz besonders, wenn wenn die Dateigröße kritisch wird, z. B. durch Einfügen von Bildern o. ä. Das ist um Längen einfacher und sicherer als diese Monster-Dokumente.


In LaTeX zerlegt man umfangreiche Quelltexte in ein beliebig viele Textfiles, die dann durch "\input{filename}" eingeschlossen werden. Man geht also immer nur mit reinen Textfiles um, nicht mit proprietären Word-Dokumenten, die neben dem Text noch sonstwas enthalten können.

Will man die Reihenfolge der Textabschnitte ändern, so braucht man nur die Reihenfolge der Input-Befehle zu ändern:

\input{rot.txt}
\input{gruen.txt}
\input{blau.tex}

\input{blau.tex}
\input{gruen.txt}
\input{rot.txt}

Bilder werden im Quelltext nur über ihren Filenamen referiert, es ist möglich, ein oder mehrere Quellverzeichnisse für die Bilder anzugeben, in denen beim Compilieren automatisch nach dem Bildfile gesucht wird. Der Quelltext selbst enthält also keine Bildfiles.

grolman hat geschrieben:
wie kann ich jetzt in der PDF Datei diese Verzeichnisse aktualisieren


Inhaltsverzeichnis in Word neu erzeugen, dann neues PDF generieren


Wie geht das?

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Siegfried
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Re: Quellensammlung zur Chronik der Familie von Grolman

von Siegfried (09.11.2015, 12:54)
Bardioc hat geschrieben:
Auch in Word ist der Lernaufwand höher, wenn man besagte Elemente benutzen will oder muß.


Ich gehe davon aus, dass die Masse der Forenmitglieder den alltäglichen Schriftverkehr in irgendeiner Textverarbeitung erledigt (zumeist Word, weil es noch immer die Standardsoftware für Textverarbeitung im Büro oder am heimischen Schreibtisch ist) und daher ein Großteil der Kenntnisse vorhanden ist, während bei LaTex jeder Befehle zur Textgestaltung neu erlernt werden muss.

Bardioc hat geschrieben:
Besonders die Benutzung von Listen ist in Word ein Horror, da dieses Programm immer gleich einen neuen Listenpunkt einfügt.


Für Leute, die keine oder extrem wenig Erfahrung mit Word haben, mag das zutreffen. Aber spätestens nach der zweiten Listen sollte dieses Werkzeug beherrschbar sein. Jede Liste kann an jeder beliebigen Stelle duch zweimaliges Drücke der Backspace-Taste unterbrochen werden.


Bardioc hat geschrieben:
Das Gute an LaTeX ist, daß der Text ein Quelltext ist, der, wie bei Programmiersprachen -- wo es nötig ist -- auch Kommentare enthalten kann, die in der ''compilierten'' Form nicht zu sehen sind.


In Word:
Text markieren --> Kartenreiter Überprüfen wählen --> Neuer Kommentar anklicken --> Kommentar eingeben
Das Dokument kann wahlweise mit oder ohne Kommentar ausgedruckt werden

Bardioc hat geschrieben:
Ansonsten aber hat das Arbeiten mit LaTeX relativ wenig mit wirklichem Programmieren zu tun, insbesondere nicht in obigem Fall eines ''nomalen'' Textes.


Wenn ich die nachfolgenden Arbeitsanweisungen für einen einfachen Schriftverkehr in LaTex sehe, kräuseln sich bei mir die Fußnägel:

\documentclass[logolco]{scrlttr2}
\begin{document}
\begin{letter}{Hier\\steht\\der\\Text}
\opening{Sehr geehrte Damen und Herren,}
\closing{Mit freundlichen Grüßen}
\end{letter}
\end{document}


Oder wenn es heißt "Verwenden Sie scrlttr2 als Klasse" - vermutlich wissen drei Viertel (oder mehr) der hier Mitlesenden nicht, was eine "Klasse" ist - der Begriff stammt aus der objektorientierten Programmierung! cheezygrin

Bardioc hat geschrieben:
Word: (Typischer Anwendugsfall: Proportionalschrift)

1. Markieren des jeweiligen Textabschnitts (positionieren des Cursors an den Anfang, markieren bis zum Ende des Abschnitts).

