Gier und Geld der Albtraum unserer schönen Welt

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Ferdl
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Gier und Geld der Albtraum unserer schönen Welt

von Ferdl (01.02.2017, 11:06)
Frage an euch: Was ist zu tun, um ein Buch bekannt zu machen?
Wie kommt man an die ran, die an diesem Thema interessiert sind?

Über das Buch:

Titel: Gier und Geld: Der Albtraum unserer schönen Welt
Autor: Ferdinand Demelbauer
Verlag: BoD
ISBN: 9 783743 141759
Seitenzahl: 144
Preis: 19,50 EUR
Klappentext:
Es wird gezeigt, wie das Geld im Laufe der Zeit seine wichtige, dienende Rolle verloren hat. Dabei wird besonders auf jene Entwicklungen hingewiesen, die es möglich gemachten haben, dass Geld, Geld erzeugen kann. Eine Widersinnigkeit, die sich als Krebsübel für die weitere Entwicklung entpuppte, denn sie machte es der Gier möglich, sich trickreich und schamlos auszutoben. Ein Rattenschwanz von Problemen war die Folge. Nach dem Ausleuchten dieser Entartungsorgie, werden Versuche vorgestellt, mit denen man bisher - leider vergeblich - die verfahrene Situation bereinigen bzw. mildern wollte. Erfreulicherweise hat die Informationstechnik inzwischen ein so hohes Niveau erreicht, dass mit ihrer Hilfe, die verfahrene Situation bestens saniert werden kann. Ein entsprechendes Konzept wird skizziert.
Zuletzt geändert von Ferdl am 02.02.2017, 09:48, insgesamt 1-mal geändert.

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guenther klein
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Hallo Ferdi

von guenther klein (01.02.2017, 21:22)
Bring Positives

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Monika K.
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Re: Gier und Geld der Albtraum unserer schönen Welt

von Monika K. (01.02.2017, 22:12)
Ferdl hat geschrieben:
Frage an euch: Was ist zu tun, um ein Buch bekannt zu machen?
Wie kommt man an die ran, die an diesem Thema interessiert sind?

Indem man z.B. das Buch auf die hier übliche Weise vorstellt: mit ISBN, Seitenzahl, Preis, Klappentext, Cover und einem Shoplink. Momentan bekommt man den Eindruck, das Buch sei noch gar nicht geschrieben worden. Das macht nicht gerade neugierig.

Gruß,
Monika
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Siegfried
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Re: Gier und Geld der Albtraum unserer schönen Welt

von Siegfried (02.02.2017, 00:01)
Ferdl hat geschrieben:
Titel: Gier und Geld der Albtraum unserer schönen Welt

Frage an euch: Was ist zu tun, um ein Buch bekannt zu machen?
Wie kommt man an die ran, die an diesem Thema interessiert sind?


Bietet das Buch Fakten oder Meinungen?
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Eris Ado
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Re: Gier und Geld der Albtraum unserer schönen Welt

von Eris Ado (02.02.2017, 07:32)
Ferdl hat geschrieben:
Titel: Gier und Geld der Albtraum unserer schönen Welt

Frage an euch: Was ist zu tun, um ein Buch bekannt zu machen?
Wie kommt man an die ran, die an diesem Thema interessiert sind?

Der Autor über das Buch:

Einführung

Geld und sein Umfeld – Wie aus gut schlecht wird
Eine segensreiche Erfindung – Der Mensch weiß sich zu helfen
Vom Wohltäter zum Betrüger – Die Gier sieht ihre Chance
Zins und Zinseszins – Gier ist unersättlich
Geldmenge und Verschuldung – Gier liebt Schulden
Finanzwirtschaft – Die egoistische Schwester der Realwirtschaft
Spekulation – Eine Tochter der Gier
Börsen – Im Geschwindigkeitswahn
Außerbörslicher Markt – Gier will keine Zügel
Vermögensverwaltungen – Die Spinnen im Netz
Hedgefonds – Die unersättlichen Söhne der Spekulation
Vom Lobbyismus zum Lobbyegoismus – Gier will gestalten
Rating-Agenturen – Die bezahlten Stimmungsmacher
Banken im Machtrausch – Was kostet die Welt?
Steuervermeidungs-Tricks – Gier will nichts abgeben
Schneeballsysteme – Kriminelle Blüten der Gier
Banken-Skandale – Eine endlose Geschichte
Finanzkrise 2008 – Ein Lehrbeispiel
Null-Zins-Politik der EZB – Die Ungerechtigkeit nimmt zu
Von der ‚Fuselanleihe’ zum ‚Rettungsschirm’ – Kabarett pur

