neue Bücher von Simon Stiegler, Autor von 9 Büchern

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simonstiegler
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neue Bücher von Simon Stiegler, Autor von 9 Büchern

von simonstiegler (12.03.2016, 13:25)
Hallo liebe Nutzer/in, Leser/innen,

ich möchte mich kurz vorstellen.
Bekannt wurde ich unter meinem Namen Simon Stiegler. Ich schrieb Bücher wie Kuscheldeckeboutique, Diplomatenchaos und im Atelier. Im letzten Jahr (Oktober) kam Mord mit neun Leichen, erhältlich bei Amazon, raus. Es folgte Florin, ebenfalls erhältlich in deiner Buchhandlung und im Internet.

Mit meinem Verlag united-pc veröffentlichte ich Kuscheldeckeboutique - Die Geschichte von Freunden und Diplomatenchaos.

Schaut euch mal um und voted meinen Bücher.
Zu finden bin ich bei thalia, lehmanns, bod, Amazon, libri, alibris usf.. oder in deiner Buchhandlung :)

Ich wünsche euch viel Spaß!!
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Simon Stiegler

holz
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Re:

von holz (12.03.2016, 14:57)
Der Lektor von united-pc scheint aber einen ganz schlechten Tag erwischt zu haben, wenn ich auf einer Seite der Leseprobe u.a. lesen muss:

Lampignon - Karusell - Stupfnase - pollderte - klame

(statt: Lampion - Karussell - Stupsnase - polterte - klamme)

simonstiegler
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im Atelier

von simonstiegler (20.03.2016, 14:30)
Gerne biete ich euch eine Leseprobe zu IM ATELIER an. Alle Bücher erhaltet ihr in euer Buchhandlung oder im Internet.

*****

im Atelier
story of view
Am 25.Juli, die Sonne stach durch das Fenster,
einige Vögel waren aus weiter Ferne zu hören.
Und es geschah

