Also mach ich mal den Anfang

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LordKotz
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Also mach ich mal den Anfang

von LordKotz (06.01.2008, 13:10)
Regen

Es regnete als ich aus dem Auto stieg...eigentlich ist: „Es regnete“ noch unter trieben
Als wenn Du einen Wasserhahn aufgedreht hast.
Verdammtes Scheißwetter! Und ich muss noch locker 800 Meter durch den Regen.
Ein Donnergrollen folgte dem nächsten...hin und wieder wurde es Taghell
Ich war der einzige der dumm genug war bei diesem Wetter draußen herum zu spazieren
sonnst war niemand zu sehen.
Auf dem Kampe 34 lautete die Anschrifft...als wenn ich das nicht wüsste,
war ja schon öfter hier. Nur dann war nicht solch ein erbärmliches Wetter

Ein lautes und heftiges Donnern zerbrach das Geräusch des Regens, ich beeilte mich.

Der kleine graue Bungalow am Ende der Straße kam immer näher, nur noch wenige Meter
Fuck!!! Der Schlüssel der scheiß verfickte Schlüssel ist weg! Hab ihn wohl verloren?
Egal soweit ich weiß ist ja immer einer im Blumenkasten neben der Eingangstür...und Richtig dort war er. Froh aus dem Regen zu kommen öffnete ich die Tür recht hastig...schnell ins Schlafzimmer...2x donnerte es...
Zog mir die nassen Sachen aus und hängte sie über die Heizung...im Kühlschrank fand sich sicher
noch ein Bier Cola oder änliches...Noch während ich überlegte wo der Fernseher wohl hingekommen ist klingelte mein Handy

Hallo?“
„Sind sie angekommen?“
Ja!
„Gut“
„Ziemlich schlechtes Wetter oder?“
Ja!
„Na ich dachte bei dem Wetter“

Ich legte auf...bemittleidungen wegen dem Wetter konnte ich überhaupt nicht gebrauchen.
Achja wollte ja Fernsehen
Nirgends lief irgendwas Interesantes...mal abgesehen von den ständigen Wetterbedingten aussetzern
Ich entschied mich mir den Rest von TV Qual anzusehen wo so ein möchtegern Entertainer auf teils ziemlich nievau loser Basis herum scherzte...nun wem es gefiel...obwohl ich eigentlich nicht wollte konnte ich manchmal nicht anderes als zu schmunzeln.
Mittlerweile war es 23.15 Uhr...ich ging erneut in die Küche und holte mir ein Bier aus dem Kühlschrank
Wieder das Handy

„Hallo?“
Ja!
„Haben sie auch alles mitgenommen als sie los sind?“
Natürlich!
„Und wie weit sind sie?“
Fernsehen!

Erneut legte ich auf...diese Gespräche waren mir zu wieder
Ständiges Nachfragen...nervte immer
Das Bier schmeckte gut, es entspannte ungemein, nach diesem Tag genau das Richtige!
Den Fernseher schaltete ich ab;lief eh nur Scheiße; und schaute mir die Videos und DVD im darunter liegenden Board mal an...
Vielleicht fand ich ja hier irgendwas interesantes?
Aber auch das warf mich nicht um...viele Yoga Übungsvideos...Wie werde ich in 10 Tagen Nichtraucher, Die Schöne und das Biest...eigentlich eine ganze Menge von Disney
sowie div. D-F Komödien von denen ich bisher nicht mal gehört hatte...wenigstens ein Lichtblick
Monthy Pyton Life of Brian

23:25 klingelte wieder das Handy

„Hallo?“
Ja!
Sind sie zu Hause?“
JA!
„Was tun sie ?“
DVD -Sammlung ansehen
„Nein nicht sie!“

Wieder legte ich auf...hatte das Gefühl es würde eine lange Nacht werden...vielleicht sollte ich das Handy ausschalten?!
Oh sehr schön die Klamotten sind wieder trocken...sehr gut
Ich räumte die Bierflaschen in meinen Rucksack nachdem ich einen Beutel heraus genommen hatte

