Der Cousin - Roman

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Arno Abendschön
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Der Cousin - Roman

von Arno Abendschön (08.05.2017, 22:24)
Der Cousin ist ein ironischer Familien- und Entwicklungsroman. Im Mittelpunkt stehen zwei Vettern, die nichts miteinander verbindet - so scheint es zunächst. Manfred, Anfang vierzig, Kunsthistoriker, lebt ernüchtert und ohne Bindungen in Hamburg. Der fünfzehn Jahre jüngere Theo ist Glasergeselle in einer süddeutschen Kleinstadt. Er ist jungverheiratet, die Ehe hat noch nicht alle seine Erwartungen erfüllt. Er hofft, dass ihr erstes Kind bald kommt, am besten ein Sohn. Demnächst soll Theo die Meisterschule besuchen und später einmal den Familienbetrieb übernehmen.

Statt zum Meisterkurs wird er nach Hamburg geschickt. Der Firma droht jetzt der Ruin, und Manfred soll ihn abwenden, indem er sein mütterliches Erbe in den Betrieb steckt. Theo bleibt länger als geplant in Hamburg. In der Sache erreicht er wenig, doch beginnt er sich unter dem Einfluss des Cousins und der Großstadt zu verändern.

Heimgekehrt findet er die Glaserei bereits in Liquidation. Über die Folgen kommt es zum Streit mit seiner Frau: Wo kann er Arbeit finden, wo sollen sie in Zukunft wohnen? Auf seiner Suche nach Arbeit verwechselt er einmal die Fahrtrichtungen, fährt aus Versehen nach Norden - und bleibt dort bis auf weiteres.

Theo arbeitet in Hamburg und wohnt bei Manfred. Der Cousin leistet anfangs hinhaltenden Widerstand, als Theo von ihm in die homosexuelle Welt eingeführt werden will. Aus ihr hat sich der Ältere schon vor einiger Zeit zurückgezogen. Theo setzt seinen Willen durch, Manfred kehrt mit ihm in die Szene zurück und erlebt sie noch einmal als Gegenwart. Theo hält sich für bisexuell und hat rasch hintereinander eine Reihe aufwühlender Erlebnisse. Manfred verliert bald die Illusion, dem Jüngeren nützlich sein zu können. Enttäuscht von einer Welt der Promiskuität fährt Theo plötzlich heim nach Süddeutschland.

Unter den weiteren Figuren des Romans steht an erster Stelle der Psychologe Max, ein Jugendfreund von Manfred. Die beiden haben sich im Lauf der Zeit in verschiedene Richtungen entwickelt. Max ist politisch aktiv, Manfred hat zu schreiben begonnen, und der Mensch und Politiker Max ist eines seiner Modelle. Auch der HIV-infizierte Max schreibt - sich selbst aus Sorge um seinen Nachruhm die eigene Grabrede. Er lässt erkennen, dass er Manfred für ebenso skrupellos und korrupt hält wie sich selbst. Daraufhin zieht sich Manfred auch von ihm zurück.

Theo muss daheim erkennen: Mit der Firma hat sich auch der Familienverband aufgelöst. Für seine Frau ist die Ehe Vergangenheit. Beruhte nicht alles auf Selbsttäuschung? Theo verlässt die Heimat zum dritten Mal und hält sich im Rheinland auf. Dort scheitert er bei dem Versuch, einen neuen Gefährten zu finden. Theos Krise verschärft sich – er muss sie allein überwinden, aus eigener Kraft. Als er mit sich im Reinen ist, lässt er Manfred kommen. Sie finden zu einer neuen Übereinkunft.



Der Roman kann als E-Book unter http://www.bookrix.de/-arno.abendschoen gelesen und heruntergeladen werden (gratis).

Als Leseprobe wurde hier im Autorenpool - gleiches Unterforum - bereits am 2.12.16 der Text "Die Entdeckung des Fleisches" veröffentlicht.
Geschichten werden niemals richtig erlebt, nur manchmal, sehr selten, richtig erzählt. (Alfred Polgar)

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