im Atelier -

die Bilder standen im Raum herum und auf
einem ganz Bestimmten war ein konvexer
Kreis abgebildet. Ein Kunstwerk, das sie
selbst vor einigen Wochen gemalt hatte, als sie
noch nicht von dem Besuch wusste, der nun
im Raum stand. Drei Männer aus der Branche,
eine Atmosphäre wie wenn sich die Dinge
treffen würden, schwinkte nun im Raum nach.
>> Ist das der King of Rock, eine Anlehnung
an ihn?<< meinte der etwas Empathischere >>
oder hat das Ganze etwas mit einer zufälligen
Farbenkonstellation zu tun?<< Sie schaute nun
auf, kniff ihre Augen zusammen und setzte das
linke Bein ein wenig nach vorne, um einen
ausgeglichen Stand zu haben. >> Ich denke in
dieser Weise nicht an diesen Zusammenhang,
sondern sehe es in einem anderen Moment.
Dies hier würde sich besonders in einer
kleinen Niesche entfalten können.<< Ein
Schweigen glitt nun durch den Raum und die
Drei schauten sich an, musterten sich und
überlegten. Ein leichtes Zittern war zu sehen,
ihr blaues Jacket flatterte ein wenig mit, von
den Herztönen die nun entstanden waren. Sie
zeigte auf ein Bild das dem Kolosseum glich,
dass sie aus ihrem Urlaub kannte. Sie meinte,
dass es eine Geschichte erzähle, eine
Geschichte über einen Mann, der an einem
Punkt angelangt war, an dem er seinen Freund
verloren hatte. Deshalb wäre auf dem Bild das
Kolosseum ein wenig zerstört, es hätte die
richtigen Teile zum Ganzen verloren und
erzähle so eine sehr tiefgreifende Geschichte.
Allein das Vorstellungsvermögen darüber
stand in einer anderen Sicht der Drei. Sie
konnten nicht ganz folgen, nur einer davon
fühlte sich angetan und hatte etwas übrig für
diese Geschichte. Dennoch schien es so, dass
sie nicht dem absoluten Wahrheitsgehalt
transferrierte, nachdem sie ihre Erzählung
ausgerichtet hatte. Möglicherweise, so dachte
der Chameur, wollte sie ein Bild trans-
ferieren, ein Detail, das in einem Verhältnis
zum Ganzen stehen würde, so als wäre es ein
Leben, dem eine Sache entrissen war, das in
einem anderen Kontext existieren konnte.
Sie schritten nun an den Werken vorbei. Nicht
zu jedem wollten sie etwas wissen, sie
orientierten sich eher auch wie die Bilder
gestellt waren, ob sie im richtigen Verhältnis
zu ihren Ausrichtungen zueinander stehen
konnten. Dies mussten sie anzweifeln, denn
die Aussagen, die die Bilder nach ihrer
Meinung nach hatten, standen nicht in dem
Verhältnis wie sie diesen gesehen hatten. Jetzt
konnten sie es wissen, ob sie es aus
motivierten Überzeugungen so angeordnet
hatte, oder ob es ein Gefühl war, das sie
leitete.
Sie bot nun ein Getränk an, wollte die Drei ein
wenig in eine gemütliche Atmosphäre bringen.
Ihre Gedanken kuschelten nun mit ihrer
Vorstellung und ihrem Gefühl. Unmöglich
konnte sie nun in ihre Welt abgleiten, es
verlieren und der Realität wieder ein wenig
abwegig gegenüberstehen. So entschloss sie
sich einen Kaffee zu trinken und abzuwarten
was passieren würde. Schließlich sprach sie
die Drei an, fragte ob es ihnen was ausmachen
würde, wenn sie nun eine kurze
Zusammenfassung von ihren Eindrücken
machen würden. Sie erzählten jedoch von der
Sonne, die sich hoch über der Weite des
Meeres erstreckte und nun erblickt werden
konnte. Gleich könne man wie eine Libelle
über das Ufer fliegen, die Molche sehen, um
dann weiter zu fliegen, dorthin wo an einem
versteckten Ort die Geheimnisse der See auf
sie warten würden, dann könne man in das
Wasser eintauchen, sich durch den Tunnel in
die untersten Sphären des Wassers gleiten
lassen, um am unteren Ende angekommen zu
sein und sich in der tiefen Weite ausbreiten zu
können. Jetzt jedoch stand er wirklich da, hatte
den Blick auf einen Punkt fixiert und wusste,
dass die Erde in einem einzigartigen Komplex
zu sich selbst existent geworden war. Er ging
zum Jeep und fuhr den Strand entlang, sah den
Pavillion wo die bunten Lichter leuchteten und
roch das Fleisch das sich durch den Rauch
gezogen hatte. Wenn er es nun gewusst hätte,
und es so gewesen wäre, dass das Fest, die
Boutique und das Auto in richtigen Zu-
sammenhang zu sich selbst stünde, so wäre es
eine Tat, wenn die Dinge sofort Wirklichkeit
werden würden. Es konnte nur noch Chantaré,
eine Stadt im mittleren Süden sein, das sein
Ziel beschrieb. Clubs, Café's und eine
Einkaufsmeile soweit wie die Ferne des
Meeres, an dem er nun stand und auf den
umzingelten Sand schaute. Heute würde es die
seichte Komponente seiner Lust eröffnend
darbieten. Sie stand jedoch im Abendkleid vor
ihm und er hatte keinen Gedanken daran
verschwendet wie es wäre, wenn sie ihn nun
gleich entführen würde. Doch wie es so
geschehen sollte, hatte es eine andere Fügung
mit sich gebracht. Die Sonne ließ ihre Strahlen
durch die Fensterfront seines Schlafzimmers
gleiten, noch immer kauerte er im Bett umher,
erinnerte sich an sie und wollte es nun gleich
wissen. Schnell die Bücher zur Seite gelegt
und schon stand er vor seinem Spiegel,
schaute sich an und rasierte seinen Bart. In
völliger Erwartung auf ein neues Erlebnis,
nachdem er schon die ganze Zeit gesucht
hatte, öffnete er seine Gedanken. Die Straße
war nun gleich reicher an Autos, der Verkehr
flitzte auf den Spuren umher und keiner
scherte sich um das was kommen würde, denn
die Wirklichkeit war schöner. Sie antwortete
geschwind >>Der Tag als ich ihn zum ersten
Mal gesehen hatte, war der Tag, an dem ich
ein Jahr zuvor ein Erlebnis hatte, dass einem
schnellen Gedanken in meinem Kopf gleich
kam.<< Das knallrote Sofa, die Vitrine an der
Wand war das einzige Gute was sich nun
gerade noch in mir aufbereiten konnte, um
meiner Motivation in mir die nötige Konstante
zu wahren. Feierlicher Umgang, wie der eines
Festes würde erst wieder am Samstag sein,
dort auf dem Grundstück des Freundes, der im
echten Leben neben einem Chameur ein
Witzbold erster Klasse war.<< Jetzt lügte der
Gedanke, der daran festhielt, diese jene
Systematik zu verlassen sei, denn die Spur
davon verriet den unweigerlichen Drang im
eigentlich gebetteten Mitstreitertum seinen
Platz zu finden.
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Simon Stiegler

hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (21.03.2016, 00:24)
Hallo!

Normalerweise äußere ich mich nicht zu Prosa-Texten, aber nachdem es statt einer Antwort auf Holz eine Leseprobe gibt, wurde ich neugierig.

Und: Ich wurde nicht enttäuscht! Ich kopiere mal ein paar Beispiele vom Textbeginn hier herein, die mir besonders gut gefallen haben:

"Drei Männer aus der Branche, eine Atmosphäre wie wenn sich die Dinge
treffen würden, schwinkte nun im Raum nach."

