Buch schreiben

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


S.Casandra24
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Buch schreiben

von S.Casandra24 (27.05.2019, 21:09)
Hallo zusammen
Viel Zeit ist vergangen , viele Gespräche wurden gesprochen, viele Menschen einer Meinung. !Schreib ein Buch! Heisst es.
Also gut. Dann setz ich mich dran.
Nun möchte ich aber vorher wissen ob ich das so einfach machen kann.
Es geht um ein Kapitel in meinem Leben das ich mit der Welt teilen möchte. In erster Linie um anderen Menschen Mut zu machen. Sie wissen zu lassen, sie sind nicht alleine. Es gibt jemand, die hat es auch geschafft.
Ich möchte die 12 Jahre Horror Ehe .... Schläge...Missbrauch... uvm in dem Buch erwähnen. Natürlich bekommt "ER" einen anderen Namen. Und die anderen Menschen auch. Reicht das oder muss ich noch mehr beachten?
Freu mich auf hilfreiche Antworten.

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Monika K.
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Re: Buch schreiben

von Monika K. (27.05.2019, 21:35)
S.Casandra24 hat geschrieben:
Hallo zusammen
Viel Zeit ist vergangen , viele Gespräche wurden gesprochen, viele Menschen einer Meinung. !Schreib ein Buch! Heisst es.
Also gut. Dann setz ich mich dran.
Nun möchte ich aber vorher wissen ob ich das so einfach machen kann.
Es geht um ein Kapitel in meinem Leben das ich mit der Welt teilen möchte. In erster Linie um anderen Menschen Mut zu machen. Sie wissen zu lassen, sie sind nicht alleine. Es gibt jemand, die hat es auch geschafft.
Ich möchte die 12 Jahre Horror Ehe .... Schläge...Missbrauch... uvm in dem Buch erwähnen. Natürlich bekommt "ER" einen anderen Namen. Und die anderen Menschen auch. Reicht das oder muss ich noch mehr beachten?
Freu mich auf hilfreiche Antworten.


Hallo!

Wenn du alle Namen und Ortsangaben veränderst und das Werk unter Pseudonym veröffentlichst, müsste es eigentlich reichen. Allerdings bin ich keine Anwältin und kann keine Rechtsauskünfte erteilen.

So viel zur Theorie. In der Praxis kommt natürlich hinzu, dass man nicht nur rund um die Veröffentlichung, sondern auch in den Jahren danach mit niemandem über das Buch sprechen darf. Daran scheitern die meisten Autoren und Autorinnen, denn das scheint für viele unheimlich schwer zu sein.

Dass es machbar ist, kann ich bestätigen. Zwei meiner vier Pseudonyme sind tatsächlich seit Jahren geheim. Zwei könnten früher oder später von Eingeweihten versehentlich verraten, eines von aufmerksamen Beobachtern erraten werden. Das wäre jedoch nicht weiter schlimm, da ich nichts Autobiografisches schreibe.

Viele Grüße
Monika
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rwkraemer
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Re: Buch schreiben

von rwkraemer (28.05.2019, 00:12)
Ich habe auch zwei Bücher unter Pseudonym veröffentlicht, wobei an sich das schreiben selbst Therapie war. Das die Bücher auch gelesen werden, war für mich zwar wichtig, aber ich hätte auch damit leben können, wenn sie untergegangen wären. Für mich war es recht schwer, das für mich zu behalten. Von dem einen weiß glaube ich niemand mein Pseudonym (außer BoD und Amazon natürlich), bei dem anderen wissen mehrere Personen von dem Pseudonym.

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mtg
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Re: Buch schreiben

von mtg (28.05.2019, 11:58)
Kleiner Tipp: Denk nicht gleich an ein Buch. Schreib die Geschichte erst einmal auf. Das musst Du ja sowieso. Schreib sie so auf, wie sie passiert ist. Ändere keine Namen, keine Orte, keine Handlung. Erst wenn Du die Geschichte schwarz auf weiß vor Dir siehst, kannst Du ermessen, was Du eigentlich erlebt hast. Denn dann steht es quasi als Beleg für Dein Leben vor Dir.

