Idee für neues Autorenportal mit App

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


TELL-Portal
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Idee für neues Autorenportal mit App

von TELL-Portal (07.12.2015, 21:16)
gemeinsam mit einem Freund arbeite ich gerade an einem neuen Portal (mit zugehöriger App) für alle Schreiberlinge. Unser Arbeitstitel hierfür ist "TELL - Worte für die Welt" und unsere Vorstellung dieses Portals ist folgende: TELL soll die mobile Plattform werden, auf der ihr spontan und überall eure Gedanken als Worte mit der Welt teilen könnt und lest, was der Rest der Welt zu sagen hat. Egal ob Kurzgeschichten, Gedichte oder Reime - auf TELL sollt ihr euch sprachlich ausleben und kulturell bereichern können.

Konkret könnte man das Projekt als "Instagram für Worte" zusammenfassen. Jeder Benutzer soll selbst verfasste Gedichte, Kurzgeschichten, Musiktexte veröffentlichen und damit mit anderen teilen können. Auch soll man jedem Nutzer (ähnlich wie bei Twitter) folgen können und vieles mehr.

Um euch als Autoren und mögliche Nutzer eines solchen Portals von vornherein mit einzubinden, haben wir eine kleine Umfrage erstellt und wir würden uns sehr freuen, wenn ihr ggf. 10 Minuten erübrigen könntet, daran teilzunehmen. Die Umfrage hat insgesamt sechs Hauptfragen und wir haben uns Mühe gegeben, sie nicht allzu langweilig aussehen zu lassen. Falls ihr möchtet, kann die Umfrage selbstverständlich gerne geteilt werden. Ihr findet die Umfrage hier: http://surv.es/21db-2c2a

Natürlich stehen wir auch gerne hier für alle Fragen und Anregungen zur Verfügung!

Vielen Dank!
Kai von TELL

Bardioc
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Re: Idee für neues Autorenportal mit App

von Bardioc (08.12.2015, 09:23)
TELL-Portal hat geschrieben:
Um euch als Autoren und mögliche Nutzer eines solchen Portals von vornherein mit einzubinden, haben wir eine kleine Umfrage erstellt und wir würden uns sehr freuen, wenn ihr ggf. 10 Minuten erübrigen könntet, daran teilzunehmen. Die Umfrage hat insgesamt sechs Hauptfragen und wir haben uns Mühe gegeben, sie nicht allzu langweilig aussehen zu lassen.

Ich würde gerne alle Fragen vorher kennen, bevor ich entscheide, ob ich an einer derartigen Umfrage teilnehmen will. Ob die Umfrage nun ''langweilig'' aussieht oder nicht ist mir dabei so ziemlich egal.

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Seshmosis
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Re: Idee für neues Autorenportal mit App

von Seshmosis (08.12.2015, 11:10)
TELL-Portal hat geschrieben:
gemeinsam mit einem Freund arbeite ich gerade an einem neuen Portal (mit zugehöriger App) für alle Schreiberlinge.

Was oder wen verstehst Du eigentlich unter "Schreiberling"?

Das klingt so, als wäre das jemand, der will, aber nicht kann.
Ein Pseudo-Schreiber, quasi.
Sicher aber kein Autor oder gar Schriftsteller ...

TELL-Portal
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Re: Idee für neues Autorenportal mit App

von TELL-Portal (08.12.2015, 12:04)
Bardioc hat geschrieben:
Ich würde gerne alle Fragen vorher kennen, bevor ich entscheide, ob ich an einer derartigen Umfrage teilnehmen will. Ob die Umfrage nun ''langweilig'' aussieht oder nicht ist mir dabei so ziemlich egal.


