Buchverkauf im Lotto-,Tabak-und Presseladen?

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Claire
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Buchverkauf im Lotto-,Tabak-und Presseladen?

von Claire (12.01.2008, 18:04)
Könnte ich rein theoretisch auch Bücher in einem o. g. Laden verkaufen, wenn der Betreiber das möchte? Ich wusste da heute so spontan keine Antwort drauf. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

LG Claudia
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Gerhard
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Re:

von Gerhard (12.01.2008, 18:07)
Deine Bücher kannst du verkaufen, wo du willst ... auf dem Flohmarkt, in der Kirche, auf der Reeperbahn .... musst halt nur dafür Sorge tragen, dass der festgesetzte Preis auch verlangt wird (Buchpreisbindung).

Liebe Grüße
Gerhard

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (12.01.2008, 18:08)
Hallo Claudia,

natürlich kannst Du das - ich habe das auch schon gemacht. Das Ergebnis ist nicht wirklich berauschend, weil die Kunden dieser Geschäfte nicht unbedingt Bücher bzw. Bücher aller Genres (Liebesromane mal ausgenommen) dort erwarten. Aber ein Versuch ist sowas allemal wert... und "Versuch macht kluch"

Beste Grüße
Matthias

derhagen
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Re:

von derhagen (13.01.2008, 00:31)
Ich hatte es am Freitag versucht -
aber irgendwie sind die alle mit Lotto überlastet.

Einer sagte zu mir, er verdiene an einem Lottoschein mehr als an einem Buch - und da heulen die Kioskbesitzer immer. Schade :(

Dennoch, an Zeitungen können dsie nicht soviel verdienen, also klappere ich nächste Woche mal Tabak/Zeitungsläden ohne Lotto ab - obwohl mein Buch nicht unbedingt für Zeitungsleser gedacht ist. Aber wäre doch schön, wenn man sich da selber sieht - irgendwie werde ich wohl grad eitel *g*

Beste Grüße
__
DerHagen
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dbs

Re:

von dbs (13.01.2008, 02:09)
derhagen hat geschrieben:
Einer sagte zu mir, er verdiene an einem Lottoschein mehr als an einem Buch - und da heulen die Kioskbesitzer immer. Schade :(


Was zahlst du dem Kioskbetreiber bzw. dem Inhaber der Lottoannahmestelle für den Verkauf deines Buches?

Ich biete Wiederverkäufern zwei Konditionen an:

Der Ladenbesitzer trägt selbst das Risiko und bekommt dafür 40% Rabatt - das sind 4,68 Euro ...

oder der Ladenbesitzer verkauft für mich auf Kommission und bekommt dann nur 30% Rabatt - was 3,50 Euro entspricht (wobei ich nur intakte, eingeschweißte Bücher wieder zurücknehme).

Interessanterweise haben sich bisher alle Wiederverkäufer für die 40%-Lösung entschieden! :D

Grüße
Siegfried

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El Creeco
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Re:

von El Creeco (13.01.2008, 02:25)
Hallo,
hm ... das mit den 40 %, wie machst du das? Da muss man doch ne ziemlich große Auflage haben, damit sich das überhaupt rechnet? Grübel ... :roll: Also bei meinen "Verkäufern" liege ich so bei 1 Euro ...
außer bei den Büchern aus dem Verlag, die ich über die Buchläden verkaufe, da haben wir uns in den meisten Fällen so geeinigt, dass ich die Bücher in Kommission hinbringe, und sie dann für jedes verkaufte Buch dem Verlag eine Rechnung schreiben ...
liebe Grüße
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Claire
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Re:

von Claire (13.01.2008, 08:57)
DerHagen schreibt:
Aber wäre doch schön, wenn man sich da selber sieht - irgendwie werde ich wohl grad eitel *g*

Das sehe ich nicht so. Es ist nicht Eitelkeit, sondern Stolz. Als ich am Freitag in einem Buchladen, die mein Buch verkaufen, mit den Worten "Oh, die Autorin kommt heute persönlich vorbei" begrüßt würde, war ich auch gleich 10 cm größer.