Dann hast Du immer noch genügend Gelegenheit, es zu verändern, verbessern, zu glätten … umzuformulieren, herauszuarbeiten, was Dir wichtig ist, was Du vermitteln möchtest… und während Du das tust, bekommst Du die notwendige Distanz zu Deinen Erlebnissen. Und erst dann, wirklich erst dann solltest Du über eine Veröffentlichung nachdenken. Dann ist immer noch Zeit für die Anonymisierung im Text und für die Festlegung eines Pseudonyms.

Therapeutisches Schreiben ist toll für den, der schreibt. Weil es hilft, die Gedanken zu sortieren. Es ist aber schrecklich für den, der es lesen muss, weil es nicht strukturiert ist. Wenn Du wírklich Menschen in ähnlichen Situationen helfen willst, brauchst Du ganz dringend Distanz zum Thema, um wirklich etwas 'rüberzubringen.

Dirijan
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Re: Buch schreiben

von Dirijan (28.05.2019, 19:42)
Ich würde dir auf jeden Fall bei so einem heiklen Thema zum Pseudonym raten, immerhin betrifft der Inhalt einen sehr sensiblen Teil deines Lebens und was einmal veröffentlicht ist, bleibt veröffentlicht und sei es nur auf Google...
Du willst das alles sicher hinter dir lassen, dazu wird es ja aufgeschrieben, also um es zu verarbeiten.
Ein veröffentlichtes Buch unter Klarnamen trägt dazu aber wahrscheinlich nicht bei, sondern sorgt eher dafür das man dich damit ständig in Verbindung bringt. Klingt jetzt vielleicht egal, in 1 oder 2 Jahren aber vielleicht nicht mehr.
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Siegfried
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Re: Buch schreiben

von Siegfried (28.05.2019, 19:52)
Dirijan hat geschrieben:
Ich würde dir auf jeden Fall bei so einem heiklen Thema zum Pseudonym raten, immerhin betrifft der Inhalt einen sehr sensiblen Teil deines Lebens und was einmal veröffentlicht ist, bleibt veröffentlicht und sei es nur auf Google...


Den Sinn und Zweck eines Pseudonyms habe ich in dem hier geschilderten Zusammenhang nicht verstanden. Wovor will sich der Autor/die Autorin schützen? Dass der eigene Name und der Inhalt des Buches in Zusammenhang gebracht werden können? Dann kann Autor/Autorin nur beten, dass sich das Buch schlecht verkauft. Denn wenn es richtig Auflage macht, was ist dann mit Messeauftritten, Lesungen in Buchläden und sonstiger Medienpräsenz?

Oder will sich Autor/Autorin vor rechtlichen Konsequenzen schützen? Da ist das Pseudonym nicht nur ein Pseudo-Name, sondern auch ein Pseudo-Schutz. Wie viel Aufwand muss ein Anwalt per Gerichtsbeschluss beim Verlag betreiben, damit der Klarname des Autors/der Autorin bekannt wird? Vergleichweise wenig, schätze ich.

Was also bringt ein Pseudonym? Außer dass "Mick Rooster" besser klingt als "Michael Hahn". cheezygrin
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Dirijan
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Re: Buch schreiben

von Dirijan (28.05.2019, 20:09)
was ist dann mit Messeauftritten, Lesungen in Buchläden und sonstiger Medienpräsenz?

Die sind dann freiwillig und das Pseudonym für die Katz. Kann man, meine ich, entscheiden wenn sowas wirklich anstehen sollte, ob man es will.
Allerdings sind bei Lesungen im Buchladen auch eher Interessierte zu finden und nicht Arbeitskollegen und Nachbarn, die deinen Namen aus Jux und Dollerei Googeln.

