Antwort von Klaus

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pcfriseur
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Antwort von Klaus

von pcfriseur (14.12.2007, 00:23)
Ja ja, auf meiner Homepage steht in bezug auf die "Aphorismen und Traktate" ja auch "schonungslos offen und ehrlich", obwohl ich damit gar nicht angeben möchte.

Viel Spaß beim Lesen meiner "Kritik am Menschen".

Tschüßi
Klaus

PS: Beim Reinkopieren meiner Texte ist ein Teil verlorengegangen, auf meiner Homepage gibt es alle Texte. www.pussykatze.de

pcfriseur
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Antwort von Klaus

von pcfriseur (14.12.2007, 22:52)
Hallo,

es handelt sich hier wirklich nur um eine Kurzgeschichte. Kein Zusammenhang zu anderen Texten, Filmen oder Genres.

Sorgfältig habe ich die Geschichte geschrieben, ja ja, schließlich schreibe ich für alle und nicht nur für Experten oder Germanisten.

Herzliche Grüße

Klaus

pcfriseur
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Antwort von Klaus

von pcfriseur (16.12.2007, 13:59)
Guten Tag,

also: Ihr habt alle recht und auch mir muß mal der Kopf gewaschen werden - angenommen.

Ich war schon in verschiedenen Internetforen aktiv und dort gab es stets Vernichtungskritik an meinen Texten, meist von "Dilettanten". Einmal wurden sogar in bezug auf meine "Kritik am Menschen" meine eingestellten Texte wegen "Banalität" gelöscht, obwohl sie zum Teil recht komplex und schwierig sind.

Dort habe ich also zum Teil schlimme Erfahrungen gemacht.

Das beeinflußt mich bis heute und dann sage ich schonmal ein dummes Wort - Entschuldigung!

Hier ein Link für meine Prämierung: http://freenet-homepage.de/Zankl/praemiert.htm

Angeben möchte ich damit aber keinesfalls, so eitel bin ich nicht, obgleich empfindlich - aber das habt ihr ja gemerkt.

Es gibt noch andere Links, da müßte ich jetzt aber suchen.

Herzliche Grüße

Klaus

pcfriseur
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Antwort von Klaus

von pcfriseur (16.12.2007, 14:06)
Ach ja, da fällt mir doch noch ein Link ein:

http://freenet-homepage.de/Zankl/homepage7.htm

Hier ist meine Geschichte "Der Kaffee" emphohlen worden. Ich schreibe das, weil Hakket doch gefragt hat.

Zschüßi

Klaus

Gerhard
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Re:

von Gerhard (16.12.2007, 14:20)
Hallo Klaus,

ich bin ehrlich erstaunt, hätte ich jetzt nicht erwartet. Ich muss sagen, das spricht jetzt wieder für dich. Toller Zug, ehrlich.

Aber ich weiß, wie das ist, wenn man etwas veröffentlicht in das man alles Herzblut vergossen hat, und dann kommen andere, die es zerreißen. Ich bibbere richtig, wenn ich meine Texte meiner Frau zu lesen gebe :wink: .

Aber inzwischen habe ich da ein dickes Fell bekommen. Vor ein paar Jahren hat mir eine Lektorin in einem Ablehungsschreiben was tolles geschrieben: Sie sagte sinngemäß, dass diese Ablehnung ihre subjektive Meinung ist und ich solle daraus keinenfalls den Schluss ziehen, dass mein Mauskript deshalb schlecht sei. Das fand ich eine tolle Bemerkung einer Lektorin in einem recht großen Verlag.

Herzliche Grüße
Gerhard

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PvO
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Re:

von PvO (16.12.2007, 14:48)
diese Ablehnung ihre subjektive Meinung ist und ich solle daraus keinenfalls den Schluss ziehen, dass mein Mauskript deshalb schlecht sei.

Gerhard, ich will dir mit Sicherheit nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber da hab ich schon dutzendfach gelesen.M.E. schreiben die das mit in die Absage, um den abgelehnten Autor nicht gar so vor den Kopf zu stoßen.

Gerhard
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Re:

von Gerhard (16.12.2007, 14:56)
PvO, hast natürlich recht, aber meine bisherigen Absagen waren nur 08/15 Serienbriefe... und diese Lektorin hat das auf einer DIN A4 Seite geschrieben, wo sie mir einzeln zeiget, wo ich in ihren Augen noch was ändern sollte um es besser zu machen. Und das alles war vor fast 10 Jahren.

Aber, du nimmst mir damit keinen Wind aus den Segeln, ich hab ein Alter erreicht, wo man ein dickes Fell hat.... oder untergeht. Und inzwischen hab ich ja schon 5 Bücher auf den Markt gebracht... bei "renommierten" Verlagen... halt alles Fachbücher. Ich wollt einfach nur ausdrücken, dass die Meinung eines Lektors tatsächlich nur subjektiv ist und diese Lektorin war die erste, die das auch zugegeben hat.

