HuWes

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HuWes
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HuWes

von HuWes (10.02.2008, 17:44)
Guten Tag!

Mein Name ist Hubert Westerbeck.

Ich bin 57 Jahre (fast) und lebe in einem kleinen Dorf im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Niederlande.

Bis vor zwei Jahren war ich Berufsschullehrer und habe lange Jahre in der Schülernachhilfe für allgemeinbildende Schulen gearbeitet. Im Sommer 2006 habe ich privatisiert. Ich will vor der Zwangsverrentung und Einweisung ins Heim mit Pflegestufe 3 (was mir hoffentlich erst in ferner Zukunft bevorsteht) noch bestimmte Dinge in meinem Leben tun.

Meine Lebenserfahrungen haben gezeigt, dass ein klares Wort zur rechten Zeit mehr wert ist als jedes Verbiegen, nur um dem Anderen nicht weh zu tun. Das rächt sich früher oder später. Dinge sind so zu bezeichnen, wie sie nun mal sind. Gut ist gut, und schlecht ist schlecht. Und wenn etwas besonders schlecht ist, dann nenne ich das auch so. Eine Schulnote 6 ist nun mal keine "nicht 5".

Und was das Thema Höflichkeit angeht: die höchste Form der Höflichkeit ist für mich die ungeschminkte Wahrheit. Alles andere fällt in den Dunstkreis der Lüge.

mfG
Hubert Westerbeck

Weasel

Re:

von Weasel (10.02.2008, 17:52)
Hallo erstaml,

anscheinend soll das eine Anspielung auf deine Bewertung von diesem einen Gedicht sein.

Also ich denke du hast recht wenn jemandem etwas nicht gefällt, dann sollte man das ruhig zum Ausdruck bringen, die sache ist nur, wie man das macht. Stell dir vor, du sitzt wochenlang an einem Text, bisr richtig stolz das er endlich fertig ist, stellst ihn hier rein und dann sagt jemand ganz trocken:

"Ist scheiße, gehört ganz nach unten in die Tonne" oder so

Weiß nicht, aber finde ich persönlich nicht so nett. Man kanns auch anders formulieren (zum Beispiel: Hat mir nicht sehr gut gefallen, weil...)

Ich denke damit fährt man besser als mit solchen aggressiven Aussagen.

Aber ich will dich nicht belehren, ich möchte nur meine Meinung äußern.

Ansonsten: welcome:

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Phoenix-Nubigena
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Re:

von Phoenix-Nubigena (10.02.2008, 18:16)
Von mir ein "herzlich wilkommen"...

dennoch bin ich über dein Auftreten hier sehr entsetzt.

Alles Gute,

Phönix
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Heiner
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Re:

von Heiner (10.02.2008, 18:23)
Hallo Hubert,

auch von mir herzlich Willkommen...

Grüße

Heiner flex:

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DerToteDichter
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Re:

von DerToteDichter (10.02.2008, 18:31)
Hi, auch von mir ein "Herzlich willkommen", auch wenn ich deine Antwort schlimm fand. Aber Ginsberg und Jim Morrison wurden ja am Anfang auch zerrissen. Ich möchte mich nicht mit diesen Dichtergrößen auf eine Stufe stellen, dennoch finde ich es mal bemerkenswert. Sorry, aber du bestätigst ja genau das schlimme Lehrerbild, das so viele Kinder haben. Ich hatte selbst auch solche schlimmen Lehrer und war daher auch nicht alleine in der Psychatrie. Ich lernte dort auch viele andere kennen, die ebenfalls durch die Schule (und insbesondere wegen Schul- und Lehrerangst) dort waren. Aber es ist nie zu spät, sich zu ändern, selbst wenn man 57 ist
Zuletzt geändert von DerToteDichter am 10.02.2008, 19:01, insgesamt 1-mal geändert.