Wissen wers geschrieben hat weil man sich dafür interessiert : tolle Sache!
Wissen was Anne Mustermann alles geschrieben hat, weil man den Namen bei Google eingibt und die neue Nachbarin nicht mag... Hm.. Naja, kein Problem solange nicht zu persönlich (meine Meinung)
Aber ist ja Sache der Threadstellerin. Ich habe lediglich gesagt, ich für meinen Teil rate (aufgrund sensibler Thematik) dazu.

Zur zweiten Frage: ein begruendeter Brief vom Anwalt reicht aus, aber wer holt sich denn einen Anwalt um ein Pseudonym rauszubekommen? Und vorallem mit welchem Grund...
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Monika K.
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Re: Buch schreiben

von Monika K. (28.05.2019, 21:03)
Wenn man ein Pseudonym verwendet, alle Namen und Ortsangaben ändert, und niemandem von dem Buch erzählt, kann jede Frau, die der deutschen Sprache mächtig ist, das Buch geschrieben haben. Warum sollte der darin geschilderte Ehemann auf die Idee kommen, dass das Buch von seiner Ex-Frau geschrieben wurde, und einen Anwalt beauftragen, der BoD auf den Wecker fällt? Wie soll der Ehemann das Buch überhaupt finden? Indem er jeden Monat sämtliche autobiografischen Werke, die ihn irgendwie betreffen könnten, kauft, liest und auf Parallelen zu seinem Leben überprüft? Ganz schön mühsam bei der Menge an Neuerscheinungen zu dem Thema. Kann ja gut sein, dass seine Ex-Frau niemals ein Buch schreiben wird, sondern sich für therapeutisches Malen entscheidet. Kann auch sein, dass er in seinen Quälereien nicht sonderlich kreativ war, und ein Buch, in dem er sich erkennt, von einer ihm fremden Autorin stammt.

Genau den Punkt sprach ich oben an: Die größte Gefahr für die Autorin geht von der Autorin selbst aus. Da erzählt man der besten Freundin unter dem Siegel der Verschwiegenheit, dass man ein Buch geschrieben hat. Die erzählt es unter dem Siegel der Verschwiegenheit ihrer Schwester ... Und irgendwann verplappert sich einer der Eingeweihten. Die Geschichte findet ihren Weg zu einer Person, die sich im Buch wiedererkennt oder sich wiederzuerkennen glaubt, und spricht andere an, die ebenfalls schlecht wegkommen. An dem Punkt wird es kritisch. Zwar kann man sich kaum über eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte beklagen, wenn alle Namen geändert wurden, aber man kann der Autorin das Leben zur Hölle machen. Deshalb sprach ich den Punkt oben an.

Und natürlich sind Messen und Autogrammstunden dann nicht drin. Da sich solche Werke, wenn sie gut gemacht sind, aber auch so sehr gut verkaufen, kann man das sicher verschmerzen. Das ist der Vorteil beim Selfpublishing: Man kann tun und lassen, was man möchte, und muss keine Erwartungen eines Verlags erfüllen.

Viele Grüße
Monika
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Siegfried
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Re: Buch schreiben

von Siegfried (29.05.2019, 13:16)
Monika K. hat geschrieben:
Wie soll der Ehemann das Buch überhaupt finden? Indem er jeden Monat sämtliche autobiografischen Werke, die ihn irgendwie betreffen könnten, kauft, liest und auf Parallelen zu seinem Leben überprüft? Ganz schön mühsam bei der Menge an Neuerscheinungen zu dem Thema.


"Hallo, Max, wie geht's?"

"Danke der Nachfrage, Klaus. Und selbst?"

"Na, du weißt doch. Nichts als Ärger mit meiner Ex, seit sie die Scheidung eingereicht hat."

"Ach du je ... Klingt aber gar nicht gut."

"Nein, wirklich nicht. Da muss ich wohl durch - und wenn es noch so eklig und teuer wird."

