Die Flötenspielerin

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Hilga
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Die Flötenspielerin

von Hilga (29.11.2016, 11:53)
Titel: Die Flötenspielerin
Autor: Hilga Höfkens

Verlag: Twentysix
ISBN: 978-3-740-71664-6
Seiten: 284
Preis: 12,99

Der Autor über das Buch:

"Die Flötenspielerin" ist ein Liebesroman, der sich in einem mittelalterlichen Setting entfaltet.
Das Ebook ist noch nicht online erhältlich, daher fehlt auch noch der "Blick ins Buch". Um euch trotzdem einen Einblick zu geben, hab ich eine Leseprobe angehängt.

Klappentext:

Irgendwo im dreizehnten Jahrhundert: Bei dem großen Brand wird Herzogssohn Alexander schwer verletzt. Während seine äußeren Wunden zu tiefen Narben werden, spinnt seine Stiefmutter eine böse Intrige. Verzweifelt flieht er aus der Burg und findet Zuflucht in einer verlassenen Bergfeste. Während die Stiefmutter und ihr Sohn das Herzogtum an sich reißen, verliert er in der Einsamkeit des Waldes Hoffnung und Lebensmut.
Leah ist noch ein Kind, als sie des bösen Blicks und der Hexerei angeklagt werden soll. Ihre Amme flieht mit dem Mädchen, bevor die Häscher sie erwischen können. Doch auch in ihrem neuen Zuhause greift nach einigen Jahren die Vergangenheit nach ihr und wieder müssen sie fliehen. In dem Dorf, das sie nach langer Reise erreichen nimmt man sie freundlich auf, doch zu ihrem Schutz darf niemals ihre Herkunft bekannt werden. Um dem hektischen Treiben im Dorf zu entgehen, nimmt sie ihre Flöte und folgt dem schmalen Pfad in den Wald und den Berg hinauf.

Inhalt:

Nun hab ich es getan. Nach zweihundertdrölfzig Korrekturlesungen hab ich es rausgeschickt, an die unbarmherzig kritische Leserwelt. Für dieses Werk ist also jetzt alles zu spät. :twisted:

Da ich aber noch einige unveröffentlichte Kurzgeschichten herumliegen habe und auch schon am Roman Nr. 2 arbeite, bitte ich um konstruktive Kritik. Vielleicht kann ich ja meine Schreibe noch verbessern, und irgendwann auf ein lesbares Niveau bringen. smart2

Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank für eure Zeit.

Hilga

https://www.amazon.de/dp/3740716649/
https://www.facebook.com/Hilga.Hoefkens.Autorin/
Dateianhänge
AlexanderBlickInsBuch.pdf
(44.13 KiB) 53-mal heruntergeladen

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (29.11.2016, 12:59)
Hört sich gut an, nur der erste satz des Klappentextes schreckt mich ab.

Zitat: "Irgendwo im dreizehnten Jahrhundert."
Besser wäre gewesen: "Irgendwann während des dreizehnten Jahrhunderts."

Das Jahrhundert ist kein Ort. Nix für ungut. angle:
Viele Grüße von Nicolas

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Hilga
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Re:

von Hilga (29.11.2016, 14:58)
Das "Irgendwo" hatte ich gewählt, weil eben kein fester Ort bestimmt ist.
(haha, und es ist noch nicht einmal von mir, sondern vom Klappentextvorschlag von mtg) cool5

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (29.11.2016, 18:55)
Das "Irgendwo" hat mich auch irritiert. Ich hätte es entweder durch eine etwas konkretere Ortsbezeichnung - z.B.: Irgendwo in Deutschland - ersetzt oder ganz weg gelassen. Einfach deshalb, weil es den Leser ins Stolpern bringt. Klappentexte sollten flüssig sein. ich kenne es aber auch, als Autorin da gewissermaßen Balken vor dem Auge zu haben.