2. Suchen und anklicken des jeweiligen Icons, das die Funktion ausführt.

3. Löschen der Markierung, da anderenfalls die Gefahr besteht, daß man den markieten Text versehentlich löscht (durch die nächste Eingabe überschreibt).


Auch hier:
Der Anwender weiß aufgrund seiner sonstigen Tätigkeit beim Schriftverkehr, wie und wo er einen Text auf Kursiv umschaltet (wer schreibt einen privaten Brief in LaTex?). Wer solche Funktion viel benutzt, "sucht" nicht nach Icons, sondern benutzt vordefinierte Tastenkombinationen, hier STRG + SHIFT + K.

Weiterer Vorteil: Der Anwender sieht sofort das Ergebnis seiner Aktion. Ist tatsächlich der richtige bzw. der komplette Textbereich so gesetzt worden, wie er es sich vorgestellt hat?

Die Korrektur von fehlerhaften Einstellungen wird nicht durch Löschen der Steuerzeichen, sondern durch Ausschalten der Textformatierung erzeugt. In Word leuchten im Menüband alle eingeschalteten Steuerzeichen gelb unterlegt. Man kann also an eine beliebige Stelle des Textes klicken und sieht sofort im Menüband, welche Schriftart, Schriftgröße und Schriftausprägung hier vorgesehen ist.

Ferner ermöglicht eine gute Textverarbeitung die Übertragung bestehender Formate auf andere Textstellen (Pinsel-Funktion), was die Arbeit ebenfalls sehr erleichtert.

Bardioc hat geschrieben:
LaTeX: (Typischer Anwendungsfall: Quelltext, also nicht proportionale Schriftart)

1. Markieren des jeweiligen Textabschnitts (einfacher, da keine Proportionalschrift), indem eine öffnende geschweifte Klammer ''{'' vor und einen schließende geschweifte Klammer ''}'' nach den fraglichen Textabschnitt gesetzt wird.

2. Voransetzen des Kommandos ''\textit''


Genau das meinte ich mit Programmierkenntnisse. Der Anwender bewegt sich in einem System, das analog zur HTML-Programmierung zu sehen ist. Durch eine fehlerhafte Anzahl von offenen und geschlossenen geschweiften Klammern, durch Tippfehler bei den entsprechenden Tag-Befehlen wird der Anwender gezwungen, in ein Debugging zu gehen.

Nur zur Erinnerung: Wir reden hier von Leuten, die keine oder kaum Erfahrung haben mit bestimmten Formen der Programmierung.

Bardioc hat geschrieben:
Da wir hier von ''normalen'' Texten ausgehen, benutzen wir hier keine Packages oder allenfalls nur solche, die eh in jeder Präambel eingeschlossen werden sollten, wie z. B. verbatim.

Vorteil von LaTeX: Exzellenter Blocksatz (keine großen Lücken wie bei Word), die Möglichkeit, falls erforderlich zusätzliche Trennstellen zu setzen, z. B. mit '' "| '' oder '' \- ''.


Weitere Sonder- und Steuerzeichen, die man bei LaTex (oder zusätzlichen Packages) erst lernen oder ständig nachschlagen muss. Wie hoch der Arbeitsaufwand hierfür ist, ist noch immer nicht geklärt. Nahezu alle Textverarbeitungen mit WYSIWYG-Funktion lassen sich relativ intuitiv bedienen.

Und noch ein Punkt, den ich mit LaTex-Texten am eigenen Leib kennengelernt habe:

Ein mit LaTex formatierter Text lässt sich extrem schwer korrekturlesen bzw. korrigieren, da man ständig über die eingebundenen LaTex-Tags stolpert.

Textbeispiel LaTex hat geschrieben:
\begin{center}\shabox{\large \bf Ein Tag wie kein anderer}\end{center}\smallskip
\begin{lquote}\small
Ein Land, das kaum über Rohstoffe verfügt, kann seinen Wohlstand auf Dauer nur mit Wissen sichern. (Angela Merkel, auf: www.bundeskanzlerin.de)
\end{lquote}
\begin{description}
\item[Alles begann im Herbst 1989]
\end{description}
\cleardoublepage
\chapter{Eine Jugenderinnerung}
\markboth{Im Westen}{Im Westen}
\thispagestyle{empty}


Hier einen Fehler zu finden, etwa ein fehlendes Leerzeichen oder noch schlimmer: ein doppeltes Leerzeichen, ist eine echte Sysiphus-Arbeit. Doppelte Leerzeichen haben in LaTex meines Wissens sogar eine bestimmte Bedeutung und dürfen nicht einfach so korrigiert werden.


Bardioc hat geschrieben:
Wußte bisher nicht, daß es auch möglich ist, in Word ein Dokument in Einzeldokumente zu zerlegen.


Geht. Völlig problemlos.
Dabei kann man Filialdokumente und Hauptdokument unterschiedlich formatieren. Beim Zusammenfügen der Einzelteile übernimmt das Filialdokument die Formatvorgaben des Hauptdokuments bzw. kann im Hauptdokument individuell formatiert werden. Das ist besonders interessant, wenn mehrere Personen an einem Text arbeiten. Jeder schreibt vom Aussehen her so, wie er es für richtig hält - beim Zusammenfügen werden dann alle Textteile einheitlich formatiert. Wie arbeitet man bei LaTex zu mehreren an einem Text? Gibt es da auch eine Möglichkeit zur automatischen Vereinheitlichung des Textbildes? Ich habe so gut wie keine Erfahrungen mit LaTex (d. h. von einem mehrstündigen (erfolglosen) Versuch, mich in diese Materie einzuarbeiten, mal abgesehen.

Bardioc hat geschrieben:
Letztlich bedeutet das aber, daß auch Word eine nicht unerhebliche Einarbeitungszeit erfordert. Und wenn man nicht weiß, wie man z. B. Dokumentvorlagen benutzt oder eine Seite einrichtet, dann ärgert man sich damit nur unnötig rum (eigene Erfahrung).


Also erstellst du deinen täglichen Schriftverkehr mit LaTex?

Eine Seite einrichten ist in Word vergleichsweise easy:

Kartenreiter "Seitenlayout" --> in der Gruppe "Seite einrichten" den Punkt "Seitenränder" anklicken --> im PopUp-Menü auf "Benutzerdefinierte Seitenränder" klicken --> im nun erscheinenden Fenster die Ränder einstellen, die Seitenausrichtung angeben und das Verhalten bei mehreren Seiten angeben. Unter dem Kartenreiter "Papier" lässt sich die Seitengröße bestimmen (vorgegebene Formate oder ein ganz persönliches Seitenformat). Unter "Layout" lässt sich das Erscheinungsbild von Kopf- und Fußzeile vordefinieren (gerade/ungerade Seite gleich oder unterschiedlich; Abstand der Kopf- und Fußzeile zum Seitenrand).

Ein paar Eingaben, ein paar Mausklicks - fertig.

Bardioc hat geschrieben:
Bilder werden im Quelltext nur über ihren Filenamen referiert, es ist möglich, ein oder mehrere Quellverzeichnisse für die Bilder anzugeben, in denen beim Compilieren automatisch nach dem Bildfile gesucht wird. Der Quelltext selbst enthält also keine Bildfiles.


Geht in Word auch.

Kartenreiter "Einfügen" --> Icon "Grafik" anklicken --> Vereichnis und Grafikdatei auswählen --> und jetzt aufpassen:
Nicht einfach blind auf "Einfügen" klicken, sondern auf das kleine Dreieck rechts von "Einfügen". Dort steht nämlich "Mit Datei verknüpfen". Damit wird eine Referenz in das Word-Dokument eingebaut, die Grafik selbst bleibt außerhalb des Dokuments. Damit bleiben Word-Dateien mit vielen Grafiken ausgesprochen klein. Der Text enthält ebenfalls keine Bildfiles.

Bardioc hat geschrieben:
grolman hat geschrieben:
wie kann ich jetzt in der PDF Datei diese Verzeichnisse aktualisieren


Inhaltsverzeichnis in Word neu erzeugen, dann neues PDF generieren


Wie geht das?


Vorbedingung:
Die Kapitel-Überschriften sind im Textdokument als Überschriften angelegt (siehe Start --> Formatvorlagen; ggf. die Formatvorlage auf eigene Bedürfnisse anpassen).

Dann:
- Den Mauscursor auf die Seite setzen, wo das Inhaltsverzeichnis stehen soll bzw. wo das bisherige Inhaltsverzeichnis steht.
- Ggf. altes Inhaltsverzeichnis entfernen (markieren und Taste Del bzw. Entf)
- Auf Kartenreiter "Verweise" klicken
- ganz links beim Symbol "Inhaltsverzeichnis" auf das kleine Dreieck klicken
- auf das gewünsche Aussehen des Inhaltsverzeichnisses klicken
- fertig und sich freuen :wink:

Ich will niemanden davon abhalten, sich ins LaTex zu stürzen! Um Himmels Willen - wer bin ich, so etwas zu fordern? Ich möchte nur wissen, wie hoch der Arbeitsaufwand ist, wenn Leute, die sich halbwegs in Word auskennen und es gewohnt sind, mit einer Handvoll Mausklicks das Layout eines Schriftstückes zu bestimmen, auf textorientierte Layoutangaben zurückzufallen.
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Alan Smithee
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Re:

von Alan Smithee (09.11.2015, 13:13)
Vielleicht irre ich mich, aber ich denke, die Diskussion LaTeX oder Word hilft dem Threadersteller in keinster Weise.

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Re:

von Monika K. (09.11.2015, 13:28)
Also ... wenn ein Autorenkollege seinen Buchblock in Word erstellte und nun lediglich ein kleines Problem hat, das sich im Handumdrehen beheben lässt, dann finde ich es ganz schön daneben, ihm ernsthaft vorzuschlagen, das alles in die Tonne zu treten und mit LaTeX noch mal ganz von vorn zu beginnen.

Ich habe sowohl mit Word als auch mit LaTeX Erfahrung, und beides hat seine Vor- und Nachteile, aber ein bisschen emotionale Intelligenz sollte man schon besitzen, wenn man sich mit den Problemen seiner Mitmenschen beschäftigt. Was soll denn diese Werbeveranstaltung für LaTeX? Sind wir hier auf einer Kaffeefahrt? Bekommt man neuerdings eine Provision, wenn man neue LaTeX-Verwender wirbt? Ja, wenn das so ist, dann empfehle ich das natürlich auch für sämtliche Lebenslagen. angle:
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Re:

von mtg (09.11.2015, 13:46)
Alan Smithee hat geschrieben:
Vielleicht irre ich mich, aber ich denke, die Diskussion LaTeX oder Word hilft dem Threadersteller in keinster Weise.

Vielleicht sollte man eine Petition erstellen, damit dem TE geholfen werden kann? Für manche von uns ist das doch ein probates Mittel … cheezygrin

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Re:

von Siegfried (09.11.2015, 14:15)
Alan Smithee hat geschrieben:
Vielleicht irre ich mich, aber ich denke, die Diskussion LaTeX oder Word hilft dem Threadersteller in keinster Weise.


Ich reduziere meinen obigen Beitrag auf das, was auch dem Threadersteller ein wenig helfen könnte:

Siegfried hat geschrieben:
Bardioc hat geschrieben:
grolman hat geschrieben:
wie kann ich jetzt in der PDF Datei diese Verzeichnisse aktualisieren


Inhaltsverzeichnis in Word neu erzeugen, dann neues PDF generieren


Wie geht das?


Vorbedingung:
Die Kapitel-Überschriften sind im Textdokument als Überschriften angelegt (siehe Start --> Formatvorlagen; ggf. die Formatvorlage auf eigene Bedürfnisse anpassen).

Dann:
- Den Mauscursor auf die Seite setzen, wo das Inhaltsverzeichnis stehen soll bzw. wo das bisherige Inhaltsverzeichnis steht.
- Ggf. altes Inhaltsverzeichnis entfernen (markieren und Taste Del bzw. Entf)
- Auf Kartenreiter "Verweise" klicken
- ganz links beim Symbol "Inhaltsverzeichnis" auf das kleine Dreieck klicken
- auf das gewünsche Aussehen des Inhaltsverzeichnisses klicken
- fertig und sich freuen :wink:
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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