"Meine Frau hat gerade ein Buch am Wickel, da geht es auch um so eine dämliche Ehescheidung."

"Ach, und was steht da drin?"

"Na ja, sie lässt sich scheiden, weil er immer auf Geschäftsreisen fremd geht. Dafür plündert sie ihn dann aber richtig aus."

"Klingt ja wie bei mir."

"Irgendwie schon. Hat meine Frau auch gesagt. Im Buch greift sich die Frau Haus und Auto, plündert das gemeinsame Konto und verpetzt den Ehemann bei der Steuerfahndung. Das kommt meiner Frau irgendwie bekannt vor, auch wenn es in Hamburg spielt und nicht in Berlin."

"Wie heißt denn das Buch? Könnte ich mir ja auch mal besorgen."
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Monika K.
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Re: Buch schreiben

von Monika K. (29.05.2019, 13:51)
Und dann?

(Mal ganz davon abgesehen von der Frage, wie diese Leserin rein zufällig über das Buch gestolpert ist. Durch Zufall auf Amazon gefunden zu werden, ist schließlich der Traum jedes BoD-Autors. Deshalb wäre die Antwort Gold wert. Die meisten Bücher dümpeln unbeachtet vor sich hin und werden ausschließlich im Bekanntenkreis verkauft, sofern dieser von der Autorin eingeweiht wird.)

Einen eifrigen Anwalt zu finden, der sich umfangreich um diesen Fall kümmert, ist sicher kein Problem. Ich hoffe jedoch sehr, dass sich BoD von einem simplen Anwaltsschreiben nicht beeindrucken lässt, sondern für die Preisgabe unserer Daten einen Gerichtsbeschluss verlangt. Wie jedes seriöse Unternehmen. Und einen entsprechend eifrigen Richter zu finden, dürfte weitaus schwieriger sein, wenn gar keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden, weil sowohl die Namen als auch die Orte geändert wurden.

Ist es okay, wenn ich mich damit aus dieser Diskussion verabschiede? Mir fehlt schlichtweg die Zeit, das noch weiter zu vertiefen. Außerdem fühle ich mich äußerst unwohl, wenn die ursprüngliche Frage, die sich auf schwerwiegende psychische Verletzungen zu beziehen scheint, bagatellisiert wird, indem plötzlich vom Fremdgehen auf Geschäftsreisen die Rede ist. Ein wenig mehr Feingefühl würde den Diskussionen in diesem Forum durchaus guttun. Der Fragestellerin Angst zu machen, um mir widersprechen zu können, ist in meinen Augen ganz schlechter Stil. Es gibt einen Weg, sich die Langeweile auf andere Art zu vertreiben: Bücher schreiben.

Gruß
Monika
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Siegfried
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Re: Buch schreiben

von Siegfried (29.05.2019, 15:16)
Monika K. hat geschrieben:
Außerdem fühle ich mich äußerst unwohl, wenn die ursprüngliche Frage, die sich auf schwerwiegende psychische Verletzungen zu beziehen scheint, bagatellisiert wird, indem plötzlich vom Fremdgehen auf Geschäftsreisen die Rede ist. Ein wenig mehr Feingefühl würde den Diskussionen in diesem Forum durchaus guttun.


Die Frage war, wie ein Betroffener auf das Buch aufmerksam werden könnte (Zitat Monika K.: "Wie soll der Ehemann das Buch überhaupt finden?" Zitat Ende). Der Dialog zeigt einen möglichen Weg. Nicht mehr, nicht weniger.

Meine weiter oben gestellte Frage, was ein Pseudonym eigentlich bewirken soll, ist nicht geklärt.
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Dirijan
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Re: Buch schreiben

von Dirijan (29.05.2019, 15:38)
Wie waere es, wenn du einfach einen neuen Thread zu dem Thema #Pseudonym aufmachst.
Ich bin mir sicher, sie hätte gerne noch andere Tipps von anderen Mitgliedern und will diese nicht zwischen Erklärungen suchen müssen. Es ist für mich auch vollkommen okay, wenn es für dich nicht geklärt ist.