Viel Erfolg wünsche ich dir.
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (30.11.2016, 06:50)
Nichts für ungut, Hilga und Matthias. Das 13. Jahrhundert ist definitiv eine Zeitangabe, also wäre "Irgendwann" treffender gewesen. Aber daran soll's nicht scheitern. thumbbup
Es irritiert nun mal. Vielleicht wäre auch "An irgendeinem Ort im ..." oder "An einem unbekannten Ort im ..." nicht verwirrend gewesen. angle:
Viele Grüße von Nicolas



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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (30.11.2016, 09:13)
Ich finde das "Irgendwo" gut. Klar, korrekt wäre "Irgendwann". Aber ich finde es sympathisch, denn mit dem Begriff "Dreizehntes Jahrhundert" verbinden wir auch gleich eine Lokalisation (da denkt keiner an Australien oder an den Weltraum, sondern an Mitteleuropa), und so wird hier eine gedankliche Abkürzung genommen. Humorvolle Wendung sozusagen, und das gleich im ersten Satz! thumbbup cheezygrin
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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (30.11.2016, 11:18)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Ich finde das "Irgendwo" gut. Klar, korrekt wäre "Irgendwann". Aber ich finde es sympathisch, denn mit dem Begriff "Dreizehntes Jahrhundert" verbinden wir auch gleich eine Lokalisation (da denkt keiner an Australien oder an den Weltraum, sondern an Mitteleuropa), und so wird hier eine gedankliche Abkürzung genommen. Humorvolle Wendung sozusagen, und das gleich im ersten Satz! thumbbup cheezygrin


Nicht im Weltraum? Ich dachte, das spielt nach dem Brand des Todessterns, nachdem alle glücklich und zufrieden auf Endor ein Picknick veranstalteten. Wie ich mich irren kann.

So, genug gelästert. angle:
Viele Grüße von Nicolas



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Monika K.
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Re:

von Monika K. (30.11.2016, 11:39)
Glückwunsch zum neuen Buch, Hilga! thumbbup

Jetzt ist natürlich meine Neugier geweckt, und ich suchte den entsprechenden Thread heraus.
http://www.bod.de/autorenpool/klappente ... tml#215677

Matthias (mtg) schrieb:
"Hier mein Klappentext-Vorschlag: Da Du Ort und Zeit der Handlung nicht nennst, habe ich jetzt mal einfach Platzhalter verwendet. Ich würde im letzten Satz auch den Buchtitel nennen.

Irgendwo, 1273: Der junge Herzogssohn Alexander wird Opfer einer Intrige (...)"

---------------------

Das ist also ein Missverständnis. "Irgendwo" war als Platzhalter für einen konkreten Ort gedacht. Wenn im Buch keinerlei Ortsangabe vorkommt, sollte man sie im Klappentext einfach auch weglassen.

Gruß,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Hilga
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Re:

von Hilga (30.11.2016, 11:44)
Danke Thorsten thanks:

*seufz*

Ja, ich weiß, man kann ein ganzes Buch nach dem ersten Wort beurteilen. Hab letztens erst eine Sammel-Rezension von Neuerscheinungen gelesen, die genau das gemacht hat. Kann sie leider nicht wieder finden, um sie hier zu verlinken. zwinker::

Bei Amazon gibts inzwischen den "Blick ins Buch" über die ersten 20 Seiten.
Nur für den Fall, das sich doch noch jemand über das erste Wort hinaus traut. :lol:

https://www.amazon.de/dp/3740716649/ book:

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (30.11.2016, 16:10)
Liebe Hilga,

also ich finde das "erste Wort" absolut nicht dramatisch (wenn's mich auch zunächst irritiert hat).

Ich wünsche dir viel Erfolg.

Maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (01.12.2016, 11:33)
Hallo Hilga,
mich irritiert die Anklage wegen Hexerei. Die ersten Anklagen der sogenannten Hexen fanden Anfang des 15. Jahrhunderts in der Schweiz statt, kamen aber in Europa, speziell in Deutschland erst am Ende desselben Jahrhunderts/Anfang 16. Jahrhundert richtig in Fahrt.
Im 13. Jahrhundert versuchte die Kirche noch, durch Predigten, diesen Volksaberglauben zu unterbinden. Obwohl der Dominikaner Thomas von Aquin (Mitte/Ende 13. Jahrhundert) an Hexerei, durch Einfluss des Teufels, glaubte, gab es zu jener Zeit weder weltliche noch kirchliche Anklagen gegen Hexen oder Zauberer.