Ging ins Schlafzimmer zurück...sie war so schön...Anfang 20 ...lag sie nackt auf dem Bett, mit weit geöffneten Beinen
Sie war feucht im Schritt das konnte man deutlich sehen,rasiert. Ihre Brust war mittelgroß und Fest
kleine Höfe und große dunkelrote Nippel...etwas blass vielleicht, was aber hervorragend zu ihren roten langen locken passte...ja da konnte man schon schwach werden
Nein das kann ich nicht tun...bis auf das kleine Loch in ihrer Stirn und dem Typen der halb auf ihr und halb aus dem Bett hing erinnerte mich das an eine Nacht vor ewigen Jahren.
Achso ja der Inhalt des Beutels...es interesierte mich eigentlich nicht was ich da auf das Bett streuen sollte...aber es roch nach Schwefel...warum auch immer
War noch in Gedanken was ich hätte alles mit ihr anstellen können klingelte erneut das Handy

„Hallo?“
Ja!
„Habern sie es schon getan?“
Ja!
„oh nein...warum? Ich..nein haben sie es wirklich getan?
Ja!
„Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiinnnn warum haben sie nicht gewartet? Ich meine ...oh nein warum?“
Sie gaben den Auftrag
„Nein Steffie...nein....was soll ich nur tun? Ich werde mcih selbst anzeigen“

Es knackte nur noch in der Leitung...

Nun wie ich diese Amateure hasste...es ist mir immer ein Rätsel warum solche Leute nicht weniger werden...
Räumte schnell alles was ich hatte ein...ich würde mich beeilen müssen
Jetzt noch 5km fahren...

Denn ich bin Profi!!!


Also Leute sagt was dazu? Hab den Text in einem Lyrik-Forum und auf meiner seid 300 JAhren im Aufbau befindlichen HP
Wenn Du es mit selbstherrlichen Arroganzlingen zu tun hast, lächle einfach in dem Wissen, dass Arroganz die Karikatur des Stolzes ist.
www.oliver-wehse.de

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (06.01.2008, 14:12)
Moin Lord!
Ich habe mir mal erlaubt, ein bisschen was an deinem Text zu machen. Normalerweise markiere ich die Anmerkungen in rot, bin aber i.M. zu faul das zu machen. Ich hoffe, du verstehst auch so, was ich wo meine.


Es regnete, als ich aus dem Auto stieg ... (wenn du einen Satz nicht vollendest, mache hinter dem letzten Wort ein Leerzeichen. Wenn du ein Wort unvollendet lässt, dann stelle die Punkte direkt ans Wort.) eigentlich ist: „Es regnete“ noch untertrieben (untertrieben zusammen.) (Du könntest dir hier die Anführungsstriche sparen und stattdessen ES REGNETE kursiv schreiben. Ist aber Geschmackssache.)
Als wenn du (du klein) einen Wasserhahn aufgedreht hast (hättest – oder: Als hättest du einen Wasserhahn …).
Verdammtes Scheißwetter! Und ich muss noch locker 800 Meter durch den Regen (auch hier: Wenn der Prot. denkt, schreibe es kursiv – ist aber Geschmackssache).
Ein Donnergrollen folgte dem nächsten ... hin und wieder wurde es taghell.
Ich war der Einzige, der dumm genug war, bei diesem Wetter draußen herum zu spazieren. (Vergiss nicht die Punkte am Ende des Satzes.)
Sonst (mit einem n) war niemand zu sehen.
Auf dem Kampe 34 (Adresse evtl. kursiv) lautete die Anschrift (Tippfehler) ... als wenn ich das nicht wüsste, war ja schon öfters hier. Nur dann war nicht solch ein erbärmliches Wetter.

