Kosten

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


cosmictrigger
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Kosten

von cosmictrigger (27.11.2017, 18:44)
Liebe Leute,
ich habe meinen ersten Roman geschrieben und nach etlichen Versuchen wo unterzukommen hat mir der Novum-Verlag einen Verlagsvertrag geschickt.
Allerdings ist die Veröffentlichung mit hohen Kosten verbunden.
Man erhält den Betrag zurück, wenn über den Onlineshop eine gewisse Stückzahl verkauft wurde.
Hat irgendwer von euch Erfahrung mit solchen Verlagen? Muss man immer das Buch risikofinanzieren?
Ich bin mir dessen bewusst, dass es wahnsinnig schwierig ist, einen Verlag zu finden, doch dachte ich in meiner Naivität, dass im Falle dessen der Verlag die Kosten übernimmt.
Für Antworten bin ich sehr dankbar.

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Haifischfrau
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Re: Kosten

von Haifischfrau (27.11.2017, 19:02)
Finger weg!!! Das ist Abzocke
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Monika K.
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Re: Kosten

von Monika K. (27.11.2017, 19:15)
Dieser "Verlag" wurde hier mal von ein paar kurz hintereinander angemeldeten Mitgliedern, die Anonymität bevorzugten :oops: , in leuchtenden Farben geschildert. Doch mich überzeugten die Gegenargumente mehr. Wenn dich die Diskussion interessiert:
selbstverlegen-durch-druckkostenzuschuss-t18286.html

Mein Rat: Finger weg von Druckkostenzuschussverlagen! Bei BoD oder ähnlichen Dienstleistungsverlagen kann man für sehr wenig Geld sein Buch selbst auf den Weg bringen. Und um die Werbung muss man sich grundsätzlich selbst kümmern. Da hilft auch kein teurer Druckkostenzuschussverlag.

Viele Grüße
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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PatriciaWelsh
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Re: Kosten

von PatriciaWelsh (27.11.2017, 20:38)
Da bist du mit BoD wahrscheinlich besser beraten. Und das Geld kannst du dann lieber in Marketingaktionen stecken. Davon hast du wahrscheinlich mehr.

Gruß
Patricia

cosmictrigger
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Re: Kosten

von cosmictrigger (28.11.2017, 10:00)
Danke für die Info.
Ich würde gerne hier mein Glück versuchen, aber wer lektoriert das Manuskript?
Lg Christian

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AnnetteSD
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Re: Kosten

von AnnetteSD (28.11.2017, 11:40)
Hallo cosmictrigger,

gute Lektorinnen und Lektoren kann man über den Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) finden: http://www.vfll.de/lektor-in-finden/.

LG,
AnnetteSD
Keine Idee ist auch keine Lösung.

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Hannelore Goos
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Re: Kosten

von Hannelore Goos (28.11.2017, 12:32)
Falls du mit MS WORD geschrieben hast, kannst du hiermit schon einmal vorarbeiten:

https://www.korrekturen.de/word-tipps/d ... lich.shtml

Mit der kostenlosen 30-Tage-Testversion kannst du das kostenlos ausprobieren.

Gruß
Hannelore
Es gibt Menschen, die denken gern, und Menschen, die schreiben gern. Leider sind das nicht immer dieselben. book:
(Aus einem Gartenforum)

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Haifischfrau
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Re: Kosten

von Haifischfrau (28.11.2017, 16:03)
Lektorat und Korrektorat sind grundsätzlich zwei verschiedene paar Schuhe und verschiedene Prozesse.
Idealerweise leistet man sich beides.
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