Also hier bin ich auch raus.
Casandra, ich hoffe, dass dein Buch dir das geben wird, was du dir damit erhoffst!
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Monika K.
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Re: Buch schreiben

von Monika K. (29.05.2019, 20:58)
Siegfried hat geschrieben:
Meine weiter oben gestellte Frage, was ein Pseudonym eigentlich bewirken soll, ist nicht geklärt.


Die Frage ist längst beantwortet.
Autobiografisches Werk unter echtem Namen = Verletzung Persönlichkeitsrechte
Autobiografisches Werk unter Pseudonym = keine Verletzung Persönlichkeitsrechte
(Auskunft unter dem Vorbehalt, dass ich keine Anwältin bin und keine Rechtsberatung durchführen darf.)

Dass dir die Antwort nicht gefällt, ist nicht meine Schuld. Eine andere gibt's von meiner Seite nicht.

Wenn du allgemein wissen willst, warum Autoren unter Pseudonym veröffentlichen, solltest du in der Tat einen eigenen Thread starten. Allerdings müsstest du es doch selbst wissen, Siegfried. Schließlich hast du früher in diesem Forum jahrelang ein Pseudonym verwendet, das übrigens nur aufflog, weil du dich vertan hattest.

Gruß
Monika
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Siegfried
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Re: Buch schreiben

von Siegfried (31.05.2019, 21:29)
S.Casandra24 hat geschrieben:
Ich möchte die 12 Jahre Horror Ehe .... Schläge...Missbrauch... uvm in dem Buch erwähnen. Natürlich bekommt "ER" einen anderen Namen. Und die anderen Menschen auch. Reicht das oder muss ich noch mehr beachten?
Freu mich auf hilfreiche Antworten.


Reicht. IMHO.

Empfehle aber die Recherche rund um das Buch "Esra" von Max Biller
Oder Maik Brüggemanns "Das Da-Da-Da-Sein"
Oder Christoph Maria Herbsts "Das Traumschiff"

Grundsätzlich geht es um die Frage Künstlerfreiheit vs. Persönlichkeitsrecht.
Jede Reality-Show im Fernsehen verletzt das Persönlichkeitsrecht. Ist doch egal.
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Margret
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Re: Buch schreiben

von Margret (19.07.2019, 14:23)
S.Casandra24 hat geschrieben:
Hallo zusammen
Viel Zeit ist vergangen , viele Gespräche wurden gesprochen, viele Menschen einer Meinung. !Schreib ein Buch! Heisst es.
Also gut. Dann setz ich mich dran.
Nun möchte ich aber vorher wissen ob ich das so einfach machen kann.
Es geht um ein Kapitel in meinem Leben das ich mit der Welt teilen möchte. In erster Linie um anderen Menschen Mut zu machen. Sie wissen zu lassen, sie sind nicht alleine. Es gibt jemand, die hat es auch geschafft.
Ich möchte die 12 Jahre Horror Ehe .... Schläge...Missbrauch... uvm in dem Buch erwähnen. Natürlich bekommt "ER" einen anderen Namen. Und die anderen Menschen auch. Reicht das oder muss ich noch mehr beachten?
Freu mich auf hilfreiche Antworten.

Wirst du nur ihn dort zur Schnecke machen und bist du nur das Opfer? Oder wirst du auch deinen eigenen Anteil an dieser verkorksten Beziehung darstellen? Davon gibt es Hunderte von Büchern. Gib mal 'Gewalt in der Ehe' bei Amazon aus. Alle Damen schreiben diese Bücher, "damit andere wissen, sie sind nicht allein". In Wirklichkeit geht es nur um Rache. Wie langweilig. Wer soll das denn lesen.

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