Götter am Himmel

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Hannelore Goos
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Götter am Himmel

von Hannelore Goos (17.05.2017, 18:29)
Götter am Himmel
Römische Wurzeln astrologischer Planetensymbole

Mein Thema basiert auf einem wissenschaftlichen Phänomen, das in der vergleichenden Religionswissenschaft bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts weitgehend unhinterfragt blieb und in populärwissenschaftlichen Darstellungen bis heute zu finden ist:

Will man wissen, wer die Götter und Göttinnen der Römer waren, trifft man auf ein erstaunliches Phänomen: Dargestellt werden in der Literatur nicht die römischen Götter, sondern ihre griechischen sogenannten Äquivalente. Dies findet man in Bezug auf keine andere antike Religion in dieser Weise: Bei ägyptischen Göttern erhält man die ägyptische Mythologie, bei sumerischen das Pantheon der Sumerer, bei germanischen Göttern wird meist die isländische Edda herangezogen. Selbst bei indianischen und afrikanischen Gottheiten findet man ihre Beschreibung im Zusammenhang der jeweiligen Religion. Nur bei den römischen nicht. Hier wird selbst im universitären Bereich noch immer die „gleichzusetzende“ griechische Gottheit genannt und die römische anhand der griechischen Mythologie definiert.

Da es nicht denkbar ist, dass die Römer, die ein Weltreich aufgebaut haben, und deren Kultur in vielen Bereichen bis heute für uns maßgeblich ist, keine eigenen religiösen Vorstellungen hatten, bin ich auf die Suche gegangen.

Das Ergebnis ist dieses Buch:
Römer-Cover-k.jpg

Herausgefunden habe ich, dass seit ca. 1900, speziell durch einen Religionswissenschaftler namens Wissowa, bekannt sein müsste, dass die Römer eine eigene Religion hatten, die sich total von der griechischen unterscheidet. Was so allgemein verbreitet wird - ist römische Unterhaltungsliteratur!

Die noch vorhandenen Reste der römischen Religion sind in diesem Buch dargestellt. Es handelt sich hier also um ein historisch-mythologisches Buch; für die Erläuterung nicht üblicher Begriffe gibt es Randnoten und am Ende jedes Kapitels Literaturhinweise.

In einem ausführlichen Kapitel wird erklärt, was ein astrologisches Symbol ist, und welche Rolle es in der Astrologie spielt, ganz ohne Horoskope - die kommen in diesem Buch nicht vor. Für die Symbole Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn werden ihre jeweiligen Inhalte mit den mythologisch-religiösen Inhalten der entsprechenden römischen Gottheiten verglichen. Dabei werden aktuelle Fragen aufgeworfen z. B. wie unser verändertes Verhältnis zur Sexualität sich auf das Bild vom Venus-Symbol auswirkt oder warum Breitensport gerade dann "erfunden" wurde, als immer mehr Maschinen die körperliche Arbeit übernahmen.

Bibliografische Daten:
120 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-73228-800-7
Preis: Euro 12,--

MfG
Hannelore Goos
Gendern nein: Bloß weil sich jetzt auch Männer als Bundeskanzlerin bewerben, muss man doch nicht das Wort ändern! :twisted:

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