Der ‚Wolf im Schafspelz’– Geld nach dem Sündenfall

Versuche den ‚Wolf’ zu zähmen – Erfolglos!?
Religion als Wegweiser – Die Hölle hat ihren Schrecken verloren
Silvio Gesell und sein Freigeld – Ein Idealist braucht Partner
Das Wunder von Wörgl – Es kann nicht sein, was nicht sein darf
Regionalwährungen – Leider nur Spiele in der Puppenstube
Steuern eintreiben mit erfreulichen Folgen – Ein Zwischenhoch
Der Goldstandard – Ein Korsett, das bei Beschwerden drückt
Zurück zum Tauschhandel – Ein modernes ‚Zurück in die Zukunft’
Gemeinsam nutzen – Schönes, regionales Konzept
Zeit als Währung – Originelle Idee für kleine Regionen
Occupy-Bewegungen – Könnten in Zukunft schlagend werden
Bedingungsloses Grundeinkommen – Interessanter Gedanke
Philanthropie – Auch hier dominiert bereits das Gewinnstreben

Geldsystem-Neu – Mehr Gerechtigkeit ist das Ziel
Konzept – Geld ohne Zins
Technische Realisierung – Kein wirkliches Problem
Praktische Einführung – Ein Drama in vielen Akten

Der menschlichste Weg – Eine schöne Utopie

Resümee – Die Hoffnung lebt


Ich habe nach dem Buch gegoogelt und nichts gefunden. Bei welchem Verlag ist es erschienen und welchen Namen hat der Autor?

holz
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Re: Gier und Geld der Albtraum unserer schönen Welt

von holz (02.02.2017, 08:35)
Eris Ado hat geschrieben:
Ich habe nach dem Buch gegoogelt und nichts gefunden. Bei welchem Verlag ist es erschienen und welchen Namen hat der Autor?


BoD

http://www.buecher.de/shop/allgemeines/ ... /47496784/
Zuletzt geändert von holz am 03.02.2017, 09:18, insgesamt 1-mal geändert.

Ferdl
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Re:

von Ferdl (02.02.2017, 10:09)
Danke Monika! Habe den Rat befolgt.
Ab jetzt sollte es möglich sein, das Buch zu finden! thumbbup

Eris Ado
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Re:

von Eris Ado (02.02.2017, 11:08)
Meine Meinung: Der Preis von 19,50 Euro für ein TB von 144 Seiten wirkt abschreckend auf potentielle Leser.

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (02.02.2017, 11:17)
Eris Ado hat geschrieben:
Meine Meinung: Der Preis von 19,50 Euro für ein TB von 144 Seiten wirkt abschreckend auf potentielle Leser.


Passt aber zum Titel angle:
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
http://www.romanzeit.de
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (02.02.2017, 18:59)
Meines Wissens ist dies das erste Mal, dass in diesem Forum eine simple Buchvorstellung postwendend zu einer schlechten Amazon-Bewertung führt. Mich erschüttert das. :(
(Lieber Siegfried, bitte überlege dir, ob das unbedingt sein muss. Außerdem hast du dich beim von BoD empfohlenen Preis vertan.)

Mir ist egal, welche Preise andere Autoren bei ihren Büchern ansetzen, da mich keiner zwingt, mein Geld dafür auszugeben. Ich erinnere mich sogar noch sehr gut an meine Anfangszeit, als mir empfohlen wurde, mehr als den von BoD empfohlenen Preis zu verlangen.

