DER KURDE

Präsentiert euren Roman, Thriller, Fantasy-, Science-Fiction-, Romance-Titel oder euer Kinderbuch.


Arno Abendschön
Beiträge: 797
Registriert: 31.10.2007, 10:23
Wohnort: Berlin

DER KURDE

von Arno Abendschön (08.12.2007, 11:39)
DER KURDE

Letztes Jahr im August fuhr ich einmal von Mannheim nach Düsseldorf. Es war an einem Sonntagnachmittag, der Zug war überfüllt. Ich hatte einen Platz reservieren lassen und fand ihn besetzt. Man schien begriffsstutzig zu sein. Ich musste einige Worte verlieren, bis man den Sitz räumte. Ich stemmte dann meinen Koffer zur Ablage hinauf, zog die Jacke aus und warf sie auf den Koffer.

Nun saß ich, es war ein Fensterplatz. Gerade rollte der Zug über die Rheinbrücke. Ich atmete noch schwerer als normal. Vielleicht war ich zu energisch aufgetreten. Man sollte sich besser unter Kontrolle haben ... Um mich abzulenken, begann ich die Mitreisenden zu mustern. Zuerst blieb mein Blick an einem Augenpaar schräg gegenüber hängen. Dort, auf dem Mittelplatz, saß ein schlanker junger Mann, etwa Mitte zwanzig, vielleicht ein Türke. Er blickte mich freundlich an, auch etwas neugierig, wie mir schien. Ich fühlte, wie meine Züge sich entspannten; ich nickte ihm automatisch zu. Vor mir rechtfertigte ich das damit, dass ich ja grußlos ins Abteil gestürmt war. Ich löste meinen Blick, sah hinaus. Der Zug hielt eben in Ludwigshafen. Auf dem Bahnsteig liefen Menschen am Wagen entlang und blickten auf der Suche nach freien Plätzen ins Abteil hinein.

Der Zug fuhr wieder an. Ich setzte die Umschau fort, die ich so rasch abgebrochen hatte. Mir gegenüber las ein anderer junger Mann in einem medizinischen Lehrbuch. Er war blond. Er nahm von nichts sonst Notiz und hob kaum einmal den Blick. Rechts von mir saß ein älteres Ehepaar, er in der Mitte, sie am Gang, und ihr gegenüber eine junge Frau, eine auffallende Erscheinung - aber da fühlte ich mich erneut durch den Orientalen fixiert. Ein Strom von Aufmerksamkeit ging von ihm aus. Wider Willen suchte ich seinen Blick. Er hielt eine Weile stand, schlug die Augen dann nieder und vergewisserte sich Sekunden später, dass ich ihn noch beobachtete. Ich fühlte, das könne lange so weitergehen, es war mir nicht unangenehm.

Ich stand dann auf und packte das Buch aus, die Novelle, in der ich lesen wollte. Kaum hatte ich zwei, drei Sätze gelesen, begann die ältere Frau am Gang eine Unterhaltung mit ihrem Gegenüber, jener jungen Frau, in deren Betrachtung ich vorhin abgelenkt worden war. Sie war immens fett, jedoch nur um die Leibesmitte. Darüber balancierte sie ein kleines, sorgfältig gepflegtes Puppengesicht, das an Porzellan denken ließ. Der Ausdruck dieses Gesichts war so vollkommen nichtssagend, wie ich es niemals vorher gesehen hatte. Wegen ihrer Unförmigkeit musste ich gleich an die Figuren der Niki de Saint-Phalle denken und nannte sie bei mir Nana.

"Voll ist es heute im Zug", stellte die Ältere fest. "Das haben wir gleichs beim Einsteigen in Heidelberg gemerkt. Zum Glück hatten wir Platzkarten."

"Sind Sie denn aus Heidelberg? Wir sind in Stuttgart eingestiegen, da gab's noch freie Plätze." Die Nana sprach Hochdeutsch mit schwäbischem Akzent. "Wir kommen aus Geislingen, Geislingen an der Steige, wenn Sie's kennen. Wir haben meine Eltern übers Wochenende besucht. Er da ist mein Verlobter. Er kommt aus der Türkei, aber er ist kein Türke, er ist Kurde."

Sie gehörten zusammen, die Nana und der Orientale; das überraschte mich: ein so ungleiches Paar. Ohne Umstände gab sie alles preis. Sie erbrach ihre Lebensgeschichte und seine dazu. Als der Zug Mainz erreichte, hatte ich keine Zeile im Buch weitergelesen und war dafür über ihre Verhältnisse im Bild.

In seiner Heimat, da seien sie alle Faschisten, sagte sie, da habe er nicht bleiben können. Er sei schon ein paar Jahre hier bei uns und wohne in Köln bei einem Onkel; der sei auch ein Flüchtling. Zum Glück habe er Arbeit, Busfahrer sei er. Er fahre die städtischen Linienbusse in Leverkusen.