In Kurzfassung wäre das:
1. Liest/Schreibst du gerne?
2. Was liest/schreibst du am Liebsten?
3. Wo liest/publizierst du das?
4. Kannst du dir vorstellen, die Texte mit anderen in einem Portal / einer App zu teilen?
5. Welche Funktionen würdest du dir hier wünschen?
6. Kannst du dir vorstellen, auf so einem Portal auch Texte zu kaufen bzw. zu verkaufen?
Und dann noch soziodemographisches Zeug wie Alter, Geschlecht, usw.

(Aber jetzt bitte nicht hier beantworten, die Fragen sind in der Umfrage deutlich ausführlicher erklärt und feiner formuliert!)

TELL-Portal
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Re: Idee für neues Autorenportal mit App

von TELL-Portal (08.12.2015, 12:06)
Seshmosis hat geschrieben:
Was oder wen verstehst Du eigentlich unter "Schreiberling"?

Das klingt so, als wäre das jemand, der will, aber nicht kann.
Ein Pseudo-Schreiber, quasi.
Sicher aber kein Autor oder gar Schriftsteller ...


Unter "Schreiberling" hätte ich alle Personen gefasst, die gerne (mal mehr, mal weniger anspruchsvoll) schreiben. Also den Hobby-Autor genauso wie den professionellen Schriftsteller.

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mtg
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Re:

von mtg (08.12.2015, 13:07)
Also aus den Fragen (s.o.) kann man im Endeffekt lediglich die Erkenntnis ziehen, dass irgendwann in irgend einem Land irgend ein Sack Reis umkippt. Das bringt überhaupt keine relevanten Ergebnisse. Wo sind z.B. die Fragen nach den bisher genutzen Plattformen? Und den Gründen, warum oder warum nicht. Und warum sollte man Texte auf einer Plattform kaufen? Zu welchem Zweck, mit welchem Hintergedanken? Was versprechen sich »Schreiberlinge« (vielen Dank! – Ein Grund mehr, sich nicht zu beteiligen) davon?

Wieviel Erfahrung hast Du denn selbst mit Schreiben?

Trotzdem viel Erfolg.

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Udo Ehrich
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Re:

von Udo Ehrich (08.12.2015, 14:35)
1. Liest/Schreibst du gerne?

Ja.

2. Was liest/schreibst du am Liebsten?

Ich lese am liebsten Sachbücher und Krimis, scheibe selbst Sachbücher.

3. Wo liest/publizierst du das?

Ich lese zu Hause und unterwegs und publiziere bei BoD.

4. Kannst du dir vorstellen, die Texte mit anderen in einem Portal / einer App zu teilen?

Dazu müßte ich mehr Details kennen.

5. Welche Funktionen würdest du dir hier wünschen?

Darauf kann man ohne mehr Details zu kennen gar nicht qualifizert antworeten.

6. Kannst du dir vorstellen, auf so einem Portal auch Texte zu kaufen bzw. zu verkaufen?

Eigentlich kaufe ich lieber in Shops die ich kenne.

Und dann noch soziodemographisches Zeug wie Alter, Geschlecht, usw.

k.A.


Und nun?

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (08.12.2015, 14:52)
Das wäre nicht das erste Projekt dieser Art, das ich kläglich scheitern sehe. Um Nutzer in ausreichend großer Zahl anzulocken, müsste eine Plattform etwas können, das Facebook & Co definitiv noch nicht bieten. Das ist gar nicht so einfach. Frage 5 "Welche Funktionen würdest du dir hier wünschen?" nährt bei mir den Verdacht, dass man sich die Superspitzenspezialidee von den zukünftigen Nutzern erhofft. Wir Autoren/Schreiberlinge/Kritzelfritzen (oder wie auch immer man uns nennen möchte) wünschen uns in erster Linie eines: Leser. Momentan wird an allen Orten mehr geschrieben als gelesen. Wer das Problem durch eine eierlegende Wollmilchsau-APP lösen kann, hat sicherlich den Stein der Weisen gefunden. Wer nur einen weiteren Ort schafft, an dem Texte munter kostenlos/-pflichtig hochgeladen werden können, schafft eben nur einen weiteren Ort, an dem mehr geschrieben als gelesen wird.