"Ich denke in dieser Weise nicht an diesen Zusammenhang, sondern sehe es in einem anderen Moment."

"Ein Schweigen glitt nun durch den Raum und die Drei schauten sich an, musterten sich und überlegten. Ein leichtes Zittern war zu sehen, ihr blaues Jacket flatterte ein wenig mit, von den Herztönen die nun entstanden waren."

Ich weiß schon: Dichterische Freiheit und so. Aber gleich so brutal?

Hugo

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (21.03.2016, 09:35)
Jetzt lügte der
Gedanke, der daran festhielt, diese jene
Systematik zu verlassen sei, denn die Spur
davon verriet den unweigerlichen Drang im
eigentlich gebetteten Mitstreitertum seinen
Platz zu finden.


Diese Freiheit in der Grammatik!
Diese wunderbare Wirrnis der Sprache!
So viele Worte ohne Sinn!
So viel Pathos ohne Grund!
Wahrlich, ein neuer Schatz im Kuriositäten-Kabinett des Self-Publishing.
Oder war es Self-Punishment?

simonstiegler
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Wandleuchte Newdesign Gips Stuck von Simon Stiegler ::Selfma

von simonstiegler (21.03.2016, 10:18)
Hallo liebe LeserInnen,

zuerst möchte ich eine aktuelle Leseprobe hierher kopieren.
Es ist vom neusten Buch WANDLEUCHTEN NEWDESIGN aus GIPS STUCK :: Selfmade von Simon Stiegler, über Amazon zu bekommen.

Schaut bei dieser Gelegenheit auch auf meine weitere Bücher, die ich eine Zeit lang früher veröffentlicht habe. KUSCHELDECKEBOUTIQUE verspricht feinste Belletristik zu sein, mit DIPLOMATENCHAOS schrieb ich einen Krimi. MORD 1+2 mit neun Leichen ist ebenfalls eine Krimiserie, die bald beendet ist. Ein weiterer Teil kommt noch raus. FLORIN erzählt eine weiterführende Geschichte von KUSCHELDECKEBOUTIQUE und meine Bildbänder zu Gemälden findet ihr unter MODERN ART ebenfalls auf Amazon, 2 Bücher mit Bildbänden. Im Atelier krönt meine Veröffentlichungen.

