Die Moosburger Band 1 - Der Angriff der zerstörten Zerstörer

Präsentiert euren Roman, Thriller, Fantasy-, Science-Fiction-, Romance-Titel oder euer Kinderbuch.


Rigolo
Beiträge: 38
Registriert: 07.02.2008, 20:31
Wohnort: Werrikon (CH)

Die Moosburger Band 1 - Der Angriff der zerstörten Zerstörer

von Rigolo (08.02.2008, 00:53)
Titel: Die Moosburger Band 1 - Der Angriff der zerstörten Zerstörer
Autor: Marco Rota

Verlag: BoD
ISBN: 978-3-8334-8004-1
Seiten: 212 (mit 10 Fotoseiten)
Preis: € 14.90

Der Autor über das Buch:

Auf den Spuren der wilden Kerle!

Durch meine Begeisterung für Kinderbandengeschichte wie etwa "Die wilden Kerle", bin ich auf die Idee gekommen, selbst eine Kinderbuch-Reihe zu starten. Als Inspiration diente die Jungschar Moosburg, in der ich seit 1997 ein und ausgehe. Als Leiter erlebe ich mit den Kindern viele Abenteuer und es war an der Zeit, diese einmal aufzuschreiben und eine packende Geschichte daraus zu machen. Die Figuren im Buch basieren auf den echten Charakteren der Teilnehmer der Jungschar Moosburg. Ich habe sehr viel Wert darauf gelegt, dass Geschichten und Situationen in diesem Buch vorkommen, die wir als Jungschar wirklich erlebt haben. So wurde daraus ein Abenteuer, dass teilweise auf wahren Begebenheiten basiert.

Besucht unsere Website unter www.die-moosburger.ch

Klappentext:

Das Abenteuer hat einen Namen!

Endlich Sommerferien! Nun können die zehn Freunde jeden Tag auf die grosse Q-Ball-Meisterschaft trainieren. Doch bald darauf sorgen Oli und seine zerstörten Zerstörer für Unruhe. Die Moosburg wird von der gegnerischen Bande eingenommen. Nun setzen unsere Freunde alles daran, ihr Geheimversteck zurück zu erobern. Zuerst müssen sie aber ihr Selbstvertrauen zurück gewinnen. Sie begeben sich auf eine Reise, die alles verändern wird.

Erster Band der Serie um die Moosburger!


Inhalt:

Eine kleine Leseprobe:

Hey du! Ja, du! Hallo, ich dachte schon, du schaffst es nie dieses Buch zu öffnen. Schön, dass wir uns endlich kennen lernen. Mein Name ist Rigolo, die Stimmungskanone. Ich bin zehn Jahre alt und bin ein echter Moosburger. Wir sind die coolste Bande auf der ganzen Welt. Ich möchte dir eine Geschichte erzählen. Doch das ist nicht irgendeine Geschichte, oh nein! Das wird das grösste Abenteuer deines Lebens! Ich hoffe, du bist bereit und hast genug Mut dazu, dieses Abenteuer zu beginnen. Denn das braucht ein Moosburger.
Was ich dir erzähle, ist auch nicht irgendein Märchen aus dem Gutenachtgeschichten-Buch deiner Oma. Das wäre ja gelacht. Nein! Meine Geschichte ist die Wahrheit. Aber fangen wir von vorne an.
Es war einer der heissesten Tage im Sommer. Ich sass in der Schule und wartete auf die Sommerferien. Mein Blick fiel nur noch auf die Uhr, die über der Tür hing. Ich konnte mich nicht mehr richtig kon-zentrieren.
Noch ganze zehn Minuten, bis uns die Glocke die Freiheit schenken würde. Mir war auch völlig egal, was der Lehrer da vorne vor sich hin murmelte. Ich wollte nur noch in die Ferien. Das dachten wohl auch meine Mitschüler. Auch sie hingen schlaff in ihren Stühlen. Ausser Taifun, der Wirbelsturm. Er ist elf Jahre alt, der Anführer der Moosburger und ein richtiger Konzeptmensch. Er geht mit mir in die selbe Klasse. Wenn es nicht nach seinen Plänen geht, hängen schon schwarze Wolken am Himmel und man könnte meinen, die Welt gehe in einem riesigen Gewitter unter. Aber wir brauchen so einen Konzeptmenschen, denn ohne Taifun wären die Moosburger ganz schön aufgeschmissen.
Da gibt es noch Vulkan, den Ausbrechlichen. Er ist neun Jahre alt und eher etwas ruhig im Hintergrund. Doch wenn es um Ehre und Stolz geht, macht er seinem Namen alle Ehre. Denn dann kann er ausbrechen wie ein Vulkan. Er ist wie die andern nicht in unserer Klasse, da wir ja nicht alle gleich alt sind. Auch Mac, die Fastfoodkette, und Speedy, der Schnellste der Schnellen, sind echte Moosburger. Mac ist acht Jahre alt. Er hat seinen Namen von der berühmten Fastfoodkette, weil er dieses Essen so gerne mag. Am liebsten trinkt er Eistee dazu. Das kalte Getränk ist wie ein Zaubertrank für ihn. Ohne diesen Zaubertrank hat er einfach keine Energie. Aber auch Mac ist stark und gehört einfach zu uns, wie das Ketchup zu den Pommes.
Speedy ist der beste Freund von Mac und eben-falls acht Jahre alt. Am liebsten rennt er den ganzen Tag herum. Noch niemand hat ihn in einem Wett-rennen geschlagen. Er ist der Schnellste der ganzen Klasse. Nein, nicht nur der Schnellste der Klasse, sondern der ganzen Schule.
Dann sind da noch die beiden Brüder, Avisto, der Unscheinbare, und Chraxli, die Klettermaschine. Avisto ist mit neun Jahren der Ältere. Seine Ideen sind einfach die besten. Wenn es um Pläne, Fahrzeuge oder alltägliche Sachen geht, ist er die Num-mer eins. Seine Ideen sind wirklich unscheinbar. Man weiss nie, was in seinem klugen Kopf brodelt. Chraxli hingegen ist ganz anders. Er ist mit acht Jah-ren der Jüngere. Doch wo diese Klettermaschine mit acht Jahren schon überall hochkommt, Hut ab. Ich kenne keinen, der höher, schneller oder besser klet-tern kann als Chraxli. Doch es gibt auch noch Mäd-chen in unserer Bande.
Die Uhr zeigte immer noch ganze fünf Minuten, bis das Sicherheitsgefängnis namens Schule die Git-ter öffnen würde. Der Lehrer erzählte da vorne ir-gendetwas von Kolumbus, der Amerika entdeckt hatte. Ob jetzt Kolumbus oder meine Oma dieses Land entdeckt hatten, interessierte mich momentan nicht die Bohne.
„TTTRRRRIIIIINNNNGGGG“, endlich erlöste der schönste Ton der Welt uns von dem Aufseher namens Lehrer. Sofort stürmten alle Schüler in die Freiheit. Auch wir, die Moosburger, mussten uns beeilen. Denn wir wollten uns später noch in unse-rem Geheimversteck treffen. Das ist eine alte Burg, die jetzt nur noch einer Ruine gleicht. Doch wir ha-ben sie ein wenig aufgemotzt. Nun hat dieses alte Gemäuer mehr Geheimgänge und Fallen als das grösste Sicherheitsgefängnis. Die Burg grenzt an einen Wald und ist hinter den Bäumen versteckt. So kann nicht gleich jeder sehen, dass da ein Versteck ist.
Als ich aus der Schule rannte, standen die ande-ren Moosburger schon versammelt auf dem Pausenplatz. Halt! Ich habe ja fast vergessen, euch den Rest unserer Bande vorzustellen. Da wäre zuerst einmal Rivera, die reisende Gesundheit. Keiner kennt mehr Geheimgänge und Orte als sie. Ich glaube, sie war schon fast überall auf dieser Welt. Und sie ist erst elf Jahre alt. Ich kenne auch keine, die soviel Gemüse und Früchte isst. Sie hat einen richtigen Gesundheitstick.
Aber da ist auch noch Pebble, die Flippige. Sie ist die Flippigste von uns allen. Das sagt ja auch schon ihr Name. Zwei verschieden farbige Schuhbändel schmücken ihre Schuhe. Sie versteht viel Spass und hat immer gute Ideen. Sie ist neun Jahre alt. Felice, die Glückliche, ist ein Jahr jünger als Pebble. Egal was gerade passiert, sie schaut immer glücklich in die Welt. Sie ist sehr aufgestellt und aktiv. Auch sie ist immer an vorderster Stelle dabei. Ja, das sind die Moosburger.
Als wir nun alle versammelt waren, erinnerte uns Taifun daran, heute abend auf der Moosburg den Ferienanfang zu feiern.
Doch während Taifun uns mit Freuden die Ferien verkündete, störte ein knirschendes Geräusch seine Worte. Alle schauten nun zu Rivera hinüber. Sie blickte uns mit grossen Augen an. In den Händen hielt sie eine Karotte, an der sie wie ein Kaninchen knabberte. „Tschuldigung, aber ich muss meine tägliche Gemüseration verputzen!“, erwiderte Rivera. Ja, so war sie eben. Taifun fuhr fort und meinte, wir sollten alle nach Hause gehen und so schnell wie möglich wieder zur Moosburg kommen. Das war kein Problem, da wir alle im selben Quartier wohnen, und zwar in mehreren Zweifamilienhäusern. Taifun wohnte direkt neben Vulkan. Im Haus nebenan wohnte Rivera und als Nachbarin hatte sie Pebble. Im nächsten Haus wohnte auf der einen Sei-te Speedy und auf der anderen Mac. Avisto und Chraxli wohnten im nächsten Haus und als Nachbar war ich auf der anderen Seite. Wir hatten sogar ein Dachfenster. Durch dieses Fenster konnten wir übers Dach ins Zimmer des anderen klettern. Das war sehr praktisch, wenn jemand Hausarrest hatte oder wenn wir uns in der Nacht treffen wollten, wenn wir eigentlich schon schlafen sollten. Felice wohnte ein Haus weiter in einer obermodernen Dachwohnung. Sie hatte am meisten Geheimaus-gänge, wenn es mal Hausarrest gab.
Wir rannten alle von der Schule nach Hause in unser Quartier. Als ich zu Hause ankam, stolperte ich im Affentempo in mein Zimmer. Meine Mutter fragte mich schon ob ich einen Knall in der Birne habe. „Ich bin auf der Moosburg“, antwortete ich, als ich gerade noch die Hautür hinter mir schloss. Ich wollte so schnell wie möglich auf der Moosburg sein. Das Fest zu Beginn der Ferien war schon lange Tradition bei uns. Wir machen jedes Jahr ein grosses Grillfest auf der Moosburg.
Ich war nicht der erste, der bei der Moosburg war. Taifun war schon vor mir angekommen. Wir zündeten schon mal das Feuer an. Kurze Zeit später trafen auch die restlichen Moosburger ein. Alle wa-ren guter Laune. Doch da wussten wir noch nicht, was auf uns zukommen würde. Während wir feierten, schritt die Gefahr immer näher auf uns zu.
Dateianhänge
Die Moosburger Band 1.jpg
Die Moosburger Band 1.jpg (8.45 KiB)
219 mal betrachtet

Zurück zu „Buchvorstellung: Belletristik“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.