Gruß,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Siegfried
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Re: Idee für neues Autorenportal mit App

von Siegfried (08.12.2015, 16:06)
1. Liest/Schreibst du gerne?

Ja


2. Was liest/schreibst du am Liebsten?

Politthriller, Sachbücher (und ganz nebenbei: Bücher zur deutschen Rechtschreibung ... :twisted: ... am Liebsten ... :twisted: )

3. Wo liest/publizierst du das?

Lesen: Zuhause, unterwegs, beim Arzt, im Urlaub, usw. usw.

Publizieren: bei BoD, in Zeitungen und Zeitschriften, bei Literaturwettbewerben, in Blogs, auf verschiedenen Webseiten

4. Kannst du dir vorstellen, die Texte mit anderen in einem Portal / einer App zu teilen?

Schwerlich. Weil ich nicht verstehe, was mit "teilen" gemeint ist

5. Welche Funktionen würdest du dir hier wünschen?

Erst einmal gehe ich davon aus, dass die Betreiber den Leistungsumfang festlegen. Denn "Funktionen" bedeuten vor allem erst einmal Arbeit. Wenn die nicht richtig honoriert wird (in Form von Geld oder Anerkennung), laufen sich Funktionen und Leistungen schnell tot.

Nehmen wir an, es geht um Textanalyse, also um reine Textarbeit. Was soll da geleistet werden bzgl. Umfang und Anspruch? Welche Definitionen gibt es und wie werden die festgelegt?

Nur ein Beispiel: Wer definiert, was gute und was schlechte Lyrik ist? Viele schreiben Gedichte. Entscheidet über die Qualität allein der Bauch? Oder gibt es tatsächlich Kriterien, an denen man Kommentare wie "Das ist ein völlig unqualifizierter Schmarrn" oder "diese Zeilen hauen einen aus den Socken!" festmachen kann? Kommentare wie "gefällt mir" bzw. "gefällt mir nicht" sind (in meinen Augen) herrlich nutzlos.

Plattformen zur Textpräsentationen gibt es im Internet wie Sand am Meer. Da braucht niemand noch eine entsprechende Webseite. Was also ist das Besondere? Wo steckt der Nutzen für die Teilnehmer?

6. Kannst du dir vorstellen, auf so einem Portal auch Texte zu kaufen bzw. zu verkaufen?

Auf keinen Fall! Sobald so eine Webseite anfängt, für bestimmte Dinge Geld zu verlangen, sind die Besucher weg. Wer für Online-Texte Geld verlangt, muss saugut oder enorm interessant sein. Kann eine privat oder gewerblich betriebene Seite, auf der nichtprofessionelle Autoren ihre Texte veröffentlichen, diesen Ansprüchen genügen?
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (08.12.2015, 16:12)
Ich hab die Fragen einfach mal beantwortet. Mal sehen, ob aus dem Projekt was wird. Besonders interessant wird sein: Wie verdient man Geld mit der Plattform, um die Unkosten zu bestreiten?
Heiteres Gartenlexikon - Heiteres Heimwerkerlexikon - Irgendwas mit Wuppertal - Im Dutzend witziger

http://www.NIMMSmitHUMOR.de
Twitter: @NIMMSmitHUMOR
Amazon: http://tinyurl.com/tbuchheit

Bardioc
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Re: Idee für neues Autorenportal mit App

von Bardioc (08.12.2015, 16:29)
TELL-Portal hat geschrieben:
Bardioc hat geschrieben:
Ich würde gerne alle Fragen vorher kennen, bevor ich entscheide, ob ich an einer derartigen Umfrage teilnehmen will. Ob die Umfrage nun ''langweilig'' aussieht oder nicht ist mir dabei so ziemlich egal.