Ein lautes und heftiges Donnern zerbrach (plötzlich) das (monotone) Geräusch des Regens, ich beeilte mich. (Es muss beim Leser „knallen“. Normalerweise zuckt man ja zusammen, wenn es donnert – versuche das rüberzubringen, es verstärkt die Atmosphäre.)

Der kleine graue Bungalow am Ende der Straße kam immer näher, nur noch wenige Meter.
Fuck!!! Der Schlüssel, (Komma) der scheiß verfickte Schlüssel ist weg! Hab ihn wohl verloren? (Frage oder Feststellung? Wenn nicht klar, dann !?)
Egal, soweit ich weiß, ist ja immer einer im Blumenkasten neben der Eingangstür ... und Richtig, dort war er (Denk an die Zeiten. Spricht der Prot mit sich selbst? Dann: … und Richtig, dort ist er.). Froh aus dem Regen zu kommen, öffnete ich die Tür recht hastig ... schnell ins Schlafzimmer ... 2x (zweimal ausschreiben) donnerte es ...
Zog mir die nassen Sachen aus und hängte sie über die Heizung ... im Kühlschrank fand sich sicher
noch ein Bier, Cola oder ähnliches (geht er nun in die Küche oder nicht?) ... Noch während ich überlegte, wo der Fernseher wohl hingekommen ist, klingelte mein Handy. (Du solltest es mit den abgebrochenen Sätzen nicht übertreiben. Sie vermitteln zwar Geschwindigkeit, aber man sollte sie sparsam einsetzen.)

„Hallo?“
„Sind sie angekommen?“
„Ja!“
„Gut.“
„Ziemlich schlechtes Wetter, oder?“
„Ja!“
„Na, ich dachte bei dem Wetter.“
(Den Dialog verstehe ich nicht hundertprozentig.)

Ich legte auf. bemittleidungen wegen dem Wetter konnte ich überhaupt nicht gebrauchen (Mitleid aufgrund des Wetters konnte ich überhaupt nicht gebrauchen.)
Ach ja, (ich) wollte ja fernsehen.
Nirgends lief irgendwas Interessantes. Mal abgesehen von den ständigen Wetterbedingten Aussetzern. (Sind die wetterbedingten Aussetzer interessant?)
Ich entschied mich (dazu), mir den Rest von TV Qual anzusehen. Wo so ein möchtegern Entertainer auf teils ziemlich nievau loser Basis herum scherzte (TV Qual – diese Sendung, in der irgendein Möchtegernentertainer auf teils ziemlich niveauloser Basis herum scherzte.) Nun, wem es gefiel (gefällt) obwohl ich eigentlich nicht wollte konnte ich manchmal nicht anderes als zu schmunzeln (Eigentlich wollte ich ja nicht, aber manchmal konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.).
Mittlerweile war es 23.15 Uhr. Ich ging erneut in die Küche und holte mir ein Bier aus dem Kühlschrank.
Wieder klingelte das Handy

„Hallo?“
„Ja!“
„Haben sie auch alles mitgenommen, als sie los sind?“
„Natürlich!“
„Und wie weit sind sie?“
„Fernsehen!“

Erneut (Wortwiederholung) legte ich auf. Diese Gespräche waren mir zu wieder (zuwider).
Ständiges Nachfragen. Das nervte immer.
Das Bier schmeckte gut, es entspannte ungemein, nach diesem Tag genau das Richtige!
Den Fernseher schaltete ich ab; lief eh nur Scheiße; und ich schaute mir die Videos und DVDs im darunter liegenden Board mal an.
Vielleicht fand ich ja hier irgendwas interessantes (Frage oder Feststellung?)
Aber auch das warf mich nicht um. Viele Yoga Übungsvideos. Wie werde ich in 10 Tagen Nichtraucher, Die Schöne und das Biest ... eigentlich eine ganze Menge von Disney
sowie diverse D-F Komödien, von denen ich bisher nicht mal gehört hatte. (Ah, da, wenigstens ein …) wenigstens ein Lichtblick
Monthy Pytons Life of Brian