Enthält das Buch Farbseiten?

Gruß,
Monika
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Sir Adrian Fish
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Re:

von Sir Adrian Fish (02.02.2017, 20:00)
Monika K. hat geschrieben:
Meines Wissens ist dies das erste Mal, dass in diesem Forum eine simple Buchvorstellung postwendend zu einer schlechten Amazon-Bewertung führt. Mich erschüttert das.


"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, wer Gold hat kann schweigen, ..." Sicherlich eine harte Kritik, die an dem Buch geäußert wird, aber auch nicht ganz unberechtigt. Wer moralisch (an)klagend in der Öffentlichkeit auftritt, muss sich auch an seinen eigenen Maßstäben messen lassen.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (02.02.2017, 21:08)
Monika K. hat geschrieben:
Meines Wissens ist dies das erste Mal, dass in diesem Forum eine simple Buchvorstellung postwendend zu einer schlechten Amazon-Bewertung führt. Mich erschüttert das. :(


Dein Problem, nicht meins. Wenn dir die Kritik bei Amazon nicht gefällt, musst du sie nicht lesen.

Monika K. hat geschrieben:
(Lieber Siegfried, bitte überlege dir, ob das unbedingt sein muss. Außerdem hast du dich beim von BoD empfohlenen Preis vertan.)


Ich bin nicht lieb, ich bin über den Buchpreis schlicht entsetzt, weil der Inhalt des Buches - soweit ich das nachvollziehen kann - gegen Gier und Gewinnsucht auftritt, der Preis aber genau das Gegenteil suggeriert.

Und ja, es muss sein. Wenn ich mich über etwas ärgere - und der Preis dieses Buches ärgert mich als Abzocke -, lasse ich Dampf ab. Es ärgert mich auch, dass Frauen schlechter bezahlt werden als Männer, dass Bauern von ihrer Milchproduktion kaum leben können, dass Migranten für ihren Lebensunterhalt nicht arbeiten dürfen. Auch das kommentiere ich an entsprechenden Stellen. Darf ich das auch nicht mehr? Gehört es inzwischen zum guten Ton, sich nicht aufregen zu dürfen?

Zum Vorwurf, ich hätte einen falschen BoD-Preis genannt:
Der BoD-Kalkulator nennt für 144 Seiten Softcover einen Standard-Verkaufspreis von 5,99 Euro bei 10,7 % Autorenmarge. Marginalisiert man die Marge, kommt man auf einen VK von 4,84 Euro. Das ist der Basispreis für den VK. Alles, was höher ist, wird durch den Gewinnwunsch des Autors bedingt (Gewinnwunsch = Gier). Bei 144 Seiten zu 19,50 Euro wirft der Preiskalkulator einen Bruttogewinn von 8,07 Euro aus, was eine Marge von 41,4 % bedeutet. 41,4 % Gewinn ist im Buchmarkt Gier.

Monika K. hat geschrieben:
Enthält das Buch Farbseiten?


Unbekannt. Wenn das Buch Farbabbildungen enthält, müsste das eigentlich in der Buchbeschreibung genannt werden - auch und gerade, um den hohen Preis zu begründen. Seitenweise einzelne Textstellen/Wörter farbig zu setzen, ist meiner Meinung nach schlicht Unfug. Um einen Preis von 19,50 Euro zu begründen, müssten etwa 100 Seiten farbig sein (Presikalkulator BoD).

Fußnote:
Das andere Buch des Autors - Gute Welt, böse Welt; ISBN 978-3833449307 - ist nur 112 Seiten stark und kostet 19,90 Euro. Der hohe Preis hat also Methode.