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jola
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Re:

von jola (10.02.2008, 18:51)
Hallo Hubert,

auch von mir herzlich willkommen - vebunden mit der Bitte, dass Du Dich das nächsten Mal auch meldest, wenn Du in den Chat kommst. Es ist ziemlich ungut, wenn jemand sich im Chat befindet und den schweigenden Mitleser spielt.

lg aus Wien,
jola

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Judith
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Re:

von Judith (10.02.2008, 19:52)
DerToteDichter hat geschrieben:
Hi, auch von mir ein "Herzlich willkommen", auch wenn ich deine Antwort schlimm fand. Aber Ginsberg und Jim Morrison wurden ja am Anfang auch zerrissen. Ich möchte mich nicht mit diesen Dichtergrößen auf eine Stufe stellen, dennoch finde ich es mal bemerkenswert. Sorry, aber du bestätigst ja genau das schlimme Lehrerbild, das so viele Kinder haben. Ich hatte selbst auch solche schlimmen Lehrer und war daher auch nicht alleine in der Psychatrie. Ich lernte dort auch viele andere kennen, die ebenfalls durch die Schule (und insbesondere wegen Schul- und Lehrerangst) dort waren. Aber es ist nie zu spät, sich zu ändern, selbst wenn man 57 ist


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DerToteDichter
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Re:

von DerToteDichter (10.02.2008, 19:55)
Lies dir bitte auch einmal meinen Prosatext zur Schule durch

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thomas
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Re:

von thomas (10.02.2008, 20:13)
hallo hubert,

auch von mir erst einmal herzlich willkommen. dennoch möchte auch ich dir mitteilen, dass ich finde, deine bewertung des gedichtes "park" von philipp hat das niveau eines dieter bohlen bei "deutschland sucht den superstar". ein solches niveau hat es hier eigentlich sonst nicht gegeben.
bewusst verletzend zu sein hat nichts mit ehrlichkeit zu tun. bohlen zieht das bei dsds durch, weil es quote bringt. was bezweckst du damit?
was schreibst du eigentlich? eine textprobe von dir steht noch nicht drin und in deinem autorenportrait äusserst du dich nicht dazu, welches literarische genre du bedienst.

viele grüsse,

thomas

HuWes
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Re:

von HuWes (10.02.2008, 23:28)
Weasel hat geschrieben:
Weiß nicht, aber finde ich persönlich nicht so nett. Man kanns auch anders formulieren (zum Beispiel: Hat mir nicht sehr gut gefallen, weil...)


Solche Euphemismen wie "hat mir nicht sehr gut gefallen" betreibe ich nicht mehr. Das Gedicht hat mir eben nicht "nicht sehr gut" gefallen - es ist einfach schlecht. Grottenschlecht. Nach meiner Meinung. Und ich sage das so, wie ich es empfinde.

Ihr könnt hier gerne weiterhin eine Art Streichelzoo unter Autoren betreiben nach dem Motto "Ich tu dir nicht weh, also tu mir nicht weh". Ich bleibe bei meinen klaren Aussagen. Wenn ein Text meiner Meinung gemäß nach ganz unten in die Tonne gehört, dann sage ich das auch so.

Jemand hat mal gesagt, dass Lyrik der bedeutendste Markt der Belletristik wäre, wenn jeder Hobbyautor, der Gedichte schreibt, auch Gedichte läse. Lyrik ist aber noch nie in den Bestsellerlisten des deutschen Buchhandels erschienen, und so darf man annehmen, dass beim Schreiben von Gedichten viel in die eigene Tasche gelogen wird. Ein paar verquaste Worte, in wildem Zusammenhang, willkürlich aneinandergekettet und schnell fertiggestellt (oder wie Lichtenberg sagte: "Wenn der Autor nicht mehr versteht, was er schreibt, so meint er, der Genius spräche aus ihm!"). Das nennt man dann Gedicht und müllt das Internet damit zu. Wer von diesen Internet- oder Hobbylyrikern ist in der Lage, sich mit den Werken von Goethe, Heine oder Enzensberger auseinanderzusetzen? Wer kann mehr als drei Dutzend Gedichte aus dem Kopf aufsagen? Was das Etikett "Lyrik" bekommt, ist meistens nichts weiter als ein Tagebuchauszug wegen Verliebtheit oder Weltschmerz. Und genau das merkt man diesen Gedichten immer wieder an.

mfG
Hubert Westerbeck

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Phoenix-Nubigena
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Re:

von Phoenix-Nubigena (10.02.2008, 23:36)
Hey,

dann bin ich aber auch mal gespannt, was du klar und deutlich zu meinen Gedichten sagst. Jetzt bin ich neugierig geworden. magst du sie dir mal ansehen. Im Forum "Jungautorin" unter Gedichte.