In Kurzfassung wäre das:
1. Liest/Schreibst du gerne?
2. Was liest/schreibst du am Liebsten?
3. Wo liest/publizierst du das?
4. Kannst du dir vorstellen, die Texte mit anderen in einem Portal / einer App zu teilen?
5. Welche Funktionen würdest du dir hier wünschen?
6. Kannst du dir vorstellen, auf so einem Portal auch Texte zu kaufen bzw. zu verkaufen?
Und dann noch soziodemographisches Zeug wie Alter, Geschlecht, usw.

(Aber jetzt bitte nicht hier beantworten, die Fragen sind in der Umfrage deutlich ausführlicher erklärt und feiner formuliert!)


Das habe ich befürchtet, daß der Hase in diese Richtung läuft: Wenn Punkt 6 nicht wäre, würde ich die Sache vieleicht ernst nehmen. Aber auf dieses ''soziodemographische Zeug'' sind heutzutage viele scharf, und den meisten davon würde ich nicht über dem Weg trauen. Auf jeden Fall kann man damit viel Geld machen ... selber schuld, wer das beantwortet! Vermutlich es es der einzige Zweck dieser Umfrage, an diese Daten zu kommen.

Und wir sind hier keine kleinen Kinder, die alles kurzweilig gestaltet haben wollen, angeblich!

TELL-Portal
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Re:

von TELL-Portal (08.12.2015, 21:07)
In der Hoffnung, eine zusammenfassende Antwort geben zu können:

1. Viele der Fragen, die beim Beantworten der hier aufgelisteten sechs Fragen gestellt werden, werden - wie direkt unter der Auflistung der Fragen bereits erwähnt - in der "richtigen" Umfrage ausführlich erklärt. Da werden die angedachten Funktionen erklärt und vermutlich erübrigen sich hier viele Fragen.

2. An mtg: Inwiefern die Umfrage bzw. die dadurch entstehenden Antworten für unser Projekt relevant sind, wissen wir schon ganz gut. Die Fragen nach den bisher genutzten Plattformen und dem warum und warum nicht findest du ausführlich unter dem Umfragen-Link.

Warum sollten Menschen da Texte kaufen? - Nunja, warum kaufen sie wo anders Texte? Warum kaufen Sie E-Books?

3. Udo Ehrich: Du sagst, dass du ohne weitere Details nicht weiter auf die Fragen antworten kannst. Die weiteren Details findest du in der deutlich ausführlicher formulierten Umfrage unter diesem Link: http://surv.es/21db-2c2a

4. Monika K.: Nein, wir erhoffen uns keine Superspezialidee durch zukünftige Nutzer. Also klar, das wäre ein toller Input aber das ist gar nicht unser Ziel. Wir glauben, uns von Facebook und Co. gerade über den Fokus auf die Inhalte absetzen zu können. Wir wollen kein zweites Facebook sein, das wäre größenwahnsinnig und völlig blödsinnig. Wir wollen auch keine eierlegende Wollmilchsau sein.

Wir wollen uns hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) auf kürzere Texte wie Kurzgeschichten, Gedichte, lyrische Gedanken, vielleicht Musiktexte, usw. konzentrieren. Das heißt: Wenn du diese App bzw. die Seite öffnest, wirst du genau wissen, was dich erwartet. Wenn du hier also einen Text online stellst, dann weißt du genau, dass sich andere Menschen diesen Text aus der Freude an literarischen Texten durchlesen und er taucht eben bei deinen Lesern nicht zwischen dem Mittagessen eines Schulfreundes und Candy Crush auf.

Siegfried: Ich würde mich freuen, wenn du nochmal den Fragebogen unter dem oben aufgeführten Link beantworten könntest, der wird alle deine Fragen beantworten.