Nachtrag:
Es geht mir nicht darum, dass das Buch einen hohen Preis hat. Es geht mir darum, dass das Buch sich mit dem Thema Gier befasst und der Autor - nach derzeitigem Stand des Wissens - Gewinnmaximierung betreibt. Reden und Handeln passen nicht.
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (02.02.2017, 21:59)
Siegfried hat geschrieben:
Und ja, es muss sein. Wenn ich mich über etwas ärgere - und der Preis dieses Buches ärgert mich als Abzocke -, lasse ich Dampf ab. Es ärgert mich auch, dass Frauen schlechter bezahlt werden als Männer, dass Bauern von ihrer Milchproduktion kaum leben können, dass Migranten für ihren Lebensunterhalt nicht arbeiten dürfen. Auch das kommentiere ich an entsprechenden Stellen. Darf ich das auch nicht mehr? Gehört es inzwischen zum guten Ton, sich nicht aufregen zu dürfen?

Zum Vorwurf, ich hätte einen falschen BoD-Preis genannt:
Der BoD-Kalkulator nennt für 144 Seiten Softcover einen Standard-Verkaufspreis von 5,99 Euro bei 10,7 % Autorenmarge. Marginalisiert man die Marge, kommt man auf einen VK von 4,84 Euro. Das ist der Basispreis für den VK. Alles, was höher ist, wird durch den Gewinnwunsch des Autors bedingt (Gewinnwunsch = Gier). Bei 144 Seiten zu 19,50 Euro wirft der Preiskalkulator einen Bruttogewinn von 8,07 Euro aus, was eine Marge von 41,4 % bedeutet. 41,4 % Gewinn ist im Buchmarkt Gier.


Ich zitiere aus deiner Rezi:
"144 Seiten sollten für 5 bis 6 Euro machbar sein. Der öffentliche Preiskalkulator des Verlages BoD setzt das Buch mit unter 5,- Euro an."
Quelle:
https://www.amazon.de/dp/3743141752/
144 Seiten für 5 Euro ergeben eine Autorenmarge von 9 Cent (netto). Wo BoD das Buch "mit unter 5 Euro ansetzt", weiß ich nicht, aber BoD empfiehlt 5,99 Euro mit einer Marge in Höhe von 60 Cent (netto). In meinen Augen wären 9 Cent sowohl für Autoren als auch Autorinnen ein Hungerlohn, aber da das ja anscheinend kein Irrtum deinerseits war, kann sich jetzt jeder sein Teil zu deiner Rezi denken.

Bisher diskutierten wir solche Sachen hier im Forum, und die Kritik blieb auch hier im Forum. Natürlich kauften manche Mitglieder Bücher, die hier vorgestellt worden waren, und rezensierten sie anschließend im Shop. Das ist ihr gutes Recht. Dazu sage ich nichts. Aber wenn es jetzt hier Mode wird, Bücher, die man gar nicht gelesen hat und womöglich auch nie ernsthaft kaufen wollte, auf den Eckdaten oder der Leseprobe basierend und aus einer Laune heraus bei Amazon zu verreißen, dann kann man nur öffentlich davor warnen, hier überhaupt noch Bücher vorzustellen, denn irgendetwas findet man immer, wenn man lange genug sucht. 3 Fehler in der Leseprobe? 1 Stern! Times New Roman? Bäh! 1 Stern! Perspektivfehler im Cover? 1 Stern! Seitenzahlen in der Titelei? 1 Stern! Albernes Pseudonym? 1 Stern! Anmaßender Vergleich mit berühmten Schriftstellern im Klappentext? 1 Stern!
Die Liste könnte ich noch weiter fortsetzen. Was ich damit sagen will: Wenn das hier bei ein paar Leuten zum Hobby wird, ihrem Ärger geschäftsschädigend in Shops Luft zu machen, kann BoD den Autorenpool auch gleich dicht machen, da er sowohl BoD als auch den Autoren finanzielle Nachteile bringt. Ich empfinde die Buchvorstellungen in diesem Forum als Bereicherung, obwohl mich die meisten Bücher überhaupt nicht interessieren. Deshalb (und nur deshalb) warne ich vor den Konsequenzen dieser neuen Vorgehensweise. Mehr sage ich nicht zu dem Thema. Ich werde weiterhin ausschließlich Bücher auf Amazon bewerten, die ich gekauft und gelesen habe.

