Park

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DerToteDichter
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Park

von DerToteDichter (10.02.2008, 11:58)
Ein kleiner Mensch stirbt
Und wird verscharrt in nasser Erde.
Ein heulendes Gesicht im Park,
Der Tod weint bitterlich.
Er ist ein Mensch mit Gefühl
Und trauert.


Würde mich freuen, mal eure Meinung dazu zu hören ;)

Edit

Ein junger Mensch stirbt.
Der kleine Sarg gleitet hinab
in die nasse Erde.
Die Tränen der Gesichter im Park
fließen endlos.
Der Tod steht neben uns.
Er trauert mit – geduldig
Zuletzt geändert von DerToteDichter am 12.02.2008, 16:32, insgesamt 2-mal geändert.

HuWes
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Re:

von HuWes (10.02.2008, 14:38)
Einfach nur schlecht.

Nichtssagende Bilder. Nichts, was beeindruckt. Sprachlich schwach. Grundidee viel zu pauschal. Tonne ganz unten.

mfG
Hubert Westerbeck

Weasel

Re:

von Weasel (10.02.2008, 14:47)
Hey, HuWes, das kann man aber auch ein bisschen netter formulieren, oder?

g.c.roth

Re:

von g.c.roth (10.02.2008, 14:59)
Einfach nur schlecht.

Nichtssagende Bilder. Nichts, was beeindruckt. Sprachlich schwach. Grundidee viel zu pauschal. Tonne ganz unten.

mfG
Hubert Westerbeck


Was ist denn das für eine Art und Weise? : thumbdown:
Der erste Beitrag, und dann in einem solchen Ton? Hallooo!?
Wie wäre es mit einer höflichen Vorstellung der eigenen Person?
Und der Erklärung wer er ist?!


Grete

g.c.roth

Re:

von g.c.roth (10.02.2008, 15:17)
Hallo Toter Dichter,
mir ist sind diese Gedanken -angesichts der schrecklichen Ereignisse 'Tod eines Kindes' und 'Trauer der Mutter/Vater'- zu kalt.
Ich habe da so das Bild vor Augen, wie ein rasender Reporter einen teilnahmslosen Blick auf den Friedhof wirft und sich im Vorbeigehen Stichworte gemacht macht.

Obwohl Du natürlich auch Recht hast. Eine Beerdigung ist für gewöhnlich kein romantisches Ereignis. Und die Einsamkeit und Ohnmacht des Endgültigen, kann eine solche Art der Beschreibung ausdrücken.
Zumindest bleibt Betroffenheit. Über die Art, das Ereignis auszudrücken oder über das Ereignis selber.

LG Grete

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DerToteDichter
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Re:

von DerToteDichter (10.02.2008, 16:50)
Hey danke für eure Kommentare. Ich hatte mit dem Gedicht eigentlich den Tod als Menschen "mit Gefühlen" darstellen wollen. Selbst er weint bei einem Tod, in diesem Fall ein kleines Kind.

@HuWes: Ich habe auf keinen Fall Probleme mit Kritik, auch wenn jemand meint, mein Gedicht wäre totaler Mist, aber man kann es ja auch netter formulieren thumbbup

HuWes
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Re:

von HuWes (10.02.2008, 17:49)
DerToteDichter hat geschrieben:
@HuWes: Ich habe auf keinen Fall Probleme mit Kritik, auch wenn jemand meint, mein Gedicht wäre totaler Mist, aber man kann es ja auch netter formulieren thumbbup


Wie formuliert man netter, dass dieses Gedicht nach meiner Meinung unbrauchbarer Schrott ist?

"Hat mich nicht angesprochen" - das ist Kritik mit drei Liter Weichspüler. Schlecht ist schlecht, und sehr schlecht ist sehr schlecht.

mfG
Hubert Westerbeck

Weasel

Re:

von Weasel (10.02.2008, 18:04)
Wie wäre es mit "mir hat es nicht gefallen"? Denn Fakt ist, es hat DIR nicht gefallen, dann muss man es nicht gleich pauschalisieren und sagen "es ist Schrott". Denn vielleicht gefällt es ja einigen anderen...

Nur weil du es scheiße findest, ist es nicht auch gleich mist. book:

mtg

Re:

von mtg (10.02.2008, 18:12)
Hallo Hu Wes,

schön, dass wenigstens Du die Weisheit und die Wahrheit gepachtet hast.

Meine Lebenserfahrungen haben gezeigt, dass ein klares Wort zur rechten Zeit mehr wert ist als jedes Verbiegen, nur um dem Anderen nicht weh zu tun. Das rächt sich früher oder später. Dinge sind so zu bezeichnen, wie sie nun mal sind. Gut ist gut, und schlecht ist schlecht.

Schlecht, unterste Tonne und unbrauchbarer Schrott sind Deine Sozialisation, Deine Kinderstube und Deine Umgangsformen. Ich denke, es war für viele Deine Schüler eine Erleichterung, einen Lehrer zu verlieren, der nicht motivieren kann und in keiner Weise konstruktiv an die Leistungen anderer herangehen kann. Seit dem Sommer 2006 können sie endlich richtig lernen.