Nun wünsche ich viel Spaß mit der Leseprobe zu WANDLEUCHTEN NEWDESIGN:
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Wandleuchten Newdesign :: Visionen leuchten lassen
*********************************
Dubai, den 6. März 2016
Die kleinen Kutter am Ende der Meer-
mündung hatte ich erblickt. Ein Kutter-
platz mit einer Durchlassschleuse hatte
einige Angler an die Bucht heran gelok-
kt.
Ich sitze in meinem Wagen, höre aus den
Lautsprechern die Uhr von Dragan, die
dezent an eine Brüskierung erinnert.
Rosengold und Keimrubine, die gelb
leuchteten und aus dem 50er Jahren
kamen würde ich bald finden und ich
war gespannt, ob ich eine realistische
Schätzung beim Kauf ausführen könnte.
Relaxed und zuverlässig gab ich mich,
ich hatte es gerne wenn mir meine
Liebsten etwas schenkten, so erinnerte
ich mich, dass mein Vater sich einmal
ähnlich ausgedrückt hatte als wir
beisammen an dem großen Eichentisch
gesessen waren. Ich zündete eine Zigarre
an, öffnete das Fenster meines weißen
Wagens, der verdunkelte Fenster hatte.
Ich streckte meine Hand zum
Handschuhfach aus, glitt mit der
Oberfläche meiner Hand über meine
jetzige Sammlung an Rubine. Ich nahm
einen grünen auf meine Hand, sah dass
er nicht nur filigran war, sondern das
ihm leider die Exaktheit fehlte nach dem
ich bei meinem kommenden Käufen
suchen würde. Meine Uhr am
Handgelenk war mit Onix gearbeitet.Zusammen mit dem Ziffernblatt sah es
schmuck zu meinem Halsband aus, das
ich in der prallen Sonne trug. Es waren
nun schon vierzig Grad, das Wasser wäre
seicht warm und mein Tuch aus der
venezianischen Zeit lag auf dem
Beifahrersitz, wie schade, denn ich hatte
keinen Partner heute bei mir, mit dem
ich die Fahrt fortsetzen konnte.
Über eine Düne hatte ich mir einen Weg
in den Sand gelegt. Ich schaute in den
Rückspiegel, sah wie Schlangenlinien
sich fortsetzten und hörte wie meine
Reifen gekonnt über den Boden fuhren.
Das Radio lief, einige Sekunden einer
neuen Band aus dem Süden Alaskas
flatterte an meinen Gehörgang, ich
schaltete um und lauschte der
orientalischen Musik. Wie gerne hätte
ich jetzt ein Fathamorgana erblickt oder
eine kunstvolle Ausrichtung in Mitten
der Wüste. Wie es sein konnte wurde der
Boden jetzt fester, aus-gesprenkelter
Dreck wurde immer sichtbarer als
Untergrund so wie ich auch meine Fahrt
fortgesetzt hatte. Jetzt kamen die Oasen
mit Palmen und in einem entferntesten
Punkt konnte ich eine Bewegung sehen.
Ich hielt kurz an, stieg aus dem Wagen
und stocherte mit den Beinen auf dem
Boden. Zeichnete eine Figur und
überlegte kurz. Eine innere Kraft bittet
mich
einen
Rubin
aus
dem
Handschuhfach zu nehmen und ihn zu
vergraben. Ich würde ihn nie wieder
finden, aber ich hätte die Szene inmeinem Kopf, wenn ich wieder in
Europa wäre mit über achtzig Jahren. Im
Kofferraum lag ein kleiner klappbarer
Spaten, daneben mein Experimentier-
korb mit den organischen und anorgan-
ischen Gemischen. Ich nahm Beides, lief
um den Wagen und suchte mir eine
südliche Stelle im fein-sandigen Gebiet.
Ich wusste, dass ich nur unzureichend
ausgestattet war, öffnete dann aber den
Spaten nahm dreißig Fuß und setzte ihn
an einen lockeren Stelle an, die ich zuvor
mit einer Wünschelrute abgelaufen hatte.
Ich bohrte den Spaten in die Erde,
musste derweil über zwanzig Stiche zu
meinem feierlichen Umgang aufwenden
und war schließlich am Ziel angelangt.
Etwa siebzig Zentimeter hatte ich
gebuddelt und ich träufelte anorganische
Masse in das Loch. Es dampfte kurz und
der Boden verdichtete sich zunehmend.
Ich nahm nun eine kleine Schatulle, legte
den Rubin hinein und legte ihn sachte an
den Untergrund des Loches. Ich hatte
ausgelotet, dass Sandverwehungen an
diesem Ort selten vorkommen, und so
könnten Beduinnen eine Wasserstelle
finden und hätten die Chance auf einen
echten Rubin. Doch ich war in Dubai,
nicht in Afrika und sicher hatte ich ganz
europäisch gehandelt und ich vergaß für
einen Augenblick alles was ich jetzt
gedacht hatte.
Im Hotel gingen die Lichter an. Ein
Bediensteter lockte das Chamäleon anden großen Schrank und verschwand
wieder. Im Foyer brannten die Fackeln,
zum Eingangsbereich hin war rechts die
Lounge und links der Tresen. Eine
ungeheuerliche Hitze zauberte einen
gesunden Atem in die Ankömmlinge der
Zeit. Roter Putz und Stuckmarmor in den
Königsblaunen Farben, aber auch in
weiß und rosa zierten eine Säule in
Mitten des „Loungesofa über Eck.[...]

Gerne könnt ihr nach meinen Büchern in eurer Buchhandlung oder im Internet schauen.
Titel sind: Kuscheldeckeboutique, Diplomatenchaos, Florin, Mord mit neun Leichen Teil 1+2, modern art 1+2, im Atelier

euer Simon Stiegler

P.S. freue mich über Beiträge und bedanke mich bei den Vorhergegangenen.
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Simon Stiegler

hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (21.03.2016, 11:34)
Guten Morgen, Simon!

Du freust Dich über unsere Beiträge? Dann will ich mal nicht knausern. Schauen wir also mal, mit was Du mir meinen Tagesbeginn zum Vergnügen machst:

"Die kleinen Kutter am Ende der Meermündung hatte ich erblickt."

"Ich sitze in meinem Wagen, höre aus den Lautsprechern die Uhr von Dragan, die dezent an eine Brüskierung erinnert."

"Ich streckte meine Hand zum Handschuhfach aus, glitt mit der Oberfläche meiner Hand über meine jetzige Sammlung an Rubine."

"Meine Uhr am Handgelenk war mit Onix gearbeitet.Zusammen mit dem Ziffernblatt sah es schmuck zu meinem Halsband aus, das ich in der prallen Sonne trug."

Seshmosis findet sicher noch das ein oder andere Gusto-Stückchen - ich muß mich jetzt erst mal wieder dem Ernst des Lebens widmen und schließe mit der (leichten) Abänderung eines berühmten Helmut Markwort-Spruches:

Schreiben! Schreiben! Schreiben! Und bloß nicht an die Leser denken!

Hugo

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (21.03.2016, 11:56)
Lieber Simon Stiegler!

Eine Bitte an dich, bevor du hier die nächste Leseprobe einstellst:

Lass deine Texte vor Veröffentlichung korrekturlesen!