23:25 klingelte wieder das Handy

„Hallo?“
„Ja!“
„Sind Sie zu Hause?“
„JA!“
„Was tun sie?“
„DVD-Sammlung ansehen.“
„Nein, nicht sie!“

Wieder legte ich auf. (Ich) hatte das Gefühl, es würde eine lange Nacht werden. Vielleicht sollte ich das Handy ausschalten?!
Oh, sehr schön, die Klamotten sind wieder trocken ... sehr gut.
Ich räumte die Bierflaschen in meinen Rucksack. nachdem ich einen Beutel heraus genommen hatte. (Was für ein Beutel?)

Ging ins Schlafzimmer zurück (zurück? War er dort schon?) ... sie war so schön ... Anfang 20 ... (sie) lag nackt auf dem Bett, mit weit geöffneten Beinen.
Sie war feucht im Schritt, das konnte man deutlich sehen, rasiert. Ihre Brust war mittelgroß und fest.
Kleine Höfe und große dunkelrote Nippel ... etwas blass vielleicht (wer? Die Nippel?), was aber hervorragend zu ihren roten langen Locken passte. Ja, da konnte man schon schwach werden.
Nein, das kann ich nicht tun... Bis auf das kleine Loch in ihrer Stirn und dem Typen der halb auf ihr und halb aus dem Bett hing, erinnerte mich das an eine Nacht vor ewigen Jahren (entweder ewiger Zeit oder vielen Jahren) (Es stellt sich die Frage, ob eine wohl offensichtlich tote Frau (Loch im Kopf) noch feucht sein kann ...?).
Ach so ja, der Inhalt des Beutels ... es interessierte mich eigentlich nicht, was ich da auf das Bett streuen sollte ... aber es roch nach Schwefel ... warum auch immer.
War noch in Gedanken was ich hätte alles mit ihr anstellen können klingelte erneut das Handy (Ich dachte noch darüber nach, was ich alles mit ihr anstellen könnte, da klingelte erneut das Handy.)

„Hallo?“
„Ja!“
„Habern sie es schon getan?“
„Ja!“
„Oh nein ... warum? Ich … nein, haben sie es wirklich getan?“
„Ja!“
„Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiinnnn! (das ist zu lang – etwas kürzer tuts auch) Warum haben sie nicht gewartet? Ich meine ... oh nein, warum?“
„Sie gaben den Auftrag.“
„Nein Steffie ... nein ... was soll ich nur tun? Ich werde mich selbst anzeigen.“

Es knackte nur noch in der Leitung.

Nun, wie ich diese Amateure hasste. Es ist mir immer ein Rätsel, warum solche Leute nicht weniger werden.
Räumte schnell alles, was ich hatte, ein. Ich würde mich beeilen müssen.
Jetzt noch 5km fahren.

Denn ich bin Profi!

Anmerkung: Du kannst viele vermeidbare Fehler ausmerzen, wenn du dir den Text wieder und wieder selbst laut vorliest. Und korrigiere die Satzzeichenfehler gewissenhaft. Du verschluckst haufenweise Punkte und Anführungsstriche. Die angebrochenen Sätze vermitteln zwar Atmosphäre, aber man sollte es nicht übertreiben. Zumal man manchmal gar nicht weiß, was nun eigentlich los ist.
Hier und da fehlen mir ein paar Zusatzerklärungen. Man muss sich ziemlich viel zusammenreimen. Aber das könnte ja auch so gewollt sein.
Auch ist die Geschichte insgesamt nicht ganz klar. Ist der Typ ein Killer? Warum wird er beauftragt, und der Auftraggeber zieht dann den Schwanz ein? Ist irgendwie unklar. Versuche das etwas nachvollziehbarer zu gestalten. Ich könnte mir sogar denken, dass der Prot die beiden gar nicht erschossen hat, sondern der Anrufer? Oder? Oder sollte der Prot nur beobachten? Ich weiß nicht? Vielleicht bin ich auch zu dumm?
Ich habe nicht alle Zeichenfehler angestrichen.
Ich hoffe, du kannst damit ein bisschen was anfangen.