"Ich bin noch nicht lange in Köln, erst seit drei Monaten. Apothekenhelferin bin ich, ich habe ein Zimmer in Mülheim. Es ist nur für den Übergang, wir heiraten ja bald. Ich habe schon eine Wohnung für uns, am Ebertplatz, wenn Sie's kennen. Wenn es nur schon soweit wäre. Es fehlen immer noch einige Papiere fürs Standesamt. Wir waren schon öfter da. Morgen müssen wir deshalb auch wieder zum Anwalt. Ohne den kämen wir gar nicht weiter."

Der Anwalt schien eine große Rolle zu spielen. Hatten sie sich auch über ihn kennen gelernt?

Als das Wesentliche ausgeplaudert war, ging sie zu seinen Lieblingsspeisen, seiner schlanken Figur, seiner Neigung zu Kopfschmerzen über. Sie wollte überhaupt nicht mehr aufhören, die Porzellanbäckchen röteten sich vor Eifer und Stolz. Er sprach gar nicht, er duckte sich nur verlegen in seinen Sitz und hielt den Blick meist gesenkt.

Während der Zug jetzt unmittelbar am Strom entlangfuhr, begann der alte Herr ein röchelndes Schläfchen, immer wieder unterbrochen von ruckartigem Aufwachen. Seine Frau stellte ihr "Ja, ach ja?" allmählich ein. Nana war der Resonanzboden entzogen, sie verstummte endlich.

Als es so still geworden war, stand der Kurde mit einemmal auf, setzte Nana murmelnd von etwas in Kenntnis und ging hinaus auf den Gang. Er ging draußen einige Meter auf und ab, blieb dann am Fenster stehen und sah auf den Rhein hinaus; er kehrte uns den Rücken zu. Auffällig war, dass er seinen Mantel angezogen hatte, obwohl es im Zug warm war. Ich sah ihn in seiner Manteltasche kramen. Er holte ein Stück Papier heraus, las etwas davon ab, las es wieder und wieder. Dabei hatte er sich allmählich vom Fenster weggedreht. Er zeigte jetzt sein Profil, er war hübsch. Dann vollführte er rasch noch eine Vierteldrehung und richtete den Blick sofort auf mich. Nana hatte ihn nicht im Blickfeld, sie blätterte in einer Illustrierten. Er stand schräg hinter ihr und sah durch das Gangfenster über sie hinweg in meine Richtung. Ich fühlte mich ertappt, ich hatte ihn ja minutenlang beobachtet. So wandte ich den Kopf zur anderen Seite und sah durchs Außenfenster auf die Weinberge.

Der Zug fuhr jetzt langsamer. Ich sah in die Zwischenräume zwischen den Rebzeilen hinein, immer in die Zwischenräume hinein. Die Zeilen liefen endlos vorbei. Davon konnte einem schwindlig werden. Ich gab es auf und sah geradeaus. Der lernende Student war ohne Interesse für mich. Der leere Platz des Kurden bot meinem Blick keinen Halt. Nanas Anblick war mir nicht angenehm - der Blick landete wieder beim Kurden. Da lächelte er, auf eine zurückhaltende und gleichzeitig nachdrückliche Weise. Ich - und nur ich - war gemeint. Ich lächelte nicht, ich sah ihn nur ruhig an. Da nahm er wieder den Zettel zur Hand, las ein weiteres Mal die Notiz oder die Adresse oder was es sonst war und bewegte die Lippen dabei.

Ich sagte mir, ich sollte vielleicht aufstehen und auch auf den Gang gehen. Vielleicht wollte er mit mir sprechen, mich um Rat fragen. Ich fühlte mich unsicher, ich war unfähig zur irgendeinem Entschluss. Es waren bloß zwei, drei Minuten, die für eine Entscheidung blieben. Ich schob sie auf. Und dann kam der Schaffner, wollte die Fahrkarten sehen. Der Kurde kehrte ins Abteil zurück. Nana wies die Karten für sie beide vor.

Sie fragte ihn: "Was machen deine Kopfschmerzen?"

"Es geht." Er schien sich erst darauf zu besinnen, dass er wegen Kopfschmerzen hinausgegangen war.

Das alte Ehepaar wurde munter. Sie sagten, sie müssten in Koblenz aussteigen. Nana beeilte sich, ihnen in loser Folge die geheimen Artikel ihres Ehevertrages offen zu legen.

"Wenn Kinder kommen, werden sie natürlich katholisch getauft ... Ich hoffe, dass ich ihn in zehn Jahren soweit habe, dass er auch Schweinefleisch isst ... Seine Verwandten, die sehen das gar nicht gern, dass er eine Deutsche heiratet. Egal, sollen sie bleiben, wo sie sind ... Manchmal hat er Ärger auf der Arbeit. Dann sag ich immer: Pass dich an, pass dich an ... Wenn wir erst verheiratet sind, fahren wir auch einmal in seine Heimat." (Ins wilde Kurdistan?)