Bin gespannt,

Phönix
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Bärentante
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Re: HuWes

von Bärentante (10.02.2008, 23:53)
HuWes hat geschrieben:
die höchste Form der Höflichkeit ist für mich die ungeschminkte Wahrheit.


Für mich nicht.
Liebe Grüße
Christel

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jola
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Re:

von jola (11.02.2008, 00:20)
Hallo HuWes,

Kritik austeilen ist einfach, das kann jeder. Es besser machen, ist eine andere Sache. Also, werter HuWes, lass uns eine Textprobe von Dir sehen.

lg,
jola

Gerhard
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Re:

von Gerhard (11.02.2008, 00:48)
HuWes hat geschrieben:

Solche Euphemismen wie "hat mir nicht sehr gut gefallen" betreibe ich nicht mehr. Das Gedicht hat mir eben nicht "nicht sehr gut" gefallen - es ist einfach schlecht. Grottenschlecht. Nach meiner Meinung. Und ich sage das so, wie ich es empfinde.

Ihr könnt hier gerne weiterhin eine Art Streichelzoo unter Autoren betreiben nach dem Motto "Ich tu dir nicht weh, also tu mir nicht weh". Ich bleibe bei meinen klaren Aussagen. Wenn ein Text meiner Meinung gemäß nach ganz unten in die Tonne gehört, dann sage ich das auch so.


Ich hatte eigentlich gehofft, dass solche brutalen Lehrer ausgestorben sind. Scheinbar nicht. Du solltest als Pädagoge eigentlich wissen, dass man damit einen Schüler nicht gerade anspornt sondern nur frustriert und verzweifelt. Ich betrachte es als Aufgabe von uns Lehrern Schülern Freude am Lernen und Ausprobieren zu vermitteln ... schade, dass du als Pädagoge eher die Schulangst und den Schulfrust verstärkst. Und was für Schüler gilt, gilt für den Rest der Menscheit genau so.
Herzliche Grüße
Gerhard

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Die Welt ist anders, als sie uns erscheint. "Auf der Suche nach der Realität" , ISBN 978-3833493294

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HuWes
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Re:

von HuWes (11.02.2008, 01:23)
Gerhard hat geschrieben:
HuWes hat geschrieben:

Ich hatte eigentlich gehofft, dass solche brutalen Lehrer ausgestorben sind. Scheinbar nicht. Du solltest als Pädagoge eigentlich wissen, dass man damit einen Schüler nicht gerade anspornt sondern nur frustriert und verzweifelt. Ich betrachte es als Aufgabe von uns Lehrern Schülern Freude am Lernen und Ausprobieren zu vermitteln ... schade, dass du als Pädagoge eher die Schulangst und den Schulfrust verstärkst. Und was für Schüler gilt, gilt für den Rest der Menscheit genau so.



Frage: Warum sitzen Schüler so gerne am PC und arbeiten damit oder spielen irgendwelche Computerspiele?

Etwa weil der Computer die Aktionen der Spieler bewertet mit Sätzen wie: "Das hat mir aber nicht unbedingt gefallen"?

Nein. Der Comuter sagt klipp und klar: Richtig oder falsch.

Bei Falsch bekommt der Spieler einen Minuspunkt, oder er verliert ein Leben, ein Raumschiff, ein Dorf, eine Armee. Der Computer macht eine klare Aussage: diese Entscheidung bedeutet Erfolg, jene Entscheidung Misserfolg. Der Schüler am PC will eine klare Aussage.

Wenn im Berufsschulunterricht ein Buchungssatz falsch erstellt wird, dann gibt es - von mir und vom PC - eben nur die Antwort falsch und nicht "das ist, wenn man es eng sieht, so nicht ganz richtig". Klare Aussagen, klare Linien, im Positiven wie im Negativen.

Und Schulangst? Ich habe mit meinen Schülern im Unterricht immer wieder "Quizshows" nach Fernsehmanier veranstaltet. Frage - Antwort (inkl "50/50 Chance" und "Publikums-Joker") - Bewertung richtig oder falsch - Punktvergabe. Glaubst du im Ernst, die hätte da begeistert mitgemacht, wenn sie Schulangst gehabt hätten?

mfG
Hubert Westerbeck

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