Ich hoffe, ich habe nicht zu dick aufgetragen. Aber Leser, mit historischem Background, lauern nur auf solche Fallen. Da kann ich Dir ein Lied von singen. dozey:
Gruß
Thomas

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mtg
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Re:

von mtg (01.12.2016, 14:48)
Monika K. hat geschrieben:
Matthias (mtg) schrieb:
"Hier mein Klappentext-Vorschlag: Da Du Ort und Zeit der Handlung nicht nennst, habe ich jetzt mal einfach Platzhalter verwendet. Ich würde im letzten Satz auch den Buchtitel nennen.

Irgendwo, 1273: Der junge Herzogssohn Alexander wird Opfer einer Intrige (...)"

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Das ist also ein Missverständnis. "Irgendwo" war als Platzhalter für einen konkreten Ort gedacht. Wenn im Buch keinerlei Ortsangabe vorkommt, sollte man sie im Klappentext einfach auch weglassen.


Danke, Monika! thumbbup Ich konnte mich gar nicht entsinnen, so etwas (Irgendwo im dreizehnten Jahrhundert) vorgeschlagen zu haben. Da muss es wirklich ein Missverständnis gegeben haben … das tut mir natürlich leid.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (01.12.2016, 15:11)
Hallo Thomas, das habe ich auch schon bemerkt (Hexen-Timing), vielleicht muss man den ganzen Roman lesen, um beurteilen zu können, dass die Hexensache zeitlich daneben liegt.
Ich bin da ja eine Korinthenkackerin ... du aus gutem Grund wohl auch....

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (02.12.2016, 00:51)
Haifischfrau hat geschrieben:
[...] vielleicht muss man den ganzen Roman lesen, um beurteilen zu können, dass die Hexensache zeitlich daneben liegt.

Der Roman müsste deshalb nicht komplett geändert werden. Leah könnte als verhext oder direkt als Hexe von ihren Mitmenschen verfolgt und bedroht werden. – Der Roman darf ja fast alles, man kann einiges behaupten. Nur sollte der Autor, solange er keine Fantasy schreibt, die zeitlichen Gegebenheiten recherchieren und auch wiedergeben. Sonst könnte ich auch so anfangen:
In den 1980er Jahren, irgendwo in Deutschland. Der 15-jährige Karl saß wegen eines Apfel-Diebstahls im alten Quadenturm, die Büttel haben ihn an einem Mauer-Ring festgekettet. Der Mittelalterliche Pulverturm diente nun als Jugendhaftanstalt. Das war nicht das tragische. Sein Vater befand sich nur hundert Meter von ihm entfernt, man hatte ihn in ein Verlies eingekerkert. Er sollte am folgenden Tag wegen Kanzler - Beleidigung hingerichtet werden.
Wenn ich nur eine Zahl drehe und aus der 9 eine 8 und aus dem Kanzler eine Majestät mache, könnte es vielleicht passen. Das sind nur hundert Jahre Unterschied. – Also, ich würde die Hexensache lassen. Hierbei darf jedoch nicht die Obrigkeit mitmischen.
Wenn ich das schreiben würde, dürfte höchstens ein korrupter und fieser Schultheiß mit im Spiel sein, der die Gerichtsbarkeit seines Grafen hintergeht und für ein paar Dukaten das arme Mädchen für Vogelfrei erklärt.
Diese Behauptung wäre völlig in Ordnung. Inquisition (wurde gerade erfunden), Hexenrichter, Hexenprozesse usw. kannst Du vergessen.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (02.12.2016, 16:42)
Thomas, du Hexenmeister angle: - streng genommen sehe ich das so wie du. Konkret ist es wohl so, dass besagtes Buch dann mehr oder weniger neu geschrieben werden müsste.

Für mich heißt das konkret: ich kaufe so etwas nicht, empfehle es nicht weiter. Ich bin da so ein historisches Korinthenkackerle (weil historische Romane eben auch mein Thema sind) - aber was soll man denn machen, wenn Autorinnen erst nach der Veröffentlichung hier aufschlagen und Fakten geschaffen haben.

Vielleicht gibt es ja Leser, denen das alles egal ist?

maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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