Ich bin entsetzt.

Matthias

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Phoenix-Nubigena
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Re:

von Phoenix-Nubigena (10.02.2008, 18:14)
Hallo,

möchte mich auch mal eben dazu äußern.

Auch wenn man mit negativer Kritik sehr gut umgehen kann, ist sie dennoch immer ein wenig verletzend. Dem kann man sich gar nicht absolut verweigern. Demnach ist solch eine Kritik wie oben wirklich mies.

Man kann sich ja dazu äußern, aber dann bitte ganz anders formuliert.

Gedichte sind nunmal auch eine sehr gefühlsvolle Ausdrucksweise und gerade bei Gedichten können einen so harte Worte - ohne Begründung - sehr herunterreißen. Auch, wie bereits gesagt wurde, sollte man solch eine Kritik nicht pauschalisieren.

Lyrik ist immer eine Ansichtssache. Bei Wettbewerben gewinnen manchmal die abstraktesten Gedichte...

Liebe Grüße,

Phönix
- Unmöglich sind nur die Dinge, die man nicht tut - www.marisahart.de

mtg

Re:

von mtg (10.02.2008, 18:19)
DerToteDichter hat geschrieben:
Ich hatte mit dem Gedicht eigentlich den Tod als Menschen "mit Gefühlen" darstellen wollen.

Hallo ToterDichter,

ich habe mit diesem Gedanken ein inhaltliches Problem. Ich könnte mir vorstellen, dass Du auf diese Weise den "Tod" aus seiner Unfassbarkeit herauslösen möchtest - aber so, wie Du das beschreibst, steht der Tod hier "neben sich", da er sich selbst als Ereignis beweint. Und damit habe ich - wie gesagt - ein Verständnisproblem.

Den Anfang finde ich allerdings sehr schön und bildhaft, würde aber die ersten beiden Zeilen verbinden, so à la

Ein kleiner Mensch stirbt
Und wird verscharrt in nasser Erde.

Aber das ist nur ein Vorschlag.

Beste Grüße
Matthias

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DerToteDichter
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Re:

von DerToteDichter (10.02.2008, 18:28)
Vielen Dank für deine konstruktive (!) Kritik. Mit dem Tod, der neben sich steht, war einfach nur so eine Idee. Ich wollte damit die Zerrissenheit aufzeigen, wenn es um dieses Thema geht. Keiner will den Tod und doch ist er unvermeidlich. Deswegen weint sogar der Tod um sich selbst, weil selbst er das nicht will.

Die erste Zeile habe ich auch gleich geändert, weil es sich wirklich besser anhört.

@HuWes. Sorry, aber du bestätigst ja genau das schlimme Lehrerbild, das so viele Kinder haben. Ich hatte selbst auch solche schlimmen Lehrer und war daher auch nicht alleine in der Psychatrie. Ich lernte dort auch viele andere kennen, die ebenfalls durch die Schule (und insbesondere wegen Schul- und Lehrerangst) dort waren. Aber es ist nie zu spät, sich zu ändern, selbst wenn man 57 ist thumbbup
Zuletzt geändert von DerToteDichter am 10.02.2008, 19:21, insgesamt 1-mal geändert.

Weasel

Re:

von Weasel (10.02.2008, 18:31)
Warum fasst du den Tod den als etwas schlimmes auf? Also in meinem Verständnis ist der Tod etwas schönes (für einen selbst), aber ich weiß das ist eine krasse Sichtweise und nur die wenigsten können mir da folgen

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DerToteDichter
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Re:

von DerToteDichter (10.02.2008, 18:33)
Ich teile deine Sichtweise!!! Ich meinte ja auch eben für die Angehörigen, wie zum Beispiel eben der Tod. Ich wollte ihn als Angehörigen darstellen. Meine Meinung zum Thema Tod kannst du ja in meinem anderen Gedicht "Bruder Tod" nachlesen.

mtg

Re:

von mtg (10.02.2008, 18:34)
Weasel hat geschrieben:
Warum fasst du den Tod den als etwas schlimmes auf? Also in meinem Verständnis ist der Tod etwas schönes (für einen selbst), aber ich weiß das ist eine krasse Sichtweise und nur die wenigsten können mir da folgen

Das ist ein spannendes Thema, das in der Tat polarisiert. Wie oft sagt man, wenn ein schwer kranker Mensch stirbt, er "wird von seinen Leiden erlöst" - oder "es war sicher besser für ihn", weil man ihm die Schmerzen ersparen möchte. Dann hat es sicherlich positive Aspekte. Ob es "etwas Schönes" ist, überlasse ich der Sichtweise des Einzelnen. Aber auf jeden Fall ist das Schlimme, dass die - deshalb heißen sie ja auch so - "Hinterbliebenen" plötzlich ohne einen geliebten Menschen auskommen müssen. Und wenn es sich um ein Kind handelt, dann umso mehr.

Beste Grüße
Matthias

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