Vielleicht ist es dir nicht ganz unbekannt: Es gibt einen grammatischen Unterschied im Schriftdeutschen zwischen Einzahl und Mehrzahl ("aus dem 50er Jahren")

Nebensätze, die z. B. durch das Wort "wenn", "was", "wie" usw. eingeleitet werden, sind in der deutschen Schriftsprache noch immer durch ein Komma vom Hauptsatz zu trennen. Eingeschobene Nebensätze haben nicht nur am Anfang ein Komma, sondern auch am Ende. Wenn man mit der Zeichensetzung auf Kriegsfuß steht, heißt das nicht, dass die Leser solche Fehler ebenfalls überlesen. Leser stören solche Fehler, und das massiv!

Betreibe bitte eine halbwegs vernünftige Recherche. Rubine sind die roten Varianten eines bestimmten Minerals (Korund; die Rotfärbung wird durch Beimischung von Chrom erzeugt. Korund, das nicht in Richtung Rot verfärbt ist, heißt nicht Rubin, sondern z. B. Saphir). Aber "grüne Rubine"???

Zu deinem Sprachstil haben Andere hier schon ein paar Sätze gesagt. Kann man "einen Weg in den Sand legen"? Können "Reifen gekonnt über den Boden fahren"? Wie "stochert man mit den Beinen auf den Boden" (auch hier ist der grammatische Fall - Akkusativ - interessant gewählt - meines Wissens verlangt das Verb "stochern" den Dativ; ferner stochert man in etwas, nicht auf etwas. Die gewählte Präposition ist also auch falsch).

Ist "Fata Morgana" ("ein Fathamorgana") tatsächlich nicht weiblichen Geschlechts? Laut Duden benötigt Fata Morgana den Artikel "die" bzw. "eine".

Nach welcher Rechtschreibung wird die Präposition "inmitten" getrennt geschrieben, dazu noch "Mitten" groß ("in Mitten")?

Nach welchem Wörterbuch schreibt sich das Wort "Beduinen" in der Mitte mit zwei "n" ("Beduinnen")?

"Königsblau" in Verbindung mit einem Substantiv ("in den Königsblauen Farben") ist und bleibt ein Adjektiv und muss daher - wenn es mitten im Satz steht - korrekterweise kleingeschrieben werden.

Lieber Simon Stiegler! Nochmals meine Bitte: Bevor du hier den nächsten Text von dir einstellst, lies ihn dir erst einmal durch. Korrigiere alle falsch geschriebenen Stellen. Beachte Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung. Mach dir Gedanken darüber, was du mit jedem einzelnen Satz aussagen willst. Und erst dann - Wiederholung: Erst dann! - stellst du uns deinen Text vor. Aber müll das Forum nicht mit solch schlechten Texten zu!
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

simonstiegler
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Kuscheldeckeboutique