Gruß
Hakket

dbs

Re: Also mach ich mal den Anfang

von dbs (07.01.2008, 16:59)
Eine Frage gleich zu Anfang: Soll der Text lektoriert oder korrigiert werden?

Grundsätzlich kann ich Hakket nur zustimmen, was z.B. die Zeichensetzung angeht. Da fehlen Punkte und Kommata an allen Ecken und Enden.

Zu der Drei-Punkte-Regelung:
Wird ein Satz abgebrochen, steht ein Leerzeichen zwischen dem letzten Wort und den drei nachfolgenden Punkten; bricht das Wort selbst ab. folgen die drei Punkte unmittelbar auf das abgebrochene Wort.

Besonders heftig durcheinander geht es mit den Zeiten. Der Text beginnt im Präteritum ("Es regnete"), wechselt in ein falsches Konjunktiv ("Als wenn du einen Wasserhahn aufgedreht hast") und springt dann ins Präsens ("Und ich muss noch locker 800 Meter durch den Regen"). Vorschlag: Alles ins Präsens setzen, da sehr viel innerer Monolog abläuft. Das macht dann die Handlung auch direkter erlebbar.

Eine (meines Erachtens) nette Stilblüte: "Der kleine graue Bungalow am Ende der Straße kam immer näher". Das wird so zwar umgangssprachlich gerne benutzt, ist aber von der Aussage her falsch - ein Bungalow kann sich nur schwerlich bewegen.

Die Dialoge habe sich für mich alle nicht erschlossen. Das liegt vermutlich an der falschen Höflichkeitsanrede "Sie". Da klein geschriebene "sie" deutet auf eine Gruppe hin, etwa andere Menschen, oder bestimmte Gegenstände.

Im ersten Dialog wechselt m. E. auch die Sprecherfolge:

Ich-Erzähler: "Hallo?"
Anrufer: "Sind sie angekommen?"
Ich-Erzähler: "Ja!"
Anrufer: "Gut."
Ich-Erzähler: "Ziemlich schlechtes Wetter, oder?"
Anrufer: "Ja!"
Ich-Erzähler: "Na, ich dachte bei dem Wetter."

ich vermute, dass das "Gut" und der Kommentar zum Wetter vom Anrufer kommen - welchen Grund hat der Ich-Erzähler sonst zu einem solchen Fragesatz? Der letzte Dialogsatz bekommt durch das fehlene Komma (bzw. den fehlenden Gedankenstrich) eine völlig andere Bedeutung als vermutlich vorgesehen.

"Na, ich dachte bei dem Wetter" ist inhaltlich was anderes als "Na, ich dachte, bei dem Wetter" bzw. "Na, ich dachte - bei dem Wetter".

Abgesehen davon macht der Satz im Dialog für mich keinen Sinn.

Ob die Fernsehszene wirklich so detailliert geschildert werden muss, ziehe ich mal in Zweifel.

Im zweiten Dialog existiert weiterhin das Problem "sie/Sie".

Warum die Uhrzeiten so konkret genannt werden, erschließt sich mir nicht - zumal die minutengenaue Angabe keine weitere Bedeutung im Text hat. So wirkt die Uhrzeit willkürlich.

Die Frage, ob eine weibliche Leiche feucht im Schritt sein kann, sollte man vielleicht von einem Gerichtsmediziner klären lassen. Ich halte das für falsch (Blut trocknet ja auch).

Ohne Sprecherverben fällt es schwer, die einzelnen Sätze den Sprechern zuzuordnen. Normalerweise gehe ich davon aus, dass der Angerufene sich als erster meldet, nur macht das bei den Dialogen 2, 3 und 4 keinen Sinn. Hier sagt also der Anrufer "Hallo".