Herzlichst
Gerhard

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Zoba
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Re:

von Zoba (16.12.2007, 14:59)
Hallo pvo,

:lol: besser ist das auch.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde (allerdings in den USA) mal ein Test gemacht. Man reichte, natürlich unter anderen Namen, Theaterstücke von Shaw, Poesie von Shakespeare, die Drehbücher "Der einzige Zeuge" und "Casablanca" und Kurzgeschichten/Essays von Hemingway und Mailer bei den entsprechenden Lektoren verschiedener Verlage und Produktionsfirmen ein. Alle diese Werke haben Weltliteraturrang bzw. sind Oscar-prämiert.

Nicht eines von ihnen weckte Interesse, nicht ein einziges wurde positiv beschieden und bei einigen waren die Antworten sogar so richtig vernichtend. Diese Leutchens hatten sich damit bis auf die Knochen blamiert.

So sicherlich auch all jene, die vor kurzem Rowlings Erstling ablehnten, ich vermute mal, die beissen sich heute noch jeden Morgen als erstes in den Hintern. cool5
Gruß,

Zoba

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Judith
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Re:

von Judith (16.12.2007, 15:12)
Nun ja, Zoba, Bücher die heute herauskommen haben einen anderen Schreibstil und oft auch andere Themen als die vor Jahren. Meine Mutter hat auch ein Buch geschrieben und sich dabei zu sehr an Günther Grass, Doris Lessing und Heinrich Böll orientiert. (Teilweise) sehr gut geschrieben, ganz sicher, aber eben - und das sagen ihr auch die ehrlicheren der Lektoren - nicht zeitgemäß.
Also, sie bekam es von mir zu ihrem 75. Geburtstag als BoD-Fun-Buch. Gebunden, mit Lesebändchen. Die Salatschleudern etc. fanden dagegen keine Beachtung. :wink:

Grüßle,
Judith
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Zoba
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Re:

von Zoba (16.12.2007, 16:10)
Hi Judith,

meinetwegen was den Shaw und den Shakespeare betrifft, aber Casablanca ist eine zeitlos gute Geschichte, Der einzige Zeuge ist noch heute absolute Spitzenklasse und so perfekt geschrieben (als Geschichte mit Aufbau, Struktur und Spannungsbogen), daß er zwischenzeitlich an sämtlichen US Filmakademien zum Lehr-/Anschauungsmaterial für ein perfektes Drehbuch gehört, und Mailer oder Hemingway lassen sich auch heute noch im englischsprachigen Bereich nur schwer toppen.

Das Problem fing ja schon damit an, daß niemand diese Werke überhaupt erkannte. Man hätte wenigstens erwarten können, daß ein Lektor schreibt: "Wollen Sie uns verars*hen?". Ich bitte dich, Casablanca! Ein Sonett von Shakespeare und Pygmalion von Shaw! Es wurden nur die Namen der Autoren und die Titel verfremdet, nicht der Text an sich. Bereits bei den ersten 3 Worten jedes Werks müßte ein versierter Literatur- oder Theater/Kinokenner zusammenzucken.

Und z.B. sowohl "Der einzige Zeuge" als auch das Essay von Mailer wurden regelrecht in der Luft zerrissen, ernsthaft zerrissen, nicht einfach nur abgelehnt und nichts an den Verrissen hatte einen Bezug darauf, daß diese Werke schon mal auf dem Plan standen.

Bei allem Verständnis für diverse gute Lektoren, zeigt dies eben doch, wie auch die Ablehnungen, die eine Reihe in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Autoren erhielten, daß viele davon schlicht keine Ahnung und herzlich wenig Vorbildung haben.

Man sollte das also durchaus auch von der Warte aus begreifen, denke ich.
Gruß,



Zoba



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Judith
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Re:

von Judith (16.12.2007, 17:45)
Nun siehste, Zoba, und sogar mich haben sie abgelehnt. :wink: :lol:

Grüßle,
Judith
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Re:

von Zoba (16.12.2007, 18:18)
:wink:
Gruß,



Zoba



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Re:

von Arno Abendschön (16.12.2007, 21:43)
Noch zwei Beispiele für eklatante Verlagsfehleinschätzungen in der Vergangenheit: 1. Proust: Gide gab als Lektor ein negatives Urteil ab, hatte vorher womöglich nicht mal ins Werk gesehen. Die "Recherche" erschien anfangs auf Kosten des Autors. 2. Tomasi di Lampedusa: "Der Leopard" konnte zu seinen Lebzeiten nirgends untergebracht werden. - Noch etwas zu "zeitgemäß" und "zeitgemäße Themen": Zeitgemäß ist, was es
mit großer Wahrscheinlichkeit schon nach wenigen Jahren nicht mehr sein wird. Die Hannoversche Allgemeine hat sich vor kurzem mal die Mühe gemacht, die Bestseller von vor zehn Jahren daraufhin zu überprüfen, welche von ihnen heute noch in nennenswertem Umfang gekauft und gelesen werden. Ergebnis: so gut wie keiner, fast alle sind weitgehend vergessen. Sind solche Erfolge eigentlich erstrebenswert? In meinen Augen nur aus pekuniären Gründen, falls man sie für sich gelten lassen möchte.

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