WolfgangBader
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Re: Kosten

von WolfgangBader (15.10.2019, 15:02)
Liebe Forenuser,

nachdem der novum Verlag nun bewusst öfters aufgegriffen wurde, möchte ich gerne ebenso die Chance nutzen, mich kurz und kompakt dazu zu äußern. Es ist kein Novum mehr, dass es in der Verlagsbranche die unterschiedlichsten Modelle je nach Genre, Buchinhalt und Autorenwünsche gibt. Für jeden spielen unterschiedliche Faktoren eine essentielle Rolle bei der Wahl nach dem richtigen Modell. Ich kann nur für unseren Verlag sprechen und bin der Meinung, dass jeder Autor mit einem guten Manuskript eine faire Chance haben sollte, sein Werk zu veröffentlichen und sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Unser Verlag sieht sich in der Lage, diese Option zu bieten. Gleichzeitig möchte ich hiermit betonen, dass jeder Autor bitte selbst entscheiden sollte, welche Art von Verleger er für die Veröffentlichung seines Werkes in Betracht zieht. Somit stellen wir es jedem frei, sich an uns zu wenden oder auch nicht. Im Sinne der fairen Meinungsäußerung war mir das ein wichtiges Anliegen.
Sollte Ihre Meinung auf persönlichen, negativen Erfahrungen basieren, dann würde ich mir wünschen, dass Sie mich kontaktieren.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und herzliche Grüße,

Wolfgang Bader

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mtg
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Re: Kosten

von mtg (15.10.2019, 15:25)
Ich bin etwas irritiert, dass sich ein Wettbewerber bemüßigt fühlt, zwei Jahre alten Threads zu kommentieren, die von Usern aufgrund eigener Beobachtungen und/oder Erfahrungen erstellt wurden.

Entweder hat es Herrn Bader zwei Jahre lang nicht gestört, dass User schlechte Erfahrungen gemacht haben – was auf ein gestörtes Verhältnis zu seinem Verlag schließen ließe –, oder aber Herr Bader hat ein sinkendes Schiff übernommen und verucht nun, Altlasten zu erklären.

Ich halte das BoD-Forum auf jeden Fall für den falschen Ort und habe das dem Admin auch bereits mitgeteilt.

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Siegfried
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Re: Kosten

von Siegfried (15.10.2019, 16:31)
WolfgangBader hat geschrieben:
Ich kann nur für unseren Verlag sprechen und bin der Meinung, dass jeder Autor mit einem guten Manuskript eine faire Chance haben sollte, sein Werk zu veröffentlichen und sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Unser Verlag sieht sich in der Lage, diese Option zu bieten.


Ein Verlag übernimmt das Risiko der Buchveröffentlichung. Dazu gehören die Kosten für Korrektorat, Lektorat, Buchsatz, Buchproduktion, Marketing und Vertrieb.

Ein Verlag zahlt (!!!) dem Autor/der Autorin einen Vorschuss auf die zu erwartenden Einnahmen - und zwar ohne Rückforderungsrecht.

Ein Verlag schließt mit dem Autor/der Autorin einen Vertrag, der genau regelt, wie die prozentuale Beteiligung an den Verkäufen aussieht und wie die diversen Nebenrechte abgehandelt werden.

Aufgrund dieser Risiken, die ein Verlag als Unternehmen trägt, wählt er genau aus, welche Bücher veröffentlicht werden und welche nicht. Das Angebot, jedem Autor/jeder Autorin die Option zu bieten, unter bestimmten Bedingungen sein eigenes Buch zu veröffentlichen, steht diametral dieser unternehmerischen Maxime entgegen. Das geht nur, wenn das finanzielle Risiko auf den Autor/die Autorin abgewälzt wird.

Der Autor/die Autorin liefert dem Verlag ein Produkt ab, das der Verlag als "verkaufsfähig" betrachtet und somit das Handelsrisiko auf den Verlag übergeht. Ein Landwirt gibt sein Getreide ja auch nicht gegen Geld an den Müller und Bäcker, damit die dann ohne finanzielles Risiko Geld verdienen können.

Verlangt ein Verlag von seinen Zuarbeitern (sprich Autoren/Autorinnen) für eine Veröffentlichung Geld - im vier- und fünfstelligen Bereich! -, sollten alle, aber auch wirklich alle Alarmglocken schrillen - und das vor allem aus einem Grund: Warum sollte der Verlag auch nur einen Finger für das Buch rühren, wenn die Kosten eingespielt und der Gewinn bereits vor(!!!) Veröffentlichung gebunkert wurde?

Bezahlverlage? Es lebe "Rico Beutlich"!
https://www.buecher-wiki.de/index.php/B ... utlichRico
https://www.spiegel.de/kultur/literatur ... 45279.html
(auch der Novum Verlag ist auf das Schwachsinns-Manuskript reingefallen - Spiegel-Artikel Seite 2)

Finger weg!
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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