Insgesamt verwirrt die Geschichte mehr, als sie unterhält. Das Ende ist für mich völlig unklar. Warum muss der Ic-Erzähler sich beeilen? Und wohin sind es noch 5 km? Und was hat er vor?

Meine Lösung für das Ende: Der ich-Erzähler ist ein Killer und auf dem Weg, seinen Auftraggeber auszuschalten (warum auch immer). Das ist allerdings alles andere als profimäßig. Ein Profikiller nimmt keinen direkten Kontakt mit seinem Auftraggeber auf, wenn er befürchten muss, von dem verraten zu werden. Und ein Killer, der seine Auftraggeber regelmäßig umbringt, dürfte schon bald arbeitslos sein.

Das im Schnelldurchlauf.

LG
Siegfried

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LordKotz
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Danke

von LordKotz (07.01.2008, 23:03)
Ich danke Euch beiden sehr!
Scheinbar ist neben der Angst das jemand den Text klauen könnte auch die Angst vor Kritik ein Faktor warum hier nichts weiter eingestellt wird.
Mit Kritik kann ich sehr gut umgehen.
Werde einige Eurer Anregungen sicher aufgreifen, allerdings sind die Zeitsprünge im Erzählstil sowie die irrwitzigen Dialoge sowie scheinbar sinnlosen Uhrzeitangaben gewollt.
Lt. einem Medizinstudenten ist selbst nach dem Tod die Scheidenflüssigkeit noch etwa 4 h fließfähig. Sollte er mir da Blödsinn erzählt haben so werde ich das in den nächsten Tagen heraus finden.
Die Geschichte handelt von einem von seinem Job gelangweilten Semiprofesionellen Killer. Aber Augenscheinlich hab ich zuviele wirrungen eingebaut?
Die Hinweise bzzgl. der Rechtschreibung helfen mir wirklich weiter.
Vielen Dank

Es grüßt Euch der Lord
Wenn Du es mit selbstherrlichen Arroganzlingen zu tun hast, lächle einfach in dem Wissen, dass Arroganz die Karikatur des Stolzes ist.

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Gerhard
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Re: Danke

von Gerhard (07.01.2008, 23:28)
LordKotz hat geschrieben:
Lt. einem Medizinstudenten ist selbst nach dem Tod die Scheidenflüssigkeit noch etwa 4 h fließfähig.


Dein Student hat recht ... und wie ich die Geschichte verstanden habe, hat der Killer sie ja selbst um die Ecke gebracht. Insofern würde ich schon sagen, dass das stimmt.

LordKotz hat geschrieben:
Sollte er mir da Blödsinn erzählt haben so werde ich das in den nächsten Tagen heraus finden.


Hä??? Was hast du vor???? Willst du's mal ausprobieren??? :wink: thumbbup cheezygrin

Liebe Grüße
Gerhard

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (08.01.2008, 15:15)
Moin Lord,
okay, was die Fließfähigkeit gewisser Flüssigkeiten angeht - interessant, man lernt nie aus.
Zumal das ja ungeahnte Möglichkeiten bietet :shock:: ...

Gruß
Hakket

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Nochmal

von LordKotz (08.01.2008, 15:59)
also mit dem Zitate der vorangegangenen Nachrichten einfügen komm ich nicht klar...

Hä??? Was hast du vor???? Willst du's mal ausprobieren???

Ähm Gerhard hatte ich nicht vor, wenn höchstens am lebenden Objekt cool5

Ja Hakket, trotzdem danke für Deine auseinandersetzung mit dem Text.

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Versailles
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Re:

von Versailles (15.01.2008, 14:31)
also mit dem Zitate der vorangegangenen Nachrichten einfügen komm ich nicht klar...


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Dein Text ist nicht ganz mein Fall, habe trotzdem interessiert gelesen - auch als Frau lernt man nie aus.
DIE COMTESSE ab sofort als "EDITION BOD"
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Autorenphoto von J. Nemeth, Photostudio Kannengiesser, 58095 Hagen (2007)

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