Wir waren noch nicht in Koblenz, der Stoff war ihr nun doch ausgegangen. Sie blätterte wieder in ihrer Illustrierten. Der Prozess gegen eine Kindsmörderin gab ihr zu denken: die Todesstrafe, nur die Todesstrafe! Dann geriet sie ohne Übergang auf die Punker vom Kölner Hauptbahnhof. Dass so etwas geduldet wurde.

Der Kurde, in dessen Heimat sie alle Faschisten waren, schwieg zwischen Bingen und Koblenz, wie er schon zwischen Worms und Mainz geschwiegen hatte. Er sah nur noch gelegentlich zu mir herüber. Seine Augen wanderten jetzt oft umher und verrieten mir, dass in seinem Kopf viel mehr vorging, als seine Verlobte sich jemals würde vorstellen können. Als die alten Leute ausgestiegen waren, schwieg auch Nana.

Ich versuchte wieder zu lesen. Ich sah bald ein, ich war nicht genügend konzentriert für das Buch. Es war die "Mexikanische Novelle" von Bodo Kirchhoff. Der Kurde bemühte sich, den Titel zu entziffern. Ich tat ihm den Gefallen, wenigstens diesen, und hielt das Buch senkrecht. Er begann, auch noch das Umschlagmotiv zu studieren. Einen breiten, warm fleischfarbenen Sandstreifen riegelte da ein kahles, schwarzes, gebuckeltes Mondgebirge ab. Und darüber ein kalter, leerer Himmel von düsterer Bläue, in den ein Düsenjäger seine Kondensspur ritzte, zum Absturz bereit.

In Bonn stieg der Medizinstudent aus. Wir blieben zu dritt im Abteil. Der Kurde lehnte jetzt mit geschlossenen Augen in seinem Polster, über das er seinen Mantel gebreitet hatte. Er versank, er machte sich klein. Sie lehnte sich von seiner Seite gegen die trennende seitliche Kopfstütze und überwölbte ihn mächtig. So bildeten sie eine sonderbare Pietà, über der mir allerdings schon die Vorzeichen der Rebellion zu stehen schienen.

Die Landschaft draußen änderte sich, die Hügel verliefen sich. Ich sah hinaus, ich nahm alles wahr und nichts auf. Die Landschaft fiel durch mich hindurch. Felder, Wälder, Siedlungen, kaum registriert, schon vergessen.

Die Nana und ihr Kurde stiegen in Köln aus, grußlos, blicklos. Ich sah noch, wie sie sich auf dem Bahnsteig entfernten. Sie schleppten eine Menge kleiner Gepäckstücke mit sich. Ich blieb allein bis ans Ende der Fahrt.

Benutzeravatar
Zoba
Beiträge: 1309
Registriert: 23.11.2007, 18:15
Wohnort: Süden

Re:

von Zoba (08.12.2007, 11:45)
Große Klasse!
Gruß,

Zoba

-----------
"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

Benutzeravatar
Judith
Beiträge: 3903
Registriert: 05.08.2007, 10:45
Wohnort: Schwobaländle

Re:

von Judith (08.12.2007, 12:03)
Hallo Arno,

ich lese selten so lange Texte am Computer, aber deiner hat mich gefesselt. thumbbup
Das Ende ist mir persönlich ein wenig ZU offen, aber das ist sicher Geschmacksache.
Handelt es sich um eine abgeschlossene Kurzgeschichte oder ist es ein Teil deines Buches?

Grüßle,
Judith
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

egomaschine
Beiträge: 22
Registriert: 14.09.2007, 15:39
Wohnort: Elsdorf

hallo..sorry...

von egomaschine (09.12.2007, 08:49)
aber ich fand es inhaltlich sehr langweilig, aber gut handwerklich gut geschrieben.
Schau auf die Tür dahinter!
"Punkrock Save My Life"

Arno Abendschön
Beiträge: 797
Registriert: 31.10.2007, 10:23
Wohnort: Berlin

Re:

von Arno Abendschön (09.12.2007, 09:03)
Hallo, Judith!

Hier auch noch öffentlich mitgeteilt: Es ist eine abgeschlossene Kurzgeschichte. Sie hat keinen inhaltlichen Zusammenhang mit dem von mir veröffentlichten Roman. Allenfalls kann man von einem thematischen im weitesten Sinn sprechen.