Bardioc: Um ehrlich zu sein ist uns das soziodemographische Zeug gar nicht wichtig. Wir produzieren Portal und App im Rahmen eines universitären Projektes und die sieht eben bei allen Arten von Umfragen eben immer soziodemographische Datenabfragen vor. Wenn ihr die nicht beantworten möchtet, könnt ihr die Umfrage auch an der Stelle abbrechen oder etwas Falsches angeben. Im Übrigen wären die Daten nur dann verkaufbar, wenn man sie mit anderen Daten verknüpfen würde. Allein die Frage nach Alter, Geschlecht und Herkunftsland ist doch völlig irrelevant.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (08.12.2015, 21:46)
TELL-Portal hat geschrieben:
4. Monika K.: Nein, wir erhoffen uns keine Superspezialidee durch zukünftige Nutzer. Also klar, das wäre ein toller Input aber das ist gar nicht unser Ziel. Wir glauben, uns von Facebook und Co. gerade über den Fokus auf die Inhalte absetzen zu können. Wir wollen kein zweites Facebook sein, das wäre größenwahnsinnig und völlig blödsinnig. Wir wollen auch keine eierlegende Wollmilchsau sein.

Wir wollen uns hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) auf kürzere Texte wie Kurzgeschichten, Gedichte, lyrische Gedanken, vielleicht Musiktexte, usw. konzentrieren. Das heißt: Wenn du diese App bzw. die Seite öffnest, wirst du genau wissen, was dich erwartet. Wenn du hier also einen Text online stellst, dann weißt du genau, dass sich andere Menschen diesen Text aus der Freude an literarischen Texten durchlesen und er taucht eben bei deinen Lesern nicht zwischen dem Mittagessen eines Schulfreundes und Candy Crush auf.

Es gibt auf Facebook bereits jede Menge Lyrik- oder Kurzgeschichten-Gruppen, in denen Gedichte bzw. kurze Texte vorgestellt werden können. Wenn Werbung verboten ist, funktioniert das sogar sehr gut, aber die Mitgliederzahl ist sehr bescheiden und mehr als eine Handvoll Likes und hin und wieder ein Kommentar springen meistens nicht dabei heraus. Ist Buch-Werbung erlaubt, hat die Gruppe zwar jede Menge Mitglieder, versinkt jedoch schnell im Shoplink-Chaos, und das Feedback zu vorgestellten Texten ist Null. Das meinte ich, als ich fragte, wie ihr euch von Facebook abheben wollt.
TELL-Portal hat geschrieben:
Wenn du hier also einen Text online stellst, dann weißt du genau, dass sich andere Menschen diesen Text aus der Freude an literarischen Texten durchlesen

Sorry, aber woher sollen diese interessierten Leser plötzlich kommen? Auch hier im Autorenpool kann man übrigens Kurzgeschichten oder Gedichte vorstellen. Das kann man an allen möglichen Orten. Wie wollt ihr echte Leser finden, die diese riesigen Massen an Output "mit Freude" lesen (oder gar dafür bezahlen)? Die meisten Autoren haben ja nicht einmal selbst Lust und Zeit, sich mal einen Text eines Kollegen anzusehen, sondern laden ab und verschwinden. Und reine Leser machen in der Regel einen großen Bogen um Orte, an denen jeder seine Texte hochladen kann, und lesen lieber in Ruhe ein gutes Buch, das sie sorgfältig auswählen. Das meinte ich mit "Stein der Weisen". Ich wünsche euch viel Glück für euer Projekt.

Gruß,
Monika
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TELL-Portal
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Re:

von TELL-Portal (08.12.2015, 23:38)
Monika K. hat geschrieben:
TELL-Portal hat geschrieben:
4. Monika K.: Nein, wir erhoffen uns keine Superspezialidee durch zukünftige Nutzer. Also klar, das wäre ein toller Input aber das ist gar nicht unser Ziel. Wir glauben, uns von Facebook und Co. gerade über den Fokus auf die Inhalte absetzen zu können. Wir wollen kein zweites Facebook sein, das wäre größenwahnsinnig und völlig blödsinnig. Wir wollen auch keine eierlegende Wollmilchsau sein.