von simonstiegler (21.03.2016, 13:30)
Hier ein Beispiel von KUSCHELDECKEBOUTIQUE

Stilvoll im Bett, die Decke halb über dem Körper gerollt
und die Köstlichkeit meiner selbst zieht sich in die
Höhe, noch einige Sekunden werde ich so verharren,
mich aus dem Dung der Wärme befreien und warum
war es so, dass es immer wieder eine Prozedur
darstellte, was eigentlich nicht stimmte, sondern ein
Ausdruck der Liebe zu der warmen Umgebung war.
Florin die Dame des Unterbewusstsein, sie promovierte
an der Universität für Geistes­ und Naturwissen­
schaften in Flensburg und beendete in den nächsten
zwei Wochen ihr Psychologiestudium, könnte dann
wieder Zeit haben und mich in die nah gelegene
Boutique einladen, die Straße entlang schlendern, ein
wenig verschmitzt dreinschauen und in der Menge
abtauchen, um dann im Café die hölzernen Bambus­
stühle zu erblicken, die an eine Zeit in Hawai erin­
nerten, um einen Mokkakaffe zu trinken und als bald
in der Ruhe der Nacht, die dreispurige Straße zum
Kino entlang laufen zu können. Nur aber weil Sonntag war, die Boutique eigentlich
geschlossen hatte, und die meisten Menschen freudig
drein schauten, hatten selbst die Enten Pause vom
Getümmel, die Straßenbahn hatte einen anderen
Rhythmus und so würde das Eis, der zuvorigen
Kaffeezufuhr noch besser schmecken. Eigentlich will
ich mir sowas doch nicht vorstellen, hatte doch nicht
mal annähernd etwas damit zu tun wie man die Dinge
normalerweise plant oder sieht, wie auch immer, völlig
egal jetzt. Der Schwall, das sanfte Auftreten mit den
hohen Schuhen, die Präsentation der Persönlichkeit in
einem gediegenen Jacket – alles war sowieso ganz
anders.
Die Stadt würde an einem windigen Abend die
sanften Knospen der Bäume in die Nase zierbeln, die
Brücke wäre passiert, der Zöllner im echten Leben ein
Passant und der Turm hätte nur einen beiläufige
Handlungsebene. Das hatte nichts mit Geschichte zu
tun, aber eine Idee von einem Schauspiel sofort in der
Sekunde als es passiert. Alle würden schauen, der
Mittelpunkt wäre gesichert und der Stolz könnte die
Frucht vor sich hertragen, wenn wir es genießen
könnten, welch eine Unterstellung, denn es konnte
doch leider nicht so sein, die Zeit würde fehlen.
Lieber lasse ich es doch nicht sofort darauf ankom­men, entspanne meinen Körper doch ein letztes Mal,
ziehe die Decke nun ganz über meinen Körper und
verweile einen weiteren Blick an die Decke, erkläre
nichts, denke nichts, schaue einfach so nach oben,
erkunde die Strukturen und spüre wie die Wärme sich
in mir den Weg bereitet, das sich so mollig warm,
fantastisch gut, und sicherlich in einer Form eines
atemberaubenden Erlebnis steht. Morgen ist Freitag,
ein Tag nach Donnerstag, wie schade, und doch hat es
einen festen Rahmen. Nicht jeder könnte einfach so die
Zeit vergessen, die Uhr einmal vor und ein anderes Mal
wieder zurück drehen, alles aber nur, weil die Selbst­
lüge existieren muss. Freitag, ein Tag der Fantasie,
bunte Lampignons, Menschen, ein Karussell und die
schöne alte Schiffschaukel, wieder voll daneben.
Eigentlich war Freitag Ruhetag, morgens Toast, mittag
Sekt und abends feiern, so einfach konnte das Leben
sein, doch wie immer war dies nur an einen
Normalität geknüpft, die so nicht in dem Tag erlebbar
sein durfte, denn das Hupen würde wieder hallen.
Noch drei Stunden bis zum Abflug, wups und schon fiel
die emporragende Hand auf den Bauch, bum, da lag sie
nun, zeichnete die Struktur in die Decke und der Arzt
der mir den Verband angelegt hatte, konnte mit seinen
lockigen schwarzen Haaren, der kleinen Stupfnase und der ausstrahlenden Gedankenaustauschs sofort punk­
ten, löste in mir das herrliche Gefühl aus doch noch von
irgendjemand verstanden zu werden und verursachte
eine leichte Gänsehaut, die sich über den Hals bis in
die Haarspitzen zog. Ob dies nun ein Symptom sei, ob
dies jetzt dazugehörte zum Gipsarm den man alsgleich
von den Qualen des Abschnürens der Arterie sofort
wieder gedanklich entfernt hatte. Wie die Dompteure
einer vergangenen Zirkuszeit hüpfte ich auf, sah mich
im Spiegel vorbei huschen und lachte kurz vor mich
hin. Heute wird ein besserer Tag, schnell noch die neue
Hose anziehen, etwas Puder, verdammt, warum sitzen
die Haare nach dem Liegen immer so wie sie eigentlich
gehörten und wieso wollte es immer wieder so sein, das
es verändert wurde. Ein wenig Wasser über die Hände,
die Schlappen gleich angezogen und schon pollderte die
Treppe, die den steinigen Untergrund fühlbar machte.
Viertel vor drei, fünf Minuten bis zur Ankunft, etwas
frischen Orangensaft in das Glas, eine Runde durch
das Haus gerannt und schon stand ich vor dem großen
Glas, dass die Fensterfront zum Garten hin begrenzte.
Blickte hinaus, schaute umher, hatte mich verhaspelt
und konnte es nun sehen, eine kleine Blindschleiche
schlängelte sich ungefähr drei Meter vor den Augen im
Gras durch die noch klame Umgebung, kein Vogel war sichtbar, der eine Gefahr hätte darstellen können und
doch war es wie ein eindrückliches Bild das die Erdan­
ziehungskraft sofort auf die meinige Füße sich über­
tragen hätte. Neugierig und sanft die Türe geöffnet, ein
Blick und der Weg zum Kompost hatte ihre Spur in das
Gras gelegt, offenbar war dort ihr Nest konnte sich
einkuscheln, einschlängeln sich hinlegen und abwart­
en, ruhen, schlafen und verharren, so war das mit den
Höhlentieren einer alten Zeit, die nach den Über­
lieferungen der Kirche einst mit Beinen auf die Erde
gekommen waren, so wie es Sinn machte dass Pinguine
aus hohen Gläsern tranken. Jedenfalls erschwallte
schon der Geruch des frischen, klamen Gras meine
Nase, wie wenn sich eine Erde darstellte, die in einer
ökologischen Nische jetzt frei atmen würde, brünstete