LG Claudia
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Claire
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Re:

von Claire (13.01.2008, 09:03)
Zu Siegfrieds Frage:
Was zahlst du dem Kioskbetreiber bzw. dem Inhaber der Lottoannahmestelle für den Verkauf deines Buches?

Ich dachte spontan an Kommission und 30 %. Da ich das ja nun darf, werde ich kommende Woche mal mit ihm drüber reden. Für ihn sind das dann immerhin 3,57 €/Buch und mir blieben auch noch 3,85. Das wäre ein Deal mit dem man leben kann. Mein Roman würde da auch ganz gut hinpassen, weil er ja Unterhaltungslektüre ist.

LG Claire
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CeKaDo

Re:

von CeKaDo (13.01.2008, 10:03)
Es braucht keine große Auflage, sondern nur die "echte" Buchkalkulation. Viele BOD-Autoren kalkulieren offenbar haarscharf an der Grenze zwischen Einsatz und Erlös.

Unser Verlag kalkuliert so, daß der Buchhandel bis zu 40 Prozent bekommen kann, der Autor weiterhin seine 15 Prozent an jedem verkauften Buch. Wenn ein Autor selbst tätig wird, bekommt er 30 Prozent Autorenrabatt und kann dann selbst noch entscheiden, ob er diesen Rabatt an selbst gesuchte wiederverkäufer weitergeben will.

Zumeist meldet er allerdings den willigen Verkäufer und kassiert lieber auch noch an dessen Verkauf. Was natürlich zu verstehen ist. :lol:

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PvO
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Re:

von PvO (13.01.2008, 10:09)
Also irgendwie kann ich hier mit euren Zahlen nicht mithalten. Ich bekomme beim Verlag 40% Rabatt. Das Porto der Büchersendung, 8,50, versaut mir diesen Rabatt schon mal. Selbst wenn ich 30% geben würde, wäre mein Verdienst unter 1,- Euro.

hwg
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Re:

von hwg (13.01.2008, 10:19)
Theoretisch kann jeder Laden Bücher anbieten, sofern ein Buchhändler vor Ort nicht Einspruch erhebt oder klagt.

In einer Trafik (Tabakgeschäft in Österreich, denn andere Geschäfte dürfen Zigaretten und dergleichen nicht verkaufen) gibt es meistens nur Taschenbücher. Wenn ein Autor guten Kontakt zum Trafikanten hat, nimmt dieser gerne sein Buch auch gegen einen geringen Rabatt ins Angebot.

Auch ihm persönlich bekannte Gastwirte verkaufen mitunter das Buch (unter der Theke :lol: ). So hat ein mir sehr gut bekannter Autor eines Romans mit lokalem Stadtbezug unlängst innerhalb weniger Wochen rund 800 Expl. seines Buches verkauft (Reinhard Stockinger, "Nachkriegsindianer", Edition Winterwork).

Melissa
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Re:

von Melissa (13.01.2008, 10:37)
[vom Verfasser entfernt]
Zuletzt geändert von Melissa am 18.07.2015, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.

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PvO
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Re:

von PvO (13.01.2008, 10:42)
Mein Schriftstück war eine Rechnung, die ich erstellt hatte. Dem Händler genügte das als Nachweis. Natürlich muss die Rechnung so gehalten werden, dass sie den Anforderungen des Finazamtes entspricht. Ich legte die Bücher auf den Tresen, er das Geld und das Geschäft war abgeschlossen.

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (13.01.2008, 10:57)
Hallo Melissa

Kommissionspartner bekommen von mir einen Lieferschein, der Anzahl, Art. Einkaufs- und Verkaufspreis (Buchpreisbindung!) beinhaltet. Der wird vom Kommissionspartner unterschrieben und "gut is'". Wenn etwas verkauft wurde, bekommt der Kommissionspartner eine offizielle Rechnung, damit er - wie auch ich - den Verkauf finanztechnisch einwandfrei verbuchen kann.

Beste Grüße
Matthias

- heute fast werbefrei -

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (13.01.2008, 12:10)
Oft haben auch die Buchhändler schon fertige Kommisionsverträge. das sind recht einfach DinA4-Zettelchen, auf denen der Name des Autoren, der Buchtitel und Einkaufs- und Verkaufspreise stehen. Je unkomplizierter das Ganze ist, desto lieber wird es getan.

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