Wir wollen uns hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) auf kürzere Texte wie Kurzgeschichten, Gedichte, lyrische Gedanken, vielleicht Musiktexte, usw. konzentrieren. Das heißt: Wenn du diese App bzw. die Seite öffnest, wirst du genau wissen, was dich erwartet. Wenn du hier also einen Text online stellst, dann weißt du genau, dass sich andere Menschen diesen Text aus der Freude an literarischen Texten durchlesen und er taucht eben bei deinen Lesern nicht zwischen dem Mittagessen eines Schulfreundes und Candy Crush auf.

Es gibt auf Facebook bereits jede Menge Lyrik- oder Kurzgeschichten-Gruppen, in denen Gedichte bzw. kurze Texte vorgestellt werden können. Wenn Werbung verboten ist, funktioniert das sogar sehr gut, aber die Mitgliederzahl ist sehr bescheiden und mehr als eine Handvoll Likes und hin und wieder ein Kommentar springen meistens nicht dabei heraus. Ist Buch-Werbung erlaubt, hat die Gruppe zwar jede Menge Mitglieder, versinkt jedoch schnell im Shoplink-Chaos, und das Feedback zu vorgestellten Texten ist Null. Das meinte ich, als ich fragte, wie ihr euch von Facebook abheben wollt.
TELL-Portal hat geschrieben:
Wenn du hier also einen Text online stellst, dann weißt du genau, dass sich andere Menschen diesen Text aus der Freude an literarischen Texten durchlesen

Sorry, aber woher sollen diese interessierten Leser plötzlich kommen? Auch hier im Autorenpool kann man übrigens Kurzgeschichten oder Gedichte vorstellen. Das kann man an allen möglichen Orten. Wie wollt ihr echte Leser finden, die diese riesigen Massen an Output "mit Freude" lesen (oder gar dafür bezahlen)? Die meisten Autoren haben ja nicht einmal selbst Lust und Zeit, sich mal einen Text eines Kollegen anzusehen, sondern laden ab und verschwinden. Und reine Leser machen in der Regel einen großen Bogen um Orte, an denen jeder seine Texte hochladen kann, und lesen lieber in Ruhe ein gutes Buch, das sie sorgfältig auswählen. Das meinte ich mit "Stein der Weisen". Ich wünsche euch viel Glück für euer Projekt.

Gruß,
Monika


Liebe Monika,

vielen Dank für deine Anmerkungen. Die helfen uns wirklich sehr weiter.

Um auf die von dir angesprochenen Probleme einzugehen: Du hast das Facebook-Problem ja selbst schon angesprochen. Die Menschen bei Facebook lesen keine literarischen Inhalte, weil sie völlig untergehen. Auch in Gruppen. Aus dem Grund funktioniert ja auch z.B. die Organisation von (analogen) Gruppen und Vereinen so furchtbar schlecht über Facebook. Weil man da eben nicht reingeht, um ein Gedicht zu lesen oder seinen Handballverein zu organisieren. Genau da wollen wir eben einen Unterschied machen.

Woher die Leser kommen sollen, ist eine wirklich gute Frage. Wobei wir uns doch eigentlich fragen sollten: Gibt es denn wirklich keine Leser? Oder lesen sie nur nicht auf Facebook oder in Foren? Haben die Facebook-Gruppen vielleicht genau deshalb keine mitlesenden Gäste, weil sie eben ihren Lesestoff anders beziehen als per Facebook? Du sagtest ja selbst, dass diese Personen lieber Bücher kaufen gehen, anstatt online zu lesen. Das liegt natürlich zum einen am Medium selbst (ich persönlich kann z.B. E-Books wirklich gar nicht gut lesen). Zum anderen aber eben auch an der Konzentration der Qualität.

