Pressearbeit

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PvO
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Pressearbeit

von PvO (28.11.2007, 10:23)
Der Übersicht wegen, möchte ich mal eine neue Diskussion beginnen. Uschi schrieb:
Man traut sich im Moment keinerlei Pressearbeit zu machen,

Was habe ich mir unter Pressearbeit konkret vorzustellen?

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (28.11.2007, 18:49)
Hallo zusammen!

Na, z.B. was ich gemacht habe: Rotzfrech dem Herausgeber der BILD, Kai Diekmann, ein Rezensionsexemplar geschickt mit dem Hinweis, dass seine Leser sicherlich an der Geschichte interessiert und zudem noch auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Weihnachtsgeschenk wären.

Heute kam übrigens die Absage. Erstens hätte ich gar nicht damit gerechnet, eine Absage überhaupt zu bekommen (ich wäre davon ausgegangen, nie mehr etwas zu hören) und zweitens war ich geplättet: Kai Diekmann hat persönlich geschrieben. Das ist mal was für die Nachwelt... :lol:

Grund der Absage war aber schon klar: Er befürchtet, es könnte Werbung sein, wenn in BILD eine Rezension eines Buches über die Geschichte eines nach wie vor erhältlichen Produktes steht.

Aber immerhin: Er hat sich gemeldet... thumbbup

Beste Grüße
Matthias

P.S.: Diekmann und BILD waren natürlich nicht die einzigen Empfänger vergleichbarer Schreiben... cheezygrin Mal sehen, was passiert...

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (28.11.2007, 19:55)
Ja, so mache ich das auch. Ich arbeite im Kurzgeschichtenbereich für eine Agentur, die meine Geschichten an alle möglichen Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Die schreibe ich nun alle an, sende ihnen ein Rezensionsexemplar (e-book) und hoffe auf eine Rezension.
Es hat schon ein paarmal geklappt. Mein Thema ist zur Zeit ja aktuell: Auswanderung. Nun habe ich Angst, dass eine Zeitung einen Bericht druckt und die Bücher dann nicht oder nur mit langer Lieferzeit verfügbar sind. Peinlich, peinlich...
Gruss Uschi

julia07
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Re:

von julia07 (28.11.2007, 20:34)
@ Matthias
Das ist oberaffengeil!
An die BILD das Bullrich-Salz-Buch zu schicken... cheezygrin
LG,
Julia

hwg
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Re:

von hwg (28.11.2007, 20:45)
Guten Abend Uschi!

Verrätst Du mir den Namen der Kurzgeschichten-Agentur (vielleicht per PN), oder ist er ein wohlgehütetes Geheimnis?

Lieben Gruß!
Hans

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (28.11.2007, 21:57)
@ Julia:

Wie hieß das mal so schön in der Werbung: "Frech kommt weiter, meint Hubert" :P

Liebe Grüße
Matthias

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PvO
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Re:

von PvO (29.11.2007, 09:52)
Nun habe ich Angst, dass eine Zeitung einen Bericht druckt und die Bücher dann nicht oder nur mit langer Lieferzeit verfügbar sind. Peinlich, peinlich...

In dem Fall würde ein Vermerk reichen: Die Autorin verschickt selbst (oder so). Dann legst du dir ausreichende Exemplare in den Keller und schon ist dein Problem keines mehr. Ich habe von jedem meiner Bücher immer ausreichend Exemplare zu liegen. Anfragen werde meistens am selben Tag erledigt. Aber ich glaube, das sagte ich schon :wink:

hwg
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Re:

von hwg (29.11.2007, 11:40)
In einem vom Autor selber geschriebenen und dafür bezahlten PR-Artikel in einer Zeitschrift bestimmt ja der Autor den Inhalt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich ein Journalist (Rezensent des Buches) auch nur annährernd dazu "verpflichtet" fühlt, die Bestell- bzw. Versandusancen anzuführen. In der Regel genügen die Angaben Autor, Verlag und evtl.
die ISBN. So schaut's jedenfalls in der Praxis aus.

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (29.11.2007, 14:06)
hwg hat geschrieben:
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich ein Journalist (Rezensent des Buches) auch nur annährernd dazu "verpflichtet" fühlt, die Bestell- bzw. Versandusancen anzuführen. In der Regel genügen die Angaben Autor, Verlag und evtl.
die ISBN. So schaut's jedenfalls in der Praxis aus.


so kenne ich das auch. Man kann's ja das nächste Mal versuchen. Das kommt ganz auf den Journalisten an.

PvO hat geschrieben:
In dem Fall würde ein Vermerk reichen: Die Autorin verschickt selbst (oder so). Dann legst du dir ausreichende Exemplare in den Keller und schon ist dein Problem keines mehr. Ich habe von jedem meiner Bücher immer ausreichend Exemplare zu liegen.


Ich meine, das erweckt ein bißchen den Eindruck von "Hobbyschriftsteller". Der Satz wäre bei mir eher negativ besetzt. Ich habe auch immer einen Karton Bücher im Haus. Ich versuch's mal mit: "zu beziehen über: (und dann meine mail-Adresse)." Mal sehen, ob was kommt.
Gruss Uschi

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Judith
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Re:

von Judith (29.11.2007, 16:58)
Bei mir hat die Presse ohne meine ausdrückliche Bitte immer die Adresse meiner Website angegeben. Diese Woche wurden dadurch auch zwei Bücher direkt bei mir bestellt.

Grüßle,
Judith
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (03.12.2007, 21:25)
Judith hat geschrieben:
Bei mir hat die Presse ohne meine ausdrückliche Bitte immer die Adresse meiner Website angegeben. Diese Woche wurden dadurch auch zwei Bücher direkt bei mir bestellt.


Judith, eine Frage: wenn Du Bestellungen über Deine Homepage bekommst, wie lieferst Du aus? Mit Rechnung oder gegen Vorauskasse? Berechnest Du Porto?
Gruss Uschi

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Judith
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Re:

von Judith (04.12.2007, 00:10)
Hallo Uschi,

Rechnung gibt es nur, wenn es extra gewünscht wird (muss man anklicken). Ich versende gegen Vorauskasse (wie bei ebay), portofrei. Siehe mein Formular.

Grüßle,
Judith
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PvO
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Re:

von PvO (04.12.2007, 09:37)
Ich verschicke meine Bücher mit einem Überweisungsträger + 1,50 Porto. Mit einer Ausnahme hab ich mein Geld auch immer bekommen.
Die Presse anzusprechen, hab ich mir abgewöhnt. Immer wiederkehrende Ignoranz hat mich zu diesen Schritt bewogen.

hwg
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Re:

von hwg (04.12.2007, 16:39)
Hallo PvO!
Wahrscheinlich sind deshalb so viele Ösis im deutschen Blätterwald erfolgreich, weil sie nicht so arrogant sind, wie Du es von deutschen Kollegen behauptest, sondern "g'miatlicha". :lol: Bei uns herrscht jedenfalls zwischen Redakteuren und Kleinverlegern ein sehr gutes
Einvernehmen. "Blindgänger" gibt es überall. :twisted:

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PvO
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Re:

von PvO (04.12.2007, 17:01)
hwg, dann lass uns doch mal einen Test machen. Ich der Autor, du der Journalist. Wie würdest du dir wünschen, wie ich Kontakt zu dir suchen sollte. Vielleicht bin ich es ja auch, der zu arrogant bin und deshalb ignoriert werde.

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