ihr Angesicht auf die Terasse und ich hatte es in
meinen Bauch gesogen, zeitlich völlig daneben und
meinem neuen Vorhaben völlig im Wege, denn schon in
der nächsten Stunde sollte ich den Kamin angezündet
haben, die Kerzen auf dem Boden platziert, nicht so
dass sie völlig strukturiert da liegen würden, sondern
einfach aus einem Zufall heraus. Der Duft des Feuers
hatte den Raum erleuchtet, die Sekunde glitt in eine
Phase der scheinbaren Aufgelöstheit dahin, die Zeit
hatte sich verloren, die Gegenwart war da und zugleich völlig fern, hatte den Anblick einer stillen Freude nun
meine ganze Umgebung gelegt, strotzte vor anmut­
enden Gedanken, setzte sich, kam vom Himmel herab,
so wie wenn der Morgendunst empor stieg und ein
Eisvogel in ein kühles Wasser sprang um seine Nahr­
ung in seinem spindelförmigen Schnabel zu trans­
ferieren. Er würde klingeln, hätte ein Blumenstrauß in
der Hand und würde sich niederknien, sich entschul­
digen und sofort die oberen Knöpfe seines Hemdes
aufknöpfen, sich hinlegen und beginnen ein Lied zu
singen. Doch leider war dies ein Irrglaube. Ich musste
alleine im Wohnzimmer sitzen, hatte die kalten Fließen
jetzt auf der Haut gespürt und sank nun auf den Boden
nieder. Dennoch das Feuer züngelte die Flammen in
die Höhe, ein kühler Moment eines Erdentanz, der die
rühmliche Form eines ersten Gleiten in die Ferne
eingeleitet hatte.
Die Dimension hatte nun Einhalt mit meiner Erden­
gestalt gehalten, verflüchtete sich einen Moment, trat
über und konnte mich tansferieren, so wie es den Cha­
mäleons der Wüsten gleichkam, wenn sie ihre Farben
wechselten, in Zeitlupe fortschritten und sich in der
Szene erschöpften.
Jetzt wurde ich gestört, mal wieder, aber auch nütz­
lich, denn die schöne Türe am Ende des Flurs hatte es in sich, jedesmal flackerten die Bilder einer Einbaus­
zene mit kräftigen Männern an meinem Kopf vorbei,
verflüchteten sich alsbald in eine kleine Sehnsucht und
schon war die Frische über die Haare geweht. Jetzt da
es anders nicht möglich war ging der Weg zum neuen
Skoda, der dunkelrot vor sich hinglänzte, noch nach
frischen Werkseinstellungen roch, den noblen Blick
schärfte, und über die mit Kieslsteinen bedeckten Aus­
fahrt sanft voran fuhr. Die Linkskurve vorbei an dem
über neunzig Grad angelegten Busch, dem großen
Kastanienbaum, der schon seit über zwei Generationen
in dem Garten gestanden haben musste, nach vorne in
Richtung der Einkaufszone, vorbei am Wallmart, Real,
dem kleinen Tabakladen an der Ecke, der noch die
alten runden Stufen einer kitschigen Zeit für sich
verbuchen konnte, links ein Hof voller Grabsteinen,
einem langen Zaun, zwei große Säulen, die am ehesten
die Barockzeit in die Straße verankern konnte und so
in der Tradition der alten Geschichte der vergangenen
Zeit stand. Ein stolzer Pudel lief ohne Ablenkung mit
einer Frau über den Zebrastreifen, Fahrräder flitzten
in die Seitenstraßen, ein alter bärtiger Mann hatte in
seiner nahgelegenen Werkstatt soeben ein Schild
aufgebaut, das den Verkauf seiner neuen Digeridoos,
den renovierten Klavieren und Möbelstücken aus den Zwanzigern bewarb. Für das neue Café hatte ich nun
mein Blick in die Ferne gerichtet, musste stark
bremsen, weil eine Katze über die Straße huschte,
konnte schon lange dort sein, doch das Pedal wollte
sich nicht vollends durchdrücken. Eigentlich schien
doch die Sonne, eigentlich spielte doch das Radio die
neusten Hits einer Zeit die im Flow der Wirtschaft die
Zahlen miteinander kombinierten.
Sicher würde Giesbert wie er mit Spitznamen hies,
schon in seinem Garten sitzen, die Zeitung breit
aufgeschlagen über seinem Kopf hängen lassen und
Kaffee vorbereitet haben, wenn Gretchen dann noch
nach ihrem Tanzauftritt vorbei schauen würde, den
neusten Style präsentierte und voller Energie an
unseren Seelen zupfte, dann konnte es nur ein guter
Nachmittag werden. Im Fernsehr lief sowieso nichts
Interessantes, die Zeitschriften waren alle schon
durchgestöbert ­
alleine Kaffee trinken machte keinen Spaß
und so würde es nur noch witzig sein kurz am Feld zu
halten, die neusten Tulpen zu zupfen, etwas Grün
dazugeben und den Rasen damit zu verschönern, ziem­
lich übertrieben, nicht im Verhältnis zur eigentlichen
Einstellung zum Verschwendertum, doch manche
Dinge waren nötig geworden. Im Uraub in Holland als die Flackschiffe das Eyselmeer hinabglitten, hatte die
Sonne den Wind vertreiben, die Wunder auf die Gassen
gedrückt, so dass die Menschen wie Künstler erschien­
en und die Tiere schon im Paradies waren, doch alles
nur ein Traum, den anmutenden Schritt auf das alte
Eichenholz, das Übersetzen in den Kanal, die weite
Frische durch die Nase gezogen hatten die Idee
geweckt mit den anderen einen fortschreitenden Ge­
danken zu entwickeln, ein Projekt in Miniatur, eine
kleine Anreiung für die Interessierten einer Kultur, die
auf dem Brauchtum der alten Seefahrer fußte. Schon
um die Mittagszeit waren die Shops überflutet, die
Menschen schnell zu Fuß, die Schiffanlegestelle brach
an das Land angesetzt und die Erinnerung an das Ge­
sehene so fest in sich verwoben, wie es auch nicht
anders sein konnte, wenn die Insel wie aus einer
Zauberhand heraus am Horizont erschienen war, die
Schafe in einer Herde noch ein Leben zeigte wie man es
sich als Kind vorgestellt hatte, wenn die alten Siedler,
Nomaden, Wanderer und Zauberer die Ländereien für
ihr Leben in einer natürlichen Art nutzten, die Stein­
hütte mit Fellen an der Innenseite bestückt hatten, das
der Wind ihr Lager nicht erreichen konnte, das Feuer
an der Außenstelle die Rauchzeichen in die Luft stei­
gen lies und frischer Rauchfleischgeruch über die erst­... jetzt erhältlich unter KUSCHELDECKEBOUTIQUE
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Simon Stiegler

hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (21.03.2016, 13:57)
@Siegfried:

Dein nettes Plädoyer hat gewirkt und Früchte getragen, wie schon der erste Satz des neuen Machwerks beweist:

"Stilvoll im Bett, die Decke halb über dem Körper gerollt und die Köstlichkeit meiner selbst zieht sich in die Höhe, noch einige Sekunden werde ich so verharren, mich aus dem Dung der Wärme befreien und warum war es so, dass es immer wieder eine Prozedur darstellte, was eigentlich nicht stimmte, sondern ein Ausdruck der Liebe zu der warmen Umgebung war."

Die Köstlichkeit meiner selbst zieht sich damit aus dieser Schmankerl-Musterkollektion in den eigenen Dung zurück.

Hugo

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (21.03.2016, 14:18)
hugo-wolff hat geschrieben:
@Siegfried:

Dein nettes Plädoyer hat gewirkt und Früchte getragen, wie schon der erste Satz des neuen Machwerks beweist


Unter diesen Umständen mache ich es mal kurz und bündig:

Leute, kauft keines der Bücher von Simon Stiegler. Sie sind einfach grauenhaft.

Vielleicht hilft es ja jetzt. cheezygrin
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Alan Smithee
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Re:

von Alan Smithee (21.03.2016, 14:34)
Ich bin hin- und hergerissen: Ist es nun gut oder schlecht, dass auch beratungsresistente Legastheniker Bücher veröffentlichen können?

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mtg
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Re:

von mtg (21.03.2016, 15:03)
Alan Smithee hat geschrieben:
Ich bin hin- und hergerissen: Ist es nun gut oder schlecht, dass auch beratungsresistente Legastheniker Bücher veröffentlichen können?

Ich würde noch den Begriff »schmerzfrei« ergänzen …

Streusalzwiese
Beiträge: 647
Registriert: 17.06.2011, 07:27

Re:

von Streusalzwiese (21.03.2016, 16:31)
holz hat geschrieben:
Der Lektor von united-pc scheint aber einen ganz schlechten Tag erwischt zu haben, wenn ich auf einer Seite der Leseprobe u.a. lesen muss:[...]



Bei dem Verlag gibt es keinen Lektor. Der Autor liefert die Datei, der Verlag druckt. Wie bei BoD.

Immerhin auf ein berühmtes Buch kann der Verlag Stolz sein:
http://www.amazon.de/Abenteuer-Stef%C3% ... 8490156484

holz
Beiträge: 399
Registriert: 29.11.2011, 09:20

Re:

von holz (21.03.2016, 17:42)
Streusalzwiese hat geschrieben:
Bei dem Verlag gibt es keinen Lektor. Der Autor liefert die Datei, der Verlag druckt. Wie bei BoD.


Ist bekannt, wir kennen doch unsere Pappenheimer.
http://www.bod.de/autorenpool/hat-jeman ... 16158.html

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