@Sir Adrian Fish
Die Kritik mag berechtigt sein, wenn keine Farbseiten vorhanden sind. Das ist aber gar nicht der Punkt, den ich ansprach. Ich finde es nicht okay, einem Buch, über das man hier im Autorenpool zufällig stolpert, im Vorbeigehen mal eben eine auf Amazon reinzusemmeln. Aber das ist natürlich Ansichtssache. Öfter mal was Neues. Und es gibt immer jemanden, der Beifall klatscht.

Und damit steige ich aus dem Thread aus.
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (03.02.2017, 00:25)
Monika K. hat geschrieben:
Ich zitiere aus deiner Rezi:
"144 Seiten sollten für 5 bis 6 Euro machbar sein. Der öffentliche Preiskalkulator des Verlages BoD setzt das Buch mit unter 5,- Euro an."
Quelle:
https://www.amazon.de/dp/3743141752/
144 Seiten für 5 Euro ergeben eine Autorenmarge von 9 Cent (netto). Wo BoD das Buch "mit unter 5 Euro ansetzt", weiß ich nicht, aber BoD empfiehlt 5,99 Euro mit einer Marge in Höhe von 60 Cent (netto). In meinen Augen wären 9 Cent sowohl für Autoren als auch Autorinnen ein Hungerlohn, aber da das ja anscheinend kein Irrtum deinerseits war, kann sich jetzt jeder sein Teil zu deiner Rezi denken.


Wenn du lesen und vor allem verstehen würdest, was ich schreibe, dann würdest du nicht solche Antworten verfassen.

Meine Aussage "BoD setzt an" ist der Basispreis, also der Preis, unter den ein Autor nicht gehen kann. Den BoD auch gar nicht zulässt, weil das Buch sonst ein Verlustbringer ist. Die Null-Linie sozusagen. Und die liegt bei diesem Buch bei 4,84 Euro. Also unter 5,- Euro. Nix falsche Aussage, nix "jeder kann sich seinen Teil zu der Rezi denken". Und auch nix Hungerlohn. Einfach nur die Preisuntergrenze.

Auf diesen Basispreis schlägt der Autor seinen gewünschten Gewinn auf. Deshalb habe ich in der Rezi ja auch geschrieben (Zitat) "144 Seiten sollten für 5 bis 6 Euro machbar sein" (Zitat Ende). 5,99 Euro (empfohlener Verkaufspreis von BoD) bedeuten 10,7 % Gewinnmarge. Das ist viel. Das ist mehr, als man bei einem Publikumsverlag bekommt. Aber diese Rechenaufgabe - Preisuntergrenze = Minimalabgabepreis, Preisuntergrenze + Gewinnerwartung = vom Autor festgelegter Verkaufspreis - ist offenbar zu schwierig.

Hier ist es so - noch immer aktueller Stand der Dinge -, dass auf den Basispreis von 4,84 Euro der Autor durch seine eigene Entscheidung ein dickes Preispaket aufschlägt (an dem BoD übrigens gut mitverdient, denn die Differenz von 4,84 Euro bis 19,50 Euro steckt sich der Autor nicht allein ein - der Algoritmus des Preiskalkulators führt zu einem Bruttogewinn von 8,07 Euro und nicht, wie vielleicht erwartet, zu 14,66 Euro).

q.e.d.
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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microgeo
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Re:

von microgeo (03.02.2017, 07:29)
Dieses komplexe Thema lässt sich meiner Meinung nach nicht auf 144 Seiten ausreichend beleuchten. Es erscheint mir daher eine relativ oberflächliche Betrachtung im Buch zu erfolgen. Daher will die Investition angesichts des hohen Preises sehr gut überlegt sein! Ich hatte bereits große Mühe mein Buch auf 316 Seiten zu reduzieren wegen der Vielfalt des Themas.

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