Gruß
Arno

Benutzeravatar
PvO
Beiträge: 854
Registriert: 21.10.2007, 09:50
Wohnort: Ostseebad Prerow

Re:

von PvO (09.12.2007, 09:25)
Sehr gut geschrieben, Hut ab. Aber an den Anforderungen eine Kurzgeschichte meilenweit vorbei. Die Fragen oder Probleme eine KG werden am Schluss meist mit nur einen Satz, gerne auch mit nur einem Wort aufgelöst. Deine KG hört einfach auf. Der Kurde verläßt den Zug. Ende Geländer. Eine KG darf gerne auch einen AHA-Effekt haben. Ich dachte immer: jetzt kommts, aber es kam nichts. Da stellt sich mir die Frage: Was will uns der Autor mit dem Geschriebenen sagen?

Zur Erinnerung ein paar Fragen, mit von mir eingesetzten Antworten.
Kurzgeschichte
Themen, Handlung und Personen

* Konfliktreiche, häufig nur skizzenhaft dargestellte Situation, geprägt von Emotionen. Trifft zu
* Ein oder zwei oft typisierte Hauptpersonen stehen im Mittelpunkt trifft zu.
Personen werden nur in Aspekten beschrieben/charakterisiert. trifft zu
* Die Geschichte spielt nur an wenigen Orten. trifft zu
* Ein entscheidender Einschnitt aus dem Leben der handelnden Person oder Figur wird erzählt. trifft nicht zu
* Einsträngige Handlung. trifft zu
* Wenig Handlung. trifft zu
* Themen sind Probleme der Zeit. trifft nicht zu
* Meist gibt es einen Glückswechsel (Peripetie). trifft nicht zu
* Alltäglichkeit von Handlung und Personen: Die Figuren sind Menschen, die nicht herausragen oder heldenhaft auftreten. trifft zu

Benutzeravatar
Zoba
Beiträge: 1309
Registriert: 23.11.2007, 18:15
Wohnort: Süden

Re:

von Zoba (09.12.2007, 09:34)
Hi,

eine angedeutete Auflösung hätte mir auch gefallen, aber ich muß sagen, daß den Reiz dieser Geschichte für mich zum einen die großartige Personenbetrachtung und -beschreibung ausmacht und zum anderen genau dieser weite Freiraum, der dem Leser für seine eigenen Mutmaßungen gelassen wird. Außerdem wurden die Figuren für mich sehr lebendig, selbst der Medizinstudent entstand komplett in seiner scheuklappenbewehrten Drögheit vor meinem inneren Auge.

Mich hat diese Geschichte vor allem neugierig auf das Buch, auf "mehr davon" gemacht.
Gruß,



Zoba



-----------

"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

Arno Abendschön
Beiträge: 797
Registriert: 31.10.2007, 10:23
Wohnort: Berlin

Re:

von Arno Abendschön (09.12.2007, 09:50)
Danke für alle Reaktionen und Ratschläge. Noch zweierlei zum Hintergrund: 1. Die Geschichte ist nicht fiktiv, daher nicht konstruiert. Sie beruht auf einem Tagebucheintrag unmittelbar nach einer Reise. Nur die Ortsnamen sind geändert. 2. Der Text ist der erste abgeschlossene von mir überhaupt, er war als Fingerübung gedacht.

Benutzeravatar
PvO
Beiträge: 854
Registriert: 21.10.2007, 09:50
Wohnort: Ostseebad Prerow

Re:

von PvO (09.12.2007, 10:11)
Der Text ist der erste abgeschlossene von mir überhaupt

Na dann: weiter so!

hwg
Beiträge: 6034
Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (09.12.2007, 10:58)
Guten Tag Arno!

Der "Hintergedanke" in dieser Skizze - Kurzgeschichte würde ich den Text auch nicht nennen - ist mir beim ersten Lesen bewusst geworden. Das Thema Deines Buches kommt hier sehr unterschwellig, aber gekonnt zum Ausdruck, denke ich. Allerdings würde ein anderer Schluss den Effekt des Textes erhöhen. Ich hätte den Kurden den Zettel, auf dem seine Anschrift und Telefonnummer stehen könnte, dem Beobachter zustecken lassen...
Das ist aber bloß eine spontane Idee von mir.

Vielleicht lesen wir von Dir hier wieder etwas.

Kollegialen Gruß aus der Steiermark!

Benutzeravatar
Adriana
Beiträge: 487
Registriert: 08.04.2007, 12:24
Wohnort: Brandenburg/Havel

Re:

von Adriana (09.12.2007, 13:01)
Hi Arno!

Gut beobachtet und festgehalten thumbbup .
Aber ich muss mich den meisten anderen hier anschließen, dass zu einer sauberen Kurzgeschichte einiges fehlt.

Durch eine klare Aussage, die am Ende durch eine Pointe auf den Punkt gebracht wird, würde der Text m.E. 1000% gewinnen.

Und den Medizinstudenten fand ich eher überflüssig dozey:.

Aber für ein Erstlingswerk schon mal top!

LG, Adriana.

Zurück zu „Buchvorstellung: Belletristik“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.