Wenn ich mich als Leser darauf verlassen kann, ohne groß danach suchen zu müssen, hochwertige Inhalte finden zu können, dann kann so eine App eine gute Ergänzung zum Papier-Alltag sein. Und um dafür sorgen zu können, dass du wirklich nur die Texte findest, die du selbst auch gerne magst, kannst du eben Autoren folgen. Wir planen außerdem ein Up- und Down-Vote-System, sodass du sehen kannst, welche Autoren andere Nutzer gerne lesen. Wir sind davon überzeugt, dass so auch viele Leser dazu bewogen werden können, freiwillig online kostenlose Texte zu lesen.

Danke aber für deine Hinweise, die sind für uns sehr hilfreich!

Liebe Grüße
Kai

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (08.12.2015, 23:45)
TELL-Portal hat geschrieben:
Siegfried: Ich würde mich freuen, wenn du nochmal den Fragebogen unter dem oben aufgeführten Link beantworten könntest, der wird alle deine Fragen beantworten.


Gemacht.
Meine Fragen sind nicht oder nur unzureichend beantwortet worden.

Fur die anderen Mitdiskutanten:

TELL klingt laut Fragebogen nach einer Vermarktungs-Webseite für kurze Texte. Nach den Einstiegsfragen (was schreibst/liest du - sehr pauschale Antworten, die in Richtung "lange Texte oder kurze Texte" gehen) sowie Fragen, wo man kurze Texte liest (da erscheint u. a. Twitter, also ein Dienstleister für Texte von max. 140 Zeichen), kommt man zum Punkt:

Eigene Texte auf TELL einstellen, um sie zu verkaufen
oder
fremde Texte kaufen

Als "Funktionen" bietet man derzeit an:
- anderen Nutzern folgen
- von anderen Nutzern kommentiert werden
- mit anderen Nutzern gemeinsam an einem Text schreiben
- andere Nutzer finanziell unterstützen (ohne Gegenleistung?)
- fremde Texte vorgelesen bekommen (kostenpflichtige Leistung?)

Kurz vor Schluss wird noch die grundsätzliche Meinung abgefragt, ob man bereits wäre, fremde Texte über TELL zu kaufen bzw. eigene Texte dort zu verkaufen (vermutlich gegen Gebühr - wird aber nicht erwähnt).

TELL ist - meiner Meinung nach - keine echte Autorenplattform im Sinne von Austausch und gegenseitiger Hilfe unter Autoren, sondern ein Marktplatz für Verfasser von kurzen und ultrakurzen Texten. Ein Bonmot, ein Aphorismus, eine ungewohnte Satzkonstruktion soll (vermutlich) dort verkauft werden. Ebenfalls vermutlich: Je kürzer, desto besser, da dann der Preis niedrig und die Masse an Angeboten hoch ist (die Webseite wird sich durch die Menge finanzieren - ähnlich wie kommerzielle Bilder-Pools, wo Unmengen an Hobby-Fotografen ihre Fotos einstellen)

Ergänzend zu den Funktionen:
Ich hätte gerne dort die Funktion gesehen "Beratung für Deutsch in Wort und Schrift" und diese TELL-Funktion den Umfrage-Erstellern empfohlen. :twisted: Denn in der Umfrage wird gleich zwei Mal der Superlativ "am liebsten" falsch geschrieben (Steigerung von gern --> lieber --> am liebsten; in der Umfrage steht aber "am Liebsten").

Tipp:
Wer wirklich an Texten arbeiten will oder Rückmeldungen zu seinem Text haben möchte, sollte sich mal www.dsfo.de ansehen. Dort kann man kostenlos Texte einstellen und von anderen Autoren Kritiken dazu bekommen. Und die Webseite ist nicht einmal kostenpflichtig.

Wer im Internet veröffentlichen will:

www.fanfiktion.de
www.belletristica.com/de
www.e-stories.de
www.bookrix.de
www.kurzgeschichten.de
www.leselupe.de
www.keinverlag.de
www.xinxii.de
www.hierschreibenwir.de

(und